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	<title>hh-heute :: nachrichtenblog für hamburg &#187; Elbe</title>
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	<description>Aktuelle Informationen für Hamburg aus Politik, Kultur, Gewerkschaften, Vereinen und Verbänden. Links - dort wo das Herz schlägt</description>
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		<title>Elbvertiefung: Ahlhaus kontra Merkel</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Jan 2011 11:59:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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B&#252;rgermeister Christoph Ahlhaus (CDU) hat die CDU/FDP-Bundesregierung wegen der schleppenden Vorarbeiten zur Elbvertiefung kritisiert: „Ich habe &#252;berhaupt nicht den Eindruck, dass der Bund seine M&#246;glichkeiten aussch&#246;pft, dieses Verfahren zu beschleunigen. Das kann ich nicht akzeptieren.“ Vielleicht etwas sp&#228;t gemerkt, Herr Ahlhaus? 
Der Hamburger Hafen sei eine nationale Aufgabe, so Ahlhaus: „Das ist eine Zukunftsfrage f&#252;r [...]]]></description>
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<p>B&#252;rgermeister Christoph Ahlhaus (CDU) hat die CDU/FDP-Bundesregierung wegen der schleppenden Vorarbeiten zur Elbvertiefung kritisiert: „Ich habe &#252;berhaupt nicht den Eindruck, dass der Bund seine M&#246;glichkeiten aussch&#246;pft, dieses Verfahren zu beschleunigen. Das kann ich nicht akzeptieren.“ <em>Vielleicht etwas sp&#228;t gemerkt, Herr Ahlhaus?</em><span id="more-18886"></span></p>
<p>Der Hamburger Hafen sei eine nationale Aufgabe, so Ahlhaus: „Das ist eine Zukunftsfrage f&#252;r die deutsche Wirtschaft insgesamt. Das m&#252;ssen endlich mal alle verstehen und an einem Strang ziehen. Mit jedem Monat, den die Elbvertiefung nicht kommt, aber Rotterdam anlaufbar ist, verlieren wir Reeder und Verkehrsstr&#246;me &#8211; und die zur&#252;ckzuholen, das ist schwer.“</p>
<p>ver.di-Landeschef Wolfgang Rose erkl&#228;rt dazu: “Es kommt selten vor, dass ein CDU-B&#252;rgermeister eine CDU- Bundeskanzlerin &#246;ffentlich kritisiert. Die Union regiert in der Hansestadt seit mehr als neun Jahren. Trotzdem hat sie es nicht geschafft, die fristgerechte und wirtschaftlich notwendige Elbvertiefung hinzubekommen. &#220;ber der Elbe schweben schwarze Faulgase, w&#228;hrend sich Hamburgs Konkurrenten unter den europ&#228;ischen Hafenst&#228;dten die H&#228;nde reiben. Die Beust-und-Ahlhaus-CDU war offensichtlich nicht in der Lage, ihre Berliner Parteifreunde zu beeindrucken. Jetzt, wo eine Wahlniederlage droht, ruft Ahlhaus: Haltet den Dieb. Das irritiert nicht nur Hafenarbeiter und Hafenbetriebe.&#8221;</p>
<p>Die Anti-Hafen-Allianz sei offensichtlich: Die nieders&#228;chsische Landesregierung wolle nicht vor den Kommunalwahlen im September 2011 &#252;ber den Elbausbau entscheiden. Die Bundesregierung habe Hamburgs Hafen nicht wirklich auf der Rechnung. Der Senat tr&#246;dele. Christdemokraten im Regierungsrang f&#252;hrten vor, dass sie im Alltag der maritimen Wirtschaft nicht regierungsf&#228;hig seien.</p>
<p>Rose: &#8220;Die Folgen der Weltfinanzkrise sind l&#228;ngst noch nicht bew&#228;ltigt. Deshalb k&#246;nnen wir uns Zeitverluste beim Hafenausbau &#252;berhaupt nicht leisten, Wettbewerbsf&#228;higkeit und Arbeitspl&#228;tze leiden darunter. Hamburgs Hafenwirtschaft vertr&#228;gt keine weitere Verschleppung &#8211; sie braucht eine Beschleunigung der Planungs- und Bauarbeiten. Der neue Senat wird die schwierige Aufgabe schultern m&#252;ssen, schnell einen nationalen Kraftakt zur Beschleunigung der Elbvertiefung auf den Weg zu bringen.“</p>
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		<title>Elbvertiefung: Tr&#246;delei kostet Jobs</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Nov 2010 20:59:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Die Elbvertiefung zieht sich hin, und ver.di f&#252;rchtet, dass dies Jobs im Hafen kostet. Landeschef Rose meint, Eile sei dringend geboten. 
