Inzwischen 25 Museen, darunter öffentliche und private Häuser, laden die Hamburgerinnen und Hamburger am 31. Oktober 2018, dem Tag der Reformation, ein, ihre Sonder- und Dauerausstellungen kostenfrei zu besuchen. Zusätzlich bieten sie ein vielfältiges Sonderprogramm, in dem insbesondere gesellschaftspolitische, kulturelle oder religiöse Fragestellungen aufgegriffen werden.
Der 31. Oktober ist ab 2018 als Tag der Reformation in Hamburg ein gesetzlicher Feiertag und soll auch als gesellschaftlicher Impulstag etabliert werden, der eine Brücke zwischen unterschiedlichen Religionen und Weltanschauungen schlägt. – Der eintrittsfreie Tag in den Museen ist dabei ein wichtiger Aspekt. Neben den öffentlichen Museen haben sich auch verschiedene private Ausstellungshäuser und Universitätsmuseen der Aktion angeschlossen. Alle teilnehmenden Museen und das aktuelle Programm finden Sie unter www.seeforfree.de.
Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Am Tag der Reformation heißt es in Hamburg ‚see for free‘, sehen Sie selbst, und zwar kostenlos. Die Museen und Ausstellungshäuser bieten den Besucherinnen und Besuchern mit ihrem vielfältigen Sonderprogramm an diesem Tag zahlreiche Möglichkeiten, Stadtgeschichte, Kunst und Kultur zu entdecken und sich mit Themen zu befassen, die uns der Tag der Reformation nahebringt. Deshalb freut es mich besonders, dass sich auch immer mehr private Museen und Ausstellungshäuser der Aktion anschließen und ebenfalls kostenfreien Eintritt ermöglichen. Alle Hamburgerinnen und Hamburger sind herzlich eingeladen, die Gelegenheit am 31.10. zu nutzen und sich in den Museen unserer Stadt inspirieren, überraschen, berühren oder zum Nachdenken anregen zu lassen.“
Das Programm
Das Programm der teilnehmenden Häuser umfasst neben dem freien Eintritt ein vielfältiges Sonderprogramm zum Tag der Reformation, darunter viele Mitmachaktionen für Kinder, Sonderführungen zu gesellschaftspolitischen oder religiösen Themen sowie Führungen auf Deutsch, Englisch, Russisch, Spanisch, Koreanisch, Arabisch und in Gebärdensprache.
Das aktuelle Programm wird täglich ergänzt und ist unter www.seeforfree.de einzusehen.
Auf Twitter (www.twitter.com/seeforfreehh), Instagram (www.instagram.com/seeforfreehh) und Facebook (www.facebook.com/seeforfreehh) gibt es ebenfalls stets aktuelle Informationen und Neuigkeiten.
Im Vorfeld des Tages der Reformation informiert der Museumsdienst Hamburg einzelne Communities, unter anderem Geflüchtete, über den freien Eintrittstag.
Folgende Museen bieten am Tag der Reformation freien Eintritt:
Altonaer Museum
Archäologisches Museum Hamburg – Stadtmuseum Harburg
Bucerius Kunst Forum
Computer-Museum des Fachbereichs Informatik der Universität Hamburg
Deichtorhallen Hamburg
Deutsches Zollmuseum
Deutsches Zusatzstoffmuseum
Freilichtmuseum Rieck Haus
Gipsabgusssammlung der Universität Hamburg
Hafenmuseum Hamburg
Hamburger Kunsthalle
Hamburger Schulmuseum
Jenisch Haus
Kramer-Witwen-Wohnung
Kunsthaus Hamburg
KZ-Gedenkstätte Neuengamme
Loki Schmidt Haus
Medizinhistorisches Museum
Museum am Rothenbaum – MARKK
Museum der Arbeit
Museum Elbinsel Wilhelmsburg
Museum für Bergedorf und die Vierlande
Museum für Hamburgische Geschichte
Museum für Kunst und Gewerbe
Sammlung Falckenberg