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	<title>hh-heute :: nachrichtenblog für hamburg &#187; CDU</title>
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	<description>Aktuelle Informationen für Hamburg aus Politik, Kultur, Gewerkschaften, Vereinen und Verbänden. Links - dort wo das Herz schlägt</description>
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		<title>Was wird aus Markus Schreiber?</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 16:11:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G Beling</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Chantal]]></category>
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Die Staatsanwaltschaft hat nach dem Methadon-Tod der elfj&#228;hrigen Chantal das Jugendamt Wilhelmsburg und die R&#228;ume eines freien Tr&#228;gers durchsucht &#8211; Akten sowie Computerdaten wurden sichergestellt. Die Leiterin des Jugendamtes im Bezirk Mitte wurde Medienberichten zufolge von ihren Aufgaben entbunden. Die CDU forderte unterdessen den R&#252;cktritt des Bezirksamtleiters, die Linksfraktion sieht eine &#220;berlastung der Besch&#228;ftigten im [...]]]></description>
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<p>Die Staatsanwaltschaft hat nach dem Methadon-Tod der elfj&#228;hrigen Chantal das Jugendamt Wilhelmsburg und die R&#228;ume eines freien Tr&#228;gers durchsucht &#8211; Akten sowie Computerdaten wurden sichergestellt. Die Leiterin des Jugendamtes im Bezirk Mitte wurde Medienberichten zufolge von ihren Aufgaben entbunden. Die CDU forderte unterdessen den R&#252;cktritt des Bezirksamtleiters, die Linksfraktion sieht eine &#220;berlastung der Besch&#228;ftigten im Allgemeinen Sozialen Dienst.<span id="more-22497"></span></p>
<p>&#8220;Es reicht, Markus Schreiber&#8221;, so der Titel einer heutigen Pressemitteilung der Union: &#8220;Nach Auffassung der CDU ist sp&#228;testens mit den gestrigen Aussagen von Mitte-Bezirksamtsleiter Markus Schreiber endg&#252;ltig klar, dass er in der politischen Verantwortung f&#252;r sein Bezirksamt versagt hat. So hatte Schreiber im Jugendhilfe-Ausschuss angek&#252;ndigt „regelwidrige Sachbearbeitung wird geahndet“, selbst aber nur f&#252;r den Fall mit R&#252;cktrittsgedanken gespielt, falls ihn pers&#246;nliche Schuld treffe.&#8221;</p>
<p>Dazu Christoph de Vries, familienpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Das Verhalten von Markus Schreiber &#8211; angefangen mit der Feststellung, Chantal sei es bis zu letzt gut gegangen bis zu gestrigen &#196;u&#223;erungen, Konsequenzen nur dann tragen zu wollen, wenn ihm pers&#246;nliche Schuld nachgewiesen werde, sind seines Amtes unw&#252;rdig. Ihm &#8211; wie auch Herrn Kahrs und der Mitte-SPD &#8211; geht es offensichtlich nur darum, Schuld und Verantwortung auf andere abzuw&#228;lzen. Dieses Verhaltensmuster kennen wir aus der Vergangenheit. Markus Schreiber scheint nicht einmal zu wissen, was seine Verantwortung als Leiter des Bezirksamts ist. Wenn ihm eine &#8220;pers&#246;nlicher Schuld&#8221; am Tode des M&#228;dchens nachgewiesen w&#252;rde, w&#228;re er kein Fall mehr f&#252;r die Politik, sondern f&#252;r die Justiz. Immer wieder kommen M&#228;dchen im Bezirk Mitte auf tragische Weise ums Leben &#8211; nicht nur bei Chantal, auch bei Lara-Mia und Morsal sah das Jugendamt Mitte keine Bedenken und schritt nicht ein. Auch die ureigenste Aufgabe eines Bezirksamtsleiters, nach den vorangegangen tragischen F&#228;llen personelle Konsequenzen an der Spitze seines Jugendamtes zu ziehen, hat er nicht wahrgenommen. Es ist daher auch kein Zufall, dass mehrere minderj&#228;hrige Kinder im Bezirk Mitte trotz st&#228;ndiger Aufsicht des Jugendamtes Hamburg-Mitte ums Leben gekommen sind. Sein R&#252;cktritt ist unvermeidlich.“</p>
<p>Tragen undurchsichtige Beh&#246;rden-Strukturen und die &#220;berlastung von MitarbeiterInnen eine Mitschuld am Tod des Pflegekinds Chantal? Diese Frage stellt Mehmet Yildiz, familienpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der B&#252;rgerschaft.</p>
<p>&#8220;Dass Chantals Pflegefamilie nicht sorgf&#228;ltig genug &#252;berpr&#252;ft worden ist, ist nach allem, was jetzt bekannt geworden ist, offensichtlich&#8221;, sagt Yildiz. &#8220;&#8221;Aber statt nur &#252;ber versch&#228;rfte Bestimmungen nachzudenken, sollten zudem die Verh&#228;ltnisse in den zust&#228;ndigen &#196;mtern und Institutionen genau analysiert werden. Denn was k&#246;nnen neue Bestimmungen ver&#228;ndern, wenn die bestehenden Strukturen nicht in der Lage sind sie umzusetzen?&#8221;</p>
<p>Auff&#228;llig sei die Massierung von Problemf&#228;llen in Hamburg-Mitte und dann wieder die H&#228;ufung beim Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) Wilhelmsburg. &#8220;Dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hamburger ASD generell in allen Bezirken &#252;berlastet sind, ist bekannt&#8221;, stellt Yildiz fest. Sie h&#228;tten ein zu hohes Fallaufkommen. &#8220;Wenn da eine ungeeignete Pflegefamilie durch die Kontrollen ,durchrutscht&#8217;, k&#246;nnte das auch dieser Situation geschuldet sein.&#8221; W&#228;re der ASD besser ausgestattet, w&#228;re eine sorgf&#228;ltigere Pr&#252;fung des Falls m&#246;glich gewesen. Es m&#252;sse Fallobergrenzen f&#252;r die MitarbeiterInnen des ASD in den Bezirken geben, fordert Yildiz.</p>
<p>Auch m&#252;&#223;ten die Beh&#246;rdenstrukturen &#252;berpr&#252;ft werden. Nach Meinung von Yildiz gebe es momentan bei der Vermittlung von Kindern in Pflegefamilien &#8220;viel zu viele Schnittstellen und Institutionen&#8221;: Chantals Pflegefamilie war von zwei Abteilungen des ASD, des Tr&#228;gers VSE und der Amtsvormundschaft betreut worden. &#8220;Im Idealfall k&#228;me die Hilfe aus einer Hand&#8221;, sagt Yildiz.</p>
<p>Schreiber hatte vor dem Jugendhilfe-Ausschuss des Bezirks Mitte erkl&#228;rt, er habe &#8220;keine Pattex-Mentalit&#228;t&#8221;. Wenn ihn eine pers&#246;nliche Schuld treffe, werde er Konsequenzen ziehen. Seine aktuelle Aufgabe sei es, die die Fehler sauber aufarbeiten. Auf der Homepage des Bezirksamtes hei&#223;t es: &#8220;Es ist, nicht zuletzt aus Sicht des Bezirksamtes, erforderlich, dass der gesamte Ablauf der Trag&#246;die, die zum Tod von Chantal gef&#252;hrt haben, l&#252;ckenlos aufgekl&#228;rt wird. Der Bezirksamtsleiter von Hamburg-Mitte, Herr Markus Schreiber, hat alle mit der Thematik befassten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur bedingungslosen Mithilfe bei der Aufkl&#228;rung des Sachverhaltes verpflichtet.&#8221;</p>
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		<title>B&#252;rgerbegehren 2.0</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 15:12:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G Beling</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bürgerbegehren]]></category>
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		<category><![CDATA[Mehr Demokratie]]></category>

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Die B&#252;rgerschaftsfraktionen von SPD, CDU, GAL, FDP und LINKE haben der in einer Arbeitsgruppe mit dem Landesverband von &#8220;Mehr Demokratie&#8221; vereinbarten Reform der bezirklichen B&#252;rgerbegehren zugestimmt. Wir nennen die wichtigsten Ver&#228;nderungen. 