Nach Aussage von Wirtschaftssenator Ian Karan wird die Planfeststellung zu den Ausbauarbeiten f&#252;r die Elbvertiefung nicht wie erhofft in diesem Jahr vorliegen, sondern voraussichtlich erst 2011. Er geht davon aus, dass die notwendigen Voraussetzungen [...]]]></description>
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<p>Die Elbvertiefung zieht sich hin, und ver.di f&#252;rchtet, dass dies Jobs im Hafen kostet. Landeschef Rose meint, Eile sei dringend geboten.<span id="more-18410"></span></p>
<p>Nach Aussage von Wirtschaftssenator Ian Karan wird die Planfeststellung zu den Ausbauarbeiten f&#252;r die Elbvertiefung nicht wie erhofft in diesem Jahr vorliegen, sondern voraussichtlich erst 2011. Er geht davon aus, dass die notwendigen Voraussetzungen in 2011 abgeschlossen sind und im kommenden Jahr mit dem Baubeginn zu rechnen ist. Allerdings sei das Einverst&#228;ndnis der L&#228;nder Niedersachsen und Schleswig-Holstein f&#252;r das Vorhaben wichtig, so der Wirtschaftssenator.</p>
<p>ver.di-Landeschef Wolfgang Rose erkl&#228;rt dazu: „Es wird immer noch getr&#246;delt, wo Eile geboten ist. Jede Verz&#246;gerung bei der Elbvertiefung schadet dem Hafen und schadet Hamburg. Seit vielen Jahren werden Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und der Bund von Christdemokraten regiert – trotzdem bekommen sie keine z&#252;gige Einigung zum Ausbau der Elbfahrrinne hin.</p>
<p>Der Worte sind viele gewechselt worden, wir wollen jetzt endlich Taten sehen. Die Verz&#246;gerungen, die auch Hamburgs Senat mit verantwortet, werden dazu f&#252;hren, dass die Elbvertiefung wohl fr&#252;hestens Ende 2013 abgeschlossen sein wird. Herr Karan m&#252;sste es eigentlich wissen, dass die Hafenwirtschaft jetzt keine weitere Verschleppung, sondern eine Beschleunigung der Planungs- und Bauarbeiten braucht. Die z&#246;gerliche Hafenpolitik des Senats wird mit Arbeitspl&#228;tzen bezahlt – jeder Monat, in dem nichts passiert, kostet Jobs.“</p>
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		<title>IG Metall plant Barkassen-Demo</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Oct 2010 16:44:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Die IG Metall fordert &#8220;Weg mit dem Sparpaket &#8211; Kurswechsel jetzt!&#8221; und bl&#228;st zum Aktionstag am 30. Oktober. Auf dem Programm: Eine Kundgebung in der Hamburger Hafenstra&#223;e mit anschlie&#223;ender Barkassen-Demo. 
Im Rahmen der Herbstaktivit&#228;ten gegen die aus ihrer Sicht verfehlte Sparpolitik der Bundesregierung ruft die IG Metall Region Hamburg am 30. Oktober zu einer Protestkundgebung [...]]]></description>
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<p>Die IG Metall fordert &#8220;Weg mit dem Sparpaket &#8211; Kurswechsel jetzt!&#8221; und bl&#228;st zum Aktionstag am 30. Oktober. Auf dem Programm: Eine Kundgebung in der Hamburger Hafenstra&#223;e mit anschlie&#223;ender Barkassen-Demo.<span id="more-18117"></span></p>
<p>Im Rahmen der Herbstaktivit&#228;ten gegen die aus ihrer Sicht verfehlte Sparpolitik der Bundesregierung ruft die IG Metall Region Hamburg am 30. Oktober zu einer Protestkundgebung an der Hafenstra&#223;e auf. Anschlie&#223;end fahren Besch&#228;ftigte aus Hamburger Betrieben mit Barkassen auf der Elbe von den Landungsbr&#252;cken nach Finkenwerder und zur&#252;ck.</p>
<p>&#8220;Mit einem Demonstrationszug aus 24 Barkassen, besetzt mit &#252;ber 1700 Metallerinnen und Metallern, wollen wir ein Zeichen setzen, damit nicht alles den Bach runter geht&#8221;, betont Eckard Scholz, Erster Bevollm&#228;chtigter der IG Metall Region Hamburg. &#8220;Wir wollen eine Politik f&#252;r eine sichere und faire Arbeitswelt, eine gerechte Gesellschaft mit Perspektiven f&#252;r junge Menschen und eine solidarische Absicherung des Lebens. Wir fordern einen Kurswechsel f&#252;r ein gutes Leben.&#8221;</p>
<p>Bei der Kundgebung sprechen Detlef Wetzel, Zweiter Vorsitzender der IG Metall, und Eckard Scholz, Erster Bevollm&#228;chtigter IG Metall Region Hamburg.</p>
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		<title>Elbtreppenh&#228;user: Kein Durchblick bei der SAGA</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Oct 2010 13:36:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Die SAGA GWG will historische Elbtreppenh&#228;user in Altona abrei&#223;en, weil die Bausubstanz in sehr schlechtem Zustand ist. Die Mieterinitiative, die sich gegr&#252;ndet hat, sagt, den Zustand habe die SAGA selbst verursacht. Die SPD will die H&#228;user erhalten.  
