Aktion Roter Teppich am Jungfernstieg

ver.di macht Druck für Aufwertung der Sozial- und Erziehungsberufe. Zeitgleich bundesweite Urabstimmung über Erzwingungsstreik

Am Mittwoch, den 29. April findet am Hamburger Jungfernstieg, Flaggenplatz, um 17.00 Uhr die Aktion „Roter Teppich“ für alle Beschäftigten im Hamburger Sozial- und Erziehungsdienst statt. Symbolisch gehen die wahren Stars unser Gesellschaft, nämlich die Beschäftigten aus den Kitas und Sozialeinrichtungen, unter Applaus über einen großen Roten Teppich.

Mit der Aktion fordert die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die Aufwertung der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst.

In Hamburg sind davon über 18.000 Beschäftigte im pädagogischen Bereich betroffen, davon ca. 8000 im kommunalen Bereich.

Die Tarifverhandlungen zwischen den kommunalen Arbeitgeberverbänden und ver.di über eine Aufwertung für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst sind in der letzten Woche gescheitert. Die kommunalen Arbeitgeber verweigern bisher eine höhere Vergütung dieser Berufe und haben nach 5 ergebnislosen Verhandlungen auf der Bundesebene auch in Hamburg kein Angebot vorgelegt.

Als Reaktion auf die Verweigerungshaltung der Arbeitgeber hat ver.di bundesweit seit Dienstag, den 28. April mit einer Urabstimmung begonnen. Alle ver.di Mitglieder der Kitas und Sozialeinrichtungen, die Mitglied in den kommunalen Arbeitgeberverbänden sind, stimmen bis zum 05.Mai über die Durchführung eines unbefristeten Streiks ab. Bei einer Zustimmung wird zeitnah mit einem längeren Arbeitskampf gerechnet.

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