Zugänge schaffen, Barrieren abbauen, Teilhabe erleichtern

Die Hamburgische Bürgerschaft hat gestern auf Antrag der SPD-Fraktion das Thema „Zehn Jahre UN-Behindertenrechtskonvention: Hamburg engagiert sich für gleichberechtigte Teilhabe“ debattiert. Damit würdigen die Abgeordneten das Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in Deutschland, das sich am Dienstag, den 26. März, zum zehnten Mal gejährt hat und in Hamburg mit zahlreichen Veranstaltungen zum Thema Inklusion und gleichberechtigte Teilhabe begangen wurde.

Dazu Regina Jäck, Sprecherin für Menschen mit Behinderung der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „Die UN-BRK hat mit dem Anspruch auf Inklusion zu einer grundlegend anderen Sichtweise geführt und den Blick weg von den Defiziten hin zu den Chancen und Möglichkeiten der Teilhabe von Menschen mit Behinderung gelenkt. Vieles ist seit 2009 voran gekommen. Dabei fühlen wir uns dem Leitgedanken der Konvention ‚Nicht ohne uns über uns‘ verpflichtet. Die Beteiligung von Menschen mit Behinderung ist aus gutem Grund eine wesentliche Forderung der UN-BRK, der wir in Hamburg in besonderem Maße nachkommen. Die Verwirklichung von gleichberechtigter Teilhabe ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, an der viele Hamburgerinnen und Hamburger mitwirken müssen, damit sie gelingt. Die Stadt Hamburg stößt diese Entwicklung an und handelt, wo immer es ihr möglich ist. Das zeigt auch der Landesaktionsplan ganz deutlich. Aber zum Ziel kommen wir nur, wenn wir alle gemeinsam konsequent für Vielfalt und gleichberechtigte Teilhabe arbeiten.“

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