Auf der &#246;ffentlichen Anh&#246;rung des Bauausschusses der Bezirksversammlung Altona zur Zukunft der H&#228;user Elbtreppe 5 bis 15 [...]]]></description>
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<p>Die SAGA GWG will historische Elbtreppenh&#228;user in Altona abrei&#223;en, weil die Bausubstanz in sehr schlechtem Zustand ist. Die Mieterinitiative, die sich gegr&#252;ndet hat, sagt, den Zustand habe die SAGA selbst verursacht. Die SPD will die H&#228;user erhalten. <span id="more-18102"></span></p>
<p>Auf der &#246;ffentlichen Anh&#246;rung des Bauausschusses der Bezirksversammlung Altona zur Zukunft der H&#228;user Elbtreppe 5 bis 15 „Heuberg“ stellte die Siedlungs-Aktiengesellschaft Altona (SAGA) Neubauplanungen vor, die eine Zerst&#246;rung des historischen Geb&#228;udeensembles der Elbtreppenh&#228;user zur Folge h&#228;tte. In Anwesenheit der Stadtentwicklungssenatorin und SAGA-Aufsichtsratsvorsitzenden Anja Hajduk (GAL) argumentierte SAGA-Vorstand Willi Hoppenstedt, dass vor dem Hintergrund der schlechten Bausubstanz nur ein Neubau wirtschaftlich darstellbar sei. </p>
<p>Die Neubaupl&#228;ne wurden von den B&#252;rgern im vollbesetzten Kollegiensaal des Altonaer Rathauses mit einem Wort gew&#252;rdigt, vielmehr machte die &#214;ffentlichkeit ihrem Unmut &#252;ber den geplanten Abriss der Elbtreppenh&#228;user Luft. Im Laufe der &#246;ffentlichen Anh&#246;rung wurde die SAGA mit dem von der Mieter Initiative ge&#228;u&#223;erten Vorwurf konfrontiert, die SAGA habe den schlechten Erhaltungszustand der Elbtreppenh&#228;user selbst mutwillig herbeigef&#252;hrt, indem freigewordene Wohnungen nicht mehr vermietet und<br />
unbewohnbar gemacht wurden – dies wurde von den anwesenden SAGA-Verantwortlichen nicht<br />
dementiert.</p>
<p>„Die Elbtreppenh&#228;user sind seit dem Jahre 2000 als besonders gesch&#252;tzter Erhaltungsbereich im g&#252;ltigen Bebauungsplan ausgewiesen. Das wei&#223; auch die SAGA. Anstatt die Bausubstanz zu erhalten, hat die SAGA selbst daf&#252;r gesorgt, dass die H&#228;user bauf&#228;llig wurden. Wenn jetzt vor dem Hintergrund der Wirtschaftlichkeit f&#252;r einen Abriss und Neubau argumentiert wird, ist das ein Skandal“, erkl&#228;rt dazu Mark Classen, baupolitischer Sprecher der SPD-Bezirksfraktion. Nach Angaben der SAGA w&#252;rde eine vollst&#228;ndige Sanierung der Elbtreppenh&#228;user rund 2,18 Millionen Euro kosten; die Kosten f&#252;r den aufgrund seiner Hanglage aufwendigen Neubau wurden hingegen nicht beziffert. Angesichts von nur elf zus&#228;tzlichen Wohnungen, die an der Elbtreppe entst&#252;nden, kam eine von der Senatorin Hajduk angestrebte wohnungsbaupolitische Diskussion nicht zustande.</p>
<p>„Die Frage der Elbtreppenh&#228;user ist eine Frage der kulturellen Identit&#228;t Altonas und<br />
keine Frage der Wohnungsbaupolitik. Das historisch einmalige Ensemble der<br />
Elbtreppenh&#228;user muss vollst&#228;ndig erhalten bleiben. Die SPD-Fraktion wird den Abriss- und<br />
Neubaupl&#228;nen nicht zustimmen und stattdessen beantragen, dem B&#252;rgerbegehren zur Rettung<br />
der Elbtreppenh&#228;user beizutreten. Ich glaube Frau Senatorin Hajduk hat bei der<br />
&#246;ffentlichen Anh&#246;rung erstmals einen sehr guten Eindruck von der historischen Bedeutung<br />
der Elbtreppenh&#228;user und dem Missmanagement der SAGA bekommen. Sie muss jetzt das Geld in<br />
die Hand nehmen, um das Ensemble vollst&#228;ndig zu sanieren“, so Classen weiter.</p>
<p>Nachdem die Pr&#252;fung der mehr als 10.000 abgegeben Unterschriften f&#252;r das B&#252;rgerbegehren<br />
durch das Bezirksamt abgeschlossen ist, wird sich die Bezirksversammlung Altona<br />
voraussichtlich auf ihrer November-Sitzung mit dem B&#252;rgerbegehren besch&#228;ftigen. Falls die<br />
Bezirksversammlung dem B&#252;rgerbegehren nicht beitritt, kommt es zu Beginn des n&#228;chsten<br />
Jahres automatisch zu einem B&#252;rgerentscheid.</p>
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		<title>SPD will klare Aussagen zur Hafenpolitik</title>
		<link>http://www.hh-heute.de/spd-will-klare-aussagen-zur-hafenpolitik/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Oct 2010 12:29:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Nach dem Scheitern des Prinzips &#8220;Hafen finanziert Hafen&#8221; fordert die SPD jetzt klare Aussagen zur zuk&#252;nftigen Hafenpolitik des schwarzgr&#252;nen Senats &#8211; verbunden mit einer Neuausrichtung. 
