Ahlhaus zieht sich in seine Villa zurück

Christoph Ahlhaus, Bürgermeister außer Dienst, Parteichef der CDU in Hamburg-Nord und umstrittener Besitzer einer Immobilie in den Elbvororten, gibt offenbar seine Parteiämter auf und will künftig lediglich sein Bürgerschaftsmandat wahrnehmen. Klarheit dürfte eine Sondersitzung des CDU-Kreisvorstandes am Dienstag bringen.

Damit hätte Ahlhaus auch Pläne aufgegeben, ab 2013 seine Partei und die Hamburger Wähler im Bundestag zu vertreten. Stellungnahmen dazu lehnte der Politiker mit Hinweis auf die morgige Sondersitzung des Parteigremiums ab. Ahlhaus wehrt sich aktuell gegen ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Vorteilsnahme in Zusammenhang mit dem Erwerb seiner Villa. Die Hamburger CDU hatte bei der Bürgerschaftswahl 2011 ein Ergebnis von 21,9 Prozent erzielt. Ahlhaus übte das Bürgermeisteramt vom 25. August 2010 bis zum 7. März 2011 aus.

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