Der interfraktionelle Gesetzentwurf wird noch in die morgige B&#252;rgerschaftssitzung eingebracht und dort abgestimmt. Dem Gesetzentwurf waren &#252;ber zweij&#228;hrige Beratungen in der interfraktionellen Arbeitsgruppe vorausgegangen [...]]]></description>
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<p>Die B&#252;rgerschaftsfraktionen von SPD, CDU, GAL, FDP und LINKE haben der in einer Arbeitsgruppe mit dem Landesverband von &#8220;Mehr Demokratie&#8221; vereinbarten Reform der bezirklichen B&#252;rgerbegehren zugestimmt. Wir nennen die wichtigsten Ver&#228;nderungen.<span id="more-22369"></span></p>
<p>Der interfraktionelle Gesetzentwurf wird noch in die morgige B&#252;rgerschaftssitzung eingebracht und dort abgestimmt. Dem Gesetzentwurf waren &#252;ber zweij&#228;hrige Beratungen in der interfraktionellen Arbeitsgruppe vorausgegangen – fast alle Probleme mit bezirklichen B&#252;rgerbegehren konnten konsensual gel&#246;st werden.</p>
<p>Die wichtigsten Punkte:</p>
<p>· Pr&#228;zisierte Anforderungen an die Unterschriftensammlung, insbesondere Klarstellung auf den Unterschriftenlisten, wenn kein bindender B&#252;rgerentscheid m&#246;glich ist.<br />
· Nachreichungsm&#246;glichkeit f&#252;r Unterst&#252;tzerunterschriften und &#214;ffentlichkeit der Stimmausz&#228;hlung.<br />
· Schlichtungsverfahren bei der Bezirksaufsicht in Verfahrens- und Zul&#228;ssigkeitsfragen.<br />
· Moderationsverfahren nach dem B&#252;rgerbegehren zur inhaltlichen Konsensfindung.<br />
· Zul&#228;ssigkeitspr&#252;fung eines B&#252;rgerbegehrens wird vorgezogen – nicht mehr nach dem B&#252;rgerentscheid, sondern schon zu Beginn der Unterschriftensammlung. Zul&#228;ssigkeit wird umfassend gepr&#252;ft, nur ein rechtm&#228;&#223;iges B&#252;rgerbegehren erh&#228;lt Zugang zum Verfahren und l&#246;st z.B. die sog. Sperrwirkung aus, die zuk&#252;nftig durchgehend bis zum B&#252;rgerentscheid gilt. D.h. insgesamt mehr Rechtssicherheit und -klarheit f&#252;r alle Beteiligten.<br />
· Zusammenfassung von B&#252;rgerentscheiden und Alternativabstimmung m&#246;glich (diskutiert z.B. beim IKEA-B&#252;rgerentscheid).<br />
· Erstmals kann die Bezirksversammlung einen eigenen B&#252;rgerentscheid ansetzen, die angelaufenen B&#252;rgerbegehren werden dann mit zur Abstimmung gebracht. Dadurch k&#246;nnen Entscheidungen im Bezirk beschleunigt werden.<br />
· F&#252;r B&#252;rgerinitiativen sollen zuk&#252;nftig hinsichtlich Finanzierung und Spenden dieselben Transparenz- und Kostenregelungen gelten wie auf Landesebene.<br />
· Klarstellung der Eingriffsrechte des Senats gegen&#252;ber B&#252;rgerbegehren und B&#252;rgerentscheid – aber verkn&#252;pft mit Berichtspflicht gegen&#252;ber B&#252;rgerschaft und Bezirksversammlung.<br />
· Klagerecht auch bei Zul&#228;ssigkeitsentscheidungen durch den Senat (z.B. B&#252;rgerentscheid Buchenhofwald).<br />
· Sperrwirkung eines erfolgreichen B&#252;rgerentscheids gegen&#252;ber einem neuen nachfolgenden B&#252;rgerentscheid &#8211; im Umkehrschluss ist auch klargestellt, dass die Bezirksversammlung rechtlich nicht gehindert ist, eine durch B&#252;rgerentscheid getroffene Entscheidung abzu&#228;ndern.<br />
· Die Bezirksabstimmungsleitungen werden ausdr&#252;cklich unabh&#228;ngig gestellt.<br />
· Klare, &#252;bersichtliche Regelung, gut handhabbar f&#252;r Initiativen, Verwaltung und Kommunalpolitik – nach dem Vorbild der Regelungen auf Landesebene, Verordnungserm&#228;chtigung f&#252;r den Senat, die Durchf&#252;hrungsdetails per Verordnung zu regeln.</p>
<p>Manfred Brandt, Mehr Demokratie e.V.: „Es ging nie darum, ein neues Gesetz zu schaffen. Das Ziel war einvernehmlich mehr Verfahrens- und Rechtssicherheit zu schaffen, um B&#252;rgerfrust zu verringern. Das Ergebnis oft m&#252;hevoller aber sachorientierter Kleinarbeit wird dem gerecht. Die Praxis von B&#252;rgerbegehren und B&#252;rgerentscheiden wird durch die aktuellen &#196;nderungen f&#252;r alle Beteiligten deutlich anwendungsfreundlicher.“</p>
