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	<title>hh-heute :: nachrichtenblog für hamburg &#187; Bürgerschaft</title>
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	<description>Aktuelle Informationen für Hamburg aus Politik, Kultur, Gewerkschaften, Vereinen und Verbänden. Links - dort wo das Herz schlägt</description>
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		<title>SPD fordert: Kinderrechte ins Grundgesetz</title>
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		<pubDate>Wed, 18 May 2011 19:48:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Nachdem in der vergangenen Legislaturperiode die heutige B&#252;rgerschaftspr&#228;sidentin Carola Veit und der heutgige Fraktionsvorsitzende Andreas Dressel (beide SPD) mangels parlamentarischer Mehrheit mit einem entsprechenden Antrag gescheitert waren, nehmen die Sozialdemokraten das Thema wieder auf und fordern, einen Bundesrats-Prozess in Gang zu setzen, um Kinderrechte ins Grundgesetz aufzunehmen. 
&#8220;Das Recht eines jeden Kindes auf Achtung seiner [...]]]></description>
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<p>Nachdem in der vergangenen Legislaturperiode die heutige B&#252;rgerschaftspr&#228;sidentin Carola Veit und der heutgige Fraktionsvorsitzende Andreas Dressel (beide SPD) mangels parlamentarischer Mehrheit mit einem entsprechenden Antrag gescheitert waren, nehmen die Sozialdemokraten das Thema wieder auf und fordern, einen Bundesrats-Prozess in Gang zu setzen, um Kinderrechte ins Grundgesetz aufzunehmen.<span id="more-19802"></span></p>
<p>&#8220;Das Recht eines jeden Kindes auf Achtung seiner W&#252;rde, auf Entwicklung und Entfaltung seiner Pers&#246;nlichkeit, auf gewaltfreie Erziehung, k&#246;rperliche und geistige Unversehrtheit und den besonderen Schutz vor Gewalt und Vernachl&#228;ssigung sind die Werte, die wir f&#252;r unsere Kinder gew&#228;hrleisten m&#252;ssen&#8221;, betonte Melanie Leonhard, Sprecherin der SPD-Fraktion f&#252;r Familie, Kinder und Jugend, die Zielsetzung eines heute in der B&#252;rgerschaft debattierten Antrags der SPD-Fraktion (&#8220;Hamburg muss vorangehen: endlich Kinderrechte in das Grundgesetz aufnehmen!&#8221;, Drs. 20/420).</p>
<p>Die SPD-Fraktion fordert mit diesem Antrag den Senat auf, im Rahmen einer Bundesratsinitiative den verfassungsrechtlichen Schutz von Kindern im Sinne einer eigenst&#228;ndigen Aufnahme von Kinderrechten in den Grundrechtskatalog unseres Grundgesetzes zu unterst&#252;tzen bzw. entsprechend selbst initiativ zu werden. Orientierungsrahmen hierbei solle die UN-Kinderrechtskonvention sein.</p>
<p>Leonhard unterstrich, dass neben der verfassungsrechtlichen Verankerung kinder- und familiengerechte Lebensbedingungen herrschen m&#252;ssen: &#8220;Die j&#252;ngsten Beschl&#252;sse des SPD-Senats f&#252;r eine St&#228;rkung der fr&#252;hen Bildung und von sozial benachteiligten Kindern sind wichtige Fortschritte f&#252;r Kinder und Familien &#8211; sie helfen, den verfassungsrechtlichen Anspruch auch materiell und mit Leben zu f&#252;llen.&#8221;</p>
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		<title>Stadtwerkstatt in der B&#252;rgerschaft</title>
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		<pubDate>Tue, 03 May 2011 12:03:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Mit dem Angebot einer Stadtwerkstatt will die SPD-Fraktion eine bessere und intensivere B&#252;rgerbeteiligung in der Stadtentwicklung f&#246;rdern. Ein entsprechender Antrag wird morgen in der B&#252;rgerschaft diskutiert. 