&#8220;Mit seiner Politik und seiner Neubewertung des Wirtschaftsstandorts Hamburg in den letzten zwei Jahren hat der CDU-GAL-Senat den Hafen im Stich gelassen. W&#228;hrend die weltweite Wirtschafts- und Bankenkrise auch dem [...]]]></description>
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<p>Nach dem Scheitern des Prinzips &#8220;Hafen finanziert Hafen&#8221; fordert die SPD jetzt klare Aussagen zur zuk&#252;nftigen Hafenpolitik des schwarzgr&#252;nen Senats &#8211; verbunden mit einer Neuausrichtung.<span id="more-17954"></span></p>
<p>&#8220;Mit seiner Politik und seiner Neubewertung des Wirtschaftsstandorts Hamburg in den letzten zwei Jahren hat der CDU-GAL-Senat den Hafen im Stich gelassen. W&#228;hrend die weltweite Wirtschafts- und Bankenkrise auch dem Hamburger Hafen bei Verkehr und Umschlag zugesetzt hat, hat der Senat sich weitgehend auf neue, vermeintlich st&#228;rkere Wirtschaftsbereiche zur&#252;ckgezogen&#8221;, sagte SPD-Wirtschaftsexperte Karl Schwinke.</p>
<p> Der Senat habe mit dem Aus f&#252;r das Prinzip &#8220;Hafen finanziert Hafen&#8221; indirekt einger&#228;umt, dass seine Politik falsch war. &#8220;Der Senat muss Parlament und &#214;ffentlichkeit jetzt sagen, mit welchen Ma&#223;nahmen er die Ausgangsposition des Hamburger Hafens in seiner Konkurrenz zu den anderen gro&#223;en Hafenst&#228;dten Europas sichern und st&#228;rken will&#8221;, forderte der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Ingo Egloff. Gemeinsam mit Schwinke stellte er einen SPD-B&#252;rgerschaftsantrag vor, der die St&#228;rkung des Hamburger Hafens und insbesondere die Weiterentwicklung der Hafen-Infrastruktur zum Ziel hat.</p>
<p>In ihrem Antrag warnt die SPD den Senat vor weiteren Alleing&#228;ngen in der Hafenpolitik. &#8220;Die Hafenwirtschaft ist nachvollziehbar verunsichert und ver&#228;rgert. Denn der Senat plant an ihr vorbei. Damit muss Schluss sein&#8221;, sagte Egloff. Die Hafenwirtschaft m&#252;sse an der Erstellung eines Hafenentwicklungsplans intensiv beteiligt werden, um einen Konsens &#252;ber die notwendigen Erfordernisse und die damit verbundenen Planungen herzustellen. Dar&#252;ber hinaus m&#252;sse der Senat insbesondere folgende Fragen beantworten:</p>
<p>+ Welche wirtschaftlichen, geografischen und technischen Entwicklungen im weltweiten G&#252;tertransport &#252;ber See erwartet der Senat f&#252;r die &#252;berschaubare Zeit, konkret bis 2015?</p>
<p>+ Welche Auswirkungen, Chancen und Risiken ergeben sich daraus f&#252;r Hamburg als Hafen und Logistik-Zentrum?</p>
<p>+ Welche Ziele wird der Senat vorrangig verfolgen, um die sich abzeichnenden Chancen zu nutzen und erkennbare Risiken abzuwenden?</p>
<p>+ Welche hafenwirtschaftlichen Aktivit&#228;ten werden kurz- und mittelfristig im Mittelpunkt der Hafen- und Ansiedlungspolitik des Senats und der Hafenbeh&#246;rde HPA stehen?</p>
<p>+ Welche Entwicklungen bei den Unternehmen erwartet der Senat danach k&#252;nftig im Hafen, wenn diese Entwicklungen eintreten?</p>
<p>+ Welche Auswirkungen werden auf die Besch&#228;ftigungssituation der Hafenbetriebe sowie der indirekt betroffenen Unternehmen gesehen?</p>
<p>Die h&#228;rter werdende Konkurrenzsituation, in der sich der Hamburger Hafen befindet, werde durch widerspr&#252;chliche Aussagen etwa zum Thema Fahrrinnenanpassung versch&#228;rft, sagte Schwinke. Unklare und st&#228;ndig ver&#228;nderte Positionen Hamburgs h&#228;tten bei der Frage der Elbvertiefung zu erheblicher Verunsicherung bis hin zu Zweifeln an der Realisierbarkeit bei internationalen Reedern gef&#252;hrt.</p>
<p>Die finanzielle Situation des Bundes mache gleichzeitig erforderlich, dass alle bisher vorgesehenen Infrastrukturprojekte auf ihre wirtschaftliche Notwendigkeit &#252;berpr&#252;ft werden m&#252;ssen. &#8220;Das betrifft auch Hamburg, und wir sehen, dass der Senat diese Themen &#8211; trotz anderslautender Aussage &#8211; nicht priorit&#228;r behandelt. Der Hafen ist nicht Chefsache, sondern Stiefkind f&#252;r diesen Senat&#8221;, sagte Egloff.</p>
