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	<title>hh-heute :: nachrichtenblog für hamburg &#187; Freytag</title>
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	<description>Aktuelle Informationen für Hamburg aus Politik, Kultur, Gewerkschaften, Vereinen und Verbänden. Links - dort wo das Herz schlägt</description>
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		<title>SPD fordert strikte Ausgabendisziplin</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Nov 2010 10:53:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Die Steuersch&#228;tzung der Finanzbeh&#246;rde best&#228;tigt die Prognose der SPD-B&#252;rgerschaftsfraktion: Hamburg wird in den Jahren 2010 bis 2012 im Vergleich zur bisherigen Finanzplanung &#252;ber eine Milliarde Euro Steuern mehr einnehmen. &#8220;Dieser ausschlie&#223;lich konjunkturelle Effekt &#228;ndert nichts an den strukturellen Haushaltsproblemen des Senats, die durch mangelnde Ausgabendisziplin unter CDU-Finanzsenatoren entstanden sind&#8221;, sagte der haushaltspolitische Sprecher der SPD-B&#252;rgerschaftsfraktion, [...]]]></description>
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<p>Die Steuersch&#228;tzung der Finanzbeh&#246;rde best&#228;tigt die Prognose der SPD-B&#252;rgerschaftsfraktion: Hamburg wird in den Jahren 2010 bis 2012 im Vergleich zur bisherigen Finanzplanung &#252;ber eine Milliarde Euro Steuern mehr einnehmen. &#8220;Dieser ausschlie&#223;lich konjunkturelle Effekt &#228;ndert nichts an den strukturellen Haushaltsproblemen des Senats, die durch mangelnde Ausgabendisziplin unter CDU-Finanzsenatoren entstanden sind&#8221;, sagte der haushaltspolitische Sprecher der SPD-B&#252;rgerschaftsfraktion, Peter Tschentscher.<span id="more-18483"></span></p>
<p>&#8220;Deshalb d&#252;rfen die unerwarteten Steuereinnahmen&#8221;, so Tschentscher, &#8220;nicht zu weiteren Ausgabensteigerungen f&#252;hren. Sie m&#252;ssen eingesetzt werden, um die von CDU und GAL beschlossene massive Neuverschuldung von rund 5 Milliarden Euro in vier Jahren zu vermindern.&#8221; Das Geld f&#252;r die zus&#228;tzlichen Zinszahlungen von &#252;ber 200 Millionen Euro j&#228;hrlich fehle in Kitas, Schulen, Universit&#228;ten, Jugend- und Kultureinrichtungen.</p>
<p>Das bisherige so genannte Sparpaket des Senats sei eine millionenschwere, unsoziale und ungerechte Umverteilung, die mit wirksamer Haushaltskonsolidierung nichts zu tun habe. Nachhaltige Sparvorschl&#228;ge der Opposition w&#252;rden weiterhin von CDU und GAL abgelehnt. Als Beispiele nannte Tschentscher den Neubau der Stadtentwicklungsbeh&#246;rde in Wilhelmsburg, den Luxusneubau der HafenCity-Universit&#228;t und eine millionenschwere Subventionierung von B&#252;rofl&#228;chenleerstand im &#220;berseequartier.</p>
<p>Das von Finanzsenator Frigge heute verk&#252;ndete negative Eigenkapital in der Konzernbilanz 2009 bedeute, dass die Stadt Hamburg &#8211; kaufm&#228;nnisch betrachtet &#8211; &#8220;pleite&#8221; sei. 2006 hatte die Stadt noch ein positives Eigenkapital von 4 Milliarden Euro. &#8220;CDU-Finanzsenatoren haben eine reiche Stadt &#252;bernommen und in wenigen Jahren mit mangelnder Haushaltsdisziplin und einer verfehlten Landesbankenpolitik in den Konkurs gef&#252;hrt&#8221;, so Tschentscher.</p>
<p>Frigge d&#252;rfe jetzt nicht den Fehler von Senator Freytag wiederholen. Bei Einnahmen auf Rekordniveau liefen die Ausgaben 2007 und 2008 v&#246;llig aus dem Ruder. Darum sei jetzt auf lange Sicht strikte Ausgabendisziplin erforderlich &#8211; in schlechten wie in guten Zeiten.</p>
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		<title>Wohnungsleerstand nicht l&#228;nger hinnehmen</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Oct 2010 13:22:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Mit Blick auf die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt hat SPD-Stadtentwicklungsexperte Andy Grote den Senat aufgefordert, endlich gegen den willk&#252;rlichen Leerstand von Wohnungen vorzugehen. &#8220;Wohnungsbauprogramme brauchen Jahre, bis sie wirken. Wir haben beim Thema Wohnungsleerstand Vorschl&#228;ge gemacht, die schnell eine Verbesserung der Lage bringen k&#246;nnen&#8221;, sagte Grote. Er verwies auf einen Antrag der SPD-B&#252;rgerschaftsfraktion, der [...]]]></description>
