Blankenese braucht wieder eine Bücherhalle

Die Bezirksversammlung Altona hat in ihrer letzten Sitzung den SPD-Antrag („Keine Verlagerung und Schließung öffentlicher Bücherhallen im Hamburger Westen“) mit den Stimmen von CDU und GAL abgelehnt. Die Altonaer SPD forderte in diesem Antrag u.a. erneut das Versprechen, im Blankeneser Bahnhofsareal eine Bücherhalle anzusiedeln, endlich einzulösen.

Dazu Wolfgang Kaeser, Mitglied im SPD-Fraktionsvorstand: „Dies ist erneut ein Offenbarungseid von Schwarz-Grün, die noch vor kurzem in ihrem Koalitionsvertrag den Ausbau dieser Kultureinrichtungen festgeschrieben haben. Jetzt wird offensichtlich eine Konzentration aller Bücherhallen im Westen im Elbe-Einkaufszentrum angestrebt. Dies, obwohl dieser Standort insbesondere Kindern und älteren Menschen unzumutbar lange und kostenintensive Wege zumutet. Dabei sind dezentrale Bildungseinrichtungen das Gebot der Stunde. Die Schließung der Standorte Iserbrook und Rissen muß noch einmal überdacht werden und der Standort Blankenese im Bahnhofsareal endlich gesichert werden. In diesem Zusammenhang frage ich die Leitung der HÖB, warum ein Angebot von Pirelli von EUR 10,-/qm in repräsentativer Lage im Bahnhofsareal Blankenese abgelehnt wurde. Ich fordere die Kultursenatorin auf, endlich den gordischen Knoten durchzuschlagen.“

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