So bringt der Kinobesuch keinen Spaß: Nur mit Streikbrechern konnte am Dienstag abend die Filmvorführung im CinemaxX Wandsbek durchgeführt werden. Rund ein Dutzend Beschäftigte der Großkino-Kette beteiligten sich einem ersten Warnstreik für mehr Geld. Derzeit bekommen Servicekräfte pro Stunde weniger als eine Eintrittskarte kostet.
Zu der Protestaktion hatte die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) aufgerufen. Vor dem Eingang machten die Streikenden die Kino-Besucher auf ihre Anliegen aufmerksam und stießen ganz überwiegend auf Verständnis und Solidarität. Der Betrieb konnte nur durch den Einsatz von Streikbrechern aufrechterhalten werden.
Seit Ende 2011 warten die Beschäftigten der CinemaxX-Kino-Kette vergeblich auf ein Angebot der Arbeitgeberseite für eine Lohnerhöhung. ver.di fordert 1 Euro mehr pro Stunde, eine weitere Anhebung der Löhne um 10 % ab 2013 sowie 31 Tage Urlaub für alle.
Bereits in der ersten bundesweiten Tarifverhandlung Ende 2011 wurde angekündigt, die Beschäftigten erhielten bessere Tarife. Bis heute hat CinemaxX dieses Versprechen nicht gehalten und kein Angebot vorgelegt.
Fast alle Beschäftigten sind in Teilzeit für CinemaxX tätig. Die Servicekräfte erhalten im Durchschnitt bislang nur 8 Euro brutto pro Stunde. „Die Löhne sind viel zu niedrig, der Stundenlohn ist weniger als eine Eintrittskarte kostet. Dem Unternehmen CinemaxX geht es wirtschaftlich sehr gut, Millionen-Investitionen für digitale Projektion, Renovierung und Umbauten sind möglich. Da muss auch für die Beschäftigten mehr drin sein“, fordert Agnes Schreieder, stellvertretende Landesleiterin von ver.di Hamburg.
Für den 21.03. ist ein weiteres Tarifgespräch geplant. „Bis dahin wird ver.di den Druck weiter erhöhen“, kündigt Schreieder an.
ja es kann auch nicht sein das die chefs sich drüber lustig machen das cinemaxx mitarbeiter mehr geld forden..es kommen nur sprüche wie es ist unwirtschaftlich 1 € mehr zu zahlen…ich habe auch bei cinemaxx gearbeitet und da gehen dinge ab die nicht sein dürfen