Batterieausfall im Atomlager Brunsbüttel

Im Standort-Zwischenlager für abgebrannte Brennelemente des Kernkraftwerks Brunsbüttel ist es am 11. Januar 2013 zu einem Ausfall einer Gelbatterie in der vom äußeren Netz unabhängigen Spannungsversorgung gekommen. Nun wird geprüft, ob weitere Batterien flau geworden sind.

Die Betreiberin des Standort-Zwischenlagers meldete das Problem fristgerecht am heutigen Tag.

Der Ausfall der Batterie hat nach Angaben der Betreiberin keinen Einfluss auf den sicheren Betrieb des Zwischenlagers. Für den Fall, dass das äußere Stromnetz nicht zur Verfügung steht, sind temporäre Ersatzmaßnahmen geregelt.

Nach vorläufiger Einschätzung der Atomaufsicht hatte der Batterieausfall keine sicherheitstechnischen Auswirkungen. Die Aufsichtsbehörde prüft zurzeit unter Beteiligung von Sachverständigen, ob weitere Batterien vergleichbaren Typs Mängel aufweisen.

Die defekten Gelbatterien werden ausgetauscht, sobald die Begutachtung durch die Sachverständigen abgeschlossen ist.

Das Standort-Zwischenlager ist ein separates Gebäude auf dem Gelände des Kernkraftwerks Brunsbüttel. Im Zwischenlager werden die Brennelemente, die im Reaktor des Kernkraftwerkes eingesetzt worden waren, in CASTOR-Behältern aufbewahrt. Auch nach Stilllegung und Abbau des Kernkraftwerks ist das Standort-Zwischenlager zu betreiben, bis eine Endlagermöglichkeit für Kernbrennstoff zur Verfügung steht.

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