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<p>Mit Blick auf die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt hat SPD-Stadtentwicklungsexperte Andy Grote den Senat aufgefordert, endlich gegen den willk&#252;rlichen Leerstand von Wohnungen vorzugehen. &#8220;Wohnungsbauprogramme brauchen Jahre, bis sie wirken. Wir haben beim Thema Wohnungsleerstand Vorschl&#228;ge gemacht, die schnell eine Verbesserung der Lage bringen k&#246;nnen&#8221;, sagte Grote. Er verwies auf einen Antrag der SPD-B&#252;rgerschaftsfraktion, der am Mittwoch im Stadtentwicklungsausschuss beraten werden soll (17.30 Uhr, Rathaus Raum 151).<span id="more-18087"></span></p>
<p>Es sei eine &#8220;absurde Situation&#8221;, dass in Hamburg Wohnungen teilweise &#252;ber l&#228;ngeren Zeitraum leer stehen, w&#228;hrend viele Menschen keinen bezahlbaren Wohnraum finden. &#8220;Diese Unzufriedenheit rechtfertigt keine Gewaltanwendung. Aber sie darf auch nicht l&#228;nger ignoriert werden&#8221;, sagte der SPD-Abgeordnete. Grote warnte vor einer Eskalation im Streit um die Hamburger / schwarz-gr&#252;ne Wohnungsbaupolitik. Der Senat m&#252;sse alles tun, um eine weitere Zuspitzung zu verhindern und den &#8220;Irrsinn eines massiven Wohnungsleerstands&#8221; zu beenden.</p>
<p>Die SPD-B&#252;rgerschaftsfraktion habe in einem B&#252;rgerschaftsantrag konkrete und schnell wirkende Ma&#223;nahmen gegen den Wohnungsleerstand dargestellt:</p>
<p>Wird Wohnraum nach Auszug des letzten Mieters nicht innerhalb von sechs Monaten wieder zu Wohnzwecken genutzt, muss der Vermieter dies der zust&#228;ndigen Beh&#246;rde unverz&#252;glich mitteilen. Dabei soll er die Gr&#252;nde f&#252;r den Leerstand begr&#252;nden und nachweisen. Weiter soll die Beh&#246;rde f&#252;r die Wiedervermietung leer stehender Wohnungen insbesondere bei Leerstand von mehr als einem Jahr kurze Fristen setzen.</p>
<p>Wenn ein Vermieter leerstehenden Wohnraum trotz Anordnung nicht innerhalb der gesetzten Frist wieder anbietet, soll die Beh&#246;rde ein eigenes Belegungsrecht f&#252;r die Wohnung erhalten. &#8220;Damit k&#246;nnte die Beh&#246;rde &#8211; anders als jetzt -eine Vermietung der leer stehenden Wohnung an einen konkreten Mieter durchsetzen, wenn sich der Vermieter weigert, die Wohnung auf dem Markt anzubieten&#8221;, erl&#228;uterte Grote. Wenn ein Leerstand von mehr als sechs Monaten absehbar ist &#8211; wenn etwa Umbau, Abriss- und Neubauma&#223;nahmen anstehen &#8211; soll die Beh&#246;rde die Verantwortlichen verpflichten k&#246;nnen, eine Zwischenvermietung vorzunehmen.</p>
<p>Grote bedauerte die lange Weigerung des Senats, eine Kurskorrektur in der Wohnungsbaupolitik vorzunehmen. &#8220;Der Senat redet jetzt viel und gern von Wohnungsbauoffensiven &#8211; aber getan hat sich bislang so gut wie nichts&#8221;, sagte Grote. Der Senat werde jetzt mit den Folgen der Fehler konfrontiert, die seit 2001 in der Wohnungsbaupolitik gemacht worden sind. &#8220;Stadtentwicklungssenatorin Hajduk muss eine Suppe ausl&#246;ffeln, die ihr ihre CDU-Vorg&#228;nger Freytag und Gedaschko eingebrockt haben&#8221;, sagte Grote.</p>
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		<title>PUA HSH: Zeuge widerspricht Peiner</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Sep 2010 10:59:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Hat Ex-Finanzsenator Wolfgang Peiner (CDU) im Untersuchungsausschuss zur HSH-Nordbank falsch ausgesagt? Nach einer neuen Zeugenaussage gab es doch eine Renditevorgabe der Politik &#8211; Peiner hatte dies bestritten. &#220;bertriebene Renditevorgaben sollen die Bank zu den hoch riskanten Gesch&#228;ften getrieben haben, die sp&#228;ter Milliardenverluste bescherten. 