„Wir wollen eine bessere Beteiligungskultur. Wir wollen die B&#252;rger fr&#252;her, umfassender und ernsthafter in Stadtentwicklungsprozesse einbeziehen. Die Stadtwerkstatt soll hierzu beitragen und ein neues Angebot f&#252;r dialogorientierte Stadtentwicklung schaffen. [...]]]></description>
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<p>Mit dem Angebot einer Stadtwerkstatt will die SPD-Fraktion eine bessere und intensivere B&#252;rgerbeteiligung in der Stadtentwicklung f&#246;rdern. Ein entsprechender Antrag wird morgen in der B&#252;rgerschaft diskutiert.<span id="more-19722"></span></p>
<p>„Wir wollen eine bessere Beteiligungskultur. Wir wollen die B&#252;rger fr&#252;her, umfassender und ernsthafter in Stadtentwicklungsprozesse einbeziehen. Die Stadtwerkstatt soll hierzu beitragen und ein neues Angebot f&#252;r dialogorientierte Stadtentwicklung schaffen. Hier sollen wichtige Debatten zur Entwicklung der Stadt so gef&#252;hrt werden, dass jeder Hamburger und jede Hamburgerin sich daran sinnvoll beteiligen kann. Es geht um Transparenz, Information, Austausch und auch echte Einflussnahme“, so der SPD-Stadtentwicklungsexperte Andy Grote.</p>
<p>Kluge Stadtentwicklungspolitik m&#252;sse an den Interessen der Menschen, die von ihr betroffen sind, orientiert sein, sie seien letztlich die entscheidende Grundlage f&#252;r jede Politik, so Grote. Und weiter: „Wir wissen heute auch noch gar nicht, welche tats&#228;chlich die besten Instrumente, Methoden und Verfahren der B&#252;rgerbeteiligung sind; auch dies soll in der Stadtwerkstadt diskutiert und ausprobiert werden.“</p>
<p>Um diese neue Planungskultur zu f&#246;rdern, hat die SPD-Fraktion nun einen Antrag in die morgige B&#252;rgerschaft eingebracht. Darin fordert sie den Senat auf, neben anderen Instrumenten der Beteiligungskultur, eine Hamburger Stadtwerkstatt zu konzipieren. Diese sollte:</p>
<p>- Eine Plattform f&#252;r Planungsinteressierte, f&#252;r Hamburgerinnen und Hamburger, f&#252;r Besucherinnen und Besucher, f&#252;r Investoren und Fachleute sein.</p>
<p>- In wechselnden Ausstellungen den Stand der Hamburger Stadtplanung zu verschiedenen Themen und Projekten pr&#228;sentieren.</p>
<p>- In Diskussionsveranstaltungen und Workshops B&#252;rgerinnen und B&#252;rger und Expertinnen und Experten &#252;ber ihre Vorstellungen von Stadt diskutieren lassen und gemeinsam L&#246;sungsans&#228;tze f&#252;r aktuelle Probleme entwickeln.</p>
<p>- Auch vor Ort in den Stadtteilen k&#246;nnte die Hamburger Stadtwerkstatt mit Ausstellungen und Veranstaltungen zu aktuellen Themen aktiv werden.</p>
<p>„Schon Kinder und Jugendliche k&#246;nnen lernen, wie der Stadtorganismus funktioniert, wie Planungsentscheidungen zustande kommen und wie man sich daran beteiligen kann“, so der Fachsprecher.</p>
<p>Auch sollen in der Hamburger Stadtwerkstatt alle Projekte und Planungsvorhaben von gesamtst&#228;dtischer Bedeutung und herausragende bezirkliche Projekte und Planungsvorhaben in einer m&#246;glichst fr&#252;hen Phase vorgestellt werden, um die M&#246;glichkeit einer breiten Diskussion in der Stadt mit Beteiligten und Betroffenen, Abgeordneten, Fachleuten und Interessierten – au&#223;erhalb und m&#246;glichst vor dem Beginn f&#246;rmlicher Planverfahren – zu er&#246;ffnen.</p>
<p><strong>Zum Hintergrund:</strong></p>
<p>An vielen Stellen in der Stadt waren und sind st&#228;dtebauliche Entwicklungen und Vorhaben umstritten. Die Notwendigkeit neuer Formen des politischen Dialogs und der Beteiligung der B&#252;rgerinnen und B&#252;rger an st&#228;dtebaulichen Planungen wird immer offenkundiger. “Interesse und Anspruch der B&#252;rgerinnen und B&#252;rger, in entscheidende bauliche Ver&#228;nderungen in den Quartieren aber auch in Grundsatzfragen der Stadtentwicklung in Hamburg einbezogen zu werden, ist unver&#228;ndert gro&#223;. Die Beteiligungsverfahren der Vergangenheit waren zum Teil erfolgreich, zum Teil waren sie es nicht. Auch die wichtigen Ziele des neuen Senats beim Wohnungsbau k&#246;nnen wir nur erreichen, wenn wir die B&#252;rgerinnen und B&#252;rger fr&#252;hzeitig und intensiv in die Planungen einbeziehen. “, so Grote weiter.</p>
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		<title>Dressel neuer Fraktionsvorsitzender</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 20:38:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Die SPD-B&#252;rgerschaftsfraktion hat Dr. Andreas Dressel zum Fraktionschef gew&#228;hlt. Er folgt Michael Neumann, der am kommenden Mittwoch Innensenator werden soll. Dressel erhielt am Montagabend 60 Ja- und einer Nein-Stimme (Enthaltungen 0, Anwesende Stimmberechtigte: 61). 
