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	<title>hh-heute :: nachrichtenblog für hamburg &#187; GAL</title>
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	<description>Aktuelle Informationen für Hamburg aus Politik, Kultur, Gewerkschaften, Vereinen und Verbänden. Links - dort wo das Herz schlägt</description>
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		<title>Wohnungsbau: Die Gr&#252;nen sind lernf&#228;hig</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 16:57:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G Beling</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wohnungsbau. Scholz]]></category>

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Weil sich Spekulanten eine goldene Nase verdienen, fordert die GAL-Fraktion &#8220;eine neue Politik der Grundst&#252;cksvergabe nach sozialen Kriterien&#8221;. Zu schwarz-gr&#252;nen Regierungszeiten h&#228;tte diese Forderung noch mehr beeindruckt&#8230; 
Oft verdienen sich Spekulanten durch mehrfachen Weiterverkauf von ehemals st&#228;dtischen Grundst&#252;cken eine goldene Nase, so die GAL: &#8220;Mit jedem Gesch&#228;ft steigt der Quadratmeterpreis. Die Zeche zahlen die Mieterinnen [...]]]></description>
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<p>Weil sich Spekulanten eine goldene Nase verdienen, fordert die GAL-Fraktion &#8220;eine neue Politik der Grundst&#252;cksvergabe nach sozialen Kriterien&#8221;. Zu schwarz-gr&#252;nen Regierungszeiten h&#228;tte diese Forderung noch mehr beeindruckt&#8230;<span id="more-22465"></span></p>
<p>Oft verdienen sich Spekulanten durch mehrfachen Weiterverkauf von ehemals st&#228;dtischen Grundst&#252;cken eine goldene Nase, so die GAL: &#8220;Mit jedem Gesch&#228;ft steigt der Quadratmeterpreis. Die Zeche zahlen die Mieterinnen und Mieter.&#8221; </p>
<p>In einem Antrag fordern die Gr&#252;nen den Stopp der Weiterverk&#228;ufe. Jens Kerstan, Vorsitzender der GAL-Fraktion und Mitglied im Stadtentwicklungsausschuss: „Wir m&#252;ssen endlich ein Verkaufskonzept haben, das Spekulation und Mietpreistreiberei eind&#228;mmt. Obwohl die SPD dies vor der Wahl lautstark kritisiert hatte, wird st&#228;dtischer Grund weiter im H&#246;chstgebotsverfahren verkauft. Das muss ein Ende haben, sonst bekommen wir Hamburgs Mietenproblem nicht in den Griff. Es wird aber nicht reichen, nur die Vergabe st&#228;dtischer Fl&#228;chen zu &#228;ndern. Auch bei der Bebauungsplanung auf privaten Grundst&#252;cken muss es verbindliche Vorgaben f&#252;r Verk&#228;ufer und Investoren geben. St&#228;dtebauliche Vertr&#228;ge k&#246;nnen hier den Rahmen vorgeben, der Miet- und Eigentumspreise in Grenzen h&#228;lt.“ Zu Fragen der Haushaltskonsolidierung &#228;u&#223;erte sich Kerstan in diesem Zusammenhang nicht.</p>
<p>Olaf Duge, Sprecher f&#252;r Bauen und Wohnen der GAL-Fraktion, erkl&#228;rt: „Wir m&#252;ssen zudem den Zwischen-Verkauf von Grundst&#252;cken unterbinden. Denn dadurch steigen am Ende die Mieten. Es kann nicht sein, dass noch der vierte und f&#252;nfte Grundst&#252;cksentwickler einen Reibach auf Kosten der Mieter und Mieterinnen macht. Wir wollen regelhaft mindestens 30 Prozent Sozialwohnungen auf ehemals st&#228;dtischen Fl&#228;chen, ein F&#252;nftel soll f&#252;r Baugemeinschaften reserviert sein. Au&#223;erdem brauchen wir eine Absicherung im Falle des Weiterverkaufs. Normalverdiener k&#246;nne keine Kaltmiete von 14 Euro pro Quadratmeter bezahlen.“</p>
<p>Beim Verkauf von st&#228;dtischen Grundst&#252;cken f&#252;r den Wohnungsbau fordert die GAL in ihrem Antrag:<br />
 •Konzentration auf gemeinn&#252;tzige oder &#246;ffentliche Wohnungsbauunternehmen und solche, die ihren Wohnungsbestand langfristig halten<br />
•Regelhaft mindestens 30 Prozent gef&#246;rderter Wohnungsbau und 20 Prozent der Fl&#228;che an Baugemeinschaften<br />
 •Regelhaft Mietenkonzept f&#252;r nicht gef&#246;rderte Wohnungen und Verkaufspreiskonzept f&#252;r Eigentumswohnungen. Absicherung durch &#220;bertragungsklausel bei Weiterverkauf<br />
•Regelhaft Weiterverkauf der Eigentumswohnungen f&#252;r zehn Jahre zu untersagen. Absicherung durch Weiter&#252;bertragungsklausel bei Verkauf<br />
 •Bindungslaufzeiten auf 30 Jahre im innerst&#228;dtischen Bereich hochsetzen und ggf. Grundst&#252;ck auch unterwertig per B&#252;rgerschaftsbeschluss verkaufen<br />
 •Verst&#228;rkt auf Erbbaurecht statt auf Verkauf setzen</p>
<p>Bei der Schaffung von neuem Planrecht (Wohnen) f&#252;r private Grundst&#252;cke soll es st&#228;dtebauliche Vertr&#228;ge geben mit:<br />
 •Regelhaft mindestens 30 Prozent gef&#246;rdertem Wohnungsbau und 20 Prozent der Fl&#228;che f&#252;r Baugemeinschaften<br />
 •Regelhaft Mietenkonzept f&#252;r nicht gef&#246;rderte Wohnungen und Verkaufspreiskonzept f&#252;r Eigentumswohnungen. Absicherung durch Weiter&#252;bertragungsklausel bei Verkauf des Grundst&#252;cks<br />
 •Regelhaft Weiterverkauf der Eigentumswohnungen f&#252;r zehn Jahre zu untersagen. Absicherung durch Weiter&#252;bertragungsklausel bei Verkauf </p>
<p>Die GAL-Fraktion fordert vom Scholz-Senat einen sofortigen Kurswechsel bei der Grundst&#252;cksvergabe. St&#228;dtische Grundst&#252;cke geh&#246;ren in die Hand von langfristig orientierten Unternehmen. In Hamburg gibt es gen&#252;gend Wohnungsbauunternehmen, Genossenschaften oder Baugemeinschaften mit sozialem Gewissen. Bisher k&#246;nnen diese im Bieterwettbewerb mit Spekulanten und Immobilienfonds oftmals nicht mithalten.</p>
<p>Fallbeispiele, die es nach Willen der GAL k&#252;nftig nicht mehr geben sollte:</p>
<p>Stillstand am G&#252;terbahnhof Barmbek<br />
Auf dem Gel&#228;nde des ehemaligen G&#252;terbahnhofes wurden, nach einer Entwicklung durch die ehem. Bahntochter Aurelis, einzelne Grundst&#252;cke f&#252;r Eigentumswohnungen verkauft. Der Bezirk erstellte hier ma&#223;geschneidertes Planrecht. Diese Grundst&#252;cke wurden danach mehrfach verkauft, jedes Mal stieg der Preis. Der Eigent&#252;mer konnte die Wohnungen vor Baubeginn nicht f&#252;r ca. 4.000 Euro pro Quadratmeter – mitten in der Flugschneise – verkaufen. Es geht das Ger&#252;cht, dass er mittlerweile insolvent ist. Seit Jahren wurde an dieser Stelle kein einziger Stein bewegt.</p>
<p>Es stellt sich folgende Frage: Wie soll Hamburg das Wohnungsproblem in den Griff bekommen, wenn am Ende nicht gebaut wird, weil sich der dritte oder vierte Grundst&#252;cksk&#228;ufer verspekuliert hat? H&#228;tte man das Grundst&#252;ck an Genossenschaften oder Baugemeinschaften vergeben, w&#252;rden dort jetzt Familien leben.“</p>
<p>BNQ an Spezialfond verkauft<br />
Das Bauvorhaben BNQ auf St. Pauli wurde aufgeteilt und zum Teil verkauft. Die Aberdeen Kapitalanlagegesellschaft hat das Grundst&#252;ck mit den bis Mitte 2012 geplanten 63 freifinanzierten Mietwohnungen f&#252;r 19 Mio. Euro gekauft. Die gef&#246;rderten Wohnungen und die Bestandsgeb&#228;ude bleiben im Besitz von K&#246;hler &#038; von Bargen.</p>
<p>Es stellen sich folgende Fragen: Wie schl&#228;gt sich der Kaufpreis auf die Miete durch? Wie viel Gewinn macht K&#246;hler &#038; von Bargen durch die Projektentwicklung? Welche Auswirkungen haben die Mieth&#246;hen auf die Bewohnerstruktur im Quartier?</p>
<p>H&#246;chstgebotsverfahren im OxPark<br />
Auf dem Gel&#228;nde der ehemaligen Klinik Ochsenzoll in Langenhorn soll ein gro&#223;es Wohngebiet mit rd. 800 Wohnungen entstehen. Ein Teil des Gebietes wurde k&#252;rzlich im H&#246;chstgebotsverfahren ausgeschrieben. Auf dem Teilst&#252;ck sollen 120 Einfamilien-, Doppel-, und Reihenh&#228;user entstehen.</p>
<p>Es stellen sich folgende Fragen: Warum wird nicht wenigstens ein Teil der H&#228;user zu verg&#252;nstigen Preisen per Einzelausschreibung &#252;ber das st&#228;dtischen Eigenheimprogramm an Familien mit geringeren Einkommen vergeben? Bis Ende 2002 galt in Hamburg noch der sog. Grundst&#252;ckskostenrichtsatz. Familien konnten zu einem g&#252;nstigen Preis das Grundst&#252;ck erwerben und sich somit ihr Haus leisten.</p>
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		<title>GAL fordert Mieterschutz in 13 Stadtteilen</title>
		<link>http://www.hh-heute.de/gal-fordert-mieterschutz-in-13-stadtteilen/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 17:38:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G Beling</dc:creator>
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		<category><![CDATA[GAL]]></category>
		<category><![CDATA[Mieterschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Olaf Scholz]]></category>

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		<description><![CDATA[

Olaf Scholz bekommt Unterst&#252;tzung im Kampf gegen Wohnungsnot und Mietpreisexplosion: Die GAL-Fraktion fordert Soziale Erhaltungsverordnungen f&#252;r weitere 13 Stadtteile.  
