Auch SPD wundert sich über Jo Müller

Auch Hamburgs SPD wundert sich über Jo Müller und reagiert verschnupft. Zu den Äußerungen des designierten Bezirksamtsleiter Altonas erklären sich der Spitzenkandidat der Hamburger SPD, Michael Naumann, und Altonas SPD-Kreisvorsitzende, Kristin Alheit.

Michael Naumann: „Wenn es so etwas gäbe wie vorauseilenden politischen Gehorsam und Amts-Dankbarkeit, dann stehen die Äußerungen des von der CDU designierten neuen Bezirksamtsleiters Müller genau dafür. Wofür er selbst sonst noch steht, erschließt sich angesichts seiner Bekenntnisse zum Vattenfall-Kurs des Beust-Senats nicht“.

Kristin Alheit: „Der Bezirk hat viele Aufgaben vor sich, die dringend angegangen werden
müssen. Angesichts dieser nicht einfachen Herausforderungen bezweifele ich, dass die sehr einseitigen Äußerungen von Joachim Müller einer notwendigen, parteiübergreifenden Zusammenarbeit dienlich sind. Es ist nicht sachgerecht, in dieser Situation zu polarisieren. Ich hoffe, dass es in Altona zu einer konstruktiven Zusammenarbeit kommen wird. Die Altonaer SPD jedenfalls steht dafür. Das sollte die GAL wissen.“

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