Arbeitnehmer ins Zentrum!

Gute Arbeit für Europa, gerechte Löhne und soziale Sicherheit, Nein zum Rechtsextremismus: Forderungen, die am 1. Mai auch die gewerkschaftliche Kundgebung des DGB Nord in Neumünster bestimmen werden. Gegen eine von der NPD geplante Veranstaltung gibt es zudem Gegenkundgebungen unter dem Motto „Kein Platz für Rassismus – Keine Nazis am 1. Mai in Neumünster!“

Wenige Tage vor der Landtagswahl wird Uwe Polkaehn, Vorsitzender des DGB Nord, in seiner Rede auf der Maikundgebung den Blick auch nach Kiel und Berlin richten:

„Kein Tariftreuegesetz, weniger Mitbestimmung, Leistungsabbau in den Kommunen – die schwarz-gelbe Koalition in Schleswig-Holstein hat sich mehr um Glücksspiele bemüht als um die Gewerkschafter und Arbeitnehmer. Bundesweit brauchen wir endlich den gesetzlichen Mindestlohn, Steuergerechtigkeit und die solidarische Sicherung der Sozialsysteme. Kurz vor dem Wahlsonntag im Norden werden wir klar machen, was wir von der nächsten Landesregierung erwarten. Wer auch immer nach dem 6. Mai regieren wird: Schleswig-Holstein braucht neuen Schwung – die Arbeitnehmer und ihre Familien gehören ins Zentrum der Landespolitik.“

Gegen eine von der NPD geplante Veranstaltung haben zahlreiche Organisationen und der Runde Tisch für Toleranz und Demokratie der Stadt Neumünster zu Gegenkundgebungen aufgerufen unter dem Motto „Kein Platz für Rassismus – Keine Nazis am 1. Mai in Neumünster!“

Die Mai-Demonstration des DGB Nord beginnt um 10 Uhr am Großflecken in Neumünster und führt zum Gewerkschaftshaus in der Carlstraße. Dort wird auch Landtagspräsident Torsten Geerdts zu den Teilnehmern der Kundgebung sprechen. Wie alle Jahre locken danach wieder ein Kinder- und Familienfest mit Flohmarkt.

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