Zu Dressels Stellvertreterinnen und Stellvertretern wurde die Abgeordnete Ksenija Bekeris (44; 12; 5), die bisherigen Fachsprecherin f&#252;r Gleichstellungspolitik Gabriele Dobusch (48; [...]]]></description>
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<p>Die SPD-B&#252;rgerschaftsfraktion hat Dr. Andreas Dressel zum Fraktionschef gew&#228;hlt. Er folgt Michael Neumann, der am kommenden Mittwoch Innensenator werden soll. Dressel erhielt am Montagabend 60 Ja- und einer Nein-Stimme (Enthaltungen 0, Anwesende Stimmberechtigte: 61).<span id="more-19549"></span></p>
<p>Zu Dressels Stellvertreterinnen und Stellvertretern wurde die Abgeordnete Ksenija Bekeris (44; 12; 5), die bisherigen Fachsprecherin f&#252;r Gleichstellungspolitik Gabriele Dobusch (48; 11; 2) und der Obmann im PUA HSH Nordbank Thomas V&#246;lsch, (60; 1; 0) gew&#228;hlt.</p>
<p>Die bisherige Stellvertreterin Dorothee Stapelfeldt und der Stellvertreter Peter Tschentscher sind als Wissenschafts- und Finanzsenatorin bzw. -Senator vorgesehen. Ingo Egloff ist bereits f&#252;r Olaf Scholz in den Bundestag eingezogen. Das Amt des Parlamentarischen Gesch&#228;ftsf&#252;hrers &#252;bernimmt der Fachsprecher Soziales Dirk Kienscherf (49; 10; 2). Er folgt Britta Ernst, die nicht erneut kandidierte.</p>
<p>Dressel: &#8220;Wir sind bereit, mit voller Kraft in die parlamentarische Arbeit einzusteigen &#8211; immer im Dialog mit der Stadt und ihren B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern. Wir wollen gemeinsam mit dem Senat dieses Neuanfang f&#252;r Hamburg zu einem gro&#223;en Erfolg machen. Dazu lade ich die Opposition zu konstruktiven Mitgestaltung ein.&#8221;</p>
<p>Vom Fraktionsvorstand nominiert f&#252;r das Pr&#228;sidentenamtes der Hamburgischen B&#252;rgerschaft wurde die Fachsprecherin f&#252;r Familie, Kinder und Jugend Carola Veit; Mathias Petersen kandidierte ebenfalls. Veit erhielt 32 Stimmen, Petersen 28, Enthaltungen: 1. Barbara Duden wurde anschlie&#223;end im Amt der Vize-Pr&#228;sidentin best&#228;tigt (53; 3; 5).</p>
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		<title>Fahrplan zur Senatsbildung steht</title>
		<link>http://www.hh-heute.de/fahrplan-zur-senatsbildung-steht/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Mar 2011 11:18:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Olaf Scholz und die SPD haben jetzt ihren Fahrplan zur Senatsbildung aufgestellt. Noch immer fehlen die von vielen sehnlich erwarteten Namen. Neu und heute bekanntgegeben: Dr. Christoph Krupp, bisher Bezirksamtsleiter in Bergedorf, wird Chef der Senatskanzlei.  
