Kinder, die in der Nähe von Atomkraftwerken leben, haben ein erhöhtes Krebsrisiko. Das ergibt eine heute vorgestellte Studie im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz.
Dazu erklärt die GAL-Vorsitzende Anja Hajduk, MdB:
„Die Liste der Gefahren durch die Atomkraft wird um einen weiteren gravierenden Punkt ergänzt. Atomkraftwerke sind schon im Normalbetrieb schädlicher als bislang angenommen, vor allem für Kinder. Vor diesem Hintergrund muss besonders die extreme Häufung von Leukämie-Fällen rund um das Kraftwerk Krümmel betrachtet werden, aber natürlich auch die Fälle an den anderen AKW-Standorten.
Für uns lässt die Studie nur eine Konsequenz zu: Wir müssen uns so schnell wie möglich von der Atomkraft verabschieden.
Noch während sich in Krümmel und Brunsbüttel die Pannen häuften, hatte Ole von Beust gefordert, die Laufzeiten der Atomkraftwerke zu verlängern. Die neuen Belege zeigen, dass Hamburg einen anderen Senat braucht, einen, der einen Kurswechsel in Sachen Atomkraft vollzieht.“