<p>Zum Hintergrund: Die M&#246;glichkeit, &#252;ber B&#252;rgerbegehren und B&#252;rgerentscheid die Bezirkspolitik mitzugestalten, ist durch einen von Mehr Demokratie e.V. initiierten Volksentscheid 1998 er&#246;ffnet worden. Seit dem haben sich Anwendungsprobleme, Regelungsl&#252;cken und Weiterentwicklungsbedarfe ergeben – ge&#228;u&#223;ert von der Rechtsprechung, der Kommunalpolitik, der Bezirksverwaltung, aber auch von Initiativen selbst. Novellierungs&#252;berlegungen kamen trotzdem nie zum Abschluss. In der 19. Wahlperiode hat daher die GAL-Fraktion zu interfraktionellen Gespr&#228;chen &#252;ber eine Reform der bezirklichen B&#252;rgerbegehren und B&#252;rgerentscheide eingeladen, in die die Gesetzesinitiatoren von Mehr Demokratie eng eingebunden wurden. Der Bem&#252;hungen um einen Gesetzentwurf standen bereits kurz vor dem Abschluss, als die 19. Wahlperiode vorzeitig beendet wurde. In der 20. Wahlperiode sind die Fraktionen &#252;berein gekommen, diese Gespr&#228;che fortzusetzen und zu einem Abschluss zu bringen. Auch vor dem Hintergrund der ebenfalls interfraktionell noch im Jahre 2008 beschlossenen st&#228;rkeren Verbindlichkeit von Volksentscheiden, bestand Einigkeit zwischen den Fraktionen, trotz ver&#228;nderter Rahmenbedingungen in einem m&#246;glichst breiten Konsens und unter Einbeziehung von Mehr Demokratie einen wichtigen Schritt zur Weiterentwicklung der bezirklichen direkten Demokratie auf den Weg zu bringen. Trotz der Einigung in wesentlichen Verfahrensfragen ist in den Gespr&#228;chen deutlich geworden, dass in anderen grundlegenden Punkten gravierende Auffassungsunterschiede geblieben sind, die sich auch in den mehrj&#228;hrigen Gespr&#228;chen nicht &#252;berbr&#252;cken lie&#223;en. So haben die damaligen Gesetzesinitiatoren eine Beschr&#228;nkung der Eingriffsrechte der Landesebene, insbesondere des Evokationsrechts, gegen&#252;ber B&#252;rgerbegehren und B&#252;rgerentscheid verlangt. Dieser Vorsto&#223; hat auf der parlamentarischen Seite ganz &#252;berwiegend Ablehnung erfahren. Demgegen&#252;ber konnte bei der Forderung insbesondere der Vertreter von SPD-, CDU- und FDP-Fraktion, die Anforderungen an den Erfolg von B&#252;rgerentscheiden z.B. durch Einf&#252;hrung eines Quorums zu erh&#246;hen, in den Gespr&#228;chen kein Einvernehmen – insbesondere mit Mehr Demokratie e.V. – erzielt werden.</p>
<p>Die CDU-B&#252;rgerschaftsfraktion k&#252;ndigte an, sie werde die Einf&#252;hrung eines Zustimmungsquorums &#252;ber einen entsprechenden Zusatzantrag beantragen: &#8220;Nur so kann gew&#228;hrleistet werden, dass bei einer geringen Abstimmungsbeteiligung ein kleiner Teil der Bev&#246;lkerung &#252;ber Fragen von erheblicher Bedeutung entscheidet.“</p>
<p>Der Absatz 9 solle daher folgende Fassung enthalten:</p>
<p>&#8220;Beim B&#252;rgerentscheid ist jeder wahlberechtigte Einwohner stimmberechtigt. Eine Vorlage ist angenommen, wenn sie die Mehrheit der abgegebenen g&#252;ltigen Stimmen und mindestens die Stimmen eines F&#252;nftels der Stimmberechtigten erhalten hat. Stehen mehrere Vorlagen zur Abstimmung, k&#246;nnen die stimmberechtigten Einwohner jede Vorlage einzeln annehmen oder ablehnen. F&#252;r den Fall, dass mehrere Vorlagen zum gleichen Gegen­stand angenommen werden, k&#246;nnen die Abstimmenden dar&#252;ber befinden, welche sie vorziehen. Die M&#246;glichkeit der brieflichen Abstimmung ist zu gew&#228;hrleisten.&#8221;</p>
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		<title>20 Prozent! F&#252;r Hamburgs CDU kein Problem</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 12:05:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G Beling</dc:creator>
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Zitiert!
&#8220;Gew&#228;hlt wird erst in drei Jahren.&#8221;
CDU-Fraktionschef Dietrich Wersich in seiner Stellungnahme zur aktuellen NDR Umfrage, derzufolge der Stimmenanteil der Hamburger CDU von 21,9 Prozent (2011) auf aktuell nur noch 20 Prozent gesunken ist.

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<p>Zitiert!<br />
&#8220;Gew&#228;hlt wird erst in drei Jahren.&#8221;</p>
<p>CDU-Fraktionschef Dietrich Wersich in seiner Stellungnahme zur aktuellen NDR Umfrage, derzufolge der Stimmenanteil der Hamburger CDU von 21,9 Prozent (2011) auf aktuell nur noch 20 Prozent gesunken ist.</p>
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		<title>SPD 51 CDU 20 GAL 14 Linke 4 FDP 3 Piraten 5</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 21:46:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G Beling</dc:creator>
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W&#228;re am Sonntag in Hamburg B&#252;rgerschaftswahl, k&#246;nnte die SPD weiterhin mit absoluter Mehrheit regieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine repr&#228;sentative Umfrage von Infratest dimap im Auftrag von NDR 90,3 und &#8220;Hamburg Journal&#8221;.  