Am Montagabend vernahm der Parlamentarische Untersuchungsausschuss (PUA) HSH Nordbank unter anderem den [...]]]></description>
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<p>Hat Ex-Finanzsenator Wolfgang Peiner (CDU) im Untersuchungsausschuss zur HSH-Nordbank falsch ausgesagt? Nach einer neuen Zeugenaussage gab es doch eine Renditevorgabe der Politik &#8211; Peiner hatte dies bestritten. &#220;bertriebene Renditevorgaben sollen die Bank zu den hoch riskanten Gesch&#228;ften getrieben haben, die sp&#228;ter Milliardenverluste bescherten.<span id="more-17734"></span></p>
<p>Am Montagabend vernahm der Parlamentarische Untersuchungsausschuss (PUA) HSH Nordbank unter anderem den fr&#252;heren Vorsitzenden des Risikosausschusses, Hans-Peter Kr&#228;mer, als Zeugen. Kr&#228;mer antwortete auf die Frage, ob es Vorgaben der Anteilseigner f&#252;r die Renditeziele der Bank gab, &#8220;eindeutig ja.&#8221; Der ehemalige HSH-Aufsichtsratsvorsitzende und Ex-Finanzsenator Wolfgang Peiner (CDU) hatte dagegen in seiner Vernehmung im Dezember 2009 erkl&#228;rt, die Renditeziele habe der Vorstand formuliert, und Vorgaben durch die Anteilseigner h&#228;tte es nicht gegeben. </p>
<p>&#8220;Die Rendite- und Wachstumssucht der Bank war ein wesentlicher Grund f&#252;r mangelndes Risikobewusstsein und damit f&#252;r ihre extreme Schieflage. So trifft hier auch den Senat und insbesondere die Senatoren Peiner und Freytag eine erhebliche Mitschuld&#8221;, sagte der SPD-Obmann im PUA Thomas V&#246;lsch.</p>
<p>Kr&#228;mer sagte dar&#252;ber hinaus aus, dass die M&#228;ngel in der Marktfolge &#8211; also den Bereichen der Bank, die f&#252;r die notwendige Vorsicht bei Gesch&#228;ften sorgen sollen &#8211; von Beginn an Thema waren. </p>
<p>&#8220;Offenbar waren die Marktdominanz und damit die Risikounkultur der HSH den Aufsichtsr&#228;ten seit der Fusion 2004 und nicht erst seit dem Bericht der KPMG-Pr&#252;fer 2009 bekannt&#8221;, so V&#246;lsch. &#8220;Es gab also eigentlich gen&#252;gend Zeit um die M&#228;ngel noch vor Eintritt der Finanzkrise 2007 zu beheben. Das Unterlassen hat Milliarden gekosten.&#8221; </p>
<p>Kr&#228;mer gab auch eine Erkl&#228;rung daf&#252;r, warum die HSH Nordbank ihre Risiken nicht st&#228;rker &#252;ber die Syndizierung und Verbriefung von Schiffskrediten reduziert hatte: Dies h&#228;tten neben dem Verzicht auf Risiken auch einen Verzicht auf Wachstum und einen Teil der Rendite bedeutet. &#8220;Die f&#252;r den B&#246;rsengang zu erz&#228;hlende Erfolgstory &#252;ber Wachstumsraten und Traumrenditen lie&#223; offenbar sogar Hamburger Senatoren jede kaufm&#228;nnische Vorsicht vergessen&#8221;, so V&#246;lsch.</p>
<p>Weiterer Zeuge war am Montagabend der zust&#228;ndige Abteilungsleiter in der Finanzbeh&#246;rde. Seine Vernehmung best&#228;tigte erneut, dass bereits vor der B&#252;rgerschaftswahl 2008 intensiv &#252;ber eine Kapitalerh&#246;hung durch die Anteilseigner als Alternative zum B&#246;rsengang der Bank diskutiert wurde. </p>
<p>&#8220;Es liegt der Verdacht nahe, dass das Zuschie&#223;en von &#252;ber 300 Mio. Euro durch die Hamburger Steuerzahler im Jahr 2008 wahlkampftaktisch verschwiegen wurde&#8221;, erkl&#228;rte V&#246;lsch. Nach der Vernehmung von insgesamt vier Bediensteten der Beteiligungsverwaltung habe ich nicht den Eindruck, dass die Finanzbeh&#246;rde die Entwicklung und die Gesch&#228;fte der HSH Nordbank tats&#228;chlich durchschaut und entsprechend kritisch begleitet hat&#8221;, so V&#246;lsch.</p>
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		<title>Frigge verteidigt Freytag und Peiner</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 20:37:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Finanzsenator Frigge hat seine Vorg&#228;nger Michael Freytag und Wolfgang Peiner gegen Kritik der Opposition verteidigt. Beide h&#228;tten eine Konsolidierung des Haushalts erreichen wollen. Dass das nicht funktioniert hat, liege an der Finanzkrise, so Frigge in der B&#252;rgerschaft. Der Hansestadt fehlen aktuell jedes Jahr zwischen 500 Millionen und einer Milliarde Euro im Haushalt. 