W&#228;hrend manch anderer Bezirksamtsleiter notfalls auch noch vor einem neuen Toilettenh&#228;uschen ein buntes Band durchschneidet, um in die [...]]]></description>
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<p>Olaf Scholz und die SPD haben jetzt ihren Fahrplan zur Senatsbildung aufgestellt. Noch immer fehlen die von vielen sehnlich erwarteten Namen. Neu und heute bekanntgegeben: Dr. Christoph Krupp, bisher Bezirksamtsleiter in Bergedorf, wird Chef der Senatskanzlei. <span id="more-19370"></span></p>
<p>W&#228;hrend manch anderer Bezirksamtsleiter notfalls auch noch vor einem neuen Toilettenh&#228;uschen ein buntes Band durchschneidet, um in die Zeitung zu kommen, zeichnete sich Christoph Krupp in den vergangenen zehn Jahren vor allem durch unaufgeregte Effektivit&#228;t aus. In Bergedorf ist er so anerkannt, dass er 2007 &#8211; damals hatte die CDU eine absolute Mehrheit auch im Bezirk! &#8211; im Amt best&#228;tigt wurde.</p>
<p>Die neu gew&#228;hlte B&#252;rgerschaft wird sich am kommenden Montag konstituieren. Schon vor der Sitzung treten die CDU-Senatoren Vahldieck und Wersich zur&#252;ck, da sie sonst ihr Abgeordnetenmandat nicht annehmen k&#246;nnten. Wegen der knappen Mehrheit der SPD wird Olaf Scholz vermutlich formal das Mandat annehmen m&#252;ssen, sich anschlie&#223;end als B&#252;rgermeister zur Wahl stellen und dann, nach erfolgreicher Wahl, das Mandat wieder niederlegen.</p>
<p>Mit Scholz&#8217; Wahl endet die Amtszeit der bisherigen Senatoren. Die Staatsr&#228;te hingegen bleiben &#8211; bis auf den Chef der Senatskanzlei, Sch&#246;n &#8211; zun&#228;chst im Amt. Christoph Krupp wird dann ins Amt berufen; mit ihm will Scholz die Beh&#246;rdenzuschnitte, das Regierungsprogramm und letztlich auch das Personaltableau entwickeln. Am 20. M&#228;rz wird das gesamte Paket auf einem SPD-Landesparteitag vorgestellt, f&#252;r die B&#252;rgerschaftssitzung am 23. M&#228;rz stehen die Best&#228;tigung des vom Ersten B&#252;rgermeister Scholz berufenen Senats durch die Hamburgische B&#252;rgerschaft und die Regierungserkl&#228;rung auf der Tagesordnung.</p>
<p>Die dann abgeschlossene Senatsbildung wird &#8211; einschlie&#223;lich Ferienzeit &#8211; einen Monat gedauert haben. Z&#252;gige Arbeit.</p>
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		<title>Das Geheimnis von Platz 31</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 21:44:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Das neue Wahlrecht birgt viele &#220;berraschungen &#8211; auch f&#252;r die, die sich auszukennen glaubten. Das Geheimnis des Listenplatzes 31 zum Beispiel hat wohl niemand erahnt. 
Eigentlich gilt: Wer auf einem vorderen Listenplatz steht, hat bessere Chancen als die Kollegen von weiter hinten. Es sei denn, angesichts der vielen Namen und Listen wird Papier gespart, wie [...]]]></description>
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<p>Das neue Wahlrecht birgt viele &#220;berraschungen &#8211; auch f&#252;r die, die sich auszukennen glaubten. Das Geheimnis des Listenplatzes 31 zum Beispiel hat wohl niemand erahnt.<span id="more-19327"></span></p>
<p>Eigentlich gilt: Wer auf einem vorderen Listenplatz steht, hat bessere Chancen als die Kollegen von weiter hinten. Es sei denn, angesichts der vielen Namen und Listen wird Papier gespart, wie am vergangenen Sonntag. Denn da standen zwar jeweils die Namen vom Landeslistenplatz 1 bis 30 unter einander, aber daneben gab es eine zweite Spalte &#8211; beginnend mit Platz 31. Ergebnis: Die 31er haben sowohl bei der SPD wie bei CDU und GAL besonders gut abgeschnitten. </p>
<p>W&#228;re nur die CDU betroffen, k&#246;nnte man noch glauben, die W&#228;hler h&#228;tten es wirklich so gemeint: Nummer 31 ist hier Noch-Innensenator Heino Vahldieck, der stolze 12.928 Stimmen einsammelte. Mehr haben bei der Union nur Ahlhaus, Scheuerl und Wersich. Aber &#8211; bei allem Respekt: Wie anders als durch die optisch hervorragende Platzierung kam Heidrun Schmidt bei der GAL zu ihren 7.278 Stimmen? Und bei der SPD hat die 31 dem Stadtentwicklungsexperten Jan Quast in die neue B&#252;rgerschaft verholfen &#8211; 10.174 Stimmen, das bringt ihn weit nach vorn und direkt ins Parlament.</p>
