Beschäftigte des Postbankfilialbetriebes protestieren

Lautstark und mit roten Regenschirmen haben Beschäftigte des Postbankfilialbetriebes am Mittwoch, den 13. September 2017, für ihre Forderungen in den laufenden Tarifverhandlungen protestiert. Die Aktion fand statt im Rahmen der Betriebsversammlung im Cinemaxx-Kino (Dammtordamm 1), an der rund 600 Beschäftigte aus Hamburg, Schleswig Holstein und Mecklenburg Vorpommern teilgenommen haben. ver.di-Landesleiter Berthold Bose und der Betriebsratsvorsitzende Jens Harbeck haben dort gesprochen.

 
Hintergrund sind die laufenden Tarifverhandlungen. ver.di fordert eine Verlängerung des Kündigungsschutzes bis Ende 2022, die Erhöhung der Gehälter um 5 Prozent bei einer Laufzeit von 12 Monaten und eine deutliche Anhebung der Ausbildungsvergütungen. 

ver.di-Verhandlungsführer Jan Duscheck: „Die Verärgerung ist besonders groß, weil die Arbeitgeberseite zum Kündigungsschutz nicht gesprächsbereit war. Wir wollen für die Beschäftigten eine sichere Ausgangsbasis für die anstehenden Veränderungen schaffen und die Zukunft der Postbank mitgestalten.“ Die Tarifverhandlungen betreffen bundesweit insgesamt rund 18.000 Beschäftigte. In Norddeutschland sind es 900. 

Die zweite Verhandlungsrunde zwischen ver.di und den Arbeitgebern der Postbankunternehmen war am 4. September 2017 ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Die Arbeitgeberseite legte kein Angebot vor. Die dritte Verhandlungsrunde findet am 25./26. September 2017 in Siegburg bei Bonn statt. 

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