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	<title>hh-heute :: nachrichtenblog für hamburg &#187; Goetsch</title>
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	<description>Aktuelle Informationen für Hamburg aus Politik, Kultur, Gewerkschaften, Vereinen und Verbänden. Links - dort wo das Herz schlägt</description>
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		<title>35 Millionen auf den letzten Metern</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 21:13:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[

Erstens ist er ohnehin nur Aushilfs-Schulsenator, zweitens ohne Mehrheit und drittens am Sonntag abgew&#228;hlt. Senator Wersich ficht dies offenbar nicht an &#8211; auf den allerletzten Metern gab er heute noch einmal 35 Millionen Euro aus. Die Ma&#223;nahmen sind n&#252;tzlich und richtig &#8211; aber guter Stil ist das sicherlich nicht. 
So beschreibt es die Schulbeh&#246;rde:
Neubau f&#252;r [...]]]></description>
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<p>Erstens ist er ohnehin nur Aushilfs-Schulsenator, zweitens ohne Mehrheit und drittens am Sonntag abgew&#228;hlt. Senator Wersich ficht dies offenbar nicht an &#8211; auf den allerletzten Metern gab er heute noch einmal 35 Millionen Euro aus. Die Ma&#223;nahmen sind n&#252;tzlich und richtig &#8211; aber guter Stil ist das sicherlich nicht.<span id="more-19317"></span></p>
<p><strong><em>So beschreibt es die Schulbeh&#246;rde:</em></p>
<p>Neubau f&#252;r die Stadtteilschule Lurup und L&#246;sung f&#252;r die Schule Tegelweg<br />
</strong><br />
Um die Unterrichtssituation z&#252;gig zu verbessern und den Schulen Planungssicherheit zu geben, hat Bildungssenator Dietrich Wersich jetzt – nachdem er bereits den Planungsstopp f&#252;r Schulbauma&#223;nahmen im Raum S&#252;derelbe aufgeboben hatte – weitere wichtige Entscheidungen zu Schulbauma&#223;nahmen in Hamburg getroffen. Vorausgegangen war eine intensive Pr&#252;fung der Beh&#246;rde f&#252;r Schule und Berufsbildung (BSB) mit Schulbau Hamburg, welche Erweiterungsbauten schon vor der Entscheidung &#252;ber den neuen Schulentwicklungsplan (SEPL) auf den Weg gebracht werden k&#246;nnen.</p>
<p>Besonders f&#252;r die Eltern, Lehrer, Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler der Schule Tegelweg endet damit jahre-lange Ungewissheit, wie es mit dem stark sanierungsbed&#252;rftigen Schulbau weitergeht, in dem zurzeit rund 100 k&#246;rperlich behinderte Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler unterrichtet werden. Nach sorgf&#228;ltiger Pr&#252;fung hat die BSB entschieden, dass die Schule Tegelweg an einem anderen Standort neu gebaut und das bisher genutzte Geb&#228;ude jetzt z&#252;gig bis Beginn des neuen Schuljahres f&#252;r die &#220;bergangszeit ert&#252;chtigt wird. „Damit verbessern wir zeitnah die Unterrichtssituation f&#252;r die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler, die jetzt am Tegelweg unterrichtet werden und schaffen mit einem Neubau auch langfristig eine gute Perspektive f&#252;r die Schule“, sagt Senator Dietrich Wersich. Die m&#246;glichen Alternativen f&#252;r den Standort werden derzeit eingehend ge-pr&#252;ft. Ein Neubau auf dem bestehenden Schulgel&#228;nde scheidet aus Platzgr&#252;nden aus, auch w&#252;rde dadurch der Schulbetrieb erheblich gest&#246;rt.</p>
<p>Eine klare Perspektive bekommt der Stadtteil Lurup: Durch Wiedereinrichtung der dortigen Grundschule und Erweiterung der Stadtteilschule Am Altonaer Volkspark/ Luruper Hauptstra&#223;e besteht hier erheblicher Zubaubedarf. Um diesem gerecht zu werden, hat Senator Wersich entschieden, die f&#252;r die Sekundarstufe I der Stadtteilschule Lurup ben&#246;tigten R&#228;umlichkeiten auf dem vorhandenen Schulgrundst&#252;ck Am Altonaer Volkspark zu errichten und dabei die dort bislang vorhandenen R&#228;ume durch einen Neubau zu ersetzen oder in die Sanierung einzubeziehen. In Abstimmung mit dem Bezirk Altona sollen die Planungen nun vorangetrieben werden.</p>
<p>Au&#223;erdem werden an f&#252;nf weiteren Schulstandorten die Kapazit&#228;ten f&#252;r Unterrichtsr&#228;ume bedarfsgerecht erweitert:</p>
<p>o Grundschule Wesperloh<br />
o Grundschule An der Isebek (am zuk&#252;nftigen zweiten Standort, ehemals Astrid-Lindgren-Schule)<br />
o Grundschule Hasenweg<br />
o Gymnasium Rahlstedt<br />
o Grundschule Nydamer Weg</p>
<p>Insgesamt umfassen diese sieben Ma&#223;nahmen ein Volumen von etwa 35 Mio. Euro (nicht eingerechnet ist der Neubau der Schule Tegelweg). Sie werden jetzt von der BSB bei Schulbau Hamburg in Auftrag gegeben beziehungsweise in ihrer Planung weiter vorangebracht. Die Ausbau- und Neubaubedarfe weiterer Schulstandorte werden im Rahmen der notwendigen &#220;berarbeitung des Schulentwicklungsplans ermittelt. Dar&#252;ber hinaus laufen in Regie von Schulbau Hamburg derzeit fast 1.000 Sanierungsma&#223;nahmen an Hamburger Schulen mit einem finanziellen Umfang von 250 Mio. Euro j&#228;hrlich.</p>
<p><strong><em>S&#228;mtliche heute vorgestellten Planungen haben Schulbau Hamburg und die Beh&#246;rde bereits unter der Leitung von Christa Goetsch begonnen.</em></strong></p>
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		<title>Einigung auf neues Gastschulabkommen</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Dec 2010 14:48:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gastschulabkommen]]></category>
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Ganz sp&#228;ter Erfolg f&#252;r Ex-Schulsenatorin Christa Goetsch: Pl&#246;tzlich ist Schleswig-Holstein bereit, im Jahr 2011 12,4 Millionen Euro daf&#252;r zu zahlen, dass Landeskinder Hamburger Schulen besuchen. In den darauf folgenden Jahren soll der Betrag jeweils um 200.000 EUR ansteigen. Bisher hatte das n&#246;rdliche Nachbarland nur 8.5 Millionen EUR als Kostenanteil &#252;bernommen. Goetsch hatte daraufhin gedroht, die [...]]]></description>
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<p>Ganz sp&#228;ter Erfolg f&#252;r Ex-Schulsenatorin Christa Goetsch: Pl&#246;tzlich ist Schleswig-Holstein bereit, im Jahr 2011 12,4 Millionen Euro daf&#252;r zu zahlen, dass Landeskinder Hamburger Schulen besuchen. In den darauf folgenden Jahren soll der Betrag jeweils um 200.000 EUR ansteigen. Bisher hatte das n&#246;rdliche Nachbarland nur 8.5 Millionen EUR als Kostenanteil &#252;bernommen. Goetsch hatte daraufhin gedroht, die Kinder aus dem Nachbarland abzuschulen, und war daf&#252;r heftig kritisiert worden.<span id="more-18740"></span></p>
<p>Mehr als 6.000 Kinder aus Schleswig-Holstein lernen an Hamburger Schulen, rund 1.000 Hamburger umgekehrt in Schleswig-Holstein. Da jeder Sch&#252;ler erhebliche Kosten veursacht, der gezahlte Ausgleichsbetrag aber schon lange nicht mehr angemessen war, dr&#228;ngte Hamburg auf eine Erh&#246;hung.</p>
<p>Nachdem die Verhandlungen bisher zwischen der Senatskanzlei und der Kieler Staatskanzlei gef&#252;hrt wurden, hat nun offenbar Vertretungssenator Wersich mit seinem Schleswig-Holsteinischen Kollegen Klug (FDP) direkt verhandelt und einen Kompromiss vereinbart. Kostendeckend ist das Ergebnis nicht (dann h&#228;tten es rund 20 Millionen sein m&#252;ssen), aber deutlich besser als bisher.</p>
<p>F&#252;r die betroffenen Kinder und ihre Familien ist das neue Gastschulabkommen ein gro&#223;er Schritt nach vorn, weil es ihnen Sicherheit gibt. Erstattet werden &#252;brigens auch Kosten f&#252;r Kinder, die in Hamburg Privatschulen besuchen.</p>
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		<title>GAL: Hajduk soll&#8217;s machen</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Nov 2010 21:58:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Anja Hajduk will es versuchen: Sie will f&#252;r die GAL als Spitzenkandidatin bei der B&#252;rgerschaftswahl im Februar antreten. Aber auch Christa Goetsch zieht sich nicht ins Privatleben zur&#252;ck &#8211; sie will erneut f&#252;r die B&#252;rgerschaft kandidieren. Allerdings muss das die Landesmitgliederversammlung der GAL am 13. Dezember noch best&#228;tigen. 
