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	<title>hh-heute :: nachrichtenblog für hamburg &#187; DGB</title>
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	<description>Aktuelle Informationen für Hamburg aus Politik, Kultur, Gewerkschaften, Vereinen und Verbänden. Links - dort wo das Herz schlägt</description>
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		<title>Milder Winter, aber steigende Arbeitslosigkeit</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 12:09:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G Beling</dc:creator>
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Die Arbeitslosenquote in Hamburg ist innerhalb eines Monats und trotz eines milden Winters von 7,3 Prozent auf 7,8 Prozent gestiegen &#8211; fast 73.000 Menschen sind hier im Januar 2012 ohne Arbeit. Und unter den Besch&#228;ftigten gibt es immer mehr mit Minijobs, Zeitarbeitsvertr&#228;gen und Niedrigl&#246;hnen. 
Wie schon in den Vormonaten bleibt es bei einer alarmierenden Tendenz: [...]]]></description>
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<p>Die Arbeitslosenquote in Hamburg ist innerhalb eines Monats und trotz eines milden Winters von 7,3 Prozent auf 7,8 Prozent gestiegen &#8211; fast 73.000 Menschen sind hier im Januar 2012 ohne Arbeit. Und unter den Besch&#228;ftigten gibt es immer mehr mit Minijobs, Zeitarbeitsvertr&#228;gen und Niedrigl&#246;hnen.<span id="more-22486"></span></p>
<p>Wie schon in den Vormonaten bleibt es bei einer alarmierenden Tendenz: Die drastischen Sparma&#223;nahmen im Bund bewirken, dass im Januar die Zahl der Langzeitarbeitslosen gegen&#252;ber dem Vorjahresmonat um rund zehn Prozent gestiegen sind. „Der stetige Anstieg zeigt, wie dringend hier gegengesteuert werden muss“, so Hamburgs DGB-Vorsitzender Uwe Grund, „auch bei den arbeitslosen Menschen mit Behinderung brauchen wir rasch Ma&#223;nahmen, die die Negativ-Entwicklung stoppen.“</p>
<p>In Hinblick auf die sich ausweitende Zahl der arbeitslosen &#228;lteren Menschen sagt der DGB-Vorsitzende: „Hier zeigt sich doch eindeutig, wie unsinnig die Einf&#252;hrung der Rente mit 67 ist. Wer diese bef&#252;rwortet sollte erst einmal sehen, die &#252;ber 55-J&#228;hrigen in Arbeit zu bringen.“ In diesem Bereich ist gegen&#252;ber dem Vormonat ein Anstieg um 6,7 Prozent zu verzeichnen.</p>
<p>TV-Tipp:</p>
<p>PHOENIX-Programmhinweis &#8211; PHOENIX RUNDE:<br />
Zukunft Arbeitsmarkt &#8211; Viel Arbeit, wenig Geld?<br />
Mittwoch, 01. Februar 2012, 22.15 Uhr</p>
<p>Alexander K&#228;hler diskutiert in der PHOENIX RUNDE u.a. mit<br />
 -	Elke Hannack, Bundesvorstand Verdi -	Prof. Friedhelm Hengsbach SJ, Sozialethiker -	Eric Thode, Bertelsmann Stiftung<br />
 Wiederholung um 24.00 Uhr und am Donnerstag, 02. Februar, um 15.15 Uhr. </p>
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		<title>Weihnachtsgeld: DGB ruft Verfassungsgericht an</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 12:43:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G Beling</dc:creator>
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Der DGB strebt in Sachen K&#252;rzungen bei den Sonderzahlungen bei Hamburgs Beamtinnen und Beamten eine Kl&#228;rung vorm Bundesverfassungsgericht an. „Wir wollen wissen, ob die Stadt hier ihrer Verpflichtung nachkommt, ihre Beamtinnen und Beamten auch angemessen zu bezahlen“, so Hamburgs DGB-Vorsitzender Uwe Grund. 
DGB und Scholz-Senat haben sich auf ein bundesweit einmaliges und effizientes Verfahren verst&#228;ndigt, [...]]]></description>
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<p>Der DGB strebt in Sachen K&#252;rzungen bei den Sonderzahlungen bei Hamburgs Beamtinnen und Beamten eine Kl&#228;rung vorm Bundesverfassungsgericht an. „Wir wollen wissen, ob die Stadt hier ihrer Verpflichtung nachkommt, ihre Beamtinnen und Beamten auch angemessen zu bezahlen“, so Hamburgs DGB-Vorsitzender Uwe Grund.<span id="more-22411"></span></p>
<p>DGB und Scholz-Senat haben sich auf ein bundesweit einmaliges und effizientes Verfahren verst&#228;ndigt, nach dem nur f&#252;r Musterf&#228;lle Widerspr&#252;che eingelegt und Klagen angestrebt werden. Das Ergebnis der Rechtsstreite ist dann aber f&#252;r alle Beamten und Pension&#228;re g&#252;ltig. Die Alternative w&#228;ren Massenklagen gewesen, wie zum Beispiel in Sachsen, was zu unn&#246;tigem b&#252;rokratischen Aufwand gef&#252;hrt h&#228;tte. Anwalt Jan-Ontjes G&#252;ldenzoph verwies auf die F&#246;deralismusreform, die erst dazu gef&#252;hrt h&#228;tte, dass die Bundesl&#228;nder die Bezahlung eigenst&#228;ndig regeln. „Wie man jetzt sieht, kann das zu erheblichen Unterschieden f&#252;hren.“</p>