<p>In der Europ&#228;ischen Union gebe es intensive Bem&#252;hungen, die west- sowie s&#252;d- und s&#252;dosteurop&#228;ischen H&#228;fen verst&#228;rkt am internationalen Schiffs- und Warenverkehr zu beteiligen. &#8220;Diese Ver&#228;nderungen sind eine Herausforderung f&#252;r Hamburg. Sie erfordern eine klare und unmissverst&#228;ndliche Standortbestimmung des Hafens und der Hafenpolitik. Die vom Senat bisher vertretene These, Hafen finanziert Hafen´ ist gescheitert. Was an die Stelle dieser schwarz-gr&#252;nen Grundlinie treten soll, ist aber bislang unklar. Hier ist der Senat in der Pflicht, die Karten auf den Tisch zu legen&#8221;, sagte Schwinke.</p>
<p>Die SPD-B&#252;rgerschaftsabgeordneten verwiesen darauf, dass das Hafenentwicklungsgesetz (HafenEG) den Senat verpflichte, in Abst&#228;nden von etwa f&#252;nf Jahren &#252;ber die weitere Entwicklung des Hafens zu berichten. Durch die regelm&#228;&#223;ige Befassung mit der Hafenentwicklung wollte der Gesetzgeber sicherstellen, dass die B&#252;rgerschaft daf&#252;r Sorge tr&#228;gt, dass die Widmung des Hafengebietes f&#252;r Hafenzwecke und die Hafenentwicklung als &#246;ffentliche Aufgabe auch in der Zukunft gewahrt bleiben. &#8220;Diese Information ist keine reine Berichtspflicht oder Formsache. Sie ist ein wichtiger Vorgang, um die Rechtm&#228;&#223;igkeit des Hafenentwicklungsgesetzes sicherzustellen &#8211; und damit insbesondere auch die darin ausgesprochene Privilegierung des Hafengebiets&#8221;, sagte Schwinke. Mit Blick auf den rechtlichen Hintergrund und mit dem Ziel &#8220;St&#228;rkung des Hafens&#8221; sei eine eingehende Befassung der B&#252;rgerschaft mit der weiteren Entwicklung des Hafens unumg&#228;nglich. </p>
<p>&#8220;Die B&#252;rgerschaft will ihre rechtlichen Pflichten nicht verletzen. Und die B&#252;rgerschaft will den Hafen in seiner Konkurrenz st&#228;rken. Unser Antrag soll daf&#252;r sorgen, dass es zu einer Neuorientierung in der Hafenpolitik kommt&#8221;, schlossen Egloff und Schwinke.</p>
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		<title>„Hafen finanziert Hafen“ ist gescheitert</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Sep 2010 22:33:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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„Die Entscheidung des Senats, die Finanzierung den Hamburger Hafen in Zukunft wieder aus Haushaltmitteln zu finanzieren, ist die Bankrotterkl&#228;rung des schwarzgr&#252;nen Projekts &#8216;Hafen finanziert Hafen&#8217;&#8221;, sagt Norbert Hackbusch, hafenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen B&#252;rgerschaft. 
Hackbusch weiter: &#8220;Angesichts der desolaten Lage der Hamburg Port Authority wurde es h&#246;chste Zeit, dass der schwarzgr&#252;ne [...]]]></description>
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<p>„Die Entscheidung des Senats, die Finanzierung den Hamburger Hafen in Zukunft wieder aus Haushaltmitteln zu finanzieren, ist die Bankrotterkl&#228;rung des schwarzgr&#252;nen Projekts &#8216;Hafen finanziert Hafen&#8217;&#8221;, sagt Norbert Hackbusch, hafenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen B&#252;rgerschaft.<span id="more-17843"></span></p>
<p>Hackbusch weiter: &#8220;Angesichts der desolaten Lage der Hamburg Port Authority wurde es h&#246;chste Zeit, dass der schwarzgr&#252;ne Senat Farbe bekennt. Das Prinzip Hafen finanziert Hafen, wonach die Unterhaltung und der Ausbau des Hafens nicht mehr aus &#246;ffentlichen Mitteln sondern allein &#252;ber Einnahmen durch die Hafennutzer finanziert werden sollen, muss mit der drohenden Insolvenz der HPA f&#252;r endg&#252;ltig gescheitert erkl&#228;rt werden“, </p>
<p>Nachdem die Wirtschaftsbeh&#246;rde und HPA-Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Jens Meier in den vergangenen Monaten die Probleme der Hafenverwaltungsgesellschaft immer wieder kleingeredet hatten, zeigte sich sp&#228;testens nach Ver&#246;ffentlichung des HPA-Gesch&#228;ftsberichts 2009 das wahre Ausma&#223; der Krise. Danach hat die Hamburg Port Authority im vergangenen Jahr insgesamt 226,8 Millionen Euro Verlust gemacht. Zwar konnte der Bilanzverlust durch Aufl&#246;sung von Kapitalr&#252;cklagen auf 28,6 Millionen gedr&#252;ckt werden. Dieses &#228;nderte aber nichts an der dramatischen Situation des Hafenbetreibers. Ohne die massive Unterst&#252;tzung der Stadt mit &#246;ffentlichen Mitteln drohte der HPA die Insolvenz und dem Hafen der Kollaps.</p>