Die Entwicklung auf dem Hamburger Wohnungsmarkt ist dramatisch. Immer mehr Anleger investieren in Immobilien. Das geht oft einher mit Luxussanierungen und Umwandlungen von Miet- in Eigentumswohnungen – wodurch in vielen Vierteln die Preise explodieren. Soziale [...]]]></description>
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<p>Olaf Scholz bekommt Unterst&#252;tzung im Kampf gegen Wohnungsnot und Mietpreisexplosion: Die GAL-Fraktion fordert Soziale Erhaltungsverordnungen f&#252;r weitere 13 Stadtteile. <span id="more-21603"></span></p>
<p>Die Entwicklung auf dem Hamburger Wohnungsmarkt ist dramatisch. Immer mehr Anleger investieren in Immobilien. Das geht oft einher mit Luxussanierungen und Umwandlungen von Miet- in Eigentumswohnungen – wodurch in vielen Vierteln die Preise explodieren. Soziale Erhaltungsverordnungen k&#246;nnen diese Entwicklung bremsen.</p>
<p>Die GAL-Fraktion fordert deshalb den Einsatz solcher Quartiers-Schutzschirme f&#252;r weitere 13 Stadtteile. In ihrem Antrag zur n&#228;chsten B&#252;rgerschaftssitzung fordern sie Soziale Erhaltensverordnungen f&#252;r Bahrenfeld, Ottensen, Eimsb&#252;ttel, Hohenfelde, Borgfelde, Hamm, Horn, Eilbek, Winterhude, Barmbek-Nord, Barmbek-S&#252;d, Dulsberg und Alsterdorf.</p>
<p>Olaf Duge, Sprecher f&#252;r Stadtentwicklung der GAL-B&#252;rgerschaftsfraktion, sagt dazu:</p>
<p>„Der Bestand an bezahlbarem Wohnraum schrumpft von Jahr zu Jahr st&#228;rker. Menschen mit kleinen Einkommen haben kaum keine Chance, g&#252;nstige Mietwohnungen in zentrumsnahen Vierteln zu finden. Dadurch ger&#228;t die gewachsene soziale Mischung in immer mehr Stadtteilen aus den Fugen. Die Renditekarawane zieht von Stadtteil zu Stadtteil und ist jetzt in den Randbereichen der inneren Stadt angekommen. Wenn jetzt schon Genossenschaften ganze H&#228;userblocks in Hamm abrei&#223;en wollen, wird deutlich, wie dr&#228;ngend das Problem ist. Es ist h&#246;chste Zeit, jetzt mit den umfangreichen Pr&#252;fungen f&#252;r solche Quartiers-Schutzschirme zu beginnen.“</p>
<p>Hintergrund</p>
<p>Der Politik stehen nur begrenzt Instrumente zum Schutz der angestammten Bev&#246;lkerung in von Aufwertung bedrohten Stadtteilen zur Verf&#252;gung. Dazu geh&#246;rt die Soziale Erhaltungsverordnung nach § 172 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 des Baugesetzes­buchs (BauGB) in Zusammenhang mit der Umwandlungsverordnung. Durch diese Instru­mente k&#246;nnen Luxussanierungen gestoppt und die Umwandlung von Miet- in Eigentums­wohnungen erheblich erschwert werden. In Hamburg ist diese Verordnung bereits vor l&#228;ngerer Zeit f&#252;r die Neustadt erlassen und bis heute aufrechterhalten worden. St. Pauli, St. Georg, Altona-Altstadt, Osterkirchenviertel, Wilhelmsburg, Eimsb&#252;ttel-S&#252;d und das Schanzenviertel befinden sich derzeit im Aufstellungsverfahren. Bisher haben jedoch andere, ebenfalls „gef&#228;hrdete“ Stadtteile zu wenig Aufmerksamkeit erfahren.</p>
<p>Der Erlass einer Sozialen Erhaltungsverordnung muss auf einem rechtsicheren Fundament stehen. Die Daten f&#252;r eine fachliche Pr&#252;fung der genannten Stadtteile reichen momentan nicht aus, um die Entwicklung qualifiziert bewerten zu k&#246;nnen. Die Pr&#252;fungen durch die Bezirke anschlie&#223;end durch die BSU nehmen einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren in Anspruch. Aus diesem Grund ist es geboten, unverz&#252;glich mit den Pr&#252;fungen zu beginnen.</p>
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		<title>&#8220;Zomia&#8221;-Bauwagen: Letzte Ausfahrt Bahrenfeld</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 13:56:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G Beling</dc:creator>
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Im Konflikt um den von der R&#228;umung bedrohten Bauwagenplatz „Zomia“ in Wilhelmsburg bietet die rot-gr&#252;ne Koalition in Altona ihre Hilfe an: Die &#8220;Zomia&#8221;-Bauwagen seien in Altona willkommen.  
&#8220;Der Wagenplatz Zomia ist in Altona willkommen. Die Mehrheitsfraktionen in der Bezirksversammlung Altona erkl&#228;ren ihre Unterst&#252;tzung f&#252;r eine Genehmigung des Wagenplatzes in unserem Bezirk“ sagt Thomas Adrian, [...]]]></description>
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<p>Im Konflikt um den von der R&#228;umung bedrohten Bauwagenplatz „Zomia“ in Wilhelmsburg bietet die rot-gr&#252;ne Koalition in Altona ihre Hilfe an: Die &#8220;Zomia&#8221;-Bauwagen seien in Altona willkommen. <span id="more-21055"></span></p>
<p>&#8220;Der Wagenplatz Zomia ist in Altona willkommen. Die Mehrheitsfraktionen in der Bezirksversammlung Altona erkl&#228;ren ihre Unterst&#252;tzung f&#252;r eine Genehmigung des Wagenplatzes in unserem Bezirk“ sagt Thomas Adrian, Vorsitzender der<br />
SPD-Bezirksfraktion Altona. Die Vorsitzende der GAL-Bezirksfraktion, Gesche Boehlich: „Das Bezirksamt pr&#252;ft zur Zeit mit Hochdruck m&#246;gliche Fl&#228;chen f&#252;r eine Ansiedlung von Zomia. Das Ergebnis der Pr&#252;fung wollen wir noch diese Woche mit den Bauwagenbewohnern diskutieren. Ich hoffe, dass es uns gelingt einen f&#252;r alle Seiten tragbaren Kompromiss zu finden“.</p>
<p>Konkret werden derzeit Fl&#228;chen im Stadtteil Bahrenfeld gepr&#252;ft. „Es ist schwer, eine Fl&#228;che zu finden die nicht in irgendeiner Form<br />
planungsbetroffen ist. Ich glaube jedoch, dass m&#246;glich sein wird einen<br />
ad&#228;quaten Standort zumindest f&#252;r die n&#228;chsten vier Jahre anzubieten“, erg&#228;nzt Mark Classen, baupolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.</p>
<p>Der Bezirk Altona hat in den letzten Jahren bereits mehrere Einrichtungenaufgenommen, die im Bezirk Mitte keine Perspektive mehr hatten, wie zum Beispiel die Obdachlosenhilfe Alimaus oder die Drogenhilfeeinrichtung Stay Alive. Die Nutzungsgenehmigung f&#252;r die beiden bereits bestehenden Bauwagenpl&#228;tze am Rondenbarg und in der Gau&#223;stra&#223;e sind erst k&#252;rzlich von der Bezirksversammlung Altona verl&#228;ngert worden.</p>
<p>Heike Sudmann, stadtentwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen B&#252;rgerschaft, kritisiert die geplante R&#228;umung des Wagenplatzes Zomia in Wilhelmsburg:<br />
&#8220;Es ist schon erstaunlich, wie eine f&#252;nfzehnk&#246;pfige Gruppe durch die Verweigerungshaltung des Bezirksamtsleiters Markus Schreiber und seiner SPD-GenossInnen vor Ort zu einem Problem f&#252;r die angeblich so offene und tolerante Weltstadt Hamburg wird.</p>
<p>Fakt ist, dass planungsrechtlich die derzeitig von Zomia belegte Fl&#228;che in Wilhelmsburg f&#252;r eine mehrj&#228;hrige &#220;bergangsnutzung geeignet ist. Obwohl die grunds&#228;tzliche Ablehnung von Bauwagenpl&#228;tzen durch die Mitte-SPD mit Herrn Schreiber an der Spitze von der unmittelbaren Nachbarschaft des Zomia-Platzes nicht geteilt wird, wird hier etwas zu einem gesamtst&#228;dtischen Problem gemacht, was leicht zu l&#246;sen w&#228;re: mit dem Verbleib auf dem Platz. </p>
<p>Vielleicht gelingt es ja, gen&#252;gend vern&#252;nftige und mit politischem Weitblick ausgestattete Personen zu finden, die zu einer friedlichen L&#246;sung beitragen. Etliche davon sind schon am Werk, sie scheitern vermutlich daran, dass es dem Ersten B&#252;rgermeister wichtiger ist, den Frieden und die Mehrheit innerhalb der SPD zu wahren.&#8221;</p>
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		<item>