<p><em>Kein Missverst&#228;ndnis jetzt: Wir g&#246;nnen allen ihre Mandate. Aber vielleicht sollte in zwei Jahren noch einmal bedacht werden, ob zweispaltige Stimmzettel der Weisheit letzter Schluss sind.</em></p>
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		<title>M&#252;llgeb&#252;hren: Gut gemeint und schlecht gemacht</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 20:39:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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SPD-Umweltexpertin Monika Schaal hat die Neuordnung bei M&#252;llabfuhr und M&#252;llabfuhrgeb&#252;hren kritisiert. &#8220;Grunds&#228;tzlich ist es richtig, diejenigen zu belohnen, die M&#252;ll vermeiden und trennen. Aber die neue Regelung ist nicht konsequent durchdacht. Und sie schafft mehr Frust als Lust zum M&#252;lltrennen&#8221;, sagte SPD-Umweltexpertin Monika Schaal in der B&#252;rgerschaft. Rund die H&#228;lfte aller Haushalte werde zun&#228;chst mehr [...]]]></description>
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<p>SPD-Umweltexpertin Monika Schaal hat die Neuordnung bei M&#252;llabfuhr und M&#252;llabfuhrgeb&#252;hren kritisiert. &#8220;Grunds&#228;tzlich ist es richtig, diejenigen zu belohnen, die M&#252;ll vermeiden und trennen. Aber die neue Regelung ist nicht konsequent durchdacht. Und sie schafft mehr Frust als Lust zum M&#252;lltrennen&#8221;, sagte SPD-Umweltexpertin Monika Schaal in der B&#252;rgerschaft. Rund die H&#228;lfte aller Haushalte werde zun&#228;chst mehr zahlen m&#252;ssen, statt zu sparen. &#8220;Ich f&#252;rchte, dass die so genannte Recyclingoffensive lediglich eine Geb&#252;hrenerh&#246;hung kaschieren soll&#8221;, sagte Schaal.<span id="more-19029"></span></p>
<p>&#8220;Es spart nur Geld, wer bereits eine gr&#252;ne Tonne hat. Diese Haushalte brauchten keinen Anreiz, weil sie bereits ihren M&#252;ll trennen. F&#252;r sie ist die Geb&#252;hrensenkung ein reiner Mitnahmeeffekt. F&#252;r alle anderen Haushalte w&#228;re eine vorherige Informations- und Motivationsphase sicher &#252;berzeugender gewesen&#8221;, sagte Schaal. Wer heute bereits Gartenabfall kompostiere, Altpapier und Altglas zum Container bringe und Recycling-Stoffe im gelben Sack entsorge, m&#252;sse dennoch mehr f&#252;r seine Restm&#252;ll-Tonne zahlen. &#8220;Das zeigt, dass das Konzept gut gemeint aber schlecht gemacht ist&#8221;, sagte Schaal.</p>
<p>Dass jetzt die meisten Haushalte in Hamburg mehr f&#252;r die graue Tonne zahlen m&#252;ssten, schaffe schlechte Stimmung. Dar&#252;ber hinaus komme das Bestellformular f&#252;r gelbe, blaue und gr&#252;ne Tonne erst mit der Rechnung f&#252;r das kommende Jahr. Dann vergehe Zeit, bis die Tonnen ausgeliefert werden. Und dann m&#252;sse mehr gezahlt werden, ehe die neue Regelung &#8211; wie etwa die 14-t&#228;gige Abholung &#8211; eine Ersparnis bringt. </p>
<p>&#8220;Gut gedacht &#8211; schlecht gemacht. So wird der Haushaltskunde unn&#246;tig ver&#228;rgert&#8221;, sagte Schaal. Es w&#228;re fatal, wenn der Anreiz zum M&#252;lltrennen lediglich eine Geb&#252;hrenerh&#246;hung kaschieren solle. &#8220;Dann w&#252;rde die Idee der Recyclingwirtschaft in Verruf geraten&#8221;, warnte Schaal.</p>
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		<title>„Rolle r&#252;ckw&#228;rts zu Lasten der Kinder“</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 20:37:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Im Sommer 2010 hatten sich die vier B&#252;rgerschaftsfraktionen auf eine Abschaffung der Schullaufbahnempfehlung geeinigt. Stattdessen sollten die Eltern eine differenzierte Einsch&#228;tzung zum Entwicklungsstand ihres Kindes erhalten. Die CDU f&#252;hrt nun die Gymnasialempfehlung wieder ein. Sie bricht damit aus dem schulpolitischen Konsens aus. Kritik gibt&#8217;s von allen Seiten. 
