Beluga II macht Station in Lübeck

Wenn Sie dafür Zeit haben, lohnt der Ausflug: Am Montag, den 30. Juni, legt das Greenpeace-Aktionsschiff „Beluga II“ fuer einen Tag in Luebeck an, um ueber die Aktivitaeten von Greenpeace zum Wale- und Meeresschutz zu informieren.

Im Mittelpunkt steht die Ausstellung „1:1 Riesen der Meere“, die Greenpeace gemeinsam mit dem
Deutschen Meeresmuseum ab dem 12. Juli im neuen Ozeaneum in Stralsund praesentiert. Die Crew der „Beluga II“ laedt hierfuer von 10 bis 18 Uhr zum Open Boat an den Behnkai im Hansahafen (Schuppen F Sued) ein. Ab 22 Uhr flimmert dann der Film „Auf der Suche nach Moby Dick“ von Dieter Paulmann, dem Gruender der Okeanos-Meeresstiftung, ueber die Leinwand.

„Mit der Ausstellung Riesen der Meere werden wir eine der faszinierendsten Meeresschauen weltweit praesentieren“, sagt Greenpeace-Pressesprecherin Cornelia Deppe-Burghardt. „Fuenf Wal-Modelle und eine Riesenalge in Originalgroeße gibt es sonst nirgendwo. Die Betrachter koennen mit ihnen in die Welt der groeßten Meereslebewesen unseres Planeten eintauchen. Wir hoffen, sie dann auch fuer den Schutz der Meere begeistern zu koennen.“

Im neuen Ozeaneum in Stralsund werden ein 26 Meter langer Blauwal, ein 16 Meter langes Buckelwalweibchen mit Kalb, ein 15 Meter langer Pottwal im Kampf mit einem Riesenkalmar und ein acht Meter langer Orca faszinierend echte Einblicke in die Welt der Unterwasser-Giganten bieten. In der 20 Meter hohen Ausstellungshalle des Ozeaneums koennen die Besucher auf Liegen
unterhalb der Exponate die Dimensionen der „Riesen der Meere“ mit allen Sinnen erfahren. Auch ueber die Bedrohungen der Wale wird die Ausstellung informieren. Greenpeace erweitert damit seine weltweiten Aktivitaeten zum Schutz der Meere.

Der Besuch der „Beluga II“ in Luebeck ist die zweite Station einer großen Ostsee-Tour des Greenpeace-Schiffes. In den naechsten zwei Wochen besucht sie zudem Wismar, Rostock, Greifswald und Binz auf Ruegen. Zur Eroeffnung des neuen Ozeaneum legt die „Beluga II“ am 11. Juli schließlich in Stralsund an.

Mit einer Mahnwache vor der japanischen Botschaft in Berlin protestiert Greenpeace derzeit gegen die Festnahme von zwei Greenpeace-Mitarbeitern. Junichi Sato and Toru Suzuki, die Mitte Mai in Tokio einen Schmuggel mit Walfleisch aufgedeckt haben, sind am vergangenen Freitag nach einer
Großrazzia festgenommen worden. Ihnen wird vorgeworfen, eine Kiste mit Walfleisch gestohlen zu haben. Bereits 166.000 Menschen weltweit haben sich in einer Online-Petition fuer die Freilassung der Greenpeace-Mitarbeiter eingesetzt.

Wenn auch Sie an die japanischen Regierung schreiben und die Freilassung von Junichi Sato und Toru Suzuki fordern wollen, klicken Sie hier um auf den Aktionsaufruf zu kommen.

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.