<p>Das Verfahren sieht vor, dass Betroffene aus den Gewerkschaften ver.di, GdP und GEW in insgesamt sieben F&#228;llen zun&#228;chst Widerspruch gegen die Besoldungs-/Versorgungsmitteilung vom Dezember 2011 einlegen. Das Personalamt wird die Widerspr&#252;che voraussichtlich zur&#252;ckweisen. Anschlie&#223;end kommen die Verfahren vor das Verwaltungsgericht, von wo sie dann nach Bestrebungen des DGB bis zum Bundesverfassungsgericht getragen werden sollen. </p>
<p>Einer der Widerspr&#252;chler ist Lothar Fr&#228;nzke, stellvertretender Personalratsvorsitzender beim Bezirksamt Harburg: „Die Streichungen haben bei uns in der Kollegenschaft die Motivation ganz sch&#246;n sinken lassen. Jahrzehnte haben wir die ewigen K&#252;rzungsarien mittragen m&#252;ssen und jetzt sollen wir auch noch die Elbphilharmonie mitfinanzieren?“ Auch Norbert Soltau, Polizeioberkommissar, ist Widerspruchsf&#252;hrer. Er sagt: „Ich habe 1978 angefangen und vieles versprechen m&#252;ssen, das gilt heute immer noch. Aber das, was mein Arbeitgeber mir damals versprochen hat: Urlaubsgeld, 13. Monatsgehalt – das gilt heute nicht mehr.“ </p>
<p>Uwe Grund wies in dem Pressegespr&#228;ch darauf hin, das inzwischen die Bezahlung von Beamten in anderen St&#228;dten wie zum Beispiel in Schwerin oder in Frankfurt/Oder besser ist als in Hamburg, die Lebenshaltungskosten hier aber ungleich h&#246;her sind. In Hamburg g&#228;be es au&#223;erdem keine Ballungsraumzulage wie zum Beispiel in M&#252;nchen. „Wir brauchen aber eine vern&#252;nftig bezahlte Beamtenschaft, um auch kompetente Leute f&#252;r einen effizienten &#246;ffentlichen Dienst in Hamburg zu bekommen“, so Uwe Grund weiter.</p>
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		<title>2012 soll das Jahr der Lohnerh&#246;hungen werden</title>
		<link>http://www.hh-heute.de/2012-soll-das-jahr-der-lohnerhohungen-werden-2/</link>
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		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 07:25:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G Beling</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Löhne]]></category>
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Hamburgs DGB-Vorsitzender Uwe Grund moniert Einkommensverluste der Arbeitnehmer und k&#252;ndigt f&#252;r 2012 &#8220;harte Tarifverhandlungen&#8221; an. Das Ziel seien &#8220;sp&#252;rbare reale Einkommenssteigerungen&#8221; f&#252;r die Besch&#228;ftigten. 
&#8220;Nach 2001 haben wir in 2008 und 2011 die dritte handfeste Wirtschaftskrise innerhalb von zehn Jahren erlebt. Das hat zu sinkenden Realeinkommen gef&#252;hrt, in manchen Jahren sogar zu Einkommensverlusten. Parallel sind [...]]]></description>
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<p>Hamburgs DGB-Vorsitzender Uwe Grund moniert Einkommensverluste der Arbeitnehmer und k&#252;ndigt f&#252;r 2012 &#8220;harte Tarifverhandlungen&#8221; an. Das Ziel seien &#8220;sp&#252;rbare reale Einkommenssteigerungen&#8221; f&#252;r die Besch&#228;ftigten.<span id="more-21943"></span></p>
<p>&#8220;Nach 2001 haben wir in 2008 und 2011 die dritte handfeste Wirtschaftskrise innerhalb von zehn Jahren erlebt. Das hat zu sinkenden Realeinkommen gef&#252;hrt, in manchen Jahren sogar zu Einkommensverlusten. Parallel sind die Einkommen aus Unternehmert&#228;tigkeiten und Verm&#246;gen gewaltig gestiegen. Das Gleichgewicht ger&#228;t immer mehr aus den Fugen. Damit muss jetzt Schluss sein. Bei den Kolleginnen und Kollegen ist die Unzufriedenheit zuletzt deutlich gestiegen. Genauso klar bemerkbar w&#228;chst auch ihre Kampfbereitschaft&#8221;, so Grund</p>
<p>Hamburgs Gewerkschaften setzen Priorit&#228;ten f&#252;r 2012: Vom Senat erwartet Uwe Grund, dass er auch im kommenden Jahr ein Hauptaugenmerk auf das Thema Bildung legt und in diesem Bereich weiter investiert. So sei es richtig gewesen, die Kinderbetreuung zu erleichtern, Schul- und Studiengeb&#252;hren zu streichen und den Weg f&#252;r kleinere Klassen zu ebnen. Jetzt erwarte der DGB Hamburg, dass der Senat besondere Anstrengungen beim &#220;bergang von Schule in den Beruf unternimmt. &#8220;Noch ist es nicht so, dass sich die Lage auf dem Ausbildungsmarkt entspannt hat. Wir schieben weiter eine Bugwelle von unversorgten Altbewerbern vor uns her und die H&#246;chstzahlen der von der Wirtschaft zur Verf&#252;gung gestellten Ausbildungspl&#228;tze aus vergangenen Jahren sind noch lange nicht erreicht&#8221;, so Uwe Grund. Er k&#252;ndigte an, dass der DGB Hamburg im Fr&#252;hjahr einen Ausbildungsreport vorlegen wird, der St&#228;rken und Schw&#228;chen der betrieblichen Ausbildung in Hamburg auf den Pr&#252;fstand stellen wird.</p>
<p>Als ein weiteres bestimmendes Thema f&#252;r das kommende Jahr sieht Grund das Thema Energiewende: &#8220;Das Hauptanliegen der Gewerkschaften ist dabei die Sicherung der Energieversorgung sowohl f&#252;r die Bev&#246;lkerung als auch die Wirtschaft – und das zu bezahlbaren Preisen.&#8221; Der DGB wolle sich an der Umsetzung der Energiewende beteiligen. Hamburg sei auf diesem Sektor ein starker Standort, da die Stadt &#252;ber viele &#8220;gut qualifizierte Besch&#228;ftigte und herausragende Unternehmen&#8221; verf&#252;ge. &#8220;Selbstverst&#228;ndlich werden wir uns beim Umbau der Energiewirtschaft ganz speziell um die Sicherung der Arbeitspl&#228;tze und die Qualit&#228;t der Arbeitsbedingungen sorgen&#8221;, so Uwe Grund weiter.</p>