		<title>Gr&#252;ne Jugend mischt die GAL auf</title>
		<link>http://www.hh-heute.de/gruene-jugend-mischt-die-gal-auf/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 06:30:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G Beling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[GAL]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarz-Grün]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzgrün]]></category>

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Schwarz-Gr&#252;n, Gekl&#252;ngel und Geheimnistuerei, gro&#223;e Spr&#252;che, kleine Inhalte, die Macht war wichtiger als die Moral &#8211; nun mischt sich Hamburgs Gr&#252;ne Jugend in die GAL-Strategiedebatte ein: „F&#252;r ein Latte Macchiatto-Wohlf&#252;hlgef&#252;hl braucht Hamburg keine gr&#252;ne Partei.“ 
Sonnenblumen umtopfen! So lautet der Beschluss der Landesmitgliederversammlung der GR&#220;NEN JUGEND Hamburg vom 15. Oktober 2011. Wir dokumentieren ihn:
„Forderungen der [...]]]></description>
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<p>Schwarz-Gr&#252;n, Gekl&#252;ngel und Geheimnistuerei, gro&#223;e Spr&#252;che, kleine Inhalte, die Macht war wichtiger als die Moral &#8211; nun mischt sich Hamburgs Gr&#252;ne Jugend in die GAL-Strategiedebatte ein: „F&#252;r ein Latte Macchiatto-Wohlf&#252;hlgef&#252;hl braucht Hamburg keine gr&#252;ne Partei.“<span id="more-20775"></span></p>
<p>Sonnenblumen umtopfen! So lautet der Beschluss der Landesmitgliederversammlung der GR&#220;NEN JUGEND Hamburg vom 15. Oktober 2011. Wir dokumentieren ihn:</p>
<p>„Forderungen der GR&#220;NEN JUGEND Hamburg zur Neuaufstellung der GAL</p>
<p>Einleitung<br />
Als GR&#220;NE JUGEND sahen uns in der Vergangenheit viel zu oft dazu gezwungen, die GAL zu kritisieren. Dies hing zwar h&#228;ufig mit der schwarz-gr&#252;nen Koalition, aus der wir unbedingt unsere Lehren ziehen sollten, zusammen. Oft sind es aber auch allgemeinere Dinge, die wir kritisieren. Die GR&#220;NE JUGEND unterscheidet sich in vielen Punkten von der GAL, ob in der Struktur, der Debattenkultur oder den Inhalten. Mit einigen Vorschl&#228;gen, die in diesem Text dargestellt werden, machen wir selbst sehr gute Erfahrungen. Wir m&#252;ssen aus all den Erfahrungen lernen – und wieder kritischer und vision&#228;rer werden.</p>
<p>SCHWARZ-GR&#220;N<br />
Als GR&#220;NE JUGEND Hamburg haben wir uns stark f&#252;r die Aufl&#246;sung der schwarz-gr&#252;nen Koalition eingesetzt. Sp&#228;testens seit Moorburg war f&#252;r uns klar: Die CDU ist keine Partei, mit der die GAL sinnvoll zusammenarbeiten kann. Der Versuch, die angeblich beste Wirtschaftspartei mit der besten Umweltpartei zu vereinen, endete nicht mit der erhofften Vers&#246;hnung zwischen &#214;konomie und &#214;kologie. Die zwangsl&#228;ufigen Widerspr&#252;che bei diesem Vorhaben wurden unter den Tisch gekehrt. Sp&#228;testens durch die Wahl von Ahlhaus, einen konservativem Hardliner, zum ersten B&#252;rgermeister blamierte sich die GAL komplett. Der Wille nach Macht war gr&#246;&#223;er als die Moral, die die GAL h&#228;tte davon abhalten sollen, sich selbst in diese Schieflage zu bringen. Daher kritisieren wir den Entschluss im November zur Aufl&#246;sung der schwarz – gr&#252;nen Koalition nicht inhaltlich, doch er h&#228;tte basisdemokratisch besser legitimiert und klarer begr&#252;ndet werden m&#252;ssen! Bei diesem Punkt m&#246;chten wir auf unser Positionspapier vom letzten Sommer verweisen. Hier haben wir ausf&#252;hrlich dargelegt, warum wir die Weiterf&#252;hrung der schwarz-gr&#252;nen Koalition f&#252;r falsch hielten.</p>
<p>Unserer Meinung nach war es ein Problem, dass es in Regierungszeiten keine klare Trennung von Partei(arbeit) und Regierungs(arbeit) gegeben hat. Die Partei darf aber nicht nur Pressestelle und Arguhilfe f&#252;r die Regierung sein, sondern muss eigene inhaltliche Akzente setzen und v.a. auch klar machen, dass die Arbeit der Regierung keine gr&#252;ne Politik 1 zu 1 ist, sondern immer Ergebnis von Kompromissen ist. So war es unserer Meinung z.B. durchaus in Ordnung den Kompromiss der gestundeten Studiengeb&#252;hren einzugehen, weil dieser die Situation von Studierenden f&#252;r den Moment erleichtert. Aber auch gestundete Studiengeb&#252;hren d&#252;rfen keine gr&#252;ne Position sein, Studiengeb&#252;hren sind falsch, und die Partei h&#228;tte das auch genau so kommunizieren m&#252;ssen: “Ja, wir sind diesen Kompromiss eingegangen, weil er f&#252;r den Moment eine Verbesserung darstellt. Aber sobald wir die M&#246;glichkeit dazu haben, wollen wir die Studiengeb&#252;hren komplett abschaffen, weil wir sie nach wie vor f&#252;r falsch halten.” (Das Beispiel Studiengeb&#252;hren werden wir auch im weiteren &#246;fters nutzen und genauer erl&#228;utern.)</p>
<p>B&#220;RGER_INNENSCHAFTSWAHL 2011<br />
Den Zeitpunkt der B&#252;rger_innenschaftswahl 2011 hat die GAL selbst bestimmt. Doch anstatt den Zeitvorsprung zu nutzen, machte die GAL viele Fehler. Der Ausgang der Wahl ist allen bekannt – und unserer Meinung nach ist er nur der gerechte Preis f&#252;r die vielen Dinge, die vor und nach der Wahl schief gelaufen sind.</p>
<p>Wahlprogramm und Listenaufstellung<br />
Der Wahlkampf f&#252;r die B&#252;rger_innenschaftswahl 2011 stand von Anfang an unter keinem guten Stern. Der pl&#246;tzliche Koalitionsbruch; der basisdemokratisch sehr schwierige Beschluss der Landesmitgliederversammlung, der die Zustimmung zum Koalitionsbruch an die Nominierung von Anja Hajduk zur Spitzenkandidatin der GAL koppelte, sowie die vorher schon ausgekl&#252;ngelte Besetzung der ersten Landeslistenpl&#228;tze hebelten den Anspruch der GR&#220;NEN, basisdemokratisch zu arbeiten, komplett aus, ohne, dass sich gr&#246;&#223;ere Proteste r&#252;hrten. F&#252;r das Wahlprogramm wurden aufgrund des gro&#223;en Zeitmangels nur stichpunktartig die W&#252;nsche der einzelnen Gremien der GAL gesammelt. Von einer intransparenten Schreibgruppe wurde dann das Wahlprogramm geschrieben – und alle durften hoffen, dass die Stichpunkte, die sie vorher eingebracht hatten, der Schreibgruppe zusagten, so dass sie sich den Umweg &#252;ber &#196;nderungsantr&#228;ge sparen konnten.</p>
<p>Die vielen &#196;nderungsantr&#228;ge (allein die GR&#220;NE JUGEND Hamburg stellte &#252;ber 60) wurden von der Parteispitze als “Beweis f&#252;r unsere Diskussionsfreude” angepriesen und gefeiert. In Wahrheit waren sie nur das Ergebnis eines intransparenten Entstehungsprozesses des Wahlprogramms, in dessen Ergebnis sich viele Mitglieder nicht wieder fanden. Dass die vielen &#196;nderungsantr&#228;ge nicht aus Diskussionsfreude entstanden, zeigte die anschlie&#223;ende LMV: Komplexe Themen wurden mit zwei Redebeitr&#228;gen “diskutiert” und dann auch lieber schnell abgelehnt, u.a. aus Angst, im Wahlkampf komplizierte Themen kommunizieren zu m&#252;ssen.</p>
<p>Wahl”kampf” und der entsprechende Wahlausgang<br />