<p>Dass die Erl&#246;se entgegen der vom Senat ge&#228;u&#223;erten Zusage gegen&#252;ber der B&#252;rgerschaft nicht f&#252;r zus&#228;tzliche Investitionen im Hafen verwendet sondern durch vormals im Haushalt veranschlagte Mittel ersetzt wurden, hat der Rechnungshof bereits entsprechend getadelt (siehe Rechnungshof Jahresbericht 2010). Tats&#228;chlich kann die HPA die notwendigen Aufwendungen f&#252;r Betrieb und Instandhaltung der Hafeninfrastruktur nur zu rund 50 % aus eigener Kraft finanzieren, w&#228;hrend die M&#246;glichkeiten zur Steigerung von Mieten und Hafengeld als wichtigste Erl&#246;squellen des Unternehmens eher begrenzt sind. Damit ist das mit der Gr&#252;ndung der Anstalt verbundene Klassenziel nach einer Verringerung der hafenbedingten Haushaltsbelastung nicht erreicht worden.</p>
<p>„Die LINKE begr&#252;&#223;t, dass B&#252;rgermeister Christoph Ahlhaus den Hafen nunmehr „zur Chefsache“ erkl&#228;rt, allerdings muss bezweifelt werden, ob die nach dem Auslaufen der sogenannten HHLA-Milliarde eingeplanten Haushaltsmittel von 100 Mio. € j&#228;hrlich ausreichen werden, um die wirtschaftliche Zukunft des Hafen zu sichern. Der Senat steht in der Pflicht, zuverl&#228;ssige Regelungen zur Finanzierung des Hafenbetriebs und der Hafeninfrastruktur zu schaffen. Dazu geh&#246;rt vor allem auch die Erarbeitung eines grundlegenden Hafenkonzepts, in dem die Erfahrungen der Wirtschaftskrise und die damit verbunden Einbr&#252;che in den Umschlagszahlen einflie&#223;en. Dies ist der Senat nicht zuletzt den 1.800 HPA-Besch&#228;ftigten schuldig“, so Hackbusch abschlie&#223;end.</p>
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		<title>Harburger Schlossinsel: Luxuswohnungsbau</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 11:13:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Die Stadt finanziert mit 43 Millionen Euro die Infrastruktur f&#252;r Luxuswohnungen in Harburg, die mitten zwischen Industrie, Autobahn und Hafenbetrieben entstehen sollen. Irgendwie schleierhaft, meint die LINKE.  
Bis Mai 2012 sollen auf der Harburger Schlossinsel 162 Wohnungen f&#252;r Besserverdienende entstehen. W&#228;hrend der &#246;ffentliche Raum in Harburg zunehmend unter den Folgen von Armut und sinkender [...]]]></description>
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<p>Die Stadt finanziert mit 43 Millionen Euro die Infrastruktur f&#252;r Luxuswohnungen in Harburg, die mitten zwischen Industrie, Autobahn und Hafenbetrieben entstehen sollen. Irgendwie schleierhaft, meint die LINKE. <span id="more-17332"></span></p>
<p>Bis Mai 2012 sollen auf der Harburger Schlossinsel 162 Wohnungen f&#252;r Besserverdienende entstehen. W&#228;hrend der &#246;ffentliche Raum in Harburg zunehmend unter den Folgen von Armut und sinkender Kaufkraft zu leiden hat, setzt der Hamburger Senat auf den Bau von Luxuswohnungen auf der Schlossinsel (<em>wer da an Park, Zinnen und und geschichtstr&#228;chtiges Ambiente denkt: Einfach mal ansehen! <strong>d.Red.</strong></em>). </p>
<p>43 Millionen Euro wird die Stadt f&#252;r den Bau der n&#246;tigen Infrastruktur ausgeben. Wer in den bis zu 17 Euro pro Quadratmeter teuren Luxuswohnungen, isoliert inmitten von Hafenindustrie und Autobahnemission wohnen soll, bleibt schleierhaft.</p>
<p>Dr. Joachim Bischoff, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen B&#252;rgerschaft kritisiert: &#8220;Das Vorgehen des Senats mittels &#8220;Luxusimplantaten&#8221; einen Stadtteil aufzupolieren kann als stadtentwicklungspolitische Ma&#223;nahme, wenn nicht mit allen Mitteln f&#252;r wirtschaftliche und soziale Ausgewogenheit und Gerechtigkeit in der Gesellschaft gesorgt wird, nur schiefgehen. Beispiele anderer St&#228;dte zeigen, dass diese Implantate als Fremdk&#246;rper erlebt werden und oftmals in einer Abschottung zum Umfeld existieren. Der soziale Sprengstoff in der Stadt wird mit derartigen Ma&#223;nahmen befeuert und zieht Folgekosten nach sich.&#8221;</p>
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		<title>Hafenpolitik: Karan muss Kurs &#228;ndern</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 19:43:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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SPD-Fraktionsvize Ingo Egloff hat B&#252;rgermeister Christoph Ahlhaus und Wirtschaftssenator Ian Karan zu einer Kurskorrektur der schwarzgr&#252;nen Hafenpolitik aufgefordert.  