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<p>Finanzsenator Frigge hat seine Vorg&#228;nger Michael Freytag und Wolfgang Peiner gegen Kritik der Opposition verteidigt. Beide h&#228;tten eine Konsolidierung des Haushalts erreichen wollen. Dass das nicht funktioniert hat, liege an der Finanzkrise, so Frigge in der B&#252;rgerschaft. Der Hansestadt fehlen aktuell jedes Jahr zwischen 500 Millionen und einer Milliarde Euro im Haushalt. </p>
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		<title>CDU-Finanzpolitik in tiefer Krise</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 16:05:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Der Streit in der Hamburger CDU um die Ursachen der dramatischen Haushaltslage ist aus Sicht des SPD-Finanzexperten Peter Tschentscher &#8220;bezeichnend f&#252;r die unsolide Finanzpolitik der vergangenen Jahre&#8221;. Der B&#252;rgermeister und seine fr&#252;heren Finanzsenatoren w&#252;rden sich jetzt gegenseitig die Verantwortung f&#252;r die massiven Ausgabensteigerungen und T&#228;uschungen in die Schuhe schieben. 
Nach Ex-Finanzsenator Wolfgang Peiner hat jetzt [...]]]></description>
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<p>Der Streit in der Hamburger CDU um die Ursachen der dramatischen Haushaltslage ist aus Sicht des SPD-Finanzexperten Peter Tschentscher &#8220;bezeichnend f&#252;r die unsolide Finanzpolitik der vergangenen Jahre&#8221;. Der B&#252;rgermeister und seine fr&#252;heren Finanzsenatoren w&#252;rden sich jetzt gegenseitig die Verantwortung f&#252;r die massiven Ausgabensteigerungen und T&#228;uschungen in die Schuhe schieben.<span id="more-16135"></span></p>
<p>Nach Ex-Finanzsenator Wolfgang Peiner hat jetzt auch dessen Nachfolger Michael Freytag (beide CDU) gegen&#252;ber NDR 90,3 eine Mitschuld an der dramatischen Haushaltslage in Hamburg abgestritten. Freytag rechtfertige sich weiterhin mit den &#8220;weg brechenden&#8221; Steuereinnahmen, so Tschentscher, &#8220;statt die Verantwortung daf&#252;r zu &#252;bernehmen, dass er in gro&#223;em Umfang Verm&#246;gen verkauft, R&#252;cklagen verbraucht und Schulden in Schattenhaushalten versteckt hat&#8221;. </p>
<p>Die auch von B&#252;rgermeister Ole von Beust (CDU) bisher mitgetragenen Steigerungen der laufenden Betriebsausgaben von einer Milliarde Euro in vier Jahren erkl&#228;rten das strukturelle Defizit der Stadt. &#8220;In der Amtszeit von Herrn von Beust hat Hamburg im Durchschnitt jeden Tag &#252;ber zwei Millionen Euro mehr ausgegeben als eingenommen&#8221;, betonte Tschentscher. Einen finanziell derartig unsoliden B&#252;rgermeister habe es in Hamburg noch nie gegeben.</p>
<p>&#8220;Der &#246;ffentliche Streit der CDU ist keine L&#246;sung f&#252;r die Haushaltsprobleme der Stadt&#8221; sagte Tschentscher weiter. Die Probleme seien von der CDU fahrl&#228;ssig verursacht worden, und die Hamburger m&#252;ssten jetzt die Zeche zahlen. Die SPD habe in den vergangenen zwei Jahren Einsparungen bei den Ausgaben des Senats in H&#246;he von &#252;ber 500 Millionen Euro vorgeschlagen, die &#8220;von CDU und GAL in einer verantwortungslosen Ausgabewut&#8221; abgelehnt worden seien. Das m&#252;sse jetzt ein Ende haben. Zugleich forderte Tschentscher den Senat auf, seinen Widerstand gegen die Einf&#252;hrung einer Verm&#246;genssteuer auf Bundesebene aufzugeben. Das strukturelle Defizit k&#246;nne langfristig nur durch eine Kombination aus Einnahmeverbesserung und konsequenter Haushaltsdisziplin &#252;berwunden werden.</p>
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		<title>Hamburgs Verm&#246;gen: Alles verzockt!</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 22:20:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Super, Herr von Beust, Herr Peiner, Herr Freytag: Der Rechnungshof berichtet in seinem Pr&#252;fbericht, dass Hamburgs Verm&#246;gen von 4 Milliarden auf 60 Millionen Euro geschrumpft ist. Am 1. Januar 2006 &#8211; damals war Wolfgang Peiner noch Finanzsenator &#8211; wies die &#8220;Bilanz&#8221; der Stadt noch ein Eigenkapital in H&#246;he von 4 Milliarden Euro aus. Ende 2008 [...]]]></description>