Kritik kommt jetzt auch von der GAL und [...]]]></description>
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<p>Im Sommer 2010 hatten sich die vier B&#252;rgerschaftsfraktionen auf eine Abschaffung der Schullaufbahnempfehlung geeinigt. Stattdessen sollten die Eltern eine differenzierte Einsch&#228;tzung zum Entwicklungsstand ihres Kindes erhalten. Die CDU f&#252;hrt nun die Gymnasialempfehlung wieder ein. Sie bricht damit aus dem schulpolitischen Konsens aus. Kritik gibt&#8217;s von allen Seiten.<span id="more-19027"></span></p>
<p><strong>Kritik kommt jetzt auch von der GAL und von der Elternkammer:</strong></p>
<p>„Mit der zwingenden Erg&#228;nzung des Einsch&#228;tzungsbogens um eine Gymnasialempfehlung torpediert Senator Wersich unseren wohl&#252;berlegten Abw&#228;gungsprozess“, kritisiert <strong>Michael Gwosdz, der bildungspolitische Sprecher der GAL-B&#252;rgerschaftsfraktion.</strong> „Die CDU macht eine Rolle r&#252;ckw&#228;rts in Zeiten konservativer Bildungspolitik, als viele Kinder pauschal ausgesiebt und um ihre Chancen gebracht wurden. Die CDU bricht damit aus dem Konsens der B&#252;rgerschaftsfraktionen und der Kammern aus. Wir waren uns einig, mit einer differenzierten Einsch&#228;tzung das Elternwahlrecht zu unterst&#252;tzen. Diesem sollte nicht durch eine Laufbahnempfehlung vorgegriffen werden.“</p>
<p>Mit Blick auf den k&#252;nftigen Stellenwert der Stadtteilschule bef&#252;rchtet Gwosdz: „Die Gymnasialempfehlung wird auch zu Lasten der Stadtteilschule wieder eingef&#252;hrt. Es wird der Eindruck erweckt, dass sie eine Schule zweiter Klasse sei.“ Michael Gwosdz appelliert an die CDU, zu den eigenen Beschl&#252;ssen zu stehen, denn im Wahlprogramm schreibt die CDU: „Wir stehen f&#252;r das Elternwahlrecht nach der 4. Klasse. Die Eltern werden bei ihrer Entscheidung durch eine differenzierte Einsch&#228;tzung der abgebenden Schule unterst&#252;tzt.“</p>
<p><strong>Die Elternkammer </strong> kritisiert in einem aktuellen Beschluss, dass die Grundschulen im Unterschied zu den bisherigen Planungen (auf Basis der Vereinbarungen der vier B&#252;rgerschafts-Fraktionen mit der Volksinitiative und unter Einbeziehung der drei schulischen Kammern zur 14. Schulgesetz-Novellierung) zur Abgabe einer Empfehlung zur weiteren Schullaufbahn verpflichtet werden,</p>
<p>An Gr&#252;nden nennt die Kammer unter anderem</p>
<p>- eine Prognose f&#252;r eine ganze Schullaufbahn (also &#252;ber weitere 8 bis 9 Jahre) ist insbesondere bei denjenigen Sch&#252;ler/-innen, die nicht eindeutig leistungsschwach oder leistungsstark sind, praktisch nicht m&#246;glich. Trotzdem werden per simples Ankreuzen scheinbar eindeutige Aussagen getroffen.</p>
<p>- Sch&#252;ler/-innen werden infolgedessen weiter nach dem Muster &#8220;mit/ohne Gymnasialempfehlung&#8221; abgestempelt und stigmatisiert.</p>
<p>- die nach z&#228;hen Verhandlungen im Herbst erzielte Vereinbarung aller Fraktionen mit der Volksinitiative und unter Einbeziehung der Kammern wird ohne Not gebrochen.</p>
