Veränderungen in der Leitung der Elbphilharmonie

Jack F. Kurfess scheidet im Sommer 2018 aus der Geschäftsführung aus, Jochen Margedant kommt als Geschäftsführer neu ins Team

Die drei städtischen Gesellschaften HamburgMusik gGmbH, Elbphilharmonie und Laeiszhalle Betriebsgesellschaft (ELBG) und Elbphilharmonie Hamburg Bau GmbH & Co. KG werden ab sofort von drei Geschäftsführern geleitet. Christoph Lieben-Seutter verantwortet weiterhin als Generalintendant und Sprecher der Geschäftsführung die künstlerischen Inhalte und das Marketing der Häuser. Jochen Margedant, der das Projekt Elbphilharmonie von Anbeginn auf Seiten der Kulturbehörde begleitet und gesteuert hat, übernimmt nun als Geschäftsführender Direktor insbesondere die Aufgaben, für die in der Vergangenheit die städtische Realisierungsgesellschaft REGE Hamburg zuständig gewesen ist. Jack F. Kurfess ist als Kaufmännischer Direktor noch bis zum 31. Juli 2018 verantwortlich für die Finanzen und den organisatorischen und technischen Betrieb der Häuser. Danach scheidet er auf eigenen Wunsch aus der Geschäftsführung aus und die Gesellschaften werden dann von einer Doppelspitze aus Christoph Lieben-Seutter und Jochen Margedant geführt.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Es ist maßgeblich der Expertise von Jack F. Kurfess zu verdanken, dass die Elbphilharmonie auch wirtschaftlich so erfolgreich an den Start gegangen ist. Für sein langjähriges Engagement auf Kampnagel, am Schauspielhaus und in der Elbphilharmonie, drei Dickschiffe der Hamburger Kultur, die er immer umsichtig und zuverlässig durch alle Stürme gesteuert hat, danke ich ihm sehr herzlich! Jochen Margedant kennt die Elbphilharmonie wie kaum ein anderer. Es ist ein Glück für das Haus und den künftigen Betrieb, dass wir ihn für die Geschäftsführung gewinnen konnten.“

Generalintendant Christoph Lieben-Seutter: „Die Phase des Endspurts und das erste Jahr nach der Eröffnung der Elbphilharmonie waren ein Marathonlauf, wie er nur in vertrauensvoller Teamarbeit möglich ist. Mit Jack F. Kurfess hatte ich einen unermüdlichen Kämpfer an der Seite, mit dem auch die größten Herausforderungen noch Spaß gemacht haben. Ich bedauere seinen Weggang sehr, gleichzeitig freue ich mich darauf, in Zukunft gemeinsam mit Jochen Margedant die Geschicke der Elbphilharmonie zu verantworten und das Haus weiterentwickeln zu können.“

Jack F. Kurfess: „Wir haben mit der Eröffnung der Elbphilharmonie all unsere Ziele nicht nur erreicht, sondern übertroffen. Für mich gibt es keinen besseren Zeitpunkt zum Aufhören. Die Gesellschaften sind finanziell und strukturell hervorragend aufgestellt, der Run auf die Elbphilharmonie wird noch lange anhalten, die Sanierung der Laeiszhalle kann im Sommer 2018 beginnen. Ich freue mich darauf, meine langjährige Erfahrung, mein Wissen und meine Energie künftig in andere Kulturprojekte einbringen zu können.“

Jochen Margedant: „Nach dem fulminanten Start der Elbphilharmonie wird es jetzt darum gehen, das Haus nach und nach in einen hoffentlich ebenso erfolgreichen Normalbetrieb überzuleiten, der im besten Fall weiterhin mit Normalität wenig zu tun haben wird. Dabei wollen wir die Elbphilharmonie weiter in die Stadt verankern und zusammen mit der Laeiszhalle Hamburg als international beachteten Hafen der Musik ausbauen. Nach vielen intensiven Jahren, in denen ich das Projekt Elbphilharmonie in der Kulturbehörde betreuen durfte, bietet mir die neue Aufgabe die Möglichkeit, direkt an der erfolgreichen Weiterentwicklung der Gesellschaften mitwirken zu können.“

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