&#8220;Hamburg braucht eine anst&#228;ndige Hafenpolitik. Eine Politik, die mit dem Quatsch ,Hafen finanziert Hafen´ aufh&#246;rt. Eine Politik, die die Hafenentwicklung gew&#228;hrleistet und wieder Investitionen in einer H&#246;he von mindestens 125 Millionen Euro j&#228;hrlich in den Haushalt [...]]]></description>
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<p>SPD-Fraktionsvize Ingo Egloff hat B&#252;rgermeister Christoph Ahlhaus und Wirtschaftssenator Ian Karan zu einer Kurskorrektur der schwarzgr&#252;nen Hafenpolitik aufgefordert. <span id="more-17249"></span></p>
<p>&#8220;Hamburg braucht eine anst&#228;ndige Hafenpolitik. Eine Politik, die mit dem Quatsch ,Hafen finanziert Hafen´ aufh&#246;rt. Eine Politik, die die Hafenentwicklung gew&#228;hrleistet und wieder Investitionen in einer H&#246;he von mindestens 125 Millionen Euro j&#228;hrlich in den Haushalt einstellt&#8221;, forderte Egloff in der B&#252;rgerschaft. Er nutzte die Aktuelle Stunde zu einer Zwischenbilanz der schwarz-gr&#252;nen Wirtschaftspolitik.</p>
<p>&#8220;Diese Bilanz f&#228;llt bescheiden aus&#8221;, sagte der SPD-Wirtschaftspolitiker. Es habe in den vergangenen zwei Jahren weder nennenswerte wirtschaftspolitische Initiativen noch eine gezielte Industriepolitik gegeben, keine Umsetzung des Masterplans und kein Marketing- und Tourismuskonzept.</p>
<p>Auch beim Thema Elbvertiefung habe der Senat Hamburg bisher entt&#228;uscht, sagte Egloff: &#8220;Der ausgeschiedene CDU-Senator Axel Gedaschko hat hier nichts erreicht. Und wenn ausgerechnet er sich jetzt als Sonderbeauftragter des Wirtschaftssenators um dieses wichtige Vorhaben k&#252;mmern soll, dann schwant mir B&#246;ses&#8221;, sagte Egloff. Gedaschko habe nicht nur die Elbvertiefung sondern auch die Hafenentwicklung verschlafen. Als die Konkurrenzh&#228;fen ihre Geb&#252;hren gesenkt haben, habe Hamburg das Gegenteil getan. &#8220;Das Ergebnis ist, dass Rotterdam, Antwerpen und Zeebr&#252;gge Hamburg Umsatz abgenommen haben. Die schwarz-gr&#252;ne Hamburger Wirtschaftspolitik war schlecht f&#252;r den Hafen&#8221;, sagte Egloff.</p>
<p>Getan habe sich etwas bei der F&#246;rderung der Kreativwirtschaft. Nach zweieinhalb Jahren gebe es eine Kreativgesellschaft und ein Konzept, begr&#252;&#223;te Egloff. &#8220;Aber das kreativwirtschaftliche Potenzial dieser Stadt hat sich auch ohne die t&#228;tige Mithilfe des Senats entwickelt. H&#228;tten die Kreativen auf Sie gewartet, w&#228;ren sie verhungert&#8221;, sagte Egloff. </p>
<p>Seine Bilanz: &#8220;CDU und GAL haben die traditionellen Bereiche der Wirtschaft vernachl&#228;ssigt und auch behindert. Wirklich Neues haben sie nicht geschaffen. Die wirtschaftspolitische Bilanz des CDU-GAL-Senats ist schlecht. Die Stadt hat besseres verdient.&#8221;</p>
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		<title>Elbtreppenh&#228;user: Hajduk muss Farbe bekennen!</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Aug 2010 20:54:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Der von SAGA GWG geplante Abriss des historischen Geb&#228;udeensembles an der Elbtreppe in Hamburg-Neum&#252;hlen birgt politischen Sprengstoff. Wie durch Medienberichte bekannt wurde, hat das st&#228;dtische Wohnungsbauunternehmen den Verfall der um 1850 errichteten Geb&#228;udegruppe aktiv bef&#246;rdert, obwohl die Elbtreppe seit dem Jahr 2000 im g&#252;ltigen Bebauungsplan als besonders gesch&#252;tzter Erhaltungsbereich ausgewiesen ist. 
