Brokdorf braucht Sachverständige

Brokdorf mal wieder: Die atomrechtliche Aufsichtsbehörde hat Sachverständige hinzugezogen, um zu prüfen, wie es zu einem bisher unerklärlichen Leistungsabfall in dem Atomkraftwerk gekommen ist.

Die schleswig-holsteinische Atomaufsichtsbehörde ist von der Betreibergesellschaft über eine vorübergehende Leistungsreduktion im Kernkraftwerk Brokdorf informiert worden. Am Sonntagabend (30. September) kam es beim Austausch einer Spannungsversorgungsbaugruppe im betrieblichen Teil der Turbinenregelung zu einer Reduktion der elektrischen Nettoleistung von 1410 auf ca. 150 Megawatt.

Seit dem frühen Montagmorgen befinde sich die Anlage wieder im Volllastbetrieb, teilte die Behörde mit: „Die kerntechnische Sicherheit war nach gegenwärtiger Einschätzung nicht gefährdet. Die atomrechtliche Aufsichtsbehörde hat Sachverständige hinzugezogen, um zu prüfen, wie es zu dem Leistungsabfall gekommen ist.“

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