Die SPD verbessert ihr Ergebnis der B&#252;rgerschaftswahl von vor knapp einem Jahr: Nach der repr&#228;sentativen Umfrage k&#228;me sie jetzt auf 51 Prozent, [...]]]></description>
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<p>W&#228;re am Sonntag in Hamburg B&#252;rgerschaftswahl, k&#246;nnte die SPD weiterhin mit absoluter Mehrheit regieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine repr&#228;sentative Umfrage von Infratest dimap im Auftrag von NDR 90,3 und &#8220;Hamburg Journal&#8221;. <span id="more-22263"></span></p>
<p>Die SPD verbessert ihr Ergebnis der B&#252;rgerschaftswahl von vor knapp einem Jahr: Nach der repr&#228;sentativen Umfrage k&#228;me sie jetzt auf 51 Prozent, w&#228;hrend die CDU weiterhin an Zuspruch verliert, sie verschlechtert sich auf 20 Prozent. Die Gr&#252;nen legen fast drei Prozentpunkte zu. Sie erreichen 14 Prozent. </p>
<p>Schlecht s&#228;he es f&#252;r die FDP aus &#8211; nur noch drei Prozent w&#252;rden die Liberalen w&#228;hlen. Auch die Linke w&#228;re nicht mehr in der B&#252;rgerschaft vertreten, sie rutscht auf vier Prozentpunkte ab. Neu im Parlament dagegen w&#228;ren die Piraten, sie kommen nach der Umfrage auf f&#252;nf Prozent. </p>
<p>Die Zufriedenheit mit dem neuen Hamburger Senat liegt bei &#252;ber 60 Prozent. Offenbar ein Verdienst des Ersten B&#252;rgermeisters Olaf Scholz: Auch er konnte ein Jahr nach seiner Wahl seine Zustimmungswerte steigern &#8211; 74 Prozent der Hamburgerinnen und Hamburger sind mit ihm und seiner Arbeit zufrieden. </p>
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		<title>Was sagt Hamburgs CDU zum &#8220;Mindestlohn light&#8221;?</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 12:18:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G Beling</dc:creator>
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Frau Merkel macht`s m&#246;glich: Die CDU diskutiert &#252;ber „Mindestlohn light“. Hamburgs Arbeitnehmer wollen mehr. 
Im Vorfeld ihres Bundesparteitags debattiert die CDU kontrovers &#252;ber eine Lohnuntergrenze. Sie sei „in den Bereichen einzuf&#252;hren, in denen ein tarif-vertraglich festgelegter Lohn nicht existiert“, hei&#223;t es in einer Beschlussempfehlung der Bundespartei. Der Mindestlohn m&#252;sse durch eine Kommission der Tarifpartner festgesetzt [...]]]></description>
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<p>Frau Merkel macht`s m&#246;glich: Die CDU diskutiert &#252;ber „Mindestlohn light“. Hamburgs Arbeitnehmer wollen mehr.<span id="more-20933"></span></p>
<p>Im Vorfeld ihres Bundesparteitags debattiert die CDU kontrovers &#252;ber eine Lohnuntergrenze. Sie sei „in den Bereichen einzuf&#252;hren, in denen ein tarif-vertraglich festgelegter Lohn nicht existiert“, hei&#223;t es in einer Beschlussempfehlung der Bundespartei. Der Mindestlohn m&#252;sse durch eine Kommission der Tarifpartner festgesetzt werden und solle sich am geltenden Tarifniveau der Zeitarbeit orientieren. Derzeit gelten hier 6,89 Euro pro Stunde im Osten und 7,79 Euro im Westen. </p>
<p>Am Mittwoch treffen sich der DGB Hamburg und der Landes- und Fraktionsvorstand der CDU Hamburg zu einem Gespr&#228;ch. Im Mittelpunkt wird auch dort das Thema „Mindestlohn“ stehen. Laut einer Studie der Hans-B&#246;ckler-Stiftung arbeiten 22 Prozent aller Vollzeitbesch&#228;ftigten in Deutschland im Niedriglohnbereich. </p>
<p>„Rund 80 Prozent der B&#252;rgerinnen und B&#252;rger bef&#252;rworten die Einf&#252;hrung eines Mindestlohns. Dass jetzt auch die CDU eine Kehrtwende macht, begr&#252;&#223;en wir ausdr&#252;cklich“, so Hamburgs DGB-Vorsitzender Uwe Grund. „Die CDU Hamburg hat dabei durch ihre Entscheidung des Landesparteitages am ersten September, sich f&#252;r die Einf&#252;hrung von Mindestl&#246;hnen einzusetzen, wichtige Schrittmacherdienste geleistet. Jetzt kommt es darauf an, sich um die Details dieser politischen Richtungs&#228;nderung zu k&#252;mmern. Wir sagen weiterhin: Wir brauchen einen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro. Jeder Versuch sich darum herum zu mogeln hat mehr einen deklamatorischen Wert und &#228;ndert an den realen Verh&#228;ltnissen nur wenig. Insoweit hoffen wir, dass die CDU Hamburg nicht als dicker Hecht aus der Alster startet und mit einer schwachen Einigung als Plattfisch vom Bundesparteitag zur&#252;ckkehrt.“</p>
<p>Uwe Grund weiter: „Vor dem Hintergrund, dass in K&#252;rze auch &#252;ber ein neues Vergabegesetz in der B&#252;rgerschaft diskutiert wird, stehen Hamburgs Christdemokraten vor der Nagelprobe. Ein wichtiger Bestandteil dieses Reformvorhabens ist, dass bei der Vergabe von &#246;ffentlichen Auftr&#228;gen die Tariftreue gilt und gleichzeitig ein Mindestlohn von nicht unter 8,50 Euro gesichert wird. Hier erwarten wir uns auch die Unterst&#252;tzung von der CDU Hamburg. Wir w&#252;nschen den Antragstellerinnen und Antragstellern jedenfalls viel Erfolg auf dem Bundesparteitag und ein starkes R&#252;ckrat angesichts der Widerst&#228;nde aus Kreisen des CDU Wirtschaftsrates gegen jede Einf&#252;hrung von Lohnuntergrenzen.“</p>
