Wilfried Buss, Fachsprecher für Bildungspolitik der SPD-Bürgerschaftsfraktion, hat Versuche der CDU als „genauso peinlich wie durchsichtig“ bezeichnet, in der Bildungspolitik einen Widerspruch zwischen ihm und SPD-Spitzenkandidat Michael Naumann zu konstruieren. „Alle Versuche, zwischen uns einen Keil zu treiben, werden scheitern. Unsere Ziele sind klar“, sagte Buss.
Er wiederholte in diesem Zusammenhang die Ziele der Hamburger SPD in der Bildungspolitik:
1. Die SPD will die Gymnasien nicht abschaffen
2. Die SPD will – langfristig – eine Schule für alle.
3. Die SPD akzeptiert auf dem Weg zur Schule für alle ein Nebeneinander verschiedener Schulformen – Stadtteilschule und Gymnasium.
4. Die SPD will, dass Gymnasien in Stadteilschulen aufgehen, wenn die Gymnasien das wollen. Wir wollen gegen den Willen von Eltern und Schülern keine Zwangsverschmelzung von Gymnasien zu Stadtteilschulen.
5. Die SPD will ausreichend gut qualifizierte Lehrer.
6. Die SPD will kleine Klassen.
7. Die SPD will, dass der Bildungsstand Hamburger Kinder nicht vom Einkommen ihrer Eltern abhängt.
„Nahezu täglich wird über Defizite im Hamburger Bildungssystem und über Fehlentscheidungen der Bildungsbehörde berichtet. Vor diesem Hintergrund sollte sich auch die CDU mit Fakten und nicht mit Albernheiten beschäftigen“, sagte Buss.