<p>- die Verbindung von bewerteten Kompetenzen (sehr schwach bis sehr stark ausgepr&#228;gt) mit der sich unmittelbar anschlie&#223;enden Empfehlung „Gymnasium“ oder „Stadtteilschule“ legt scheinbar den Schluss nahe, wer jeweils stark ausgepr&#228;gte Kompetenzen habe, w&#252;rde f&#252;r das (zuerst genannte) Gymnasium empfohlen, ansonsten f&#252;r die Stadtteilschule. Das ist zum einen eine irrige Schlussfolgerung, weil manche der genannten Kompetenzen auch f&#252;r den schulischen Erfolg auf einigen Stadtteilschulen dringend erforderlich sind (z.B. Selbst&#228;ndigkeit, Probleml&#246;sungskompetenz, Kommunikation) und nimmt zum anderen eine Priorisierung vor (Gymnasium als erste Wahl, Stadtteilschule als zweite). Der intendierten Gleichwertigkeit der beiden Schulformen wird damit ein B&#228;rendienst erwiesen.</p>
<p>Das novellierte Schulgesetz schreibt das freie Elternwahlrecht bei der Anmeldung auf eine weiterf&#252;hrende Schulform fest. Wenn der Einsch&#228;tzungsbogen somit in erster Linie den Eltern zur Orientierung in dieser Frage dienen soll, stellt sich die Frage, warum die Grundschulen den Sorgeberechtigten empfehlen sollen diesen bei der Anmeldung f&#252;r die weiterf&#252;hrende Schule vorzulegen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden die Anmeldeschulen die Eltern faktisch verpflichten, den Empfehlungsbogen vorzulegen. Das Elternwahlrecht wird damit unterh&#246;hlt, weil der Bogen zum Auswahl-Instrument der weiterf&#252;hrenden Schulen wird.</p>
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		<title>Schluss mit der Geheimpolitik im Sport!</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 20:23:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Timmermann]]></category>

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Die SPD-Sportpolitikerin Juliane Timmermann hat den Umgang des Senats mit den Sportvereinen in Hamburg kritisiert. &#8220;Zwei Jahre lang wurde an einem Sportentwicklungsplan gearbeitet. Die vom Senat behauptete Beteiligung aller Partner im Sport war dabei eine Farce. Das sieht man zuletzt daran, dass der Senat trotz Forderung des Hamburger Sportbundes nicht bereit war, diesen bei der [...]]]></description>
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<p>Die SPD-Sportpolitikerin Juliane Timmermann hat den Umgang des Senats mit den Sportvereinen in Hamburg kritisiert. &#8220;Zwei Jahre lang wurde an einem Sportentwicklungsplan gearbeitet. Die vom Senat behauptete Beteiligung aller Partner im Sport war dabei eine Farce. Das sieht man zuletzt daran, dass der Senat trotz Forderung des Hamburger Sportbundes nicht bereit war, diesen bei der &#220;bergabe des Plans zu beteiligen&#8221;, sagte Timmermann.<span id="more-19025"></span></p>
<p>Zentrale Kritik an der Sportpolitik des Senats sei immer gewesen, dass es keine transparenten Strukturen gibt. &#8220;Dass diese Kritik berechtigt ist, hat der Senat mit seinem sportpolitischen Herumfuhrwerken der j&#252;ngsten Vergangenheit eindrucksvoll bewiesen.&#8221; Anstatt alle Akteure vom Anfang an am Prozess der Sportentwicklungsplanung zu beteiligen, habe sich der Senat f&#252;r einen Alleingang mit unbekanntem Ziel entschieden.</p>
<p>Timmermann fordert den Senat auf, m&#246;glichst schnell, offen und umfassend &#252;ber Entstehung und Ziele seiner bisherigen Sportentwicklungsplanung zu informieren. &#8220;Diese Planung hat 200.000 Euro gekostet. Die Hamburgerinnen und Hamburger innerhalb wie au&#223;erhalb der Sportvereine haben ein Recht auf Transparenz&#8221;, sagte Timmermann.</p>
<p><strong><em>Auch die LINKE kritisiert den Senat:</em></p>
<p>Sportentwicklungsplanung geheim – LINKE gegen Nutzungsgeb&#252;hren<br />