Der Wahlkampf zur B&#252;rger_innen- und Bezirkswahl 2011 war bei den etablierten Parteien inhaltsleer und auch die GAL machte da keine Ausnahme. Die W&#228;hler_innen sollten die GAL “F&#252;r Hamburg – deine Stadt” w&#228;hlen. Dabei wurde nicht auf konkrete Projekte oder gar Visionen gesetzt. Im Gegenteil: Dem_der B&#252;rger_in wurde mehr ein Lebensgef&#252;hl vermittelt: Ein cooler Gesch&#228;ftsmann auf einem Fahrrad, eine ach so emanzipierte Frau (die f&#252;r mehr B&#252;rgERrechte stand) und ein total lockerer Junge mit einer h&#252;bschen M&#252;tze. Die Inhalte waren selbst auf diesen Themenplakaten nur klein, unkonkret und verpackt in platten Slogans zu sehen. Zus&#228;tzlich waren nur ein Bruchteil der von der GAL aufgestellten Plakate “Themen”plakate: An allen Stra&#223;enecken wurden Hamburger_innen von fr&#246;hlichen gr&#252;nen K&#246;pfen angel&#228;chelt, ohne auch nur einen Schimmer zu haben, wof&#252;r diese Menschen eigentlich stehen. Diese Inhaltsleere verunsicherte. Die vielen guten – wenn auch oft nicht weit genug gehenden – Themen wurden nicht beworben.</p>
<p>Die Quittung der W&#228;hler_innen folgte: In absoluten Zahlen entfielen auf die GAL weniger Stimmen als 2008. Vor allem die jungen Menschen wandten sich von den Gr&#252;nen ab: Nur 14% der W&#228;hler_innen zwischen 18 und 24 Jahren gaben uns ihre Stimmen – im Vergleich zu anderen L&#228;ndern ist dies ein Trauerspiel, die GR&#220;NEN sind sonst oft besonders stark in dieser Altersgruppe. Bei der SPD glaubten die W&#228;hler_innen zu wissen, woran sie sind. Weniger durch ihre Plakate als durch die Medien machte sich die SPD zur “Hafenpartei”. Die GAL h&#228;tte die M&#246;glichkeit gehabt, sich viel deutlicher gegen die Elbvertiefung zu positionieren und mit der SPD gar eine Diskussion f&#252;hren k&#246;nnen. Doch stattdessen wurde der zweite Akt eingeleitet: “Stell dir vor es ist Wahl, und danach siehst du nur noch ROT”. Mit diesem Slogan stellte man sich dann vor die Universit&#228;t und erkl&#228;rte den Studierenden, man wolle langfristig(!) gerne die Studiengeb&#252;hren abschaffen. F&#252;r einen derart unkritischen und inhaltsfreien Wahlkampf bekam die GAL die verdiente Quittung. Dabei hatte der gr&#252;ne Hype eigentlich bereits vor dem Ungl&#252;ck von Fukushima eingesetzt – doch in Hamburg machte er Pause. Der GAL k&#246;nnen die W&#228;hler_innen anscheinend nicht mehr vertrauen. Der Hype scheint also mehr als ein Hype zu sein, denn die W&#228;hler_innen scheinen nicht nur zu wissen, wo die GR&#220;NEN etwas taugen, sondern es scheint, als w&#252;ssten sie auch, wann und wo die GR&#220;NEN nichts taugen.</p>
<p>INHALTE UND DEBATTENKULTUR</p>
<p>Visionen entwickeln<br />
Wer die GAL mit klaren Zielen und neuen Visionen voran bringen will, hat es schwer: Einige LAGen sind nur wenig bis gar nicht mit den f&#252;r sie zust&#228;ndigen Abgeordneten vernetzt. Ein Ideenaustausch, in dem Visionen konkret werden k&#246;nnen, findet nicht statt. Auf den letzten Landesmitgliederversammlungen wurden selten bis nie inhaltliche Antr&#228;ge diskutiert. Wenn es Debatten gibt, sind diese meist nur einige Redebeitr&#228;ge lang. Wir sind uns jedoch sicher, dass in den K&#246;pfen der GAL-Basis das Potenzial f&#252;r eine vision&#228;re Politik steckt, die anhand von konkreten Projekten mittel- und langfristig Realit&#228;t werden k&#246;nnten. Wie sollen wir ohne eine gr&#252;ne Vision f&#252;r Hamburg wissen, welche Politik im Alltag sinnvoll ist? Wir m&#252;ssen doch wissen, wo wir hin wollen, um den Weg bestimmen zu k&#246;nnen. Und wir m&#252;ssen wissen, wo wir hin wollen um Menschen f&#252;r den Weg dahin begeistern zu k&#246;nnen. Wir vermissen bei der GAL den Wunsch, die Gesellschaft zu ver&#228;ndern. Und dementsprechend vermissen wir Visionen und Ideen, die aufzeigen sollen, wo es hingeht.</p>
<p>Kanten sch&#228;rfen<br />
Wir haben das Gef&#252;hl, dass die GAL inhaltlich oft viel zu unbestimmt ist. Das hat aber nicht immer unbedingt etwas mit der Beschlusslage zu tun. Wesentlich ist dann, mit welcher Priorit&#228;t die Inhalte angegangen werden und wie diese kommuniziert werden. Die GAL hat zu selten das Selbstbewusstsein, auch mal diskussionsw&#252;rdige Forderungen zu stellen. Stattdessen werden dann vage und ungenaue Aussagen gemacht. Ein gutes Beispiel hierf&#252;r sind die Studiengeb&#252;hren: Hier fehlen immer noch klare kommunikative Bekenntnisse, dass die GAL sich f&#252;r die Abschaffung der Studiengeb&#252;hren und eine vollst&#228;ndige Kompensation einsetzt. Wir h&#246;ren: „Wenn Studiengeb&#252;hren transparent verwendet werden, dann kann man auch f&#252;r Akzeptanz sorgen“ oder „Bei derzeitigen Haushaltslage sehen wir nicht, dass die Studiengeb&#252;hren kompensiert werden k&#246;nnen“. Wir haben bisher nicht geh&#246;rt: ” Das Prinzip von Studiengeb&#252;hren ist falsch. Bildung und somit auch die Finanzierung von Bildung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Universit&#228;ten sind &#246;ffentliche Institutionen, deren integraler Bestandteil Studierende sind und nicht Unternehmen, der Kunden dort studieren.”</p>
<p>Entwicklung einer kritischen und hinterfragenden Grundhaltung<br />
Bei der &#220;berlegung, warum es uns attraktiv erscheint, Teil der GR&#220;NEN JUGEND und damit Teil der gr&#252;nen Partei zu sein, ist f&#252;r viele von uns ein wichtiger Punkt, dass Gr&#252;ne gesellschaftliche Strukturen und Verh&#228;ltnisse nicht einfach so hinnehmen und im Rahmen dessen nicht nur irgendwie politisch handeln und verwalten, sondern immer &#252;ber die Grenzen des bisher Akzeptierten hinaus denken und gesellschaftliche Strukturen hinterfragen. Die gr&#252;ne Partei wurde einst gegr&#252;ndet, weil Menschen die Gesellschaft ver&#228;ndern wollten und dies in den die herk&#246;mmlichen Parteien nicht m&#246;glich war. Ver&#228;nderung und Weiterentwicklung m&#252;ssen auch in einer Partei sein. Doch sollten wir nie den gr&#252;nen Kernanspruch aufgeben, die Gesellschaft ver&#228;ndern zu wollen, denn dann ist unsere Partei genauso &#252;berfl&#252;ssig wie die FDP.</p>
<p>Wir w&#252;nschen uns eine offen ausgetragene Meinungspluralit&#228;t<br />
Zu einer kritischen Partei geh&#246;rt auch eine starke Debattenkultur. Zuallererst w&#252;nschen wir uns eine offen ausgetragene Meinungspluralit&#228;t. Selten gibt es inhaltlich sofort einen Konsens und manchmal wird ist es diesen &#252;berhaupt nicht geben. Und das ist gut so. Wir m&#246;chten nicht, dass die Parteispitze im kleinen Kreis eine “Leitmeinung” auskl&#252;ngelt und die Partei das dann einfach annimmt. Wir wollen Debatte. Wir wollen inhaltlichen Streit. Aber daf&#252;r m&#252;ssen Regeln eingehalten werden. Diskussionen m&#252;ssen transparent gef&#252;hrt werden, alle m&#252;ssen die M&#246;glichkeit haben daran zu partizipieren, alle m&#252;ssen wissen k&#246;nnen, dass diese Diskussionen gef&#252;hrt werden. Weiterhin m&#252;ssen wir zu einer Debattenkultur kommen, in der Menschen gerne und mit Freude miteinander streiten. Daf&#252;r ist aber notwendig, dass beteiligte Personen immer fair miteinander umgehen, das Recht der anderen auf eine eigene Meinung achten und im Ton und im Gesagten nicht verletzend sind. Bei einer fairen und im Ton freundlichen Debatte machen wir bei der GR&#220;NEN JUGEND &#252;brigens die Erfahrung, dass sich viel mehr Frauen beteiligen. Wir hoffen stark, dass die GAL zu einer neuen Debattenkultur kommt, in der Menschen gerne ihre Ideen pr&#228;sentieren und sich auf eine faire Debatte freuen k&#246;nnen.</p>
<p>Vorschl&#228;ge f&#252;r eine bessere innerparteiliche Debatte<br />