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<p>Super, Herr von Beust, Herr Peiner, Herr Freytag: Der Rechnungshof berichtet in seinem Pr&#252;fbericht, dass Hamburgs Verm&#246;gen von 4 Milliarden auf 60 Millionen Euro geschrumpft ist. Am 1. Januar 2006 &#8211; damals war Wolfgang Peiner noch Finanzsenator &#8211; wies die &#8220;Bilanz&#8221; der Stadt noch ein Eigenkapital in H&#246;he von 4 Milliarden Euro aus. Ende 2008 waren davon nur noch 60 Millionen Euro &#252;brig. Wie es heute aussieht, mag man gar nicht raten&#8230;.<span id="more-15522"></span></p>
<p>Den Pr&#252;fbericht hat Rechnungshof-Pr&#228;sident Jann Meyer-Abich heute der B&#252;rgerschaft und dem Senat &#252;bergeben. Der Bericht zeigt nicht nur den (fast) Totalverlust auf, sondern offenbart auch schwere Fehler im Buchf&#252;hrungssystem der Stadt. H&#246;hepunkt: Es sei nicht einmal sichergestellt, dass &#252;berhaupt alle Vorg&#228;nge auch in den B&#252;chern erfasst seien.</p>
<p>Meyer-Abich kritisiert, dass durch die desolate Buchf&#252;hrung tats&#228;chliche Zust&#228;nde verschleiert w&#252;rden: Es g&#228;be Grund zu der Annahme, dass vielfach der tats&#228;chliche Zustand des noch vorhandenen Verm&#246;gens falsch dargestellt werde. Beispiel Schulbauten: Wenn es hier tats&#228;chlich einen Renovierungs- oder Sanierungsstau von 3 Milliarden Euro g&#228;be, so sei der allenfalls teilweise erfasst.</p>
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		<title>Kritik an Freytags Scherbenhaufen</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 12:53:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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		<category><![CDATA[verdi]]></category>

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Hamburgs neuer Finanzsenator soll eine neue Finanzpolitik machen: ver.di-Landeschef Wolfgang Rose sagte heute, n&#246;tig seien endlich Ma&#223;nahmen gegen die soziale Spaltung der Stadt und f&#252;r mehr Steuergerechtigkeit. 
Rose: „Als erste Amtshandlung des neuen Finanzsenators w&#252;nsche ich mir einen Bundesratsantrag Hamburgs f&#252;r eine Verm&#246;gensteuer und die Neueinstellung von 200 Steuerpr&#252;fern in der Finanzbeh&#246;rde. Jede Steuerpr&#252;fung bei [...]]]></description>
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<p>Hamburgs neuer Finanzsenator soll eine neue Finanzpolitik machen: ver.di-Landeschef Wolfgang Rose sagte heute, n&#246;tig seien endlich Ma&#223;nahmen gegen die soziale Spaltung der Stadt und f&#252;r mehr Steuergerechtigkeit.<span id="more-14539"></span></p>
<p>Rose: „Als erste Amtshandlung des neuen Finanzsenators w&#252;nsche ich mir einen Bundesratsantrag Hamburgs f&#252;r eine Verm&#246;gensteuer und die Neueinstellung von 200 Steuerpr&#252;fern in der Finanzbeh&#246;rde. Jede Steuerpr&#252;fung bei Million&#228;ren bringt im Durchschnitt 135.000 Euro in die Stadtkasse.“</p>
<p>Der scheidende Finanzsenator Michael Freytag hinterlasse einen sozial- und finanzpolitischen Scherbenhaufen, so Rose: „Das Versagen von Michael Freytag tr&#228;gt nicht nur den Namen HSH, sondern auch: immer mehr Reiche, immer mehr Arme. Unvergessen seine k&#252;rzliche Bemerkung in der B&#252;rgerschaft, wenn Million&#228;re mehr Steuern zahlen wollten, k&#246;nne er ihnen daf&#252;r eine Kontonummer nennen. Finanzpolitik soll ausgleichen und f&#252;r gerechte Verh&#228;ltnisse sorgen – dem hat Freytag sich immer widersetzt. Dass er nun jubelnd in die private Wirtschaft geht, spricht B&#228;nde.“</p>
<p>Der Senat m&#252;sse endlich umsteuern, sagte der ver.di-Landeschef. Nicht immer neue Klagen &#252;ber den Schuldenstand seien angebracht, sondern solide Einnahmen und Ma&#223;nahmen f&#252;r den Aufschwung. Vom neuen Finanzsenator erwarte er auch eine klare Absage an die fr&#252;here Privatisierungspolitik des CDU-Senats, ein engagiertes Handeln des Staates gegen die Raffgier von Bankmanagern und Impulse zur Ankurbelung der Konjunktur. </p>
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		<title>&#8220;Freytags R&#252;cktritt ist politisch gerechtfertigt&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 10:18:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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F&#252;r die SPD-B&#252;rgerschaftsfraktion kommt der R&#252;cktritt von Finanzsenator und CDU-Landeschef Michael Freytag nicht so &#252;berraschend wie f&#252;r die Hamburger CDU, sagt deren finanzpolitischer Sprecher Peter Tschentscher. 
