Festival für aktuelle Musik Hamburg „blurred edges“ feiert vom 5. bis 20. Juni 2015
Der Verband für aktuelle Musik Hamburg (VAMH) lädt mit zahlreichen Konzerten, Lectures, Improvisationen und Performances zwei Wochen lang dazu ein, unterschiedliche Spielarten aktueller Musik kennenzulernen. Präsentiert werden lokale und internationale Künstlerinnen und Künstler an 39 Orten in Hamburg.
Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler: „Das umfangreiche Programmheft von blurred edges zeigt, wie groß das Interesse in der Musikszene ist, Teil dieses Festivals zu sein und es mitzugestalten. Ich gratuliere dem Verband für aktuelle Musik Hamburg zu dem 10-jährigen Jubiläum von blurres edges und dem stark gewachsenen Zulauf innerhalb der letzten Jahre. Die positive Entwicklung dieses erfolgreichen Festivalformats versinnbildlicht das große Engagement, Hamburg mit aktueller Musik aufladen zu wollen.“
„Es ist schön zu merken, wie die unterschiedlichen Musikszenen der Stadt über die vielen Jahre durch blurred edges etwas enger zusammen gerückt sind. blurred edges steht für Neugierde und Experimentierfreude. Dass wir mit unserem Festival jedes Jahr die unterschiedlichsten Genres und Orte der Stadt miteinander verzahnen, hat bereits viel Neues entstehen lassen. ‚Ohren auf!‘ und die gewohnte Umgebung verlassen – das ist die künstlerische Idee von blurred edges“, so der Verband für aktuelle Musik Hamburg.
Das Festival wird von keiner übergeordneten Instanz kuratiert, sondern versteht sich als ein Produzenten-Festival, bei dem der VAMH den organisatorischen Rahmen für die selbstveranstaltenden Künstler und Künstlerinnen schafft. Ob analog oder digital, improvisiert oder komponiert – bei blurred edges trifft Underground auf Avantgarde. Der Reiz liegt im Unvorhersehbaren, Überraschungen sind gesetzt.
Der Verband für aktuelle Musik Hamburg hat es sich zur Aufgabe gemacht, die gesamte Breite der experimentellen Musik nach außen zu repräsentieren und zu vernetzen. Ziel ist es außerdem, die verschiedenen Aktivitäten über die Szenen hinaus bekannt zu machen, neues Publikum zu erschließen, Publikum von einer Szene für die andere zu interessieren und diese innovativen Musikproduktionen dem Hamburger Publikum in einem genre¬übergreifenden Veranstaltungskalender auf einer Homepage zugänglich zu machen: www.vamh.de.