Als GR&#220;NE JUGEND machen wir gute, aber auch schlechte Erfahrungen mit Wikis, Etherpads und Email-Listen. Internetkommunikation kann viel, aber nicht alles. Gerne m&#246;chten wir der GAL mit unseren Erfahrungen bei der Implementierung von Kommunikations- und Wissenstools im Internet behilflich sein. Des Weiteren unterst&#252;tzten wir die Forderungen nach Orten der Debatte innerhalb der Partei. Dabei kann die Etablierung einer Denkfabrik hilfreich sein. Wir haben aber insbesondere wegen nicht gekl&#228;rter basisdemokratischer Legitimierung (Wie werden Themen festgelegt? Wer entscheidet, welche Referent_innen eingeladen werden? Was passiert danach?) und wegen der Gefahr einer Scheinbeteiligung der Mitglieder Bedenken. Deshalb fordern wir eindringlichst ein Politisierung des Landesausschusses und zwei regul&#228;re Mitgliederversammlungen pro Jahr, damit mehr Zeit f&#252;r inhaltliche Debatten und Beschl&#252;sse bei regul&#228;ren Gremien zur Verf&#252;gung steht. Bzgl. des Landesausschusses halten wir es im Laufe der Satzungsreform f&#252;r bedenkenswert, ein LA-Pr&#228;sidium von vier Personen mit einer Amtszeit von einem Jahr zu w&#228;hlen, um entgegen zu wirken, dass die Gestaltung des Landesausschusses, wie momentan &#252;blich, einzig dem Landesvorstand &#252;berlassen bleibt.</p>
<p>Inhalte und ihre Mehrheitsf&#228;higkeit<br />
Im letzten Sommer wechselte sich die politische Richtung. Ohne parteiinterne Debatten und Beschl&#252;sse steuerte die Parteispitze um: Politik nach Werten und Leitlinien. Keine konkreten Gro&#223;projekte mehr. Konkrete Projekte k&#246;nnen verloren gehen und dann steht die Partei bl&#246;d da. Was aber wertebasierte Politik im Sinne der GAL-Spitze sein soll, ist uns nach wie vor schleierhaft. Den W&#228;hler_innen anscheinend auch. F&#252;r ein Latte Macchiatto-Wohlf&#252;hlgef&#252;hl braucht Hamburg keine gr&#252;ne Partei. Auch halten wir nicht viel davon, von Inhalten abzur&#252;cken, weil diese (noch) nicht mehrheitsf&#228;hig sind. Wir werden nicht aufh&#246;ren gegen die Elbvertiefung und f&#252;r eine autofreie Stadt zu sein, nur weil man mit diesen Forderungen auf Widerstand st&#246;&#223;t. Dann ist es unsere Aufgabe, Menschen f&#252;r unsere Ideen zu begeistern. Und wenn wir eben keine 30% begeistern, dann ist das so. Lieber 15-20% der W&#228;hler_innen mit echten und ernstgemeinten Ideen begeistern, als mit schwammiger und inhaltsleerer Politik 11,2%. Nat&#252;rlich gibt es einen Unterschied zwischen gr&#252;ner Programmatik und Umsetzen von gr&#252;ner Programmatik. Uns ist klar, dass wir nicht Politik gegen die Mehrheit der Menschen machen k&#246;nnen. F&#252;r einzelne Projekte m&#252;ssen wir dann weit &#252;ber unser W&#228;hler_innenklientel hinaus werben gehen, zun&#228;chst mit Koalitionspartnern oder anderen B&#252;ndnispartnern in der Stadt (es gibt ja die M&#246;glichkeit der Volksbegehren!), dann in der breiten Bev&#246;lkerung. Wenn wir aber erst gar keine Ideen mehr haben, wie wir die Gesellschaft ver&#228;ndern wollen, haben wir bald auch keine eigenen W&#228;hler_innen mehr.</p>
<p>STRUKTUR<br />
Viele Probleme, die wir in und an der GAL erkennen, lassen sich an ihrer Struktur wieder finden oder sind sogar ihre Ursache. Anhand einiger Beispiele l&#228;sst sich verdeutlichen, in welchen Bereichen wir uns eine Ver&#228;nderung in der GAL w&#252;nschen.</p>
<p>Der Vorstand und andere intransparente Gremien<br />
Leider gibt es innerhalb der GAL immer wieder intransparente Gremien. Der sogenannte Strategiekreis ist hierf&#252;r ein Beispiel. Tagesordnungen und Protokolle wurden nie publiziert – falls sie &#252;berhaupt vorhanden sind. Dies steht echter Demokratie im Weg. Doch leider sind auch wichtige Gremien, wie zum Beispiel der Landesvorstand, oft nicht transparent genug. Ebenso sind Fraktionsvorstandssitzungen und Sitzungen des gesch&#228;ftsf&#252;hrenden Landesvorstandes nicht &#246;ffentlich. Den Mitgliedern wird aktiv die Partizipation und Teilhabe an dem inhaltlichen Gestaltungsprozess verwehrt. Wir fordern daher, dass alle Gremien der GAL auf ihre Transparenz kontrolliert werden. Alle Gremien m&#252;ssen durch die Satzung dazu verpflichtet werden, ihre Arbeit allen Mitgliedern offenzulegen und eine niedrigschwellige Informationsquelle bereitzustellen. Au&#223;erdem m&#252;ssen die Mitglieder &#252;ber die Besetzung von Gremien entscheiden, nicht der Landesvorstand oder andere Organe. F&#252;r einzelne Kommissionen etc. w&#228;re es denkbar hierf&#252;r den Landesausschuss zu nutzen. Um das zuk&#252;nftige Entstehen eines intransparenten Strategiekreises vorzubeugen, schlagen vor wie in anderen L&#228;ndern einen Parteirat einzuf&#252;hren. Dieser k&#246;nnte auch andere Vorteile bieten, z.B. w&#228;re hier eine von aktuellen Fragen losgel&#246;ste programmatische Debatte m&#246;glich. Des Weiteren fordern wir, dass alle Gremien und Fraktionen zentral im Wurzelwerk oder im neuen Wiki ihre Protokolle ablegen.</p>
<p>Quote und Frauenf&#246;rderung<br />
Die Frauenquote von mindestens 50% ist eines der wichtigsten Instrumente, welches die GR&#220;NEN auszeichnet. Dass wir sie uns erhalten m&#252;ssen, steht f&#252;r die GR&#220;NE JUGEND nicht in Frage. Leider gibt es immer wieder Gremien innerhalb der GAL, die nicht quotiert besetzt werden. Und dies gilt nicht nur f&#252;r Wahllisten und Vorst&#228;nde. Wir w&#252;rden uns w&#252;nschen, dass auf allen Ebenen die Quote eingehalten wird, z.B. bei Arbeitsgruppen, Pr&#228;sidien und Podiumsg&#228;sten. Dass Frauen immer noch eine in der Politik unterrepr&#228;sentierte Gruppe sind, brauchen wir den Mitgliedern der GAL hoffentlich nicht zu erkl&#228;ren. Wir fordern daher ein konsequente Anwendung der gr&#252;nen Frauenquote, sprich zu mindestens 50 % mit Frauen besetzte Gremien auf allen Ebenen. Sollte dies einmal nicht m&#246;glich sein, ist dies ein riesiges Problem und so sollte es auch behandelt werden. Aus gutem Grund sehen unsere Satzungen z.B. Frauenforen vor. Es darf nicht sein, dass einfach ohne Aussprache ein Frauenplatz von der gesamten Versammlung ge&#246;ffnet wird. Dass die quotierte Besetzung manchmal schwer und m&#252;hsam ist und es Phasen gibt, in denen es nicht gelingt, wissen wir selber aus eigener Erfahrung. Wir sehen dies dann aber als riesiges Problem an, uns ist es peinlich, und wir versuchen unser Bestes, dies zu &#228;ndern. Bei der GAL sehen wir eher selten, dass es als gr&#246;&#223;eres Problem erachtet wird, wenn keine Frauen kandidieren. Das ist dann schade, aber mehr auch nicht. Wir w&#252;nschen uns hier von der GAL ein Ver&#228;nderung und ein klares Bekenntnis zur gr&#252;nen Frauenquote!</p>
<p>Doch Frauenf&#246;rderung besteht aus mehr als nur aus quotierten Gremien und Redelisten. Die GAL hat im Bereich der Frauenf&#246;rderung deutlichen Nachholbedarf. Es gibt viele M&#246;glichkeiten, bei der GAL werden fast keine genutzt: spezielle Vernetzungstreffen f&#252;r Frauen, Rhetorikseminare, Tandem- oder Mentoringprogramme, andere Formen des Diskutierens, frauen- und familienfreundlichere Tagungsuhrzeiten und vieles mehr. Hierzu geh&#246;rt auch die Doppelspitze, welche die M&#246;glichkeit bietet durch Arbeitsteilung f&#252;r Arbeitsentlastung zu sorgen. Au&#223;erdem f&#228;llt uns auf, dass – wenn &#252;berhaupt – Frauenpolitik und Frauenf&#246;rderung ein Frauenthema ist. Gleichberechtigung geht alle an und es sollte allen Personen, egal welchem Geschlecht sie sich zuordnen, m&#246;glich sein bei der GAL Frauen- und Genderpolitik zu machen. Frauen- und Genderpolitik ist kein Nischenthema, sondern sollte bei den GR&#220;NEN handlungsleitend f&#252;r alle Politikfelder sein – von der Finanz-, Arbeitsmarkt- und Stadtentwicklungspolitik, hin zu Innen- und Fl&#252;chtlingspolitik. Die geschlechtergerechte Sprache findet bei der GAL nur selten Anwendung – dabei ist sie ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu einer diskriminierungsfreien Gesellschaft und im Frauenstatut der GR&#220;NEN festgehalten. Im Entwurf des Wahlprogramms 2011 wurde durchg&#228;ngig von B&#252;rgern und Politikern gesprochen – Frauen wurden dort vergeblich gesucht. Erst durch einen &#196;nderungsantrag von der GR&#220;NEN JUGEND und der LAG Frauen wurde dies ge&#228;ndert. Auch in Pressemitteilungen der Fraktion wird grunds&#228;tzlich keine geschlechtergerechte Sprache verwendet. Dies muss sich &#228;ndern!</p>