</strong><br />
Heute wird der Abschlussbericht zur Sportentwicklungsplanung vorgestellt, den Prof. Dr. Christian Wopp (Universit&#228;t Oldenburg) im Auftrag des Senats in den vergangenen anderthalb Jahren erarbeitet hat. Gleich zwei Eigent&#252;mlichkeiten fallen ins Auge:</p>
<p>Zum einen findet diese Tagung offensichtlich unter weitgehendem Ausschluss der (sport)politischen &#214;ffentlichkeit statt, weder der Hamburger Sportbund noch die B&#252;rgerschaftsfraktionen &#8211; zumindest die der LINKEN &#8211; sind bis heute &#252;ber diese Zusammenkunft auch nur in Kenntnis gesetzt worden.</p>
<p>Wohl nicht zuf&#228;llig findet diese klandestine Veranstaltung in den R&#228;umen der Handelskammer statt, nicht eben einem Zentrum des Breiten- oder Spitzensports, sehr wohl aber eine Institution, die in ihrer im November 2010 vorgelegten 66-seitigen Studie „Auf Leistung setzen – Der Sport als Wirtschaftsfaktor Hamburgs“ als „sportliches Ziel Hamburgs f&#252;r die Dekade 2011 bis 2020“ katego-risch formuliert: „Hamburg ist eine auf den Leistungssport orientierte Sportstadt&#8230;“ (S. 41).</p>
<p>Der sportpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE, Dr. Joachim Bischoff, erkl&#228;rt dazu: „Es ist schon eine Unverfrorenheit des Senats und seines Sportamtes, die Ergebnisse der lange erwarteten Sportentwicklungsplanung (SEP) quasi unter Ausschluss der &#214;ffentlichkeit zu pr&#228;sentieren. Hier geht es um nichts weniger als die Weichenstellung im Sport f&#252;r die n&#228;chsten Jahre, wenn nicht Jahrzehnte. Und da sollten doch insbesondere die Verb&#228;nde, &#252;berhaupt alle gesellschaftlich relevanten Kr&#228;fte mehr als nur ein W&#246;rtchen mitreden k&#246;nnen.</p>
<p>Bezeichnend ist der Umstand, dass der CDU-Minderheitssenat f&#252;r die Pr&#228;sentation der Ergebnisse der SEP ausgerechnet die Handelskammer gew&#228;hlt hat. Dies ist dann allerdings schon eine Art Richtungsentscheidung, steht diese Institution doch wie kaum eine andere f&#252;r die einseitige F&#246;rderung von Event-, Leistungs- und Spitzensport auf Kosten der vor sich hin modernden Sportst&#228;tten, die eine Millionen schwere Finanzspritze seit Jahren n&#246;tig h&#228;tten – zu Gunsten der Hunderttausende Sporttreibenden in dieser Stadt.“</p>
<p>Im &#220;brigen bleibt abzuwarten, inwieweit Prof. Wopp an seinem Vorschlag festh&#228;lt, eine Sportst&#228;ttennutzungssteuer einzuf&#252;hren. Die Erhebung von Geb&#252;hren f&#252;r die Nutzung st&#228;dtischer Sportanlagen wird von der LINKEN aus prinzipiellen Gr&#252;nden abgelehnt. Das wird unsere Fraktion in der heutigen B&#252;rgerschaftssitzung unterstreichen, in der sie einen wirklich richtungweisenden Antrag – ganz &#246;ffentlich – einbringen, der klar fordert: Keine Einf&#252;hrung von Sportanlagennutzungsgeb&#252;hren!</p>
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		<title>Traditionsdruckerei Broschek: Insolvenz</title>
		<link>http://www.hh-heute.de/traditionsdruckerei-broschek-insolvenz/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 20:11:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Insolvenz]]></category>
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F&#252;r ein weiteres Hamburger Traditionsunternehmen, die Tiefdruckerei Broschek in Meiendorf, wurde jetzt ein Antrag auf Insolvenzer&#246