<p>Mit Sorge blickt der DGB-Vorsitzende auf den Rechtsterrorismus in Deutschland und fordert auch f&#252;r das kommende Jahr einen &#8220;Aufstand der Anst&#228;ndigen.&#8221; Hier sei gro&#223;e Wachsamkeit der ganzen Bev&#246;lkerung, speziell aber der staatlichen Institutionen gefragt. Vor dem Hintergrund zum Beispiel einer geplanten Gro&#223;veranstaltung unter dem Titel „Tag der deutschen Zukunft“ im Juni in Hamburg w&#252;nscht sich Uwe Grund &#8220;ein breites B&#252;ndnis von B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern, das ganz deutlich macht: Nazis sind unerw&#252;nscht &#8211; hier in Hamburg und &#252;berall.&#8221;</p>
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		<title>DGB: So werden &#8220;Papierlose&#8221; ausgebeutet</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 14:29:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G Beling</dc:creator>
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„Hier geht es um handfeste Verbrechen.“ So bezeichnet Hamburgs DGB-Vorsitzender Uwe Grund, wie tagt&#228;glich Unternehmen in Hamburg papierlose Menschen ausbeuten und sie um ihren verdienten Lohn betr&#252;gen.  
In einem Pressegespr&#228;ch hat der DGB Hamburg heute auf die Arbeitssituation von Menschen ohne g&#252;ltigen Aufenthaltsstatus aufmerksam gemacht.
Mit dabei war auch Ali K. (Name ge&#228;ndert). Der 36-j&#228;hrige [...]]]></description>
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<p>„Hier geht es um handfeste Verbrechen.“ So bezeichnet Hamburgs DGB-Vorsitzender Uwe Grund, wie tagt&#228;glich Unternehmen in Hamburg papierlose Menschen ausbeuten und sie um ihren verdienten Lohn betr&#252;gen. <span id="more-21927"></span></p>
<p>In einem Pressegespr&#228;ch hat der DGB Hamburg heute auf die Arbeitssituation von Menschen ohne g&#252;ltigen Aufenthaltsstatus aufmerksam gemacht.</p>
<p>Mit dabei war auch Ali K. (Name ge&#228;ndert). Der 36-j&#228;hrige Marokkaner war zu Beginn dieses Jahres bei einer Firma im Bereich der Containerlogistik als Vorarbeiter t&#228;tig. Nicht nur, dass ihm dabei nicht der g&#252;ltige Tariflohn gezahlt werden sollte – im Nachhinein verweigerte ihm die Firma unter ewigen Vertr&#246;stungen auch noch die Auszahlung von &#252;ber 2.600 Euro. „Mit diesem Problem stand ich nicht allein da“, erz&#228;hlt er. Mit mir haben durchschnittlich t&#228;glich rund 15 Personen dort gearbeitet, von denen viele ebenfalls nie ihren ganzen Lohn erhalten haben.“</p>
<p>Beim DGB Hamburg k&#252;mmert sich die Beratungsstelle Migration und Arbeit (MigrAr) um solche F&#228;lle. „Denn Arbeitsrechte sind Menschenrechte“, betont Leiterin Emilija Mitrovic, „auch Papierlose haben die M&#246;glichkeit, Bezahlung durchzusetzen. Doch daf&#252;r m&#252;ssen Betroffene immer genau Buch f&#252;hren, wo sie wie viele Stunden gearbeitet haben. Auch Namen von Kollegen als Zeugen und am besten noch den des Chefs sind wichtig, damit im Nachhinein noch Anspr&#252;che gestellt werden k&#246;nnen.“ Wieviele Menschen in Hamburg betroffen sind, l&#228;sst sich kaum einsch&#228;tzen. Denn es geht dabei um einen Bereich, der im Verborgenen stattfindet und F&#228;lle werden meist nur dann bekannt, wenn sich Menschen an Beratungsstellen wie MigrAr wenden. </p>
<p>Uwe Grund fordert politische Konsequenzen: „Zum Beispiel sollten Gerichte und insbesondere Arbeitsgerichte ausdr&#252;cklich von der Melde- und &#220;bermittlungspflicht ausgenommen werden, damit illegalisierte Menschen ihren Lohnanspruch tats&#228;chlich vor Gericht einklagen k&#246;nnen und die Rechtsunsicherheit beseitigt wird. Die Einf&#252;hrung eines Mindestlohns von 8,50 Euro w&#252;rde zudem daf&#252;r sorgen, dass in Branchen ohne Tarifvertrag klar ist, wie viel eine Stunde Arbeit wert ist.“ Schlie&#223;lich brauche Hamburg auch ein neues Vergaberecht, in dem „Generalunternehmer auch f&#252;r die Machenschaften ihrer Subunternehmer in die Verantwortung genommen werden k&#246;nnen“.</p>
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		<title>&#8220;Keine Privatisierung&#8221;: Volksbegehren startet</title>
		<link>http://www.hh-heute.de/keine-privatisierung-volksbegehren-startet/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 May 2011 12:45:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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SAGA-Wohnungen an Miethaie? Busse und Bahnen an die Deutsche Bahn AG? Schauspielhaus an Pro Sieben? Wasserwerke an Coca-Cola? Ein neues Volksbegehren soll verhindern, dass diese Horrorvision Wirklichkeit werden kann. Jetzt geht&#8217;s los. 