<p>Doppelspitze<br />
Flache Hierarchien sind f&#252;r eine gute Demokratie sehr wichtig: Sie verhindern, dass wenige Personen die Richtung angeben und die Basis sich nur innerhalb dieser vorgegebenen Grenzen bewegt. Sie erm&#246;glichen allen Menschen Teilhabe und die M&#246;glichkeit, sich einzubringen. Alle unn&#246;tigen Hierarchien m&#252;ssen daher abgeschafft werden. Die Einf&#252;hrung einer echten Doppelspitze aus zwei Personen halten wir unbedingt f&#252;r notwendig. Die Meinungspluralit&#228;t, die wir von der GAL erwarten, kann nur durch zwei gleichberechtigten Menschen an ihrer Spitze nach innen und nach au&#223;en gut vertreten werden. Wir erhoffen uns so mehr offen ausgetragene Debatten. Die konsequente Quotierung aller Gremien, die wir uns f&#252;r die GAL w&#252;nschen, ist nur durch die Doppelspitze m&#246;glich – mit der aktuellen Regelung steht immer ein Geschlecht hinter dem anderen. Aber nicht nur aufgrund der Quotierung ist eine Doppelspitze f&#252;r eine gleichberechtigte Teilhabe sinnvoll, sondern auch die M&#246;glichkeiten der Arbeitsteilung, die eine Doppelspitze bietet, sind familienfreundlicher als wenn eine Person alle bzw. priorit&#228;r Termine wahrnehmen muss. Auch thematisch kann sich eine Doppelspitze besser aufteilen und so Expert_innenwissen zu breiter gestreuten Themen aufweisen.</p>
<p>Trennung von Amt und Mandat<br />
Die Trennung von Amt und Mandat ist der GR&#220;NEN JUGEND sehr wichtig. Fraktion und Partei sollten personell getrennt sein. Nur so ist es der Partei m&#246;glich, ihre Inhalte deutlich zu vermitteln und zu erhalten, auch wenn die Fraktion eventuell Kompromisse eingehen muss. Auch im Sinne der Gewaltenteilung ist diese Trennung wichtig. Daher fordern wir die Einf&#252;hrung einer Trennung von Amt und Mandat auf der gleichen politischen Ebene!</p>
<p>SCHLUSS<br />
Als GR&#220;NE JUGEND sind wir Teil der gr&#252;nen Partei. Wir sind aber inhaltlich unabh&#228;ngig und kritisieren, wo es uns n&#246;tig scheint. Wir wollen die Gesellschaft ver&#228;ndern und Visionen entwickeln. Zur Umsetzung derer brauchen und wollen wir eine starke gr&#252;ne Partei. All unsere Kritik ist also mit der Hoffnung verbunden die Partei zu verbessern. Wir wollen eine Anschlussperspektive jenseits der Bioklippe. Wir wollen eine w&#228;hlbare GAL! Wir wollen eine lebendige, debattenfreudige und inhaltlich starke GAL!“</p>
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		<title>Ein Streitfall: Das Hausrecht am Hauptbahnhof</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 15:15:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G Beling</dc:creator>
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		<category><![CDATA[GAL]]></category>
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		<category><![CDATA[Obdachlose]]></category>

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Die Deutsche Bahn soll demn&#228;chst am Hauptbahnhof das Hausrecht auf &#246;ffentlichen Fl&#228;chen aus&#252;ben, warnt Antje M&#246;ller (GAL) und weist auf ein Urteil dazu hin. 
Durch die neuen Vollmachten der Bahn w&#252;rde es zur Verdr&#228;ngung von Obdachlosen kommen, so die GAL-Politikerin. Ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom Februar stelle klar, dass unbeschwertes Einkaufen und Reisen nicht die [...]]]></description>
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<p>Die Deutsche Bahn soll demn&#228;chst am Hauptbahnhof das Hausrecht auf &#246;ffentlichen Fl&#228;chen aus&#252;ben, warnt Antje M&#246;ller (GAL) und weist auf ein Urteil dazu hin.<span id="more-20773"></span></p>
<p>Durch die neuen Vollmachten der Bahn w&#252;rde es zur Verdr&#228;ngung von Obdachlosen kommen, so die GAL-Politikerin. Ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom Februar stelle klar, dass unbeschwertes Einkaufen und Reisen nicht die Grundrechte anderer einschr&#228;nken d&#252;rfe.</p>
<p>In einer Kleinen Anfrage hat die GAL-Fraktion das Vorhaben des Bezirksamtes Mitte hinterfragt, den Hachmannplatz und den Fu&#223;g&#228;ngertunnel M&#246;nckebergstra&#223;e per Sondernutzungsvertrag der Deutschen Bahn zu &#252;berlassen. Dort w&#252;rde nach Umsetzung faktisch die Hausordnung der DB gelten und eine Handhabe geschaffen, nicht gew&#252;nschte Personen von diesen Fl&#228;chen zu vertreiben – ohne dass Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten vorliegen.</p>
<p>Antje M&#246;ller, innenpolitische Sprecherin der GAL-B&#252;rgerschaftsfraktion, sagt dazu: „Der Bezirk entledigt sich auf diese Weise einer sozialpolitischen Aufgabe und beraubt Menschen ihrer selbstverst&#228;ndlichen Rechte. Besonders zynisch ist es, die Grundrechte der Reisenden h&#246;her zu gewichten als die anderer Menschen und dann auch noch den Schutz der Grundrechte privaten Kr&#228;ften zu &#252;berlassen. Es ist also nicht mehr als eine blamable Finte, an der Kersten-Miles-Br&#252;cke wie auch am Hauptbahnhof eine ,Gef&#228;hrdung&#8217; durch Obdachlose zu konstruieren, vor der andere in ihren Grundrechten gesch&#252;tzt werden m&#252;ssen.“ </p>
<p>Das Wegerecht ist daf&#252;r da, die freie Zug&#228;nglichkeit und Nutzbarkeit &#246;ffentlicher Fl&#228;chen zu gew&#228;hrleisten und Nutzungskonkurrenzen zu regeln. Es bietet dazu auch ausreichend M&#246;glichkeiten. Das Bundesverfassungsgericht hat im so genannten Fraport-Urteil vom 22. Februar 2011 festgestellt, dass die unmittelbare Grundrechtsbindung nicht dadurch aufgehoben wird, dass man &#246;ffentliche Fl&#228;chen an staatlich beherrschte Unternehmen abgibt und f&#252;hrt dazu aus:</p>
<p>„Eine Flucht aus der Grundrechtsbindung in das Privatrecht mit der Folge, dass der Staat unter Freistellung von Art. 1 Abs. 3 GG als Privatrechtssubjekt zu begreifen w&#228;re, ist ihm verstellt.“ (1 BvR 699/06, Nr. 48 ) und beschreibt auch:</p>
<p>„Ein vom Elend der Welt unbeschwertes Gem&#252;t des B&#252;rgers ist kein Belang, zu dessen Schutz der Staat Grundrechtspositionen einschr&#228;nken darf&#8221; (vgl. BVerfGE 1 BvR 699/06 Nr.103). </p>
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		<title>„Senat muss Vattenfall zu Abgabe verpflichten“</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jun 2011 13:23:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Fernwärme]]></category>
		<category><![CDATA[GAL]]></category>
		<category><![CDATA[Kerstan]]></category>
		<category><![CDATA[Vattenfall]]></category>

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Hat Vattenfall die Stadt Hamburg um Millionen geprellt? Vertragswidrig soll der Konzern Gewinne aus dem Fernw&#228;rmegesch&#228;ft verschleiert und sich so vor einer vereinbarten Geb&#252;hr gedr&#252;ckt haben. Die GAL-Fraktion fordert den Senat auf, Vattenfall zu einer Fernw&#228;rme-Abgabe zu verpflichten. 
