Die SPD-Fraktion hat mit einem Antrag in der Bürgerschaft den Rechtsanspruch auf einen fünfstündigen Kinderbetreuungsplatz ab dem vollendeten zweiten Lebensjahr auf den Weg gebracht. Hamburg wäre damit schneller als der Bund geplant hat.
„Damit ermöglicht Hamburg – ein Jahr früher als vom Bund vorgesehen – Kindern aus allen Familien und unabhängig von der Beschäftigung der Eltern den Zugang zu früher Bildung und Betreuung“, so Melanie Leonhard, Fachsprecherin Kinder, Familie und Jugend der SPD-Fraktion in der Bürgerschaftsdebatte. Darüber hinaus leiste der erweiterte Rechtsanspruch einen Beitrag zu Integration und sprachlicher Entwicklung von Kindern aus Familien mit Migrationshintergrund. „Diese Punkte sind nicht allein für die Lebenschancen der einzelnen Kinder von größter Bedeutung, diese Punkte sind entscheidend für die Zukunftsfähigkeit eines Landes und insbesondere einer Metropole wie Hamburg“, betont Leonhard.
Gute Kinderbetreuung und frühe Bildung seien nicht nur unverzichtbar für Familien, sondern spielten auch bei der Standortbewertung von Unternehmen eine immer größere Rolle. „Und bereits jetzt wird weit über die Stadtgrenzen hinaus bemerkt, dass Hamburg hier gute Voraussetzungen liefert, die mit Beginn der SPD-Regierungszeit noch einmal deutlich verbessert wurden und weiter verbessert werden“, so Leonhard. „Unser heute vorgelegter Gesetzentwurf ist ein nächster wichtiger Schritt auf dem Weg Hamburgs zur kinder- und familienfreundlichsten Stadt in Deutschland.“
alles hat vor- und nachteile, aber 5 stunden sind sehr sehr viel für so kleine grosse seelen.warum nicht erst dann 3 tage die woche und dann lieber steigern? das wäre besser auch wenn mama oder papa erst kleine brötchen backen könnten. ausserdem wären dann mehreren kindern die möglichkeit gegeben einen platz zu ergattern,findet ihr nicht? 25geteilt durch zwei,das wären 12/13 stunden und steigern könnte man ja immer noch. ich bin eine der frauen die schon oma sind und dadurch hartz 4 leben müssen, weil damals zu hause sein auch mit schlechten gewissen machen vom staat her und der gesellschaftund den partner, wie die frau gehört an den herd und sollte für die kinder immer dasein! und jetzt wird man bestaft das kein geld in der rentenkasse eingezahlt werden konnte, aber trotzdem finde ich kindergarten wichtig und meine kinder waren immer so um die vier stunden und wir hatten zeit füreinder und sie für die freunde wie auch immer.kinder garten ist toll und wichtig, aber auch familie und je nach alter kürzer oder länger,denn auch das kann stress pur für kleine/ grosse seelen sein! jutta meier
Der Rechtsanspruch ist ein großer Schritt (vor allem für Kinder aus sozial schwachen Familien). Es ist aber niemand gezwungen sein Kind, fünf Stunden in die Kita zu geben. Wer arbeitet, kann keine Betreuung unter fünf-sechs Stunden gebrauchen (auch wegen der Wegezeit). Ohnehin ist eine Eingewöhnungszeit sinnvoll.
Zu hoffen ist, dass die Eltern, sich jeden Tag Qualitätszeit für ihre Kinder nehmen (eine Stunde nur für das Kind), aber das ist unabhängig, ob das Kind in der Kita ist oder zu Hause.