Die hei&#223;e Phase des Volksbegehrens „Keine Privatisierung gegen den B&#252;rgerwillen!“ hat begonnen: Bis zum 23. Mai werden &#252;ber 500 freiwillige „fliegende Sammler“ in [...]]]></description>
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<p>SAGA-Wohnungen an Miethaie? Busse und Bahnen an die Deutsche Bahn AG? Schauspielhaus an Pro Sieben? Wasserwerke an Coca-Cola? Ein neues Volksbegehren soll verhindern, dass diese Horrorvision Wirklichkeit werden kann. Jetzt geht&#8217;s los.<span id="more-19737"></span></p>
<p>Die hei&#223;e Phase des Volksbegehrens „Keine Privatisierung gegen den B&#252;rgerwillen!“ hat begonnen: Bis zum 23. Mai werden &#252;ber 500 freiwillige „fliegende Sammler“ in Hamburg unterwegs sein, um die erforderlichen 62.000 g&#252;ltigen Unterschriften zusammen zu bekommen.</p>
<p>Das Volksbegehren „Keine Privatisierung gegen den B&#252;rgerwillen!“ zielt darauf ab, Senat und B&#252;rgerschaft durch die Verfassung zu verpflichten, vor einer weiteren Privatisierung eines &#246;ffentlichen Unternehmens die B&#252;rgerinnen und B&#252;rger um ihre Erlaubnis zu bitten – etwa bei den Wasserwerken, der Stadtreinigung, der Hochbahn, der HHLA, dem UKE, dem Schauspielhaus, der SAGA. Die st&#228;dtischen Unternehmen dienen dem Gemeinwohl, der Daseinsvorsorge und der Infrastruktur; nicht dem Gewinnstreben privater Eigent&#252;mer. Auf kommunale Haushaltsn&#246;te gibt es andere und bessere Antworten als den Verkauf des „Tafelsilbers“. Wer zuk&#252;nftig &#246;ffentliches Eigentum ver&#228;u&#223;ern will, muss vorher die Hamburgerinnen und Hamburger fragen.</p>
<p> Hamburgs DGB-Vorsitzender Uwe Grund: „Der DGB und seine Gewerkschaften setzen sich daf&#252;r ein, das Eigentum der B&#252;rger zu verteidigen und den &#246;ffentlichen Einfluss auf diese Unternehmen zu erhalten. Der Irrweg der Privatisierungen gegen den Willen und ohne Beteiligung der Stadtbewohner muss verlassen werden.“</p>
<p>ver.di-Landeschef Wolfgang Rose: „Wer st&#228;dtische Wasserwerke, Verkehrsbetriebe oder Wohnungen verkauft, &#252;berl&#228;sst die B&#252;rger den Preisen und Machenschaften des Marktes. Wir sind gewarnt: In den gro&#223;en Krankenh&#228;usern Hamburgs und bei „pflegen&#038;wohnen“ kann man sehen, wie sich die Situation f&#252;r die Besch&#228;ftigten nach dem Verkauf verschlechtert hat &#8211; Renditeerwartungen stehen &#252;ber den Interessen der Patienten und Pflegebed&#252;rftigen. Wir erinnern uns: Wenn Herr Frigge noch Finanzsenator w&#228;re, w&#228;re die Stadtreinigung auch schon verkauft. Wenn Herr Peiner gekonnt h&#228;tte, wie er gewollt hat, w&#228;ren HHLA und Hochbahn bereits T&#246;chter der Deutsche Bahn AG.</p>
<p>Auch wenn der jetzige Senat keine Privatisierungen plant, muss man diesen Pl&#228;nen jetzt ein f&#252;r allemal einen Riegel vorschieben und den B&#252;rgern ein Vetorecht in der Hamburger Verfassung sichern, damit so etwas nie wieder gegen den B&#252;rgerwillen entschieden werden kann. Wir als Arbeitnehmer m&#252;ssen daran ein besonderes Interesse haben.“</p>
<p>Keine Privatisierung gegen den B&#252;rgerwillen: Das Volksbegehren ist nach der Volksinitiative die zweite Stufe, um dieses Ziel zu erreichen. Ist es erfolgreich, folgt der Volksentscheid, mit dem parallel zur Bundestagswahl 2013 &#252;ber diese Verfassungs&#228;nderung abgestimmt werden soll.</p>
<p>N&#228;here Informationen: www.volksbegehren-hamburg.de</p>
<p><strong>Informationen f&#252;r die abstimmungsberechtigten B&#252;rgerinnen und B&#252;rger:<br />
</strong><br />
· Bis zum 23. Mai besteht die M&#246;glichkeit, das Volksbegehren zu unterschreiben. Voraussetzung ist die Wahlberechtigung in Hamburg.</p>
<p>· In den Stadtteilen werden mehr als 500 freiwillige „fliegende Sammler“ unterwegs sein, um die erforderlichen 62.000 g&#252;ltigen Unterschriften zusammen zu bekommen.</p>
<p>· Man kann das Volksbegehren auch vom heimischen PC aus unterst&#252;tzen – Briefwahlunterlagen k&#246;nnen <a href="www.hamburg.de/volksabstimmungen/2829470/briefeintragung.html">HIER </a>beantragt werden.</p>
<p>· Es gibt einen Link und weitere Informationen auf der eigens eingerichteten Kampagnen-Homepage www.volksbegehren-hamburg.de .</p>