&#8220;Der Schritt Freytags wurde seit Monaten erwartet und ist angesichts der finanzpolitischen Bilanz des Senats auch gerechtfertigt&#8221;, sagte Tschentscher. Der SPD-Obmann im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss (PUA) HSH Nordbank, Thomas V&#246;lsch, [...]]]></description>
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<p>F&#252;r die SPD-B&#252;rgerschaftsfraktion kommt der R&#252;cktritt von Finanzsenator und CDU-Landeschef Michael Freytag nicht so &#252;berraschend wie f&#252;r die Hamburger CDU, sagt deren finanzpolitischer Sprecher Peter Tschentscher.<span id="more-14524"></span></p>
<p>&#8220;Der Schritt Freytags wurde seit Monaten erwartet und ist angesichts der finanzpolitischen Bilanz des Senats auch gerechtfertigt&#8221;, sagte Tschentscher. Der SPD-Obmann im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss (PUA) HSH Nordbank, Thomas V&#246;lsch, sagte, Freytags &#8220;mehr als ungl&#252;ckliche Rolle&#8221; im Zusammenhang mit der Krise der Bank h&#228;tte dem Finanzsenator mittelfristig keine andere Wahl gelassen als den R&#252;cktritt.</p>
<p>Tschentscher betonte, Freytag habe die aktuell kritisierten Folgen der CDU-Finanzpolitik nicht allein zu verantworten. Die Fehlentwicklung der &#246;ffentlichen Finanzen reiche zur&#252;ck bis in die Amtszeit des CDU-Finanzsenators und sp&#228;teren HSH-Aufsichtsratschefs Wolfgang Peiner: Verm&#246;gensverk&#228;ufe, mangelnde Konsolidierung und Haushaltsdefizite trotz sprudelnder Einnahmen h&#228;tten die wirtschaftliche Substanz des &#8220;Konzerns Hamburg&#8221; in der Regierungszeit der CDU schwer angegriffen. Hinzu komme eine expansive Landesbankenpolitik, deren Milliardenrisiken sich mit der Finanzmarktkrise in vollem Umfang zu Lasten des st&#228;dtischen Verm&#246;gens realisiert haben.</p>
<p>Tschentscher betonte, dass &#8220;die Haushaltspolitik &#252;ber Jahre hinweg vom gesamten CDU-Senat und einer schweigenden CDU-B&#252;rgerschaftsfraktion gest&#252;tzt und seit 2008 auch von den Abgeordneten der GAL-Fraktion gedeckt wurde&#8221;. Die im Zuge der Wirtschaftskrise einbrechenden Steuereinnahmen seien Anfang 2009 auf bereits bestehende Defizite der Finanzplanung von mehreren Milliarden getroffen. Diese versteckten Defizite h&#228;tten zusammen mit den Steuerausf&#228;llen schlagartig einen Finanzierungsbedarf von 6,5 Milliarden Euro und eine Rekordneuverschuldung ausgel&#246;st. &#8220;Damit ist nicht nur die unsolide CDU-Haushaltspolitik, sondern auch die irref&#252;hrende Rhetorik von Finanzsenator Freytag hart aufs Pflaster der Realit&#228;t geschlagen.&#8221;</p>
<p>Eine positive Ausnahme in der Bilanz von Finanzsenator Freytag bleibt aus Sicht Tschentschers sein Verhalten in den Wochen der Hapag-Lloyd-Krise im Sommer 2009. &#8220;Die Entscheidungen waren im Grundsatz richtig, Information und Einbindung der Opposition angemessen.&#8221; Freytags designierter Nachfolger, der bisherige Wirtschafts-Staatsrat Carsten Frigge (CDU) sei hingegen in der finanzpolitischen Diskussion bisher nicht in Erscheinung getreten. Er &#252;bernehme ein schweres Erbe, das nur durch einen klaren Kurswechsel in der Haushaltspolitik zu bew&#228;ltigen ist. Tschentscher forderte als &#8220;Sofortma&#223;nahmen&#8221;:</p>
<p>* Transparente Ausweisung von Schulden und Zinsbelastungen im Kernhaushalt.</p>
<p>* Begrenzung der Neuverschuldung auf den Betrag, der f&#252;r den Ausgleich der Steuermindereinnahmen durch die Konjunkturkrise erforderlich ist.</p>
<p>* Keine &#8220;schwarzen Kassen&#8221; zur Finanzierung von zus&#228;tzlichen Projekten &#252;ber den beschlossenen Haushalt hinaus.</p>
<p>* Wiederaufnahme der Konsolidierung im Betriebshaushalt, keine weiteren Ausweitungen im Personalbestand und bei Fl&#228;chenanmietungen der Beh&#246;rden.</p>
<p>* Streichung von Luxusinvestitionen (Neubau der Hafencity-Universit&#228;t, unterirdische Schie&#223;st&#228;nde der Polizei, Verlagerung der Universit&#228;t) und Einsatz der vorhandenen Investitionsmittel f&#252;r dringende Projekte im Schul- und Hochschulbau sowie in der Infrastruktur-Sanierung (Stra&#223;enbau und Gr&#252;nanlagen).</p>
<p>* Keine Pauschalerm&#228;chtigungen f&#252;r Beh&#246;rden im so genannten Neuen Haushaltswesen Hamburg ohne Transparenz, Kontrolle und Steuerung.</p>
