Das Linke schlägt das Rechte

Das größte Schulschachturnier der Welt ist gestern mit einem Sieg des linken Alsterufers zu Ende gegangen. 591,5 zu 616,5 hieß es am Ende eines aufregenden Vormittags – damit konnten die Schulen des linken Alsterufers ihre Führung in der Gesamtwertung seit 1958 auf 35 zu 16 Punkten erhöhen.

2.416 Teilnehmer aus 128 Schulen traten mitten in der Faschingszeit im Congress Centrum Hamburg (CCH) gegeneinander an und sorgten für eine einzigartige Atmosphäre. Besonders freuen konnten sich die Spielerinnen und Spieler der Schule An der Gartenstadt (Wandsbek), die in diesem Jahr aus allen 8:0-Siegern des Linken Alsterufers ausgelost wurden und nun für ein Jahr den goldenen Wanderpokal des Turniers in ihrer Schule ausstellen dürfen.

Am Morgen hatte Bildungssenator Ties Rabe das Traditionsturnier mit einer Internetpartie gegen den Weltklassespieler Daniel King in London eröffnet. King zeigte sich zu Beginn des Turniers beeindruckt von der Atmosphäre im Saal und beschrieb Schach als ein Spiel, das Sport und Kunst zugleich sei. Parallel dazu eröffnete der Hamburger Großmeister und langjährige Alsterufer-Teilnehmer Niclas Huschenbeth die zweite Internetpartie gegen den Cheforganisator des letzten Jahres und leidenschaftlichen Alsteruferturnier-Fan (derzeit in Rio de Janeiro), Björn Lengwenus.

Organisator Jan Pohl zeigte sich mit dem Verlauf des Turniers sehr zufrieden. Schach sei an Hamburger Schulen nach wie ein großes Thema und viele Schulen entdeckten die Möglichkeit für sich, mit Schach die kognitiven Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler auf spielerische Art und Weise zu fördern.

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