<p>· F&#252;r Facebook-Freunde gibt es auch in diesem sozialen Netzwerk eine richtig gute Adresse: www.facebook.com/buergerwillenhh .</p>
<p>· Wer keinen Internetzugang hat <em>(wie liest er dies dann eigentlich?) </em>, kann Unterlagen zur Briefeintragung bestellen: per Fax (040 42854-5355) oder Brief (Briefeintragungsstelle, Klosterwall 4, 20095 Hamburg) &#8211; oder sich auf einem Bezirksamt pers&#246;nlich eintragen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>„Rente mit 67“ ist klare Rentenk&#252;rzung</title>
		<link>http://www.hh-heute.de/rente-mit-67-ist-klare-rentenkuerzung/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Nov 2010 21:26:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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		<category><![CDATA[DGB]]></category>
		<category><![CDATA[Polkaehn]]></category>
		<category><![CDATA[Rente]]></category>

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„Die von der Regierung angestrebte Anhebung des Renteneintrittalters auf 67 Jahre ist unsozial und de facto eine klare Rentenk&#252;rzung“, so der Vorsitzende des DGB Nord, Uwe Polkaehn. Nach den Berechnungen der Bundesregierung haben nur 37,3 Prozent der 55- bis 65-j&#228;hrigen eine sozialversicherungspflichtige Arbeit. Polkaehn: „Solange ausreichende alters- und alternsgerechte Arbeitspl&#228;tze nicht in Sicht sind, ist [...]]]></description>
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<p>„Die von der Regierung angestrebte Anhebung des Renteneintrittalters auf 67 Jahre ist unsozial und de facto eine klare Rentenk&#252;rzung“, so der Vorsitzende des DGB Nord, Uwe Polkaehn. Nach den Berechnungen der Bundesregierung haben nur 37,3 Prozent der 55- bis 65-j&#228;hrigen eine sozialversicherungspflichtige Arbeit. Polkaehn: „Solange ausreichende alters- und alternsgerechte Arbeitspl&#228;tze nicht in Sicht sind, ist jede Diskussion &#252;ber eine Rente mit 67 verlogen und &#252;berfl&#252;ssig.“<span id="more-18494"></span></p>
<p>Tats&#228;chlich ist die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitspl&#228;tze f&#252;r 55- bis 65-j&#228;hrige noch geringer, als von Ursula von der Leyen behauptet. Laut Bundesagentur f&#252;r Arbeit waren von den 27.398.408 sozialversicherungs-pflichtig Besch&#228;ftigten im M&#228;rz 2010 gerade mal 3.716853 zwischen 55 und 65 Jahre alt. Das ist ein Anteil von nur 13,57 Prozent. Nicht herausgerechnet sind dabei alle diejenigen, die sich in der „passiven Altersteilzeit“ befinden und Besch&#228;ftigte, die trotz Sozialversicherungspflicht nicht in Vollzeit arbeiten.</p>
<p>In Schleswig-Holstein haben laut Bundesagentur derzeit gerade mal 25,5 Prozent (Stand M&#228;rz 2010) der Altersgruppe zwischen 50 (!) und 65 Jahren eine sozialversicherungspflichtige Arbeit (Mecklenburg-Vorpommern: 30,2 Prozent, Hamburg: 23,2 Prozent).</p>
<p>Die Eile, mit der die Bundesregierung den Beschluss umsetzen will, ist ohnehin nicht nachvollziehbar. Laut Deutscher Rentenversicherung kann der Rentenbeitrag 2014 sogar um 0,6 Prozentpunkte gesenkt werden. Durch eine Ausweitung der Rentenversicherungspflicht auf alle Erwerbst&#228;tigen einschlie&#223;lich der Selbst&#228;ndigen k&#246;nnte zudem eine Rentenstabilit&#228;t auch &#252;ber 2020 – und ohne „Rente mit 67“ – erreicht werden.</p>
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		<title>Geschafft: Petition gegen Kopfpauschale</title>
		<link>http://www.hh-heute.de/geschafft-petition-gegen-kopfpauschale/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 13:46:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[DGB]]></category>
		<category><![CDATA[Petition]]></category>

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		<description><![CDATA[

Die vom DGB initiierte und von einem breiten Aktionsb&#252;ndnis ausgearbeitete Petition gegen die Einf&#252;hrung einer „Kopfpauschale durch die Hintert&#252;r“ durch das Einfrieren der Arbeitgeberbeitr&#228;ge hat die vom Gesetzgeber geforderte Mindestzahl von 50.000 Unterzeichnern weit &#252;berschritten und wird in absehbarer Zeit vom Petitionsausschuss des deutschen Bundestages behandelt. 