<p>SPD-PUA-Obmann V&#246;lsch sagte, Freytag habe nicht zuletzt sich selbst mit seinen Handeln und seiner Kommunikation in Sachen HSH Nordbank geschadet. &#8220;Freytag hat die Lage der Bank noch sch&#246;n geredet, als die Krise nicht mehr zu leugnen war&#8221;, sagte V&#246;lsch. So hatte der Senator die HSH Nordbank in einem Interview mit der WELT noch im Oktober 2008 als &#8220;im Kern gesund&#8221; bezeichnet. Der PUA habe aber mittlerweile ermittelt, dass die Anteilseigner der HSH Nordbank bereits Ende 2007 &#252;ber eine au&#223;erplanm&#228;&#223;ige Kapitalerh&#246;hung zur St&#252;tzung des in Schieflage geratenen Hauses beraten haben. Derartige Vorg&#228;nge hatten die Senatsvertreter sp&#228;ter gegen&#252;ber der B&#252;rgerschaft geleugnet. &#8220;Auch das ist ein Punkt, zu dem sich Herr Freytag als Zeuge vor dem PUA wird &#228;u&#223;ern m&#252;ssen&#8221;, sagte V&#246;lsch.</p>
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		<title>Finanzsenator Freytag tritt zur&#252;ck</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 19:16:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Zum Schluss gelang ihm doch noch einmal ein Knalleffekt: Finanzsenator Michael Freytag tritt von allen &#196;mtern und Mandaten zur&#252;ck. Der 17. M&#228;rz soll sein letzter Arbeitstag sein, sagte er heute auf der CDU-Mitgliederversammlung.  
Dabei macht Freytag komplett reinen Tisch &#8211; auch sein ruhendes B&#252;rgerschaftsmandat und den CDU-Landesvorsitz lege er mit sofortiger Wirkung nieder, um [...]]]></description>
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<p>Zum Schluss gelang ihm doch noch einmal ein Knalleffekt: Finanzsenator Michael Freytag tritt von allen &#196;mtern und Mandaten zur&#252;ck. Der 17. M&#228;rz soll sein letzter Arbeitstag sein, sagte er heute auf der CDU-Mitgliederversammlung. <span id="more-14513"></span></p>
<p>Dabei macht Freytag komplett reinen Tisch &#8211; auch sein ruhendes B&#252;rgerschaftsmandat und den CDU-Landesvorsitz lege er mit sofortiger Wirkung nieder, um in die Wirtschaft zu wechseln, erkl&#228;rte er.</p>
<p>B&#252;rgermeister Ole von Beust dankte ihm und k&#252;ndigte an, Nachfolger als Finanzsenator solle Carsten Frigge werden. Der ist bisher Staatsrat in der Wirtschaftsbeh&#246;rde und <a href="http://www.hh-heute.de/frigge-befoerdert-trotz-ungeklaerter-vergangenheit/">galt bei seiner Amtseinf&#252;hrung als h&#246;chst umstritten</a>. Wer neuer CDU-Vorsitzender werden soll, ist noch nicht bekannt. Innensenator Christoph Ahlhaus, Fraktionsvorsitzender Frank Schira, oder ein ganz anderer? Freytag jedenfalls will sein Gl&#252;ck nun &#8220;in der Wirtschaft&#8221; suchen.</p>
<p>Zum angek&#252;ndigten R&#252;cktritt des CDU-Vorsitzenden und Finanzsenators Dr. Michael Freytag erkl&#228;rt die GAL-Vorsitzende Katharina Fegebank: „Ich habe in den vergangenen zwei Jahren immer gut mit Dr. Michael Freytag zusammengearbeitet. Er hat Schwarz-Gr&#252;n gewollt und gef&#246;rdert. Dass er sich nach all den Jahren in der Politik nun anderen Aufgaben zuwendet, ist verst&#228;ndlich. Ich w&#252;nsche Dr. Freytag f&#252;r seine neue Aufgabe in der Wirtschaft alles Gute.</p>
<p>SPD-Fraktionschef Neumann kommentierte: &#8220;Der Karren steckt im Dreck. Herr Freytag h&#228;tte mit Blick auf das Desaster der HSH Nordbank und seine schlechte Finanzpolitik schon 2008 zur&#252;cktreten m&#252;ssen. Jetzt wirkt sein R&#252;cktritt wie eine Flucht aus der Verantwortung &#8211; angesichts einbrechender CDU-Werte.&#8221;</p>
<p>Auch die LINKE begr&#252;&#223;t den R&#252;cktritt; Fraktionsvorsitzende Dora Heyenn erkl&#228;rte: &#8220;Der R&#252;cktritt war l&#228;ngst &#252;berf&#228;llig. Freytag hinterl&#228;sst desastr&#246;se &#246;ffentliche Finanzen und hat noch im B&#252;rgerschaftswahlkampf 2007/2008 die Situation der HSH Nordbank sch&#246;ngeredet.&#8221; Dr. Joachim Bischoff, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion, erg&#228;nzte: &#8220;Freytag hat die Steuerausf&#228;lle durch die Wirtschaftskrise viel zu sp&#228;t als Problem gesehen und deshalb nicht gegensteuert, als es notwendig gewesen w&#228;re. Hamburg steht vor einem Schuldenberg. Angesichts der widerspr&#252;chlichen Konjunkturprognosen hat er seine Finanzpolitik ganz auf das Prinzip Hoffnung ausgerichtet.&#8221;</p>
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		<title>SPD will Freytag vor PUA zitieren</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 12:45:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Die SPD-Abgeordneten haben im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss (PUA) zur HSH Nordbank die Vernehmung von Finanzsenator Michael Freytag (CDU) beantragt.  
