„Fluchtpunkt Hamburg – Texte im Exil“ lautet der Titel einer Anthologie, die der VERBAND DEUTSCHER SCHRIFTSTELLERINNEN UND SCHRIFTSTELLER IN VER.DI (VS) nun in Hamburg veröffentlicht. Auf knapp 400 Seiten versammelt das Werk die literarischen Stimmen von 22 Autorinnen und Autoren, die fast alle in der Hansestadt eine (vorläufige) Bleibe gefunden haben. Eine öffentliche Buchpräsentation findet am 6. März in den Räumen der Büchergilde Hamburg, Hamburger Gewerkschaftshaus, Besenbinderhof 60 um 18.30 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.
Dissidenten und Bürgerkriegsflüchtlinge aus Kolumbien, Bangladesch, Afghanistan, Bosnien, Kosovo, Syrien, Iran und Saudi Arabien kommen zu Wort. Über mehrsprachige Aufrufe und Flyer, die in Erstaufnahmeeinrichtungen, Bücherhallen und Beratungsstellen in Hamburg ausgelegt und verteilt wurden, wurden Schriftsteller, Blogger und Autorinnen unter den Geflüchteten gebeten, Beiträge zu ihrer Geschichte und Situation einzureichen. Gefördert wurde das reich bebilderte Werk vom ver.di-Fachbereich Medien, Kunst und Industrie und der Kulturbehörde Hamburg.
„Ich bin glücklich und erleichtert, das Buch in der Hand zu haben“, sagt Reimer Boy Eilers, der Hamburger Vorsitzende des VS. „Über zwei Jahre intensiver Arbeit stecken in diesem Projekt.“
Eine öffentliche Buchpräsentation findet am 6. März in den Räumen der Büchergilde Hamburg, Hamburger Gewerkschaftshaus, Besenbinderhof 60 um 18.30 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.