Nach drei Wochen sind bereits 65.000 Online-Unterschriften zustande gekommen, [...]]]></description>
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<p>Die vom DGB initiierte und von einem breiten Aktionsb&#252;ndnis ausgearbeitete Petition gegen die Einf&#252;hrung einer „Kopfpauschale durch die Hintert&#252;r“ durch das Einfrieren der Arbeitgeberbeitr&#228;ge hat die vom Gesetzgeber geforderte Mindestzahl von 50.000 Unterzeichnern weit &#252;berschritten und wird in absehbarer Zeit vom Petitionsausschuss des deutschen Bundestages behandelt.<span id="more-18296"></span></p>
<p>Nach drei Wochen sind bereits 65.000 Online-Unterschriften zustande gekommen, so das Aktionsb&#252;ndnis. Wann der Petitionsausschuss &#252;ber den Antrag &#246;ffentlich diskutieren und entscheiden wird, steht noch nicht fest.</p>
<p>Wer noch nicht online gegen die Pl&#228;ne von Gesundheitsminister R&#246;sler gestimmt hat, kann dies bis Dienstag, 16. November, <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=14071">hier nachholen</a>.</p>
<p>Die Termine und Ergebnisse der Sitzungen des Petitionsausschusses sind <a href="http://www.bundestag.de/bundestag/parlamentsfernsehen/vod/ausschuesse/a02.html">im Internet abrufbar</a>.</p>
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		<title>DGB feuert kritischen Blogger</title>
		<link>http://www.hh-heute.de/dgb-feuert-kritischen-blogger/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Oct 2010 13:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungswerk]]></category>
		<category><![CDATA[Blogger]]></category>
		<category><![CDATA[DGB]]></category>
		<category><![CDATA[Mielke]]></category>
		<category><![CDATA[Sasel]]></category>

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Das DGB-Bildungswerk will zwei Standorte (Sasel und Starnberg) schlie&#223;en, und dagegen regt sich Widerstand &#8211; wir hatten bereits dar&#252;ber berichtet. Konzentriert findet sich der Widerstand im Blog http://foerderkreis-sasel.blog.de . Verantwortlich f&#252;r den Blog ist ein langj&#228;hriger Referent. Ihm wurde jetzt mitgeteilt, dass er nicht l&#228;nger &#8220;als Honorarkraft&#8221; besch&#228;ftigt werden soll. 
Hier die komplette Mitteilung des [...]]]></description>
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<p>Das DGB-Bildungswerk will zwei Standorte (Sasel und Starnberg) schlie&#223;en, und dagegen regt sich Widerstand &#8211; wir hatten bereits dar&#252;ber berichtet. Konzentriert findet sich der Widerstand im Blog http://foerderkreis-sasel.blog.de . Verantwortlich f&#252;r den Blog ist ein langj&#228;hriger Referent. Ihm wurde jetzt mitgeteilt, dass er nicht l&#228;nger &#8220;als Honorarkraft&#8221; besch&#228;ftigt werden soll.<span id="more-18233"></span></p>
<p><strong><em>Hier die komplette Mitteilung des F&#246;rderkreises Sasel:</em></strong></p>
<p>Uns erreichte ein Brief von DGB-Bildungswerk-Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Dr. Dieter Eich, den er an jenen Kollegen richtete, der f&#252;r den F&#246;rderkreis die medienrechtliche Zust&#228;ndigkeit &#252;bernommen hat. Wir dokumentieren Euch diesen Brief im Wortlaut:</p>
<p>Abschrift:</p>
<p><em>An F&#246;rderkreis f&#252;r den Erhalt der Hamburger<br />
Bildungsst&#228;tte des DGB Bildungswerks<br />
Herrn Hans Mielke<br />
Buddenkamp 2<br />
49324 Melle</p>
<p>Datum: 25.10.2010</p>
<p>Sehr geehrter Herr Mielke,</p>
<p>als Verantwortlicher des Blogs http://foerderkreis-sasel.blog.de, sind Sie vom DGB-Bildungswerk, mit Schreiben vom 15.10.2010, wegen ihrer rechtlichen Verantwortlichkeit &#252;ber den vorgezeichneten Blog und einem darin ver&#246;ffentlichten Text, der zugleich eine rechtswidrige Bedrohung und eine N&#246;tigung enth&#228;lt, abgemahnt worden.</p>
<p>Die genannte Seite war jedoch nicht nur pers&#246;nlich beleidigend, sondern schadet nach wie vor dem DGB-Bildungswerk als Institution, indem sie Fakten zur Schlie&#223;ung von Tagungszentren des DGB Bildungswerks einseitig verzerrt wiedergibt. Ihr Wirken erscheint unter diesen Umst&#228;nden dem Gedanken der offenen Streitkultur in den Seminaren des DGB Bildungswerks entgegengesetzt und f&#252;hrt sicherlich dazu, dass sich SeminarteilnehmerInnen vom Bildungswerk abwenden und verunsichert f&#252;hlen.</p>
<p>Das DGB Bildungswerk sieht sich daher veranlasst, Sie ab sofort und bis auf Weiteres nicht mehr als Honorarkraft in seinen Seminaren einzusetzen.</p>
<p>Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en<br />
DGB Bildungswerk BUND</p>
<p>(Unterschrift)</p>
<p>Dr. Dieter Eich<br />
Gesch&#228;ftsf&#252;hrer</em></p>
<p>Dazu nur folgende kurze Anmerkung unsererseits: Der von Dr. Dieter Eich angeschriebene Kollege ist nicht nur seit vielen Jahren in seiner Firma als Betriebsrat sondern seit &#252;ber 10 Jahren auch f&#252;r das DGB Bildungswerk als Referent und Seminarassistent t&#228;tig. Nun steht er – zumindest beim Bildungswerk – vor der T&#252;r! Ist das die „konstruktive Zusammenarbeit“, wie sie das Bildungswerk vorgab sich zu w&#252;nschen?</p>
<p>Was haltet ihr von diesem Vorgang? Eure Stellungnahmen sind erw&#252;nscht! Ver&#246;ffentlichen k&#246;nnt ihr diese auf unserem Blog</p>
<p>http://diskussionsbuch.foerderkreis-sasel.de .</p>
<p>Das liest dann auch Kollege Dr. Dieter Eich.</p>
<p>Eure Aktiven aus dem F&#246;rderkreis Sasel</p>
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		<title>&#8220;Dumme Vorschl&#228;ge vom Wirtschaftsforscher&#8221;</title>
		<link>http://www.hh-heute.de/dumme-vorschlaege-vom-wirtschaftsforscher/</link>
		<comments>http://www.hh-heute.de/dumme-vorschlaege-vom-wirtschaftsforscher/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Oct 2010 17:12:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Blum]]></category>
		<category><![CDATA[DGB]]></category>
		<category><![CDATA[Polkaehn]]></category>

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„Dumme Vorschl&#228;ge werden auch dadurch nicht besser, dass sie von einem Wirtschaftswissenschaftler erz&#228;hlt werden“, so der Vorsitzende des DGB Nord, Uwe Polkaehn zu den „Empfehlungen“ des Pr&#228;sidenten des Instituts f&#252;r Wirtschaftsforschung Halle (IWH), Ulrich Blum, die Wochenarbeitszeit auf 45 oder mehr Stunden auszuweiten.  