&#8220;Wir wollen den Finanzsenator im Ausschuss als Zeugen vernehmen, da er gegen&#252;ber Parlament und &#214;ffentlichkeit sehr lange das Bild einer ,im Kern gesunden Bank` gezeichnet hat&#8221;, sagte der SPD-Obmann im PUA, Thomas V&#246;lsch. Freytag habe an [...]]]></description>
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<p>Die SPD-Abgeordneten haben im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss (PUA) zur HSH Nordbank die Vernehmung von Finanzsenator Michael Freytag (CDU) beantragt. <span id="more-13748"></span></p>
<p>&#8220;Wir wollen den Finanzsenator im Ausschuss als Zeugen vernehmen, da er gegen&#252;ber Parlament und &#214;ffentlichkeit sehr lange das Bild einer ,im Kern gesunden Bank` gezeichnet hat&#8221;, sagte der SPD-Obmann im PUA, Thomas V&#246;lsch. Freytag habe an diesem Bild auch noch festgehalten, als die Bank bereits in gef&#228;hrliche Schieflage geraten war.</p>
<p>Auch der Frage der internen Diskussion der ersten Kapitalerh&#246;hung um 2 Milliarden Euro im Sommer 2008 und ihrer Ursachen will V&#246;lsch nachgehen. Bemerkenswert sei auch, dass die Bank am Tag nach der B&#252;rgerschaftswahl im Februar 2008 Probleme best&#228;tigt habe und nur 11 Tage nach der Wahl eine Kapitalerh&#246;hung beschlossen worden sei. &#8220;Diese Kapitalerh&#246;hung hat die Stadt &#252;ber 300 Millionen Euro gekostet&#8221;, sagte V&#246;lsch. &#8220;Herr Freytag war schon im letzten B&#252;rgerschaftswahlkampf Finanzsenator und CDU-Landesvorsitzender. Ich habe den Verdacht, dass der CDU-Landesvorsitzende die Zeitabl&#228;ufe bestimmt hat.&#8221;</p>
<p>&#8220;Wir wollen kl&#228;ren, ob Herr Freytag und auch der Erste B&#252;rgermeister bereits Ende 2007 oder Anfang 2008 eine Kapitalerh&#246;hung durch die Anteilseigner diskutierten. Vermerke der Beteiligungsverwaltung legen das sehr nahe&#8221;, so V&#246;lsch. Im Haushaltsausschuss sei dagegen erkl&#228;rt worden, im vierten Quartal 2007 sei von einer solchen Kapitalerh&#246;hung gar nicht die Rede gewesen.</p>
<p>Freytag war von Februar 2007 bis Juli 2009 Mitglied im Aufsichtsrat der HSH Nordbank und ab M&#228;rz 2008 auch Mitglied des Pr&#228;sidialausschusses, der an der Vertragsgestaltung mit dem neuen Vorstandchef Nonnenmacher im November 2008 ma&#223;geblich beteiligt war. Neben Freytag sollen auch Mitarbeiter der Beteiligungsverwaltung der Finanzbeh&#246;rde vernommen werden. Die vom Senat zur Verf&#252;gung gestellten Akten zeigen, dass diese Arbeitsebene die Lage der HSH Nordbank kontinuierlich begleitet und beobachtet hat und die Beh&#246;rdenspitze etwa &#252;ber die Frage einer Kapitalerh&#246;hung fr&#252;hzeitig unterricht hat. Die genannten Personen waren offenbar auch in die Vorbereitung der Sitzungen des Aufsichtsrats eingebunden.</p>
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