In Hamburg wurden im vergangenen Monat 823 Flüchtlinge in das bundesweite Verteilungsverfahren aufgenommen, davon verblieben 420 Schutzsuchende in der Hansestadt.
403 Personen wurden nach dem Königsteiner Schlüssel in andere Bundesländer verteilt. Von den 420 Hamburg zugewiesenen Personen machten 278 einen Unterbringungsbedarf geltend. Erfassungsrückstände gibt es nicht.
7.023 Menschen waren in diesem Jahr bislang auf eine öffentliche Unterkunft angewiesen.
Aktuelle Kapazitäten der Erstaufnahmen und Folgeunterkünfte
An den 34 Standorten der Erstaufnahme gab es Ende Oktober rd. 14.000 Plätze. Außerdem standen in den Folgeunterkünften rd. 24.950 Plätze zur Verfügung; es wurde eine neue öffentlich-rechtliche Folgeunterbringung (Kirchenpauerstraße) mit 712 Plätzen in Betrieb genommen. Seit Jahresbeginn wurden 7796 Plätze in Folgeunterkünften geschaffen.
Die Zahl der Überresidenten, d.h. der Menschen, die einen Anspruch auf einen Platz in einer Folgeeinrichtung haben, aber aufgrund von fehlenden Plätzen noch in einer Erstaufnahmeeinrichtung untergebracht sind, lag Ende Oktober bei ca. 7000, Ende Juni waren es noch rd. 10.000.
Am 2. Dezember 2016 ziehen die letzten Bewohnerinnen und Bewohner aus der Erstaufnahme am Wiesendamm aus. Der Rückbau beginnt am 5. Dezember 2016, so dass die Einrichtung zum 28. Februar 2017 aufgegeben werden kann.
Alle Informationen rund um das Thema Aufnahme, Versorgung, Gesundheitsversorgung und Integration von Flüchtlingen, sowie die Standorte zur Unterbringung finden Sie transparent auf www.hamburg.de/fluechtlinge.