<p>ver.di-Landeschef Wolfgang Rose kommentierte: „Die CDU bewegt sich, besser sp&#228;t als nie. Mich interessiert aber nicht, ob Frau Merkel sich auf eine Gro&#223;e Koalition vorbereiten will. Mich interessiert, was die Arbeitnehmer/innen k&#252;nftig in der Lohnt&#252;te haben. Die Zeitarbeitsl&#246;hne sind zu niedrig – als Gewerkschaften fordern wir einen Mindestlohn von 8,50 Euro, diese H&#246;he entspricht auch dem Niveau unserer europ&#228;ischen Nachbarstaaten.&#8221; </p>
<p>Der Gewerkschafter gibt bei der Mindestlohnfindung dem differenzierten „britischen Modell“ den Vorzug: Dort erarbeiten Tarifpartner und Wissenschaft einen Vorschlag, der dann von der Regierung beschlossen wird. Rose: &#8220;Diese starke Rolle des Staates verhindert Erpressungsman&#246;ver am Verhandlungstisch – denn in den Niedriglohnbereichen fehlen h&#228;ufig Tarifvertr&#228;ge und starke Verhandlungspartner. In Gro&#223;britannien ist das Modell auch bei Arbeitgebern hoch akzeptiert. CDU und FDP haben viel zu lange gez&#246;gert. L&#228;ngst geht es vielen Menschen im Niedriglohnsektor so dreckig, dass sie verschuldet und ohne Hoffnung sind. Deutschland hat sich als Dumpinglohnland positioniert und damit auch die Finanzkrise in anderen L&#228;ndern gef&#246;rdert. Die Leute hier ben&#246;tigen endlich deutlich mehr Arbeitseinkommen, damit die Kaufkraft entsteht, die Europa gegen die Krise braucht. Ich erwarte von der Hamburger CDU und ihrem Vorsitzenden Marcus Weinberg, dass auch sie f&#252;r faire Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt sorgen – mit einem Mindestlohn in Ost und West von 8,50 Euro.“</p>
<p>&#8220;Ich hoffe, hier handelt es sich nicht nur um die Vorboten zur n&#228;chsten Bundestagswahl, sondern um das ernsthafte Anliegen, die Armutsl&#246;hne noch in dieser Legislaturperiode einzud&#228;mmen“, erkl&#228;rte der DGB Nord Vorsitzende, Uwe Polkaehn, in Hamburg.</p>
<p>In den norddeutschen Bundesl&#228;ndern gab es in den letzten Jahren einen Abbau von Vollzeitarbeitspl&#228;tzen und eine Zunahme an Teilzeitarbeitspl&#228;tzen, insbesondere einen Anstieg der geringf&#252;gig entlohnten Besch&#228;ftigung und der Leiharbeit. In Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern ist in den letzten zehn Jahren der Anteil der Niedriglohnempf&#228;nger gestiegen. Mit 270 Millionen Euro pro Jahr werden in den drei L&#228;ndern die Armutsl&#246;hne von Vollzeitbesch&#228;ftigten mit staatlichen Geldern (Hartz IV) subventioniert.</p>
<p>Uwe Polkaehn: „Die jahrelange Kampagne zur Etablierung eines Niedriglohnsektors, die politische F&#246;rderung des Niedriglohns war falsch. Das dies von immer mehr Politikern auch so gesehen wird, ist begr&#252;&#223;enswert. Die Einf&#252;hrung eines allgemeinen, gesetzlichen Mindestlohns ist l&#228;ngst &#252;berf&#228;llig, damit Besch&#228;ftigte trotz harter Arbeit nicht mehr mit Armutsl&#246;hnen abgespeist werden“. Nach Auffassung des DGB Nord ist die Forderung nach einem Mindestlohn von 8,50 Euro die Stunde die unterste Grenze, um die ausufernde prek&#228;re Besch&#228;ftigung einzud&#228;mmen. Der DGB Nord bietet den Parteien Gespr&#228;che &#252;ber die Konkretisierung eines allgemeinen Mindestlohns an.</p>
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		<title>CDU und Finanzen: Gipfel der Unglaubw&#252;rdigkeit</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Apr 2011 19:14:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Die SPD-B&#252;rgerschaftsfraktion hat die CDU-Opposition aufgefordert, wieder auf den Boden finanzpolitischer Tatsachen zur&#252;ckzukehren. „Die aktuellen Vorst&#246;&#223;e sind an Unglaubw&#252;rdigkeit nicht zu &#252;berbieten. Erst hinterl&#228;sst die abgew&#228;hlte CDU ihren Nachfolgern einen finanzpolitischen Tr&#252;mmerhaufen, und wenige Tage sp&#228;ter meldet sich die gleiche CDU mit gro&#223;en T&#246;nen zu Wort. Ex-Senator Wersich sollte lieber Vorschl&#228;ge machen, wie man die [...]]]></description>
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<p>Die SPD-B&#252;rgerschaftsfraktion hat die CDU-Opposition aufgefordert, wieder auf den Boden finanzpolitischer Tatsachen zur&#252;ckzukehren. „Die aktuellen Vorst&#246;&#223;e sind an Unglaubw&#252;rdigkeit nicht zu &#252;berbieten. Erst hinterl&#228;sst die abgew&#228;hlte CDU ihren Nachfolgern einen finanzpolitischen Tr&#252;mmerhaufen, und wenige Tage sp&#228;ter meldet sich die gleiche CDU mit gro&#223;en T&#246;nen zu Wort. Ex-Senator Wersich sollte lieber Vorschl&#228;ge machen, wie man die ungedeckten Schecks von &#252;ber 100 Millionen Euro in seiner ehemaligen Beh&#246;rde einl&#246;sen kann – das w&#228;re ein anst&#228;ndiger Beitrag zur finanzpolitischen Debatte“, so der SPD-Finanz-Experte V&#246;lsch mit Blick auf die Tatsache, dass allein im Einzelplan des ehemaligen Sozialsenators &#252;ber 100 Mio. Euro fehlten und die Fraktion unter seinem Vorsitz nun ein Vorziehen der Schuldenbremse fordere.<span id="more-19664"></span></p>
<p>V&#246;lsch weiter: „Der Rechnungshof hat in seinem Sonderbericht zur Haushaltslage festgestellt, dass die zuletzt von CDU und GAL gefassten Beschl&#252;sse das strukturelle Defizit nicht verbessern k&#246;nnen. Das ist eine Ohrfeige f&#252;r die abgew&#228;hlte Regierung. Herr Wersich und Herr Heintze sollten erst einmal die finanzpolitischen Tr&#252;mmer ihrer Finanzsenatoren Frigge und Freytag beiseite r&#228;umen, bevor sie gro&#223;e T&#246;ne riskieren.“</p>