Jens Kerstan, energiepolitischer Sprecher und Vorsitzender der GAL-Fraktion, erkl&#228;rt: „Das Gutachten legt den Schluss nahe, dass Vattenfall [...]]]></description>
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<p>Hat Vattenfall die Stadt Hamburg um Millionen geprellt? Vertragswidrig soll der Konzern Gewinne aus dem Fernw&#228;rmegesch&#228;ft verschleiert und sich so vor einer vereinbarten Geb&#252;hr gedr&#252;ckt haben. Die GAL-Fraktion fordert den Senat auf, Vattenfall zu einer Fernw&#228;rme-Abgabe zu verpflichten.<span id="more-19856"></span></p>
<p>Jens Kerstan, energiepolitischer Sprecher und Vorsitzender der GAL-Fraktion, erkl&#228;rt: „Das Gutachten legt den Schluss nahe, dass Vattenfall Hamburg um Millionen prellt. Noch unter gr&#252;ner Leitung der Umweltbeh&#246;rde wurde eine L&#246;sung vorbereitet, die Vattenfall zu einer Abgabe f&#252;r die Nutzung des Fernw&#228;rme-Netzes verpflichtet. Wir fordern von SPD-Senat, dieses jetzt umgehend umzusetzen.&#8221;</p>
<p><em><strong>Anm.:</strong> Vattenfall liefert seine Fernw&#228;rme im privaten Bereich fast ausschlie&#223;lich in Mehrfamilienh&#228;user. Eine Netzabgabe verursacht zus&#228;tzliche Kosten, diese darf das Unternehmen an die Kunden weiterreichen &#8211; und schon taucht sie in der Nebenkostenabrechnung wieder auf. </em></p>
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		<item>
		<title>ver.di: GAL ist auf konservativem Kurs</title>
		<link>http://www.hh-heute.de/ver-di-gal-ist-auf-konservativem-kurs/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Jun 2011 10:39:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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ver.di-Landeschef Wolfgang Rose fordert die GAL auf, Arbeitnehmerfragen wieder st&#228;rker in ihrer Arbeit aufzugreifen und nicht im Schatten ihres energiepolitischen H&#246;henflugs einen modernen Konservatismus zu entwickeln. 
Rose: „Es ist f&#252;r Gewerkschafter irritierend, wenn die Gr&#252;nen in Hamburg neuerdings der Privatisierung &#246;ffentlichen Eigentums das Wort reden oder so heftig auf die Schuldenbremse treten, dass die Insassen [...]]]></description>
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<p>ver.di-Landeschef Wolfgang Rose fordert die GAL auf, Arbeitnehmerfragen wieder st&#228;rker in ihrer Arbeit aufzugreifen und nicht im Schatten ihres energiepolitischen H&#246;henflugs einen modernen Konservatismus zu entwickeln.<span id="more-19854"></span></p>
<p>Rose: „Es ist f&#252;r Gewerkschafter irritierend, wenn die Gr&#252;nen in Hamburg neuerdings der Privatisierung &#246;ffentlichen Eigentums das Wort reden oder so heftig auf die Schuldenbremse treten, dass die Insassen der Stadt dabei durch die Windschutzscheibe fliegen. Eine GAL, die sich rechts von ihren fr&#252;heren Positionen einsortiert, wird es schwer haben, unter Arbeitnehmern viele Freunde zu finden. Sie sollte besser am Projekt einer sozialen und solidarischen Stadt mitwirken.“</p>
<p>Rose sagte weiter, er habe kein Verst&#228;ndnis daf&#252;r, dass GAL-Landeschefin Katharina Fegebank offen gegen das Ziel des Volksbegehrens „Keine Privatisierung gegen den B&#252;rgerwillen“ polemisiert habe. So hatte Fegebank erkl&#228;rt, der weit gefasste Schutz, den das Begehren vorsah, h&#228;tte aus Sicht der GAL die Handlungsf&#228;higkeit des Senats verschlechtert: „Geh&#246;rt es zur Daseinsvorsorge, Container auf ein Schiff zu heben?&#8221; Auch in Fragen der Hafenpolitik habe die GAL in der Vergangenheit eine wahrnehmbare Distanz zu den Forderungen der Betriebsr&#228;te und Gewerkschafter gezeigt, so Rose.</p>
<p>„Besonders &#228;rgerlich ist es, dass die Gr&#252;nen nun offenbar Meisterschaften im Brutalsparen veranstalten wollen, mit ungeahnten Folgen f&#252;r Arbeitspl&#228;tze und Dienstleistungen“, sagte der ver.di-Chef. Die gr&#252;ne Finanzsprecherin Anja Hajduk hatte u.a. erkl&#228;rt: „Wir sind &#252;berzeugt, dass Finanzsenator Tschentscher die Kreditaufnahme bis 2015 halbieren kann. Die Neu-verschuldung kann noch vor 2020 auf Null sinken. Das bedeutet auch, dass die Schuldenbremse vor diesem Datum greifen muss.“</p>
<p>Diese Position hat mit einer modernen und sozial ausgewogenen Finanzpolitik nichts mehr zu tun, vor allem, wenn die GAL anderswo Ausgabensteigerungen fordert. Die Schuldenbremse ist problematisch genug, insbeson-dere bei &#246;ffentlichen Investitionen. Aber sie steht auf Bundesebene in der Verfassung, und zwar ab 2020. Wer sie auf 2015 vorziehen will, verdoppelt den Stellenabbau und die Ausgabenk&#252;rzungen, besonders in den Bereichen Soziales, Bildung, Kultur und Arbeitsmarkt.</p>
<p>Rose sagte, er werde die GAL-Spitzenpolitiker zu einem baldigen Meinungsaustausch einladen. Ziel sei es, dass die Parteien angesichts der unver&#228;ndert bestehenden gro&#223;en Krisengefahren und der sozialen Spaltung in der Stadt zu einer st&#228;rker arbeitnehmerorientierten Politik finden.</p>
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		<title>GAL f&#252;r Hygiene-Ampel</title>
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		<pubDate>Thu, 19 May 2011 19:04:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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		<category><![CDATA[GAL]]></category>
		<category><![CDATA[Hygiene-Ampel]]></category>
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Die Verbraucherschutzministerkonferenz hat sich heute f&#252;r die Einf&#252;hrung eines Hygiene-Barometers f&#252;r Restaurants ausgesprochen. Kunden sollen &#252;ber Ampelfarben schnell erkennen, wie es um die Hygiene in einer Gastst&#228;tte bestellt ist. Die GAL-Fraktion begr&#252;&#223;t dies als einen &#252;berf&#228;lligen Schritt. 
