Banken-Streik!

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft die Beschäftigten der Hamburger Banken am Donnerstag, 24. Mai, zum ganztägigen Warnstreik auf. Das vorliegende Tarif-Angebot der Arbeitgeber sieht eine Erhöhung der Gehälter um weniger als 1,4 Prozent umgerechnet auf zwölf Monate vor – damit liegt es weit unter der Inflationsrate.

Mit dieser Aktion soll der der Druck auf die Arbeitgeber erhöht werden, die in der laufenden Tarifrunde ein inakzeptables Angebot vorgelegt haben.

„Die Bank-Arbeitgeber sollen endlich ihre Blockadehaltung aufgeben und ein verhandlungsfähiges Angebot vorlegen, das auch Respekt und Wertschätzung gegenüber den Beschäftigten zum Ausdruck bringt“, sagt der in Hamburg zuständige Gewerkschaftssekretär Michael Börzel.

Das vorliegende Angebot der Arbeitgeber sehe eine Erhöhung der Gehälter um weniger als 1,4 Prozent umgerechnet auf zwölf Monate vor. Damit liege es weit unter der Inflationsrate und bedeute einen Reallohnverlust für die Beschäftigten. Die Arbeitgeber müssten ihr Angebot deutlich erhöhen, fordert der Gewerkschafter.

ver.di verlangt sechs Prozent mehr Gehalt sowie tarifliche Schutzregelungen für Beraterinnen und Berater, eine Ausbildungsquote von sieben Prozent, die unbefristete Übernahme von Auszubildenden, die Verlängerung der Vorruhestandsregelung und tarifliche Verbindlichkeit für besseren Gesundheitsschutz.

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