„Wer angesichts von Millionen Arbeitslosen fordert, zu Arbeitszeiten aus den Nachkriegsjahren [...]]]></description>
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<p>„Dumme Vorschl&#228;ge werden auch dadurch nicht besser, dass sie von einem Wirtschaftswissenschaftler erz&#228;hlt werden“, so der Vorsitzende des DGB Nord, Uwe Polkaehn zu den „Empfehlungen“ des Pr&#228;sidenten des Instituts f&#252;r Wirtschaftsforschung Halle (IWH), Ulrich Blum, die Wochenarbeitszeit auf 45 oder mehr Stunden auszuweiten.<span id="more-18182"></span> </p>
<p>„Wer angesichts von Millionen Arbeitslosen fordert, zu Arbeitszeiten aus den Nachkriegsjahren zur&#252;ck zu kehren, kommt entweder 60 Jahre zu sp&#228;t oder er versucht, die Lunte an den sozialen Frieden in diesem Land zu legen“, so Polkaehn. „Aber wir brauchen keine sozialen Brandstifter“.</p>
<p>Die Begr&#252;ndung Blums f&#252;r l&#228;ngere Wochenarbeitszeiten reicht von „Fachkr&#228;ftemangel“ bis zur „Rente mit 67“. Weil nur wenige Arbeitnehmer bis ins hohe Alter schwere k&#246;rperliche Arbeit leisten k&#246;nnen, m&#252;ssten Schwerarbeiter auch noch mit 50 oder 55 Jahren umgeschult werden. Ein Dachdecker, k&#246;nne danach als B&#252;rokraft arbeiten. Weil er dann und w&#228;hrend der Umschulungsphase wenig verdiene, m&#252;sse er eben zuvor mehr arbeiten, um ein ausreichendes finanzielles Polster zu schaffen.</p>
<p>„Wenn Herr Blum zu dem Schluss kommt, dass die Arbeitnehmer zuwenig verdienen, um sp&#228;ter einmal beruflich k&#252;rzer zu treten, dann sollte er mit den Gewerkschaften h&#246;here L&#246;hne fordern. Eine Verl&#228;ngerung der Arbeitszeit ist absurd“, so Polkaehn. Die physische und psychische Belastung der Arbeitnehmer sei nur noch auf Kosten der Gesundheit zu steigern. Wer diese Realit&#228;t ausblende, verh&#246;hne die Leistung der Besch&#228;ftigten.</p>
<p>Polkaehn: „Herr Blum m&#246;ge zur Kenntnis nehmen, dass es sich bei den Arbeitnehmern in Deutschland nur in extremen Ausnahmef&#228;llen um olympiareife Hochleistungsathleten handelt. Sollte er sich ernsthaft Sorgen um einen Fachkr&#228;ftemangel machen, dann empfehlen wir ihm sich um mehr Ausbildungspl&#228;tze, bessere Bildungschancen und ein integrierendes Zuwanderungskonzept bem&#252;hen statt haneb&#252;chenen Unsinn zu verbreiten“.</p>
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		<title>Weiterbildung &#8211; nur wenn es sich lohnt?</title>
		<link>http://www.hh-heute.de/weiterbildung-nur-wenn-es-sich-lohnt/</link>
		<comments>http://www.hh-heute.de/weiterbildung-nur-wenn-es-sich-lohnt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Oct 2010 19:48:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsrat]]></category>
		<category><![CDATA[DGB]]></category>
		<category><![CDATA[Sasel]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>

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F&#252;r das DGB Bildungswerk Bund e.V. muss sich Weiterbildung lohnen, vermuten die Besch&#228;ftigten in den Weiterbildungszentren. Der gewerkschaftliche Anspruch, dass qualifizierte Bildung von Betriebsratsmitgliedern der Schl&#252;ssel f&#252;r die Vertretung der Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ist, solle nun offenbar hinten anstehen. 