<p>Der Rechnungshof hatte in seinem im M&#228;rz ver&#246;ffentlichten Sonderbericht bem&#228;ngelt, dass die Konsolidierungsbeschl&#252;sse der schwarz &#8211; gr&#252;nen Regierung neben nicht spezifizierten Konsolidierungsbeitr&#228;gen wie „globalen Minderausgaben“ vor allem nicht weiter konkretisierte „allgemeine Effizienzsteigerungen“, rechnerische Buchhaltungseffekte sowie von der Zustimmung Dritter abh&#228;ngige Faktoren enthielten.</p>
<p>„Der Rechnungshof hat v&#246;llig zu Recht eine langfristige Strategie eingefordert. Was wir nicht brauchen k&#246;nnen, ist finanzpolitisches Vodoo nach der Methode der CDU. Die von Ex-Senator Frigge mit viel Aufwand betriebene sogenannte Zukunfts¬sicherungskommission war nichts weiter als Zeitverschwendung. Brauchbare Vorschl&#228;ge sehen anders aus“, so V&#246;lsch weiter: „Wir haben uns sehr ehrgeizige Ziele gesetzt: wir wollen einen Haushalt ohne Neuverschuldung, wir wollen, dass die Ausgaben langsamer steigen als die Einnahmen, wir werden ein Finanzplanrahmengesetz einf&#252;hren und damit Verbindlichkeit und Verl&#228;sslichkeit f&#252;r alle Beteiligten schaffen. Die CDU ist herzlich eingeladen, daran konstruktiv mitzuarbeiten. Dazu geh&#246;ren dann aber auch die Bereitschaft zur Selbstkritik und der Verzicht auf aktionistische Papiere und populistische Forderungen wie ein Vorziehen der Schuldenbremse, an die die CDU ja schon selbst nicht mehr glaubt. Im Interesse unserer Stadt m&#252;ssen wir endlich ernst machen. Daf&#252;r brauchen wir aber eine langfristige Strategie und viel Ausdauer“ so V&#246;lsch.</p>
<p>Und der SPD-Fachsprecher f&#252;r Finanzen, Jan Quast: „Die CDU hat es vers&#228;umt, in den letzten Jahren Vorsorge f&#252;r die Einhaltung der Vorgaben der grundgesetzlichen Schuldenbremse zu treffen und stattdessen den Haushalt unanst&#228;ndig ausgeweitet – finanziert durch immer neue Schulden. Die SPD-Fraktion wird mit dem Senat daraufhin arbeiten, die Schuldenbremse zu erreichen“, so Quast weiter.</p>
<p><strong><em>Auch die LINKE kritisierte den Vorsto&#223;:</em></p>
<p>Mythos Schuldenbremse: Kurswechsel der CDU</strong></p>
<p>Mit deutlichen Worten wies Dr. Joachim Bischoff, Sprecher f&#252;r Finanz- und Haushaltspolitik der Linksfraktion, den CDU-Antrag zur Schuldenbremse zur&#252;ck. Er kritisierte den Kurswechsel der CDU und warf ihr eine unseri&#246;se Argumentation vor. Eine Schuldenbremse &#228;ndere zudem nichts an der &#220;berschuldung der &#214;ffentlichen Haushalte, sondern f&#252;hre nur zu massiven K&#252;rzungsprogrammen und damit zu einer Versch&#228;rfung der sozialen Spaltung.</p>
<p>Der CDU-Antrag fordert, dass Hamburg noch in diesem Jahr eine Schuldenbremse in seiner Verfassung verankert. Nach dem Willen der CDU-Fraktion soll Hamburg bereits von 2015 an keine Schulden mehr machen. Mit der Forderung gehen CDU und GAL-Fraktion weit &#252;ber die zwischen Bund und L&#228;ndern vereinbarte Schuldenbremse hinaus, die sp&#228;testens ab 2020 ausgeglichene Haushalte fordert. Schon jetzt steht in der Haushaltsordnung: Hamburg darf von 2013 an grunds&#228;tzlich keine neuen Schulden mehr machen. Das hat die CDU 2007 mit ihrer damaligen absoluten Mehrheit in der B&#252;rgerschaft festgelegt. Freilich hatte die CDU als Regierungspartei Ende 2009 vorgeschlagen, genau diese Begrenzung der Kreditaufnahme aufzuheben.</p>
<p>&#8220;Die politische Argumentation der CDU ist einigerma&#223;en unseri&#246;s. Wenn jetzt erneut ein Kurswechsel vollzogen wird und eine noch restriktivere Begrenzung der Kreditaufnahme durch eine Festlegung in der Verfassung vorgeschlagen wird, m&#252;ssten sich die Antragssteller zu der laufenden Konjunkturstabilisierung und der zu erwartenden gesamtwirtschaftlichen Entwicklung &#228;u&#223;ern. Der Antrag zu einer Verfassungs&#228;nderung wird von der Linksfraktion abgelehnt und zwar keineswegs nur wegen der offenkundigen M&#228;ngel in der Argumentation.&#8221;</p>
<p>Um die ausufernde Staatsverschuldung in Grenzen zu halten, hat eine Allparteienkoalition &#8211; au&#223;er der LINKEN &#8211; die Schuldenbremse eingef&#252;hrt, die Bund und L&#228;nder verpflichtet, ihre Nettokreditaufnahme bis 2020 fast auf Null herunterzufahren. Da Steuererh&#246;hungen von diesen Parteien weitgehend ausgeschlossen werden, bleibt nur der Weg der drastischen Beschneidung der Ausgaben. &#220;berall im Land werden deshalb rigide Sparprogramme aufgelegt.<br />
Die gesetzlichen Einschr&#228;nkungen f&#252;r den R&#252;ckgriff auf &#246;ffentliche Kredite tragen aber wenig zur L&#246;sung des Problems der Verschuldung bei. Bei der ausufernden Staatsverschuldung wird hier ausschlie&#223;lich die Ausgabenseite betrachtet. Mit der Schuldenbremse sollen Bund und L&#228;nder verpflichtet werden, ihre Nettokreditaufnahme bis 2020 fast auf Null herunterzufahren. Wenn diese Festlegung eine Debatte &#252;ber Art und Umfang von &#246;ffentlichen Leistungen sowie die Bereitstellung von Finanzen f&#252;r diese Aufgaben ausschlie&#223;t, soll damit eine drastische Beschneidung der Ausgaben erzwungen werden.</p>
<p>Die Konsequenz dieser Festlegung sind massive K&#252;rzungsprogramme und in vielen Bereichen wie &#246;ffentliche Infrastruktur, soziale Sicherheit, Bildung und Kultur f&#252;hrt die Unterfinanzierung zu einer Versch&#228;rfung der sozialen Spaltung.</p>
