94,7 % der Fünftklässler bekommen Wunschschule

Schulbehörde schließt Organisation der neuen fünften Klassen ab – erneut steigende Schülerzahlen an den weiterführenden Schulen

Zum Schuljahr 2015/16 steigt die Zahl der Fünftklässler an den staatlichen Stadtteilschulen, Gymnasien und 6-jährigen Grundschulen in den künftigen 5. Klassen um 265 auf 13.373. Trotz dieser erneuten Schülerzuwächse und trotz der freien Schulwahl in Hamburg können fast alle künftigen Fünftklässler die von ihnen gewählten Wunschschulen besuchen. Schulleitungen und Schulbehörde ist es gelungen, an den Stadtteilschulen 92,9% und an den Gymnasien 96,2% der zukünftigen Fünftklässler an ihren Wunschschulen einzuschulen (Vorjahr 92,6 bzw. 96,8%). An allen drei Schulformen bekommen somit im Schnitt 94,7% der Fünftklässler ihre Wunschschule. An den 58 Stadtteilschulen werden im Sommer 5.990 Schülerinnen und Schüler in 273 Klassen (2014/15: 5.822), an den 60 Gymnasien werden 7.232 Schülerinnen und Schüler in 260 Klassen eingeschult. Schulsenator Rabe gibt das Startzeichen für den Versand von rund 13.400 Briefen, die ab der kommenden Woche an die Eltern der zukünftigen Fünftklässler geschickt werden.

An den 58 Stadtteilschulen werden 273 Klassen geplant. (Schuljahr 2014/15: 266 Klassen). Die Klassenfrequenz beträgt im Durchschnitt 21,9 Schülerinnen und Schüler pro Klasse (Schuljahr 2014/15: 21,1) und liegt damit deutlich unter der Sollobergrenze von 23 Schülerinnen und Schülern. Fünf Stadtteilschulen planen neun Klassen, in denen aufgrund der regionalen Versorgung oder zur Vermeidung eines unzumutbar langen Schulweges jeweils mehr als 23 Kinder unterrichtet werden. 12 Stadtteilschulen richten dagegen 40 Klassen ein, die noch kleiner sind als die Mindestgröße von 21 Schülern pro Klasse.

Deutlich größer sind die neuen 260 (Vorjahr: 262) fünften Klassen der 60 Gymnasien. Durchschnittlich befinden sich 27,8 Schülerinnen und Schüler in einer Klasse (Schuljahr 2014/15: 27,2). 13 Gymnasien planen insgesamt 34 Klassen, in denen zur Vermeidung unzumutbarer Schulwege mehr als 28 Kinder unterrichtet werden. Umgekehrt richten drei Gymnasien sieben Klassen unter der Mindestgröße von 26 Schülern je Klasse ein.

151 Schülerinnen und Schüler besuchen insgesamt acht fünfte Klassen an den vier 6-jährigen Grundschulen. Hier liegt die Klassengröße sogar bei nur 18,9 Schülerinnen und Schülern.

Stadtteilschulen
Die meisten Fünftklässler besuchen im kommenden Schuljahr die Stadtteilschulen: Stadtteilschule Bergedorf (207), Julius-Leber-Schule in Schnelsen (184), Gyula Trebitsch Schule Tonndorf (183), Ida-Ehre-Schule Eimsbüttel (161), Goethe-Schule Harburg (161), Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg (161) und die Heinrich-Hertz-Schule in Winterhude (161).

Da die jeweiligen Aufnahmekapazitäten erreicht sind, mussten folgende Schulen besonders viele Schülerinnen und Schüler abweisen: Nelson-Mandela-Schule in Kirchdorf (-99), Goethe-Schule Harburg (-86), Max-Brauer-Schule in Ottensen/Bahrenfeld (-47), Stadtteilschule Blankenese (-35) und die Erich-Kästner-Schule in Farmsen (-33). Umgekehrt erreichen zwei Stadtteilschulen nicht die im Schulgesetz vorgesehene Mindestzügigkeit, allerdings aufgrund regionaler Besonderheiten.

Gymnasien
Die meisten Fünftklässler besuchen im kommenden Schuljahr die Gymnasien: Gymnasium Grootmor in Bramfeld (178), Gymnasium Altona (174), Gymnasium Hochrad in Othmarschen (169), Gymnasium Lerchenfeld in Uhlenhorst (168), Gymnasium Marienthal (168) und Gymnasium Buckhorn in Volksdorf (168).

Da die jeweiligen Aufnahmekapazitäten erreicht sind, mussten das Gymnasium Othmarschen (-61), Gymnasium Eppendorf (-37), Helene-Lange-Gymnasium in Eimsbüttel (-33) und Gymnasium Buckhorn in Volksdorf (-23) besonders viele Schülerinnen und Schüler abweisen.

Für das Schuljahr 2015/16 werden an Hamburgs Stadtteilschulen und Gymnasien insgesamt 11 zusätzliche mobile Klassenzimmer aufgestellt, um den Raumbedarf der Schulen sicherzustellen.

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