Diesen Eindruck vermittelte jedenfalls die Gesch&#228;ftsf&#252;hrung des DGB Bildungswerks Bund e.V. den Besch&#228;ftigten sowie [...]]]></description>
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<p>F&#252;r das DGB Bildungswerk Bund e.V. muss sich Weiterbildung lohnen, vermuten die Besch&#228;ftigten in den Weiterbildungszentren. Der gewerkschaftliche Anspruch, dass qualifizierte Bildung von Betriebsratsmitgliedern der Schl&#252;ssel f&#252;r die Vertretung der Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ist, solle nun offenbar hinten anstehen.<span id="more-17986"></span></p>
<p>Diesen Eindruck vermittelte jedenfalls die Gesch&#228;ftsf&#252;hrung des DGB Bildungswerks Bund e.V. den Besch&#228;ftigten sowie den freiberuflich t&#228;tigen Referentinnen und Referenten, als sie auf Mitarbeiterversammlungen in den Tagungszentrum Hamburg Sasel und Starnberg am 6. und 7. Oktober 2010 die Schlie&#223;ung der beiden H&#228;user zum 31.12.2011 verk&#252;ndete. </p>
<p>Dass mehr als 40 fest angestellte Kolleginnen und Kollegen damit ihren Arbeitsplatz verlieren, spielt bei diesen &#220;berlegungen keine Rolle. F&#252;r den Gesch&#228;ftsf&#252;hrer des DGB Bildungswerks Bund e.V., Dr. Dieter Eich, spielt lediglich die Kostenfrage eine Rolle, wie er in einer Email an den Gesamtbetriebsrat einen Tag vor den Mitarbeiterversammlungen betonte.</p>
<p>Dass vor einer solchen Entscheidung auch die hausinternen Betriebsr&#228;te h&#228;tten beteiligt werden m&#252;ssen, wurde von den Verantwortlichen schlichtweg vergessen. Erst nach der Beschlussfassung im DGB Bundesvorstand am 4. Oktober 2010, wurde der Gesamtbetriebsrat von den Pl&#228;nen der Gesch&#228;ftsf&#252;hrung informiert.</p>
<p>Die Schulungen in den Tagungszentren Hamburg Sasel und Starnberg (Bayern) haben aufgrund ihrer praxisnahen Ausrichtung einen gro&#223;en Erfolg. Sie sind bewusst auf eine Durchf&#252;hrung in eigenen Tagungszentren konzipiert. Dass der Bundesvorstand des DGB und die Gesch&#228;ftsf&#252;hrung des DGB Bildungswerks Bund e.V. nun beschlossen haben zwei der insgesamt drei beim Bildungswerk bestehenden Bildungszentren zu schlie&#223;en, ist vor diesem Hintergrund geradezu skandal&#246;s. Denn in Hotels w&#252;rden diese, unter Betriebsr&#228;ten sehr bekannten und beliebten Bildungsangebote, nicht mehr aufrecht zu erhalten sein.</p>
<p>Im Auftrag des Deutschen Gewerkschaftsbundes ist das DGB Bildungswerk Bund e.V. f&#252;r die allgemeine, politische und gewerkschaftliche Wissensvermittlung und Weiterbildung zust&#228;ndig. Ziel ist es, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern die M&#246;glichkeit zu geben, sich in allen Bereichen des gesellschaftlichen, politischen und gewerkschaftlichen Lebens weiter zu bilden und sich aktiv in die sozialpolitischen Ver&#228;nderungsprozesse in der Arbeitswelt und der Politik einzubringen. </p>
<p>Solche Bildung braucht Orte. Die Lernumwelt der gewerkschaftlichen Tagungszentren bietet daf&#252;r die beste Grundlage. Mit der angedachten Verlagerung der Seminare der Betriebsratsqualifizierung in externe Hotels, haben die Gesch&#228;ftsf&#252;hrung des DGB Bildungswerks Bund e.V. und der DGB Bundesvorstand nun aber offenbar den Anspruch auf eine qualifizierte Betriebsr&#228;tequalifizierung aufgegeben. F&#252;r die Teilnehmer wird es zudem beliebig, ob sie einen privaten oder einen gewerkschaftlichen Bildungsanbieter in Anspruch nehmen.</p>
<p>Deshalb hatten sich mehr als 2.400 Betriebsr&#228;te und gewerkschaftliche Vertrauensleute aus allen Teilen Deutschlands schon gegen die Schlie&#223;ung des Hamburger Tagungszentrums ausgesprochen. Die in sieben Wochen unter einem Aufruf gesammelten Unterschriften kamen zustande, nachdem es Anfang des Jahres hie&#223;, dass das Hamburger Bildungszentrum in Schwierigkeiten gerate, da der Verp&#228;chter des Grundst&#252;cks eine Verl&#228;ngerung des Pachtvertrages ablehne. Doch der hat inzwischen klar gestellt, dass der Verl&#228;ngerung des Pachtvertrages in Hamburg Sasel nichts im Wege steht.</p>
<p>So aber ist die Entscheidung zur Schlie&#223;ung der beiden H&#228;user auch eine Missachtung des Votums Tausender Betriebsr&#228;te.</p>
<p>Im F&#246;rderkreis Sasel haben sich Bildungsreferentinnen und -referenten, etliche Betriebsr&#228;te sowie zahlreiche Gewerkschafter aus unterschiedlichen Regionen Deutschlands zusammen geschlossen. In enger Zusammenarbeit mit den Betriebsr&#228;ten der betroffenen H&#228;user, sucht der F&#246;rderkreis nun nach politischen L&#246;sungen, um die Bildungszentren doch noch zu erhalten. Angedacht sind auch &#246;ffentliche Aktionen, mit denen der Druck auf den DGB und auf die Gesch&#228;ftsf&#252;hrung des DGB Bildungswerks Bund e.V. verst&#228;rkt werden kann.</p>
<p>Einen Eindruck von den Aktivit&#228;ten des F&#246;rderkreises gewinnt man durch einen <a href="http://foerderkreis-sasel.de">Blick auf dessen Webseite</a>.</p>
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