<p>&#8220;Es ist ein Mythos zu glauben, dass sich L&#228;nder durch rigide Konsolidierungsprogramme aus wirtschaftlichen oder Schuldenkrisen heraus sparen k&#246;nnen. Diese Fehlentwicklung werden allein durch langfristige, nachhaltig ausgerichtete Restrukturierungsprozesses der &#214;konomien aufgehoben werden k&#246;nnen&#8221;, sagte Dr. Bischoff. &#8220;Alle verfassungspolitischen Klimmz&#252;ge mit Schuldenbremsen und Schuldenverbot helfen den &#246;ffentlichen Haushalten nicht aus der Zwangslage. Es ist zwar wenig popul&#228;r, trotzdem gilt: F&#252;r die &#246;ffentlichen Aufgaben m&#252;ssen &#252;ber die Festsetzung von Steuern entsprechende Einnahmen aufgebracht werden. Der Schrei nach &#8220;Steuerbremsen&#8221; entbindet uns nicht zu pr&#252;fen, wie hoch die Steuerbelastung ist. Zahlen alle B&#252;rgerInnen entsprechend ihrer &#246;konomischen Situation einen angemessenen Beitrag und welche Aufgaben k&#246;nnen mit diesem Aufkommen finanziert werden?&#8221;</p>
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		<title>Das Geheimnis von Platz 31</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 21:44:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Das neue Wahlrecht birgt viele &#220;berraschungen &#8211; auch f&#252;r die, die sich auszukennen glaubten. Das Geheimnis des Listenplatzes 31 zum Beispiel hat wohl niemand erahnt. 
Eigentlich gilt: Wer auf einem vorderen Listenplatz steht, hat bessere Chancen als die Kollegen von weiter hinten. Es sei denn, angesichts der vielen Namen und Listen wird Papier gespart, wie [...]]]></description>
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<p>Das neue Wahlrecht birgt viele &#220;berraschungen &#8211; auch f&#252;r die, die sich auszukennen glaubten. Das Geheimnis des Listenplatzes 31 zum Beispiel hat wohl niemand erahnt.<span id="more-19327"></span></p>
<p>Eigentlich gilt: Wer auf einem vorderen Listenplatz steht, hat bessere Chancen als die Kollegen von weiter hinten. Es sei denn, angesichts der vielen Namen und Listen wird Papier gespart, wie am vergangenen Sonntag. Denn da standen zwar jeweils die Namen vom Landeslistenplatz 1 bis 30 unter einander, aber daneben gab es eine zweite Spalte &#8211; beginnend mit Platz 31. Ergebnis: Die 31er haben sowohl bei der SPD wie bei CDU und GAL besonders gut abgeschnitten. </p>
<p>W&#228;re nur die CDU betroffen, k&#246;nnte man noch glauben, die W&#228;hler h&#228;tten es wirklich so gemeint: Nummer 31 ist hier Noch-Innensenator Heino Vahldieck, der stolze 12.928 Stimmen einsammelte. Mehr haben bei der Union nur Ahlhaus, Scheuerl und Wersich. Aber &#8211; bei allem Respekt: Wie anders als durch die optisch hervorragende Platzierung kam Heidrun Schmidt bei der GAL zu ihren 7.278 Stimmen? Und bei der SPD hat die 31 dem Stadtentwicklungsexperten Jan Quast in die neue B&#252;rgerschaft verholfen &#8211; 10.174 Stimmen, das bringt ihn weit nach vorn und direkt ins Parlament.</p>
<p><em>Kein Missverst&#228;ndnis jetzt: Wir g&#246;nnen allen ihre Mandate. Aber vielleicht sollte in zwei Jahren noch einmal bedacht werden, ob zweispaltige Stimmzettel der Weisheit letzter Schluss sind.</em></p>
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		<title>Hamburg Journal: Kandidaten im Kreuzverh&#246;r</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Feb 2011 15:24:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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In der letzten Woche vor der B&#252;rgerschaftswahl am 20.02. l&#228;dt das &#8220;Hamburg Journal&#8221; (N 3) die Spitzenkandidaten der in der B&#252;rgerschaft vertretenen Parteien zu &#8220;Kreuzverh&#246;ren&#8221; ein. Ab 19.30 Uhr hinterfragen Clarissa Ahlers und J&#252;rgen Heuer die Wahlkampfaussagen der Parteien. Als erste stellt sich Dora Heyenn (Die Linke) am Dienstag, 15. Februar, dem &#8220;Kreuzverh&#246;r&#8221; im &#8220;Hamburg [...]]]></description>
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<p>In der letzten Woche vor der B&#252;rgerschaftswahl am 20.02. l&#228;dt das &#8220;Hamburg Journal&#8221; (N 3) die Spitzenkandidaten der in der B&#252;rgerschaft vertretenen Parteien zu &#8220;Kreuzverh&#246;ren&#8221; ein. Ab 19.30 Uhr hinterfragen Clarissa Ahlers und J&#252;rgen Heuer die Wahlkampfaussagen der Parteien. Als erste stellt sich Dora Heyenn (Die Linke) am Dienstag, 15. Februar, dem &#8220;Kreuzverh&#246;r&#8221; im &#8220;Hamburg Journal&#8221;. Am Mittwoch, 16. Februar, bezieht Anja Hajduk (GAL) Position, am Donnerstag, 17. Februar, nimmt Olaf Scholz (SPD) Stellung und am Freitag, 18. Februar, begibt sich Christoph Ahlhaus (CDU) in das &#8220;Kreuzverh&#246;r&#8221;. </p>
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		<title>Autobrandbek&#228;mpfung auf Sparflamme?</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 12:11:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Verwundert hat SPD-Innenexperte Andreas Dressel auf die Nachricht reagiert, die Innenbeh&#246;rde habe die Besondere Aufbauorganisation (BAO) Florian von zwischenzeitlich 200 auf jetzt 20 Beamte reduziert. Die Einheit versucht seit April vergangenen Jahres, die Serie von Brandstiftungen an Autos zu stoppen. 
