Mehrere tausend Airbus-Beschäftigte und Bürgerinnen und Bürger haben heute in Varel, Nordenham und Laupheim für die Zukunft der Airbus-Werke demonstriert. Mit dabei waren auch eine Reihe von Kolleginnen und Kollegen aus Hamburg.
Auf der Kundgebung in Varel erklärte die Bezirksleiterin der IG Metall Küste, Jutta Blankau: „Wir werden nicht akzeptieren, dass das Airbus-Management sich aus der Verantwortung für die Standorte und die Regionen flüchtet. Wir kämpfen für die Zukunftsfähigkeit von Laupheim, Nordenham und Varel. Wir brauchen Perspektiven und Zusagen. Angesichts der exzellenten Auftragslage müssen der Personalabbau und die Standortverkäufe vom Tisch. Es kann nicht nur um Ideologie gehen, wenn man das Unternehmen neu aufstellen will. Theorie und Praxis müssen übereinstimmen und dies tut es hier nicht! Der Erfolg von Airbus wurde von den Menschen erarbeitet und von der Geschäftsleitung ins Schwanken gebracht. Die Beschäftigten dürfen nicht für die Ideologie und die Fehler des Managements bluten! Wenn irgendwelche Zeitungen jetzt von der Aufgabe des Kampfes um die Standorte schreiben, kann ich nur sagen, das ist Schwachsinn und am Thema vorbei. Die Zukunftsfähigkeit der Werke wird uns von Airbus nicht geschenkt. Wir müssen sie uns erkämpfen und dem Management in einer harten Auseinandersetzung abringen!“