Anja Hajduk k&#246;nnte sich ganz auf den [...]]]></description>
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<p>Anja Hajduk will es versuchen: Sie will f&#252;r die GAL als Spitzenkandidatin bei der B&#252;rgerschaftswahl im Februar antreten. Aber auch Christa Goetsch zieht sich nicht ins Privatleben zur&#252;ck &#8211; sie will erneut f&#252;r die B&#252;rgerschaft kandidieren. Allerdings muss das die Landesmitgliederversammlung der GAL am 13. Dezember noch best&#228;tigen.<span id="more-18664"></span></p>
<p>Anja Hajduk k&#246;nnte sich ganz auf den Wahlkampf konzentrieren &#8211; die anderen beiden heute entlassenen Senatoren nehmen ihre B&#252;rgerschaftsmandate wieder auf. F&#252;r Christa Goetsch und Till Steffen m&#252;ssen Linda Heitmann und Jenny Weggen ihre Pl&#228;tze r&#228;umen.</p>
<p>Noch-B&#252;rgermeister Ahlhaus regiert die verbleibenden Monate nun mit einem Rumpfsenat. Sozialsenator Dietrich Wersich wird Zweiter B&#252;rgermeister und &#252;bernimmt vor&#252;bergehend die Leitung der Schulbeh&#246;rde. Gleich dreifach agiert k&#252;nftig Herlind Gundelach: neben ihrer Wissenschaftsbeh&#246;rde soll sie in den n&#228;chsten Monaten auch f&#252;r Stadtentwicklung und die Finanzen der Stadt zust&#228;ndig sein &#8211; immerhin ist ja auch noch der Stuhl von Carsten Frigge seit dessen R&#252;cktritt in der vergangenen Woche vakant. Die Justizbeh&#246;rde wird Innensenator Heino Vahldieck mit &#252;bernehmen.</p>
<p>Die CDU hat mittlerweile einen Antrag auf Aufl&#246;sung der B&#252;rgerschaft mit anschlie&#223;enden Neuwahlen gestellt; ihn wird das Parlament am 15. Dezember mit gro&#223;er Mehrheit beschlie&#223;en. Wahltermin ist dann der 20. Februar 2011. Bis zum Jahresende h&#228;tten Parteien und Gruppierungen Gelegenheit, sich f&#252;r die Zulassung zur Wahl zu bewerben.</p>
<p>Und, weil Neid ja auch immer eine Rolle spielt:</p>
<p>Anspruch auf ein Ruhegehalt haben die drei GAL-SenatorInnen nicht erworben; das gibt es erst nach vierj&#228;hrigen Amtszeit. Allerdings erhalten sie nach § 13 Senatsgesetz drei Monate lang ihr volles Gehalt weiter. Wer nach drei Monaten noch keinen ad&#228;quaten Job gefunden hat, kann danach &#220;bergangsgeld beziehen &#8211; das ist das halbe gehalt, und man kann es f&#252;r maximal zwei Jahre bekommen. WIrklich schlecht ist das dann aber auch nicht: Ungef&#228;hr 6.700 EUR pro Monat. </p>
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		<title>SPD: Produktionsschulen langsamer ausbauen!</title>
		<link>http://www.hh-heute.de/spd-produktionsschulen-langsamer-ausbauen/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 20:25:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Die SPD-B&#252;rgerschaftsfraktion hat den Senat aufgefordert, den geplanten Ausbau der so genannten Produktionsschulen zu stoppen. &#8220;Bevor weitere Produktionsschulen gegr&#252;ndet werden, muss der Senat die vielen ungel&#246;sten Probleme der bestehenden sieben Produktionsschulen in den Griff bekommen&#8221;, sagte der SPD-Schulexperte Ties Rabe. 
Mit Blick auf die bislang vorliegenden Fakten w&#228;re es in der jetzigen Situation ein Fehler, [...]]]></description>
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<p>Die SPD-B&#252;rgerschaftsfraktion hat den Senat aufgefordert, den geplanten Ausbau der so genannten Produktionsschulen zu stoppen. &#8220;Bevor weitere Produktionsschulen gegr&#252;ndet werden, muss der Senat die vielen ungel&#246;sten Probleme der bestehenden sieben Produktionsschulen in den Griff bekommen&#8221;, sagte der SPD-Schulexperte Ties Rabe.<span id="more-18545"></span></p>
<p>Mit Blick auf die bislang vorliegenden Fakten w&#228;re es in der jetzigen Situation ein Fehler, weitere Produktionsschulen einzurichten. Der Landesrechnungshof hatte zuvor bereits Kritik am &#252;bereilten Ausbau der neuen Schulen ge&#252;bt. Die SPD hat einen entsprechenden Antrag in die B&#252;rgerschaft eingebracht.</p>
<p>Darum geht es:<br />
Schulsenatorin Christa Goetsch (GAL) plant die Einrichtung von insgesamt zehn neuen Produktionsschulen mit zusammen 500 Pl&#228;tzen. Dort sollen Schulabbrecher ohne Hauptschulabschluss in einem Schuljahr einen Einstieg in die Berufswelt oder einen Schulabschluss schaffen. Die Produktionsschulen werden von freien Tr&#228;gern gef&#252;hrt. Vier neue Produktionsschulen wurden im September 2009, weitere drei im September 2010 eingerichtet. Die letzten drei sollen im September 2011 folgen.</p>
<p>Rabe wies auf die &#8220;un&#252;bersehbaren Anlaufschwierigkeiten der Produktionsschulen&#8221; hin: &#8220;Nach wie vor fehlen diesen Schulen die Sch&#252;ler. So blieb im September 2010 ein F&#252;nftel aller Pl&#228;tze leer, weil viele Sch&#252;ler lieber das Berufsvorbereitungsjahr in den Berufsschulen besuchen. Im Schuljahr 2009/2010 konnte ein Leerstand nur abgewendet werden, weil man fast 40 Prozent der Pl&#228;tze mit Sch&#252;lern besetzte, f&#252;r die die Produktionsschulen urspr&#252;nglich nicht eingerichtet worden waren.&#8221;</p>
<p>Anlaufschwierigkeiten gebe es auch in anderen Bereichen. Statt der von der Schulsenatorin versprochenen Erfolgsquote von 60 Prozent schafften von den 303 Sch&#252;lern nur 52 einen &#220;bergang in weitere Berufs- und Schulwege. Das entspricht einer Quote von rund 17 Prozent. Mit 81 Sch&#252;lern brachen ungew&#246;hnlich viele vorzeitig die Schule ab. Rabe: &#8220;Anlaufschwierigkeiten bei neuen Projekten sind kein Drama. Aber statt jetzt neue Schulen einzurichten, muss die Beh&#246;rde zun&#228;chst daf&#252;r sorgen, dass die bestehenden Schulen Erfolg haben.&#8221;</p>
<p>Auch finanziell gebe es nach einem Jahr viele offene Fragen. Statt der erwarteten Investitionskosten von 525.000 Euro &#8211; das entspricht 75.000 Euro pro Schule &#8211; habe die Einrichtung der Schulen bislang 1.248.151 Euro gekostet. In einigen F&#228;llen seien sogar noch weitere Mittel von anderen Beh&#246;rden gezahlt worden. Gleichzeitig habe der Rechnungshof darauf hingewiesen, dass die Schulbeh&#246;rde die B&#252;rgerschaft &#252;ber die Mehrkosten im Unklaren gelassen hatte. F&#252;r den laufenden Betrieb der Produktionsschulen seien Mehrkosten von j&#228;hrlich rund zwei Millionen Euro zu erwarten. Der Rechnungshof hatte ebenfalls gefordert, die Erfolgsquote der Produktionsschulen zu &#252;berpr&#252;fen, bevor weitere Schulen gegr&#252;ndet werden.</p>
<p>Die SPD fordert nun den Senat auf:</p>
<p>1. &#220;ber das Verfahren und die Ergebnisse der beh&#246;rdeninternen laufenden Evaluierungen der Produktionsschulen die B&#252;rgerschaft bis zum Ende des Jahres zu informieren</p>
<p>2. Ausf&#252;hrlich &#252;ber die Bildungsverl&#228;ufe der Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler, die die erste Tranche der neuen Produktionsschulen ab September 2009 besucht haben zu berichten (Ausgangslage, schulischen Erfolg, wie Hauptschulabschluss, beruflichen Werdegang etc.)</p>
<p>3. &#220;ber die Ergebnisse der Evaluation des &#220;bergangssystems, deren erste Ergebnisse zum Schuljahr 2010/2011 vorliegen sollen, die B&#252;rgerschaft zeitnah zu informieren</p>
<p>4. in den Hamburger Berufsschulen den Produktionsschulen vergleichbare Angebote zu entwickeln und ebenfalls zu evaluieren,</p>
<p>5. Die Hamburgische B&#252;rgerschaft &#252;ber die korrekten finanziellen Auswirkungen der Einrichtung bereits bestehender Produktionsschulen zu unterrichten</p>
<p>6. vor dem Abschluss einer klaren Evaluation und deren Bewertung sowie einer korrekten Angabe der finanziellen Folgen keine weiteren Produktionsschulen in freier Tr&#228;gerschaft in Hamburg einzurichten.</p>
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		<title>Auf die Stra&#223;e gegen Laufzeitverl&#228;ngerung</title>
		<link>http://www.hh-heute.de/auf-die-strasse-gegen-laufzeitverlaengerung/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Nov 2010 21:24:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Viele Tausend Menschen werden an diesem Wochenende im Wendland gegen den Castortransport und die AKW-Laufzeitverl&#228;ngerung demonstrieren. Auch die GAL f&#228;hrt am Sonnabend mit Kind und Kegel nach Dannenberg zur Gro&#223;kundgebung. 
Mit dabei sind unter anderem die Landesvorsitzende Katharina Fegebank und ihr Stellvertreter Anjes Tjarks, Schulsenatorin Christa Goetsch und die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Antje M&#246;ller. Mit drei [...]]]></description>
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<p>Viele Tausend Menschen werden an diesem Wochenende im Wendland gegen den Castortransport und die AKW-Laufzeitverl&#228;ngerung demonstrieren. Auch die GAL f&#228;hrt am Sonnabend mit Kind und Kegel nach Dannenberg zur Gro&#223;kundgebung.<span id="more-18319"></span></p>
<p>Mit dabei sind unter anderem die Landesvorsitzende Katharina Fegebank und ihr Stellvertreter Anjes Tjarks, Schulsenatorin Christa Goetsch und die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Antje M&#246;ller. Mit drei Bussen fahren die Hamburger Gr&#252;nen am Sonnabend gemeinsam zur Demo.</p>
<p>Die GAL-Landesvorsitzende Katharina Fegebank erkl&#228;rt: „In diesem Jahr ist es wichtiger denn je, sich im Wendland quer zu stellen. Wir protestieren am Wochenende gegen die Bundesregierung, die ohne Not den Atomausstieg aufgek&#252;ndigt und die Laufzeiten f&#252;r alte Schrottreaktioren verl&#228;ngert hat. Das ist russisches Roulette auf Kosten der Bev&#246;lkerung. Einzig die vier gro&#223;en Stromkonzerne stofen sich vergn&#252;gt die Taschen voll. Mit diesem Wahnsinn darf Schwarz-Gelb nicht durchkommen. Daf&#252;r gehen wir auf die Stra&#223;e.“</p>
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		<title>Senat: Ziemlich traurige Truppe</title>
		<link>http://www.hh-heute.de/senat-ziemlich-traurige-truppe/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 12:42:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Es ist schon eine ziemlich traurige Truppe, mit der Christoph Ahlhaus am Mittwoch vor die B&#252;rgerschaft treten will: Er selbst mit Burschenschaft, Reiterstaffel und Villenumbau auf Staatskosten an den Hacken, dazu ein von strafrechtlich relevanten Vorw&#252;rfen noch nicht entlasteter Finanzsenator, neu ein Innensenator, der vorher noch nie f&#252;r hinreichend qualifiziert f&#252;r dieses Amt galt, ein [...]]]></description>
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<p>Es ist schon eine ziemlich traurige Truppe, mit der Christoph Ahlhaus am Mittwoch vor die B&#252;rgerschaft treten will: Er selbst mit Burschenschaft, Reiterstaffel und Villenumbau auf Staatskosten an den Hacken, dazu ein von strafrechtlich relevanten Vorw&#252;rfen noch nicht entlasteter Finanzsenator, neu ein Innensenator, der vorher noch nie f&#252;r hinreichend qualifiziert f&#252;r dieses Amt galt, ein Kultursenator, der zuvor als Kulturstaatsrat scheiterte, und ein Ex-Schill-Unterst&#252;tzer, der &#246;ffentlich zugeben musste, seinen Lebenslauf gesch&#246;nt zu haben. Ach ja, und dann noch die Wissenschaftssenatorin, die mit ihrem wichtigsten Projekt so kl&#228;glich gescheitert ist wie die Schulsenatorin. Vom Parlament best&#228;tigt wird der Verein trotzdem. Hier die Reaktionen der anderen Parteien.<span id="more-17172"></span></p>
<p><strong>&#8220;Klarheit &#252;ber Personal und Politik&#8221;</strong></p>
<p>Verwundert hat SPD-Fraktionschef Neumann auf die Einlassungen des designierten Wirtschaftssenators Ian Karan reagiert, was dessen Lebenslauf betrifft. &#8220;Es f&#228;llt schwer, hier von l&#228;sslichen Jugends&#252;nden zu sprechen&#8221;, sagte Neumann mit Blick auf die Aussage Karans, er habe die &#214;ffentlichkeit &#252;ber seinen Lebenslauf nicht richtig informiert. Neumann betonte, die SPD habe politische Erwartungen an den Wirtschaftssenator. &#8220;Bei allem Respekt vor der Lebensleistung des Herrn Karan muss aber auch klar sein: Weitere negative &#220;berraschungen darf es nicht geben&#8221;, sagte Neumann.</p>
<p>Der Entscheid des GAL-Parteitags f&#252;r den Fortbestand der schwarz-gr&#252;nen Koalition in Hamburg bezeichnete Neumann als &#8220;nicht &#252;berraschend&#8221;. Er sprach von der &#8220;Fortsetzung einer Entwicklung, die bereits weit vor der R&#252;cktrittsank&#252;ndigung des B&#252;rgermeisters von Beust ihren Anfang genommen hat&#8221;. </p>
<p>Die SPD-B&#252;rgerschaftsfraktion erwarte von CDU-B&#252;rgermeister Ahlhaus sp&#228;testens am Donnerstag eine Regierungserkl&#228;rung. &#8220;Dass Herr Ahlhaus die eigene Partei &#252;ber die Ziele seiner Politik im Unklaren l&#228;sst, ist eine innerparteiliche Angelegenheit der CDU. Wenn Herr Ahlhaus mit B&#252;rgerschaft und Parlament &#228;hnlich umgehen sollte, w&#228;re das eine Angelegenheit f&#252;r die ganze Stadt. Wir brauchen Klarheit &#252;ber Personal und Politik des Senats&#8221;, sagte Neumann.</p>
<p><strong>LINKE zu Karan: Es wird immer schlimmer &#8211; drei L&#252;gen vor Amtsantritt<br />
</strong><br />
Zu dem k&#252;nftigen Wirtschaftssenator erkl&#228;rt Dora Heyenn, Fraktionsvorsitzende der Fraktion DIE LINKE: &#8220;Dass mit Unterst&#252;tzung der GAL ein Gro&#223;spender der Schill-Partei Wirtschaftssenator werden soll, ist h&#246;chst fragw&#252;rdig. Die Politik befindet sich in einer gro&#223;en Vertrauenskrise, das hat nicht zuletzt die geringe Wahlbeteiligung beim Volksentscheid gezeigt. Ein Wirtschaftssenator, der die HamburgerInnen bel&#252;gt, bevor er &#252;berhaupt im Amt ist, verst&#228;rkt das Misstrauen der W&#228;hlerInnen zus&#228;tzlich.</p>
<p>Die CDU nennt es Lebenslauf sch&#246;nen, aber Herr Karan hat schlicht die Unwahrheit gesagt: zu seiner Universit&#228;tslaufbahn, zu Zeitpunkt und H&#246;he seiner Spenden an die Schill-Partei und zu den Umst&#228;nden seiner Einb&#252;rgerung. Das ist einmalig. Die GAL sollte in sich gehen und den Koalitionspartner auffordern, einen anderen Personalvorschlag zu machen. Herr Karan ist nicht zumutbar.&#8221; </p>
<p><strong>Kerstan: „Jeder Partner entscheidet selbst &#252;ber sein Personal“</strong></p>
<p>CDU-B&#252;rgermeister-Kandidat Christoph Ahlhaus hat den Unternehmer Ian Karan f&#252;r das Amt des neuen Wirtschaftssenators vorgeschlagen. Zu den Berichten &#252;ber dessen Vergangenheit &#228;u&#223;ert sich der GAL-Fraktionsvorsitzende Jens Kerstan wie folgt:„Wichtig war uns, dass Herr Karan sich klar von seiner damaligen Unterst&#252;tzung f&#252;r die Schill-Partei distanziert. Das hat er getan und diese als ,gr&#246;&#223;ten Fehler seines Lebens&#8217; bezeichnet. Er hat auch einger&#228;umt, dass er – offenbar aus Eitelkeit – unrichtige Angaben zu seinem Lebenslauf gemacht hat. Ich begr&#252;&#223;e es, dass er diese Angaben nun zurechtger&#252;ckt hat.</p>
<p>Im &#220;brigen stimmen wir am Mittwoch nicht &#252;ber einzelne Senatoren ab, sondern &#252;ber den Senat als Ganzes und im Block. Au&#223;erdem gilt, dass jeder Koalitionspartner selbst und auf eigenes Risiko &#252;ber die Nominierung seiner Senatsmitglieder entscheidet.“ </p>
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		<title>Fragen stellen an Christa Goetsch</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 18:12:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Am Dienstag, 17. August 2010 von 19:00 &#8211; 20:00 Uhr, stellt sich Hamburgs Schulsenatorin Christa Goetsch live bei Hamburg 1 Fernsehen den Fragen der Hamburger zum neuen Schuljahr. Wer Fragen hat, kann es live versuchen oder seine Fragen vorher einreichen. 
Im Gespr&#228;ch mit Hamburg 1 Moderatorin Monika Z&#246;llner und Radio Hamburg-News-Anchor Rainer Hirsch wird die [...]]]></description>
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<p>Am Dienstag, 17. August 2010 von 19:00 &#8211; 20:00 Uhr, stellt sich Hamburgs Schulsenatorin Christa Goetsch live bei Hamburg 1 Fernsehen den Fragen der Hamburger zum neuen Schuljahr. Wer Fragen hat, kann es live versuchen oder seine Fragen vorher einreichen.<span id="more-17051"></span></p>
<p>Im Gespr&#228;ch mit Hamburg 1 Moderatorin Monika Z&#246;llner und Radio Hamburg-News-Anchor Rainer Hirsch wird die Senatorin nach dem Scheitern der von ihr und allen in der B&#252;rgerschaft vertretenen Parteien geplanten Reform den Status Quo zur Hamburger Schulpolitik darlegen und Fragen von Eltern beantworten.</p>
<p>Das einst&#252;ndige TV-Gespr&#228;ch wird zeitgleich bei Oldie 95 auf UKW 95.0 sowie auf der Radio Hamburg-Cityfrequenz 104.0 UKW gesendet. Das Zuschauertelefon nimmt unter der kostenlosen Hotline 0800-333 1000 die Fragen der Hamburger entgegen und leitet sie in die Sendung weiter.</p>
<p>Schriftliche Fragen k&#246;nnen ab sofort gestellt werden unter der Mail-Adresse: schulforum@hamburg1.de</p>
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		<title>Schulreform tr&#228;gt Fr&#252;chte</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 19:57:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Wer denkt, Hamburgs Schulreform sei im Volksentscheid gescheitert, hat die Bildungsdebatte nicht verstanden: Der weitaus gr&#246;&#223;te Teil der Reform wird unver&#228;ndert umgesetzt, nur der l&#228;ngere Verbleib in der Grundschule und die kleineren f&#252;nften und sechsten Klassen fallen weg. Wie weitreichend die p&#228;dagogischen Ver&#228;nderungen sind, zeigt sich am (Fort-)bildungsinteresse der LehrerInnen: Allein 1500 Lehrkr&#228;fte bilden sich [...]]]></description>
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<p>Wer denkt, Hamburgs Schulreform sei im Volksentscheid gescheitert, hat die Bildungsdebatte nicht verstanden: Der weitaus gr&#246;&#223;te Teil der Reform wird unver&#228;ndert umgesetzt, nur der l&#228;ngere Verbleib in der Grundschule und die kleineren f&#252;nften und sechsten Klassen fallen weg. Wie weitreichend die p&#228;dagogischen Ver&#228;nderungen sind, zeigt sich am (Fort-)bildungsinteresse der LehrerInnen: Allein 1500 Lehrkr&#228;fte bilden sich auf der „Schulanfangstagung“ vom 10. bis 20. August im Landesinstitut fort.<span id="more-17018"></span></p>
<p>W&#228;hrend sich die Hamburger Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler noch bis zum 18. August am Strand, in den Bergen oder zu Hause vom letzten Schuljahr erholen, beginnt am 10. August f&#252;r viele Hamburger Lehrkr&#228;fte wieder die Schule: Vom 10. bis 20. August bilden sich am Landesinstitut f&#252;r Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) 1.500 Grundschul-Lehrkr&#228;fte im Rahmen der „Schulanfangstagung“ in rund 130 Veranstaltungen fort.</p>
<p>Auf dieser gr&#246;&#223;ten Fortbildungsveranstaltung des Landesinstituts erhalten Lehrkr&#228;fte, die sich auf ihre neuen Anfangsklassen vorbereiten wollen, viele Anregungen f&#252;r ihren Unterricht – von praxisbezogenen Workshops („Arbeiten mit Naturmaterialien“) bis hin zu grunds&#228;tzlichen Reflexionen der Lehrerrolle und der Lernkultur („Wertsch&#228;tzend lehren“). Allein 170 Lehrkr&#228;fte bereiten sich an vier Tagen auf den neuen Englischunterricht ab Klasse 1 vor.</p>
<p>Senatorin Christa Goetsch: „Auch nach dem Volksentscheid bleiben wesentliche Elemente der Schulreform auf der Tagesordnung: Individualisierung des Unterrichts, Englisch ab Klasse 1, Lernvereinbarungen, Lernentwicklungsgespr&#228;che. Es freut mich deshalb besonders, dass sich bereits 1500 Grundschullehrkr&#228;fte f&#252;r die diesj&#228;hrige Schulanfangstagung angemeldet haben.“</p>
<p>Jedem Kind gerecht werden<br />
Die fachbezogenen Workshops und Seminare auf der „Schulanfangstagung“ unterst&#252;tzen einen Unterricht, der von den F&#228;higkeiten und Kenntnissen des einzelnen Kindes ausgeht und mit differenzierten Methoden und handlungsorientierten Aufgaben jedem Kind gerecht werden soll. </p>
<p>Viele Veranstaltungen vermitteln den Lehrerinnen und Lehrern die Kompetenzen, die f&#252;r diesen individualisierten Unterricht erforderlich sind, wie z. B. „Methoden f&#252;r die Durchf&#252;hrung selbstst&#228;ndigen Arbeitens“ oder „Mit Lernvereinbarungen das eigenverantwortliche Lernen unterst&#252;tzen“. </p>
<p><strong>Eine neue Lernkultur</strong></p>
<p>Auf dem Weg zu einer neuen Lernkultur mit einem individualisierten methodisch vielf&#228;ltigen, ge&#246;ffneten Unterricht bewegen sich die Lehrkr&#228;fte im Spannungsverh&#228;ltnis zwischen Beratung („Nat&#252;rlich darfst du Fehler machen“) und Bewertung („Du hast einen Fehler gemacht, deshalb bewerte ich deine Leistung jetzt so“). Sie wollen klare und transparente Leistungsr&#252;ckmeldungen geben und gleichzeitig die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler wertsch&#228;tzend unterst&#252;tzen und f&#246;rdern.</p>
<p>Deshalb steht die gr&#246;&#223;te Veranstaltung der Tagung unter der &#220;berschrift „Wie eine gute Autorit&#228;t gelingen kann – Reflexionen zur Lehrerrolle“ (Mo. 16.08.2010, 14-17 Uhr). </p>
<p>Die „Schulanfangstagung“ am Landesinstitut bietet den Hamburger Lehrerinnen und Lehrern die M&#246;glichkeit, sich mit ihrem zentralen (Alltags-)thema zu besch&#228;ftigen: Wie kann guter Unterricht gelingen?</p>
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		<title>FAQ zur Zukunft der Schulen</title>
		<link>http://www.hh-heute.de/faq-zur-zukunft-der-schulen/</link>
		<comments>http://www.hh-heute.de/faq-zur-zukunft-der-schulen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 16:42:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[FAQ]]></category>
		<category><![CDATA[Goetsch]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Schuloreform]]></category>

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		<description><![CDATA[

Alle Kinder erhalten ihren zugesicherten Schulplatz, der Schulstart findet auch nach dem Volksentscheid geordnet statt: Zum Start des neuen Schuljahres werden alle Schulen in gewohnter Weise ihre Arbeit aufnehmen. Bildungssenatorin Goetsch: &#8220;Alle Kinder erhalten den Schulplatz, der den Eltern zugesichert wurde, und der Unterricht findet planm&#228;&#223;ig statt.“ 
Alle Erstkl&#228;ssler gehen in die Schule, in der [...]]]></description>
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<p>Alle Kinder erhalten ihren zugesicherten Schulplatz, der Schulstart findet auch nach dem Volksentscheid geordnet statt: Zum Start des neuen Schuljahres werden alle Schulen in gewohnter Weise ihre Arbeit aufnehmen. Bildungssenatorin Goetsch: &#8220;Alle Kinder erhalten den Schulplatz, der den Eltern zugesichert wurde, und der Unterricht findet planm&#228;&#223;ig statt.“<span id="more-16886"></span></p>
<p>Alle <strong>Erstkl&#228;ssler </strong>gehen in die Schule, in der sie angenommen wurden. Statt als Primarschule arbeiten diese wie bisher als Grundschule weiter. Alle <strong>F&#252;nftkl&#228;ssler </strong>gehen in die weiterf&#252;hrende Schule, in der sie angenommen wurden. Neben den Gymnasien werden dies im neuen Schuljahr die neu gegr&#252;ndeten Stadtteilschulen sein.</p>
<p>Auch jene Kinder, die in der 5. Klasse eine der 23 <strong>Starterschulen </strong>besuchen, haben hier einen gesicherten Schulplatz. Ihre Eltern genie&#223;en Vertrauensschutz. Das hei&#223;t: Auch im folgenden Schuljahr 2011/12 k&#246;nnen die Kinder an der Starterschule bleiben. Sie besuchen dort dann die 6. Klasse und wechseln im anschlie&#223;enden Schuljahr 2012/13 auf eine weiterf&#252;hrende Schule.</p>
<p>Durch den Volksentscheid m&#252;ssen jetzt unter anderem der <strong>Schulentwicklungsplan </strong>und die <strong>Bildungspl&#228;ne </strong>&#252;berarbeitet werden. Der Schulbetrieb bleibt davon aber weitestgehend unbeeinflusst. Etliche mit der Primarschulreform verbundene Neuerungen sollten ohnehin erst nach dem Volksentscheid umgesetzt werden. Dazu geh&#246;ren Bauvorhaben und die Einsetzung von Schulleitungen. Goetsch: „Es ist also keine gro&#223;e R&#252;ckholaktion notwendig. Ein Scheitern der Primarschulreform durch den Volksentscheid war m&#246;glich und das haben wir bei unseren Planungen selbstverst&#228;ndlich ber&#252;cksichtigt.“</p>
<p>Viele Elemente der Schulreform waren nicht Gegenstand des Volksentscheids und k&#246;nnen wie geplant umgesetzt werden. Dies sind neben der <strong>Einf&#252;hrung der Stadtteilschulen u.a. der Ausbau der Ganztagsschulen, die Abschaffung des Sitzenbleibens, Englisch ab Klasse 1 und der Ausbau der Integration behinderter Kinder.<br />
</strong></p>
<p>Alle Fragen zu den Folgen des Volksentscheids werden von der Beh&#246;rde f&#252;r Schule und Berufsbildung laufend gesammelt und beantwortet (<strong>Hotline: 040. 428 99 77 33, hotline-schulreform@bsb.hamburg.de<br />
</strong></p>
<p><strong><em>Fragen und Antworten<br />
Thema: Schulentwicklungsplan</em></p>
<p>Muss der Schulentwicklungsplan ge&#228;ndert werden?<br />
</strong></p>
<p>Ja. Nach dem Volksentscheid muss der Schulentwicklungsplan &#252;berarbeitet werden. Dies gilt insbesondere f&#252;r geplante Fusionen von Grundschulen zu Primarschulen sowie f&#252;r einige Stadtteilschulen.</p>
<p><strong>Wie l&#228;uft die Neuorganisation technisch ab?<br />
</strong><br />
Alle Schulen werden zum Schuljahresbeginn so starten, wie es bisher geplant war. &#220;bergangsregelungen sind im Moment nicht erforderlich.</p>
<p>In der Schulbeh&#246;rde werden zurzeit alle Standorte erneut &#252;berpr&#252;ft, damit in Zusammenarbeit mit den Schulen bereits zu Beginn des Schuljahres die Vorbereitungen f&#252;r einen neuen Schulentwicklungsplan aufgenommen werden.</p>
<p>Noch in diesem Jahr – rechtzeitig vor Beginn der Anmelderunde f&#252;r das folgende Schuljahr – wird ein neuer Schulentwicklungsplan vorgelegt werden.</p>
<p><strong>Werden Fusionen von Schulen zur&#252;ckgenommen?<br />
</strong></p>
<p>Diese M&#246;glichkeit besteht, wenn die Schulen dies w&#252;nschen. Alle Schulen werden zum Schuljahresbeginn zun&#228;chst so starten, wie es bisher geplant war.</p>
<p>Unabh&#228;ngig davon, ob die geplante Fusion eine vertikale Schulorganisation (jeder Standort einer Schule f&#252;hrt 1. Klassen) oder eine horizontale Schulorganisation vorsah (nur ein Standort f&#252;hrt 1. Klassen), werden die Kinder an dem Standort eingeschult, an dem den Eltern ein Schulplatz zugesagt worden ist.<br />
<strong><br />
Was passiert mit den Hauptschulen, die Primarschulen werden wollten?</strong></p>
<p>An diesen Standorten wird es in Zukunft Grundschulen geben. Die Haupt- und Realschulen werden wie geplant an den vorgesehenen Standorten als Stadtteilschulen starten.</p>
<p><strong>K&#246;nnen Kinder, deren Grund-, Haupt- und Realschule als zuk&#252;nftige Primarschule ausgewiesen wurde und die daraufhin an Stadtteilschulen angemeldet wurden, wieder an ihre urspr&#252;ngliche Schule zur&#252;ck?<br />
</strong></p>
<p>Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler der neuen Stadtteilschulen werden die Stadtteilschule besuchen, an der sie bereits vor den Ferien einen Platz zugesagt bekommen haben.</p>
<p><strong>Wird es an den zuk&#252;nftigen Stadtteilschulen wieder eigene Grundschulabteilungen geben?<br />
</strong></p>
<p>Diese M&#246;glichkeit kann die B&#252;rgerschaft im Rahmen der Schulgesetz&#228;nderung vorsehen.</p>
<p><strong><em>Thema: Starterschulen<br />
</em></p>
<p>Wie geht es mit den Starterschulen weiter?</strong></p>
<p>Alle Starterschulen werden wie geplant mit ihren neuen 5. Klassen starten und die Kinder werden bis einschlie&#223;lich Klasse 6 gemeinsam lernen. Die Starterschulen m&#252;ssen hierf&#252;r keinen Schulversuch beantragen, weil die gesetzliche Grundlage f&#252;r diesen Sch&#252;lerjahrgang durch Artikel 2 des 12. &#196;nderungsgesetzes gegeben ist.</p>
<p><strong>Wie ist das Verfahren f&#252;r einen Schulversuch?</strong></p>
<p>Das Verfahren f&#252;r Schulversuche ist im § 10 des Schulgesetzes geregelt. Darin ist festgelegt, dass der Antrag f&#252;r die Durchf&#252;hrung eines Schulversuchs in der Regel auf Initiative der Schule erfolgt. Stellt eine Schule einen Antrag auf einen Schulversuch, entscheidet die Schulbeh&#246;rde dar&#252;ber, ob dieser durchgef&#252;hrt werden kann. Allen Starterschulen steht es frei, &#252;ber einen Beschluss der Schulkonferenz die Durchf&#252;hrung eines l&#228;ngerfristigen Schulversuchs zu beantragen.</p>
<p><strong>K&#246;nnen Eltern ihr Kind, das in die 5. Klasse einer Starterschule aufgenommen worden ist, auf Grund der neuen Lage wieder abmelden?<br />
</strong></p>
<p>Ja. Wie bei jedem Schulwechsel k&#246;nnen Eltern beantragen, dass ihr Kind an einer anderen Schule unterrichtet wird. Dies geschieht in der Regel nach einer umfassenden Beratung mit der Schule. Welche Schule von den Eltern angew&#228;hlt werden kann, h&#228;ngt jedoch von der Aufnahmekapazit&#228;t der jeweiligen weiterf&#252;hrenden Schule ab.</p>
<p><strong>Was passiert nach der 6. Klasse mit den Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern der Starterschulen?</strong></p>
<p>Die Schulbeh&#246;rde wird den &#220;bergang der Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler in die 7. Klasse einer Stadtteilschule oder eines Gymnasiums eng begleiten. Bereits heute bestehen zwischen Starterschulen und weiterf&#252;hrenden Schulen Partnerschaften, die es den Eltern erleichtern sollen, z.B. in Bezug auf die Fremdsprachen die passende weiterf&#252;hrende Schule zu finden.</p>
<p><strong>Das Schulgesetz wird ja nicht vor dem Schuljahresbeginn ge&#228;ndert werden. Haben Eltern Anspruch auf den Besuch einer Primarschule, solange es noch im Gesetz steht?</strong></p>
<p>Nein.</p>
<p><strong><em>Thema: Abordnung von Lehrkr&#228;ften<br />
</em><br />
Was passiert mit den Lehrkr&#228;ften von weiterf&#252;hrenden Schulen, die zuk&#252;nftig an Primarschulen unterrichten sollten?</strong></p>
<p>Alle abgeordneten Lehrkr&#228;fte haben ihrer Abordnung zugestimmt. Sie k&#246;nnen nun, wenn sie es w&#252;nschen, von ihrer Zusage zur&#252;cktreten. M&#246;chten sie auf eigenen Wunsch an einer Grundschule unterrichten, bekommen sie die Zusicherung, dass sie im Anschluss wieder an einer Schule arbeiten k&#246;nnen, die ihrer jetzigen Schulform entspricht. Auf die H&#246;he ihres Verdienstes/ihrer Besoldung hat dies keine Auswirkungen.</p>
<p><strong><em>Thema: Bauten<br />
</em><br />
Was wird aus den bereits geplanten Bauten?</strong></p>
<p>Die Bauplanung, die auf die Einrichtung von sechsj&#228;hrigen Primarschulen und Stadtteilschulen ab Klasse 7 ausgerichtet war, wird zurzeit mit Blick auf den Volksentscheid &#252;berarbeitet. &#220;berfl&#252;ssige Kosten sind nicht entstanden.</p>
<p><strong>Werden jetzt weniger mobile Klassenzimmer gebraucht?</strong></p>
<p>Nein. Die Aufstellung von mobilen Klassenzimmern zum kommenden Schuljahr erfolgt &#252;berwiegend aufgrund bereits bestehender Raumenp&#228;sse und bzw. aufgrund der kleineren Klassen. An einigen Standorten werden damit z.B. auch Umbauphasen an Schulen &#252;berbr&#252;ckt.</p>
<p><strong><em>Thema: Geld</em></p>
<p>Wie viel Geld wird eingespart, wenn die Primarschule nicht kommt? Was wird mit dem Geld gemacht?</strong></p>
<p>Im Bereich der Lehrerstellen werden insbesondere durch die Nichteinrichtung der kleineren Primarschulklassen in den Klassenstufen 5 und 6 in den kommenden Jahren ca. 17 Mio. Euro weniger ben&#246;tigt. Wie sich die Kosten mit Blick auf die baulichen Ma&#223;nahmen ver&#228;ndern werden, kann erst nach Vorlage eines &#252;berarbeiteten Schulentwicklungsplans beziffert werden.</p>
<p>&#220;ber die Verwendung der nicht ben&#246;tigten Gelder entscheidet die B&#252;rgerschaft.</p>
<p><strong>&#196;ndert sich jetzt die H&#246;he der Besoldung von Primarschulleitern?</strong></p>
<p>Da das ab 1. August 2010 geltende Hamburgische Besoldungsgesetz sich auf die Leitung von Primarschulen bezieht, bietet es keine Rechtsgrundlage zur Bef&#246;rderung von Grundschulleitungen – auch nicht in Fusionsf&#228;llen.</p>
<p><strong><em>Weitere Themen</em></p>
<p>M&#252;ssen auch Bildungspl&#228;ne ge&#228;ndert werden?<br />
</strong><br />
Ja.</p>
<p><strong>M&#252;ssen Widerspruchsverfahren neu aufgerollt werden?</strong></p>
<p>Bei den Standorten, an denen aufgrund des Ausgangs des Volksentscheids mehr R&#228;ume f&#252;r Eingangsklassen zur Verf&#252;gung stehen, wird die Einrichtung zus&#228;tzlicher Eingangsklassen (1. und 5. Klasse) gepr&#252;ft. F&#228;llt diese Pr&#252;fung positiv aus, erhalten die Familien, die Widerspruch eingelegt haben, eine entsprechende Nachricht.</p>
<p><strong>Bleibt es dabei, dass alle Stadtteilschulen eine Oberstufe bekommen?</strong></p>
<p>Ja, so ist es im g&#252;ltigen Schulgesetz geregelt und diese Regelung ist vom Volksentscheid nicht betroffen.</p>
<p><strong>Bleibt es dabei, dass das Sitzenbleiben abgeschafft wird?<br />
</strong></p>
<p>Ja, so ist es im g&#252;ltigen Schulgesetz geregelt und diese Regelung ist vom Volksentscheid nicht betroffen. Es gilt das Prinzip „F&#246;rdern statt wiederholen“.</p>
<p><strong>Bleibt es dabei, dass das Abschulen abgeschafft ist?</strong></p>
<p>Ja, so ist es im g&#252;ltigen Schulgesetz geregelt und diese Regelung ist vom Volksentscheid nicht betroffen. Wer die Berechtigung f&#252;r den Besuch der 7. Klasse des Gymnasiums erworben hat, kann bis einschlie&#223;lich Klasse 10 nicht abgeschult werden.</p>
<p><strong>Hei&#223;en die Grundschulen weiterhin „Grundschule“ oder aufgrund des g&#252;ltigen Schulentwicklungsplans trotzdem „Primarschule“?<br />
</strong></p>
<p>Die Grundschulen werden auch weiterhin „Grundschule“ hei&#223;en.</p>
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		<item>
		<title>Mehr Lehrer, kleinere Klassen, besserer Unterricht</title>
		<link>http://www.hh-heute.de/mehr-lehrer-kleinere-klassen-besserer-unterricht/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2010 20:45:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[

Der Senat hat heute eine Mitteilung an die B&#252;rgerschaft beschlossen, mit der die Finanzierung der Schulreform konkretisiert und f&#252;r die Jahre 2010 bis 2016 dargestellt wird. Inhalt: Mehr Lehrer, kleinere Klassen, besserer Unterricht. SPD, GAL und LINKE sowie sch&#252;lerInnenkammer und GEW &#228;u&#223;erten sich zustimmend. 
„Andere reden von K&#252;rzungen im Bildungsbereich, die Freie und Hansestadt Hamburg [...]]]></description>
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<p>Der Senat hat heute eine Mitteilung an die B&#252;rgerschaft beschlossen, mit der die Finanzierung der Schulreform konkretisiert und f&#252;r die Jahre 2010 bis 2016 dargestellt wird. Inhalt: Mehr Lehrer, kleinere Klassen, besserer Unterricht. SPD, GAL und LINKE sowie sch&#252;lerInnenkammer und GEW &#228;u&#223;erten sich zustimmend.<span id="more-16039"></span></p>
<p>„Andere reden von K&#252;rzungen im Bildungsbereich, die Freie und Hansestadt Hamburg investiert massiv in ihre Schulen f&#252;r bessere Chancen der j&#252;ngeren Generation. Mit 74 Millionen Euro im Jahr schaffen wir kleinere Klassen, zus&#228;tzliche Lehrerinnen und Lehrer und sehr gute Rahmenbedingungen f&#252;r l&#228;ngeres gemeinsames Lernen und besseren, individualisierten Unterricht. Wir wollen die beste Bildung f&#252;r alle Hamburger Kinder m&#246;glich machen“, sagt Bildungssenatorin Christa Goetsch. </p>
<p>Dabei geht es zun&#228;chst um die im Regierungsprogramm festgelegten und im Schulgesetz bereits im letzten Jahr beschlossenen Ma&#223;nahmen, deren Kosten sich nach vollst&#228;ndiger Einf&#252;hrung der Schulreform in allen Jahrg&#228;ngen auf j&#228;hrlich 27,934 Millionen Euro belaufen. Dazu kommt die erneute Verkleinerung der Klassen in der Primarschule auf 23 und auf 19 Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler in KESS 1 und KESS 2 Schulen, die Abschaffung des B&#252;chergeldes und weitere Ma&#223;nahmen, die die B&#252;rgerschaft am 9. M&#228;rz 2010 beschlossen hat. </p>
<p>Diese Kosten beginnen im Jahr 2010 mit 13,289 Millionen und wachsen bis zum Jahr 2016 auf dauerhaft 45,974 Millionen Euro im Jahr auf. Dabei kann unterschieden werden zwischen Kosten, die unmittelbar durch die Klassenverkleinerung entstehen und Kosten, die sich mittelbar daraus ergeben wie etwa Mehrkosten f&#252;r den Schwimmunterricht oder das Projekt „Jedem Kind ein Instrument“.</p>
<p>Bis zum Jahr 2016 werden insgesamt 970 zus&#228;tzliche Lehrerstellen geschaffen, zwei Drittel davon werden f&#252;r kleinere Klassen und neue Ganztagsschulen eingesetzt (557 f&#252;r kleinere Klassen, 97 f&#252;r Ganztagsschulen). Dazu kommen Stellen f&#252;r die Verbesserung der Rahmenbedingungen f&#252;r den Unterricht und die Arbeitsbedingungen des Lehrpersonals. </p>
<p>• So wird die Lehrerausstattung der bisherigen Haupt- und Realschulen sowie der bisherigen Gesamtschulen mit Einf&#252;hrung der Stadtteilschule aufgestockt, um individualisierten Unterricht f&#252;r die heterogene Sch&#252;lerschaft dieser Schulen zu erm&#246;glichen.</p>
<p>• Die Lehrerausstattung der 4., 5. und 6. Klassen in der Primarschule wird gegen&#252;ber heute verbessert, weil ab der 4. Klasse verst&#228;rkt Fachunterricht gegeben werden soll. </p>
<p>• Die Vorschulklassen werden verkleinert und an die Klassengr&#246;&#223;e der Primarschule angepasst. </p>
<p>• Die Lehrerausstattung der Oberstufe der Stadtteilschulen wird an diejenige der Gymnasien angepasst.</p>
<p>• Die Sprachf&#246;rderung in den 5. und 6. Klassen wird ausgeweitet. </p>
<p>F&#252;r die Einf&#252;hrungsphase der Schulreform wird zus&#228;tzliche Unterst&#252;tzung an die Schulen gegeben:</p>
<p>• F&#252;r Unterrichtsentwicklung, Teambildung und Fortbildung erhalten die Schulen zwischen 2010 und 2014 bis zu 133 Stellen im Jahr.</p>
<p>• Zur Vermeidung von Klassenwiederholungen werden den Schulen jeweils 25 Stellen in den Schuljahren 2010/11 bis 2013/14 zur Verf&#252;gung gestellt. </p>
<p>Dazu kommt unter anderem: </p>
<p>• Die Ausbildung von neuen Lehrerinnen und Lehrern wird ausgeweitet. Zwischen November 2010 und Mai 2013 werden 10 zus&#228;tzliche Hauptseminare mit jeweils 45 Referendarinnen und Referendaren eingerichtet, so dass insgesamt zus&#228;tzlich 450 Lehrerinnen und Lehrer ausgebildet werden.</p>
<p>• Die Berufseinstiegsphase der neuen Lehrerinnen und Lehrer wird besser ausgestattet.</p>
<p>• Die Schulleitungen werden in der Einf&#252;hrungsphase entlastet.</p>
<p>• Die Schulsekretariate werden entsprechend der h&#246;heren Zahl der Klassen pro Schule ausgebaut.</p>
<p>• F&#252;r den Ausbau der Schulinspektion, die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation der Schulreform werden ebenfalls zus&#228;tzliche Mittel zur Verf&#252;gung gestellt. </p>
<p>• Das B&#252;chergeld wird abgeschafft. </p>
<p>Die Finanzierung der bereits seit l&#228;ngerem geplanten Mehrausgaben aufgrund der Reform erfolgt aus R&#252;ckstellungen, die schon bisher im Haushalt veranschlagt sind. </p>
<p>Die zus&#228;tzlichen Ausgaben, die sich aus der fraktions&#252;bergreifenden Verst&#228;ndigung zur &#196;nderung des Schulgesetzes vom M&#228;rz 2010 ergeben, werden f&#252;r das Jahr 2010 finanziert durch Entnahme aus dem Sonderverm&#246;gen Konjunkturstabilisierungsfonds Hamburg. Die Mehrkosten f&#252;r die Jahre ab 2011 werden im Rahmen des laufenden Verfahrens zur Haushaltsaufstellung ber&#252;cksichtigt.</p>
<p>Die heute vom Senat beschlossene Mitteilung wird nun an die B&#252;rgerschaft zur Beratung und Beschlussfassung weitergeleitet.</p>
<p>Gwosdz: „Investition in die Zukunft“</p>
<p>Heute hat der Senat die Kosten f&#252;r die Bildungsverbesserungen im Zuge der Schulreform konkretisiert. Diese ber&#252;cksichtigen nun auch die am 3. M&#228;rz 2010 von allen B&#252;rgerschaftsfraktionen beschlossenen Ma&#223;nahmen wie die weitere Absenkung der Klassenfrequenzen, den Ausbau der Schulinspektionen und die Abschaffung des B&#252;chergelds. Insgesamt ergeben sich bis 2016 dadurch Kosten von 74 Millionen Euro j&#228;hrlich.</p>
<p><strong>Michael Gwosdz</strong>, der schulpolitische Sprecher der <strong>GAL-B&#252;rgerschaftsfraktion</strong>, kommentierte dies so: „Politiker in anderen Bundesl&#228;ndern wollen bei Sch&#252;lern und Kleinkindern sparen und setzen damit die Zukunft der kommenden Generationen aufs Spiel. Wir in Hamburg gehen einen anderen Weg und sagen: Bildung hat Vorfahrt – auch in Krisenzeiten. Alle Fraktionen in der B&#252;rgerschaft haben sich im M&#228;rz darauf verst&#228;ndigt, dass Hamburg weiter in seine Kinder investiert. Wir schaffen kleinere Klassen, stellen neue Lehrerinnen und Lehrer ein und entlasten Familien durch die Abschaffung des B&#252;chergelds. Dies alles kostet Geld, aber dieses Geld ist deshalb sinnvoll angelegt, weil es unseren Kindern eine bessere Schulbildung und bessere Chancen erm&#246;glicht. Jeder Euro f&#252;r die Bildung ist eine Investition in die Zukunft.“</p>
<p>Die <strong>GAL-Landesvorsitzende Katharina Fegebank </strong>und ihr Stellvertreter <strong>Anjes Tjarks</strong>: „Auf die Krise gibt es nur eine Antwort, und die hei&#223;t Bildung, Bildung, Bildung. Dass Hamburg trotz klammer Kassen zus&#228;tzlich 74 Millionen Euro in die Bildung und &#252;ber 35 Millionen Euro in die Kinderbetreuung steckt, ist eine gute Nachricht.</p>
<p>Schwarz-Gr&#252;n h&#228;lt Wort, es wird fast 1000 neue Lehrer, kleinere Klassen und besseren Unterricht geben. In Sachen Kita reagiert der Senat auf die gestiegene Nachfrage nach Betreuungspl&#228;tzen und -zeiten. Hamburg setzt damit um, was andere in ihren Sonntagsreden immer wieder fordern. Mehrausgaben in Zeiten der Krise sind schwer zu begr&#252;nden. Doch was wir heute in die Bildung stecken, wird sich morgen auszahlen.</p>
<p>W&#228;hrend andere gedanklich die Axt an Bildung und Kinderbetreuung legen, tut Hamburg das einzig richtige und verbessert die Schulen und baut die Kitas aus. Dieser Weg sollte zum Vorbild f&#252;r andere L&#228;nder werden. Eine gute Nachricht gab es heute ja bereits: Der brutalstm&#246;gliche Bildungssparer Roland Koch verl&#228;sst die politische B&#252;hne.“</p>
<p>Der <strong>SPD-Fachsprecher f&#252;r Schulpolitik, Ties Rabe</strong>, hat die Aussagen des Senats zur Finanzierung der Schulreform begr&#252;&#223;t. &#8220;Rechtzeitig vor dem Volksentscheid wird f&#252;r alle klar: Senat und SPD meinen es ernst mit den vereinbarten Schulverbesserungen. Das Geld, das jetzt in die Hand genommen wird, wird unmittelbar zu Verbesserungen f&#252;r Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler f&#252;hren. Hamburg tut mit der Entscheidung, die Bildungsausgaben zu erh&#246;hen, einen richtigen Schritt&#8221;, sagte Rabe. Er bezog sich dabei auch auf den Streit innerhalb der CDU.</p>
<p>Die SPD habe daf&#252;r gesorgt, dass die Rahmenbedingungen f&#252;r die Schulreform stimmen. &#8220;Es gibt deutlich kleinere Klassen, fast 1000 Lehrer mehr, mehr Geld, mehr Qualit&#228;t und endlich einen Schulfrieden. Das Reformpaket geht in die richtige Richtung und umfasst viele richtige Schritte&#8221;, sagte Rabe.</p>
<p>Bessere Bildung gebe es nicht zum Nulltarif, betonte der SPD-Abgeordnete gleichzeitig. Die Investitionen von rund 75 Millionen Euro pro Jahr w&#252;rden sich aber mittelfristig f&#252;r die Stadt auszahlen. &#8220;Bessere Bildung schafft neue Chancen f&#252;r junge Menschen und neue Chancen f&#252;r unsere Stadt&#8221;, sagte Rabe. Die SPD wolle sich nicht damit abfinden, dass jedes Jahr rund ein Viertel aller Hamburger Sch&#252;ler die Schule ohne ausreichende Bildung und ohne Chancen verl&#228;sst. &#8220;Wir haben die Chance, an diesem schlimmen Zustand etwas zu &#228;ndern&#8221;, sagte der SPD-Schulexperte.</p>
<p>Die Fraktion <strong>DIE LINKE </strong>hat am 5. M&#228;rz 2010 eine Schriftliche Kleine Anfrage zu den &#8220;Kosten der Schulreform&#8221; an den Senat gerichtet (Drs. 19/5610) und sieht den heutigen Beschluss als eine Antwort auf die Anfrage. DIE LINKE wollte damit sicherstellen, dass die in den Verhandlungen mit dem Senat durchgesetzten Zugest&#228;ndnisse &#8211; wie kleinere Klassen, Abschaffung des B&#252;chergeldes, mehr LehrerInnen, LehrerInnenfortbildung, neue und modernisierte Schulr&#228;ume, Einsetzung eines Sonderausschusses und wissenschaftliche Begleitung der Primarschuleinf&#252;hrung &#8211; durchfinanziert sind und sich nach dem gewonnenen Volksentscheid nicht als leere Versprechen entpuppen.</p>
<p>Dazu erkl&#228;rt <strong>Fraktionsvorsitzende Dora Heyenn</strong>: &#8220;Der Senat hat lange gebraucht, um die Anfrage der Fraktion DIE LINKE zu den &#8216;Kosten der Schulreform&#8217; nun einigerma&#223;en zufriedenstellend zu beantworten. Daran wird deutlich, dass man auch in Zeiten der Krise Verbesserungen in den Schulen durchsetzen kann. Es lohnt sich f&#252;r die Schulverbesserung zu k&#228;mpfen. Was jetzt noch fehlt, ist ein JA beim Volksentscheid f&#252;r die Primarschule.&#8221;</p>
<p>Auch die <strong>sch&#252;lerInnenkammer</strong> (skh) nimmt die Meldung des Senates zur Einstellung von 970 neuen Lehrkr&#228;ften mit Freude zur Kenntnis.</p>
<p>Es ist wichtig, dass der Senat nun endlich die konkreten Finanzierungsdetails zum<br />
nahenden Volksentscheid darlegt.</p>
<p>Die <strong>LehrerInnengewerkschaft GEW </strong>kommentiert: &#8220;Gute Schule ist nur mit guter Ausstattung m&#246;glich &#8211; darauf hat die GEW gepocht, das hat die Beh&#246;rde begriffen und dem kommen wir mit dem heutigen Signal aus dem Senat wieder ein St&#252;ckchen n&#228;her&#8221;, kommentiert <strong>Klaus Bullan </strong>die Bekanntmachung des Senats, die Schulreform mit mehr Lehrerstellen, kleineren Klassen und besserer Ausstattung zu unterst&#252;tzen. Gerade angesichts der gegenw&#228;rtigen massiven Krise der &#246;ffentlichen Haushalte in Hamburg, der Bundesrepublik und Europa sind fast 1.000 neue Lehrerstellen bis 2016 ein deutliches Signal daf&#252;r, dass im Schulbereich nicht gespart werden darf. Der Vorsitzende der Bildungsgewerkschaft erinnert gleichzeitig an die &#8220;vielen Vers&#228;umnisse der vergangenen 15 Jahre: Die Schul- und Bildungslandschaft in Hamburg musste zu viele Einschnitte hinnehmen. Der allzu lange Aderlass l&#228;sst sich nicht mit einer Aktion kompensieren. Gerade in schwierigen Zeiten der Wirtschafts- und Schuldenkrise muss Geld und Kraft in die Bildung, das hei&#223;t in die Zukunft der jetzt jungen Generation, gesteckt werden.&#8221;</p>
<p>Die skh erachtet die geplanten Klassenfrequenzsenkungen als besonders wichtig, um eine erfolgreiche Umsetzung der Reform sicherstellen zu k&#246;nnen.</p>
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