&#8220;Innensenator Vahldieck hat noch in der letzten Woche die Pr&#228;senz-Reduzierung an den Hamburger Polizeikommissariaten damit [...]]]></description>
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<p>Verwundert hat SPD-Innenexperte Andreas Dressel auf die Nachricht reagiert, die Innenbeh&#246;rde habe die Besondere Aufbauorganisation (BAO) Florian von zwischenzeitlich 200 auf jetzt 20 Beamte reduziert. Die Einheit versucht seit April vergangenen Jahres, die Serie von Brandstiftungen an Autos zu stoppen.<span id="more-19178"></span></p>
<p>&#8220;Innensenator Vahldieck hat noch in der letzten Woche die Pr&#228;senz-Reduzierung an den Hamburger Polizeikommissariaten damit begr&#252;ndet, dass die Beamten unter anderem f&#252;r die BAO Florian t&#228;tig sind. Da wirft die Nachricht von der Personalreduzierung bei dieser Einheit nat&#252;rlich Fragen auf&#8221;, sagte Dressel. M&#246;glicherweise h&#228;tten die personellen Engp&#228;sse an den Polizeikommissariaten jetzt zu einer Entscheidung der Polizeif&#252;hrung gef&#252;hrt, das Engagement gegen Kfz-Brandstifter zur&#252;ckzufahren. Vor einem Jahr hatte die Innenbeh&#246;rde bereits die Dienstgruppen Pr&#228;senz an den Polizeikommissariaten aufgel&#246;st, um die Streifenwagen der Polizeikommissariate besetzen zu konnten.</p>
<p>Polizei und Innenbeh&#246;rde w&#252;rden nur z&#246;gerlich Auskunft &#252;ber das tats&#228;chliche Ausma&#223; der Brandstiftungen geben, kritisiert der SPD-Abgeordnete, der j&#252;ngst eine Anfrage an den Senat gerichtet hatte. Eine Bilanz der Arbeit der BAO sei &#252;berf&#228;llig. Bisher fehlten genaue Zahlen zu zerst&#246;rten und besch&#228;digten Autos, erfolgreichen Festnahmen, eingesetzten Beamtinnen und Beamten und entstandenen &#220;berstunden bei der Polizei. Bei der anstehenden Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik am kommenden Donnerstag m&#252;sse Innensenator Vahldieck diese Fragen beantworten, forderte Dressel.</p>
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		<title>Altona: Energie aus dem Abwasser?</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 22:41:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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GAL und CDU in Altona haben auf der heutigen Bezirksversammlung beantragt, das Bezirksamt zu beauftragen, bei gr&#246;&#223;eren Neubau- und Sanierungsvorhaben in Kooperation mit Hamburgwasser den Einsatz von Energie aus dem Sielnetz zu pr&#252;fen. 
In der Harburger Hastedtstra&#223;e l&#228;uft bereits ein Pilotprojekt in dem Hamburgwasser eine gro&#223;e Wohnanlage mit W&#228;rme aus dem Siel beheizt. Das Verfahren [...]]]></description>
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<p>GAL und CDU in Altona haben auf der heutigen Bezirksversammlung beantragt, das Bezirksamt zu beauftragen, bei gr&#246;&#223;eren Neubau- und Sanierungsvorhaben in Kooperation mit Hamburgwasser den Einsatz von Energie aus dem Sielnetz zu pr&#252;fen.<span id="more-19149"></span></p>
<p>In der Harburger Hastedtstra&#223;e l&#228;uft bereits ein Pilotprojekt in dem Hamburgwasser eine gro&#223;e Wohnanlage mit W&#228;rme aus dem Siel beheizt. Das Verfahren gewinnt mittels W&#228;rmetauscher Energie aus dem Abwasser (etwa 15 Grad) zur&#252;ck. Es ist preisg&#252;nstig und klimafreundlich &#8211; und damit ein Aush&#228;ngeschild f&#252;r die Umwelthauptstadt 2011.</p>
<p>Hamburgwasser bietet an, weitere Sielnetzanschl&#252;sse zu installieren. Allerdings ist die Nutzung wirtschaftlich nur entlang der Hauptsiele in einem Korridor von beidseits zweihundert Metern sinnvoll. Zudem bedarf es gr&#246;&#223;erer Abnehmer wie Mehrfamilienh&#228;user, Schwimmhallen oder Gewerbebetriebe. Au&#223;erdem kann das Prinzip in umgekehrter Richtung auch mittels eines W&#228;rmetauschers W&#228;rme aus B&#252;rogeb&#228;uden oder Lebensmittelm&#228;rkten in die Siele abf&#252;hren und auf diese Weise &#8220;K&#228;lte gewinnen&#8221;.</p>
<p>Dazu Lars Andersen (GAL), Sprecher f&#252;r Gr&#252;n, Umwelt- und Verbraucherschutz: &#8220;Uns hat die Vorstellung von Hamburgwasser im Umweltausschuss &#252;berzeugt. Abflie&#223;endes Warmwasser aus Waschmaschinen und Duschen beispielsweise, stellt eine bisher ungenutzte Energiequelle dar. Wir sind uns nat&#252;rlich &#252;ber die Grenzen im Klaren, w&#252;rden uns aber &#252;ber ein Modellprojekt in Altona sehr freuen.&#8221;</p>
<p><strong>So l&#228;uft&#8217;s:</strong></p>
<p>GAL und CDU beantragen daher, das Bezirksamt m&#246;ge pr&#252;fen, ob bei gr&#246;&#223;eren Neubau- oder Sanierungsvorhaben in Kooperation mit Hamburgwasser auf Grundlage der Sielnetz-Kartierung der Einsatz dieser regenerativen Technik bei dem jeweiligen Vorhaben m&#246;glich und wirtschaftlich sinnvoll ist. Bau- oder Sanierungstr&#228;ger sollten dann entsprechend beraten werden.</p>
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