Die aktuellen Planungen f&#252;r [...]]]></description>
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<p>Der von SAGA GWG geplante Abriss des historischen Geb&#228;udeensembles an der Elbtreppe in Hamburg-Neum&#252;hlen birgt politischen Sprengstoff. Wie durch Medienberichte bekannt wurde, hat das st&#228;dtische Wohnungsbauunternehmen den Verfall der um 1850 errichteten Geb&#228;udegruppe aktiv bef&#246;rdert, obwohl die Elbtreppe seit dem Jahr 2000 im g&#252;ltigen Bebauungsplan als besonders gesch&#252;tzter Erhaltungsbereich ausgewiesen ist.<span id="more-16988"></span></p>
<p>Die aktuellen Planungen f&#252;r die Errichtung von zwei fast drei&#223;ig Meter hohen Wohnt&#252;rmen sind offenbar direkt vom Oberbaudirektor voran getrieben worden. Angebote der Mieterinitiative und der Lawaetz-Stiftung die Elbtreppenh&#228;user zum derzeitigen Verkehrswert zu &#252;bernehmen und vollst&#228;ndig zu sanieren, sind mit Blick auf das von langer Hand vorbereitete Neubauvorhaben stets ausgeschlagen worden.</p>
<p>„Das ist ein Verhalten, wie wir es bisher nur von Spekulanten und Heuschrecken kennen. F&#252;r ein Wohnungsbauunternehmen der Freien- und Hansestadt Hamburg ist dieses Vorgehen unw&#252;rdig.“ erkl&#228;rt dazu der SPD-B&#252;rgerschaftsabgeordnete Arno M&#252;nster. M&#252;nster verweist in diesem Zusammenhang auf die Verantwortung der Aufsichtsratsvorsitzenden von SAGA GWG, der Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk. „Frau Hajduk bestimmt als Aufsichtsratsvorsitzende die Gesch&#228;ftspolitik. Die Entscheidung ein historisch einzigartiges Ensemble wie die Elbtreppe verfallen und Abrei&#223;en zu lassen, kann nicht im Unternehmen alleine getroffen werden. Ich fordere die Senatorin auf, zum Abriss der Elbtreppe Stellung zu beziehen!“, so M&#252;nster weiter.</p>
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		<title>Baden &#8211; aber nicht in der Elbe!</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 19:37:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Krischok]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>

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An den hei&#223;en Sommertagen werden nicht nur die Freib&#228;der gut besucht, sondern auch die Elbe vielfach zur Abk&#252;hlung genutzt: Warum gibt es hier keine Badestelle, wie dies an anderen Fl&#252;ssen wie dem Rhein oder der Weser m&#246;glich ist? Die SPD-B&#252;rgerschaftsangeordnete Anne Krischok hat in einer Anfrage den Senat befragt, ob und wann ein solches Angebot [...]]]></description>
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<p>An den hei&#223;en Sommertagen werden nicht nur die Freib&#228;der gut besucht, sondern auch die Elbe vielfach zur Abk&#252;hlung genutzt: Warum gibt es hier keine Badestelle, wie dies an anderen Fl&#252;ssen wie dem Rhein oder der Weser m&#246;glich ist? Die SPD-B&#252;rgerschaftsangeordnete Anne Krischok hat in einer Anfrage den Senat befragt, ob und wann ein solches Angebot an der Elbe etabliert werden k&#246;nnte, das es an der Alster bereits seit langem gibt.<span id="more-16974"></span></p>
<p>K&#252;mmert sich der Senat &#252;berhaupt um die Sicherheit beim Baden? Er und die zust&#228;ndigen Beh&#246;rden wissen nicht, ob seit dem vergangenen Jahr Menschen in der Elbe ertrunken sind – und wenn ja, wie viele. Des Weiteren begr&#252;&#223;t er es zwar, dass die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Wittenbergen einen Standort mit Rettungsschwimmern betreibt: Bei der Realisierung einer neuen Wachstation auf dem Anleger „Op’n Bulln“ bleibt dieser jedoch alleine – seit &#252;ber einem Jahr ist hier nichts passiert.</p>
<p>Dass ein &#246;ffentliches Badeangebot an der Elbe nicht nur f&#252;r Kinder, Jugendliche und Familien ein attraktives Angebot w&#228;re, sondern auch im Sommer von Touristen gut angenommen werden w&#252;rde, steht laut Krischok au&#223;er Frage. Des Weiteren macht die SPD-Politikerin darauf aufmerksam, dass die gef&#228;hrlichen Str&#246;mungsverh&#228;ltnisse durch eine entsprechende Absperrung beherrschbar w&#228;ren: „Und wenn der DLRG an dieser Stelle aufpassen k&#246;nnte, der schon heute eine Station in Wittenbergen unterh&#228;lt, w&#228;re die Sicherheit f&#252;r alle gew&#228;hrleistet“.</p>
<p>Das Baden in der Elbe ist wegen der Str&#246;mung der vorbeifahrenden Containertanker offiziell nicht erlaubt – wird jedoch derzeit toleriert. Abhilfe k&#246;nnten &#246;ffentliche Badestelle schaffen, die so gestaltet werden kann, dass Gefahren f&#252;r die badenden Menschen durch die Schifffahrt ausgeschlossen sind – z.B. durch Absperrungen und Netze.</p>
<p>Der Hamburger Senat verweist in seiner Antwort nun darauf, dass aufgrund der Str&#246;mungsverh&#228;ltnisse und der Wasserzustandes die Einrichtung einer Badestelle nicht m&#246;glich sei. Beide Argumente sind f&#252;r Anne Krischok nicht stichhaltig: „Hamburg wirbt damit, dass die Elbe Badequalit&#228;t hat. Gleichzeitig verbietet die Stadt dies der Bev&#246;lkerung. Ausnahmen werden allerdings f&#252;r Prestigeobjekte wie Hamburgs offiziellen Elbbadetag (www.elbbadetag.de) gemacht, die der noch amtierende B&#252;rgermeister Ole von Beust bereits 2002 als Schirmherr ins Leben gerufen hatte“ wundert sich die SPD-B&#252;rgerschaftsabgeordnete.</p>
<p>„Ich habe noch nicht mitbekommen, dass sich die Qualit&#228;t des Elbwassers so verschlechtert hat, dass man hier Angst um seine Gesundheit bekommen m&#252;sste“. Dies best&#228;tigt auch der Senat ausdr&#252;cklich: „Bewertet man die letzten vier Jahre gem&#228;&#223; der Badegew&#228;sserverordnung (2006 bis 2009) f&#252;r die Elbe bei Wittenbergen, w&#228;re die bakterielle Qualit&#228;t zwar als gut einzustufen“ hei&#223;t es in der Senatsantwort hierzu.</p>
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