Hierzu erkl&#228;rt Heidrun Schmitt, Sprecherin der GAL-B&#252;rgerschaftsfraktion f&#252;r Verbraucherschutz: „Ich begr&#252;&#223;e es, dass die L&#228;nder sich auf eine [...]]]></description>
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<p>Die Verbraucherschutzministerkonferenz hat sich heute f&#252;r die Einf&#252;hrung eines Hygiene-Barometers f&#252;r Restaurants ausgesprochen. Kunden sollen &#252;ber Ampelfarben schnell erkennen, wie es um die Hygiene in einer Gastst&#228;tte bestellt ist. Die GAL-Fraktion begr&#252;&#223;t dies als einen &#252;berf&#228;lligen Schritt.<span id="more-19812"></span></p>
<p>Hierzu erkl&#228;rt Heidrun Schmitt, Sprecherin der GAL-B&#252;rgerschaftsfraktion f&#252;r Verbraucherschutz: „Ich begr&#252;&#223;e es, dass die L&#228;nder sich auf eine gute pragmatische L&#246;sung geeinigt haben. Mehr Transparenz bei der Hygiene war &#252;berf&#228;llig. Verdorbene Lebensmittel und verdreckte K&#252;chen d&#252;rfen keine Betriebsgeheimnisse sein.“</p>
<p>Die Gr&#252;nen hatten sich lange f&#252;r ein Kennzeichnungssystem nach Vorbild des d&#228;nischen Smiley-Systems eingesetzt. Dies war aber als Hamburger Insel-L&#246;sung schwer umsetzbar. Wenn nun statt eines Smiley eine Ampel kommt, ist dies egal – solange es nur eine eindeutige und leicht verst&#228;ndliche Kennzeichnung gibt. Heidrun Schmitt erkl&#228;rt weiter: „Es ist gut, dass es nun eine bundeseinheitliche Regelung geben soll. Hamburg muss mit den anderen L&#228;ndern weiter Druck auf Ministerin Aigner aus&#252;ben, damit es schnell zu den n&#246;tigen &#196;nderungen im Verbraucherinformationsgesetz kommt.“</p>
<p>Hintergrund: Die Verbraucherschutzministerkonferenz schl&#228;gt vor, ein Kontrollbarometer f&#252;r Restaurants, Hotels, Fleischereien und &#228;hnliche Einrichtungen einzuf&#252;hren. Mittels eines Pfeiles, der auf drei Farbbereiche (Gr&#252;n, Gelb und Rot) zeigt, k&#246;nnen die Verbraucherinnen und Verbraucher erkennen, ob bei staatlichen Kontrollen die Hygiene als gut, mittel oder schlecht eingestuft wurde. Das Barometer soll f&#252;r die Kundinnen und Kunden gut sichtbar aufgeh&#228;ngt werden.</p>
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		<title>Sonnenschein auch f&#252;r Asylbewerber-Kinder</title>
		<link>http://www.hh-heute.de/sonnenschein-auch-fuer-asylbewerber-kinder/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 May 2011 13:22:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Bekeris]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungs- und Teilhabepaket]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungspaket]]></category>
		<category><![CDATA[GAL]]></category>
		<category><![CDATA[Möller]]></category>
		<category><![CDATA[Senat]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>

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Zur Bekanntgabe des Sozialsenators Scheele auf der heutigen Landespressekonferenz, auch Kinder und Jugendliche im Asylbewerberleistungsbezug nach § 3 AsylbLG beim Bildungs- und Teilhabepaket einzuschlie&#223;en, &#228;u&#223;ert sich die Fachsprecherin Soziales der SPD-Fraktion Ksenija Bekeris: &#8220;Es ist gut, dass der Senat diese Gerechtigkeitsl&#252;cke des Bundesgesetzes benannt hat und sofort unb&#252;rokratisch und schnell handelt. Das Problem muss nat&#252;rlich [...]]]></description>
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<p>Zur Bekanntgabe des Sozialsenators Scheele auf der heutigen Landespressekonferenz, auch Kinder und Jugendliche im Asylbewerberleistungsbezug nach § 3 AsylbLG beim Bildungs- und Teilhabepaket einzuschlie&#223;en, &#228;u&#223;ert sich die Fachsprecherin Soziales der SPD-Fraktion Ksenija Bekeris: &#8220;Es ist gut, dass der Senat diese Gerechtigkeitsl&#252;cke des Bundesgesetzes benannt hat und sofort unb&#252;rokratisch und schnell handelt. Das Problem muss nat&#252;rlich grunds&#228;tzlich auf Bundesebene gel&#246;st werden, doch bis dahin stellt sich Hamburg seiner Verantwortung.&#8221;<span id="more-19796"></span></p>
<p>Kinder und Jugendliche im Asylbewerberleistungsbezug nach § 3 AsylbLG h&#228;tten nach derzeitiger Gesetzeslage keinen Anspruch auf Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket. Um diese Kinder und Jugendlichen teilhaben zu lassen, wird Hamburg gemeinsam mit Berlin, Bremen und einigen anderen SPD-gef&#252;hrten Bundesl&#228;ndern die Bundesregierung auffordern, diese Kinder und Jugendlichen in das Bildungs- und Teilhabepaket aufzunehmen. Solange diese Bundesratsinitiative nicht verabschiedet ist, stellt Hamburg den Kindern und Jugendlichen ab dem 1. Juni 2011 folgende Leistungen zur Verf&#252;gung:</p>
<p>. Leistungen f&#252;r ein- und mehrt&#228;gige Reisen mit Horts, Kitas und Schulen<br />
. Schulbedarfspauschale in H&#246;he von 100,- Euro<br />
. Leistungen f&#252;r Kultur, Musik und Sport in H&#246;he von bis zu 10,- Euro monatlich</p>
<p>Bekeris: &#8220;Diese Kinder stehen sowieso nicht auf der Sonnenseite des Lebens. Da ist es nur richtig, wenn sie an dieser Stelle nicht benachteiligt werden.&#8221;</p>
<p>Die fl&#252;chtlingspolitische Sprecherin der GAL-B&#252;rgerschaftsfraktion, Antje M&#246;ller, weist darauf hin, dass die GAL vor zwei Wochen beantragt habe, was der Senat heute beschloss: „Besser sp&#228;t als nie. Wie erfreulich, dass der Senat doch noch das Problem erkannt hat. Es ist kleingeistig, wenn der Senat so tut, als sei er von ganz allein auf die Idee gekommen. Wir freuen uns, dass der Senat unserem Antrag folgt und mit Hamburger Mitteln den Familien beispringt, die es am schwersten haben, ihren Kindern Startchancen in unserer Gesellschaft zu geben. In seiner Drucksache zur Umsetzung des Bildungspakets kommt diese Entscheidung nicht vor, wir sind also auf die konkrete Umsetzung gespannt.“</p>
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		<title>Was wird aus dem Planetarium?</title>
		<link>http://www.hh-heute.de/was-wird-aus-dem-planetarium/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Apr 2011 10:34:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[GAL]]></category>
		<category><![CDATA[Planetarium]]></category>
		<category><![CDATA[Senat]]></category>
		<category><![CDATA[Tschentscher]]></category>

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Mit Sorge beobachtet die GAL die Debatte im Senat um das Planetarium. In seinem Arbeitsprogramm schreibt der neue Senat, dass er &#252;ber wichtige Projekte wie das Planetarium kurzfristig entscheiden werde.  
Im Haushaltsplanentwurf des schwarz-gr&#252;nen Senats war f&#252;r 2012 noch eine Verpflichtungserm&#228;chtigung enthalten, um den geplanten Sockelausbau zu finanzieren. F&#252;r Michael Werner-Boelz, Vorsitzender der GAL [...]]]></description>
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<p>Mit Sorge beobachtet die GAL die Debatte im Senat um das Planetarium. In seinem Arbeitsprogramm schreibt der neue Senat, dass er &#252;ber wichtige Projekte wie das Planetarium kurzfristig entscheiden werde.<span id="more-19706"></span> </p>
<p>Im Haushaltsplanentwurf des schwarz-gr&#252;nen Senats war f&#252;r 2012 noch eine Verpflichtungserm&#228;chtigung enthalten, um den geplanten Sockelausbau zu finanzieren. F&#252;r Michael Werner-Boelz, Vorsitzender der GAL in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord, ist dies ein R&#252;ckschritt: „Wenn der SPD-Senat erst noch pr&#252;fen muss, ob er f&#252;r den notwendigen Ausbau des Planetariums Mittel bereit stellt, so ist das ein klarer R&#252;ckschritt gegen&#252;ber dem Vorg&#228;ngersenat. Ich appelliere eindringlich an die Kultursenatorin und den Finanzsenator, die notwendigen Mittel im Doppelhaushalt 2011/2012 zur Verf&#252;gung zu stellen.“</p>
<p>2005 wollte der CDU-Senat noch das Planetarium in die HafenCity verlegen. Es war dem partei&#252;bergreifenden Protest aus Nord zu verdanken, dass diese Pl&#228;ne gescheitert sind. </p>
<p>Ma&#223;geblich f&#252;r den Verbleib des Planetariums im Stadtpark war ein von SPD (damals noch unter F&#252;hrung des heutigen Finanzsenators Peter Tschenscher) und GAL in der Bezirksversammlung HH-Nord in Auftrag gegebenes Gutachten, das die Entwicklungsm&#246;glichkeiten des Planetariums im Stadtpark aufzeigte. Durch den Ausbau des Sockelgeschosses k&#246;nnten die ben&#246;tigten zus&#228;tzlichen R&#228;ume f&#252;r Mitarbeiter entstehen und ein Cafe errichtet werden. </p>
<p>Der schwarz-gr&#252;ne Senat hatte sich in seinen Haushaltsberatungen darauf verst&#228;ndigt, f&#252;r 2012 eine Verpflichtungserm&#228;chtigung in H&#246;he von 4,5 Mio. Euro f&#252;r den Ausbau des Planetariums bereitzustellen. Eine Verpflichtungserm&#228;chtigung erm&#246;glicht im Vorgriff auf kommende Haushaltsjahre Mittel f&#252;r geplante Ma&#223;nahmen zu verwenden. Diese Entscheidung steht nun ganz offensichtlich f&#252;r den neuen Senat zur Disposition, meint die GAL.</p>
<p> „Ein Ausbau des Planetariums ist dringend erforderlich – alles andere w&#228;re verheerend f&#252;r die weitere Entwicklung dieser Einrichtung. Das wei&#223; auch der Finanzsenator. Die notwendigen Mittel m&#252;ssen dringend in den Doppelhaushalt 2011/2012 eingestellt werden“, fordert Michael Werner-Boelz.</p>
<p>Der Senat wird voraussichtlich am 03. Mai entscheiden, ob er die ben&#246;tigten Mittel f&#252;r den Ausbau des Planetariums bewilligt. </p>
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