Branntwein, Bibeln und Bananen

Ein Stadtrundgang auf den Spuren des deutschen Kolonialismus mit Lesung.

12. April um 17.00 Uhr
vor dem Haupteingang des Hamburger Rathauses,
Eintritt frei, Spende erbeten

Der deutsche Kolonialismus ist bis heute weitgehend aus dem öffentlichen Bewusstsein verdrängt. So auch in Hamburg. Keine andere Stadt in Deutschland hat jedoch von der europäischen Kolonialexpansion so stark profitiert wie Hamburg, das „Tor zur Welt“. Hamburger Kaufleute und Reedereien bereicherten sich am transatlantischen Sklavenhandel und am Import der Kolonialwaren. Im 19.Jahrhundert entwickelte sich die Stadt zur treibenden Kraft im Erwerb der deutschen Kolonien. Die Spuren des „blühenden Überseehandels“ und der Zeit der Kolonialmetropole sind bis heute zu sehen. Auf dem Stadtrundgang wird ein Stück Hamburger Kolonialgeschichte erzählt und gezeigt, wie die damals geschaffenen Strukturen bis in die Gegenwart hineinwirken und wie unkritisch die Stadt mit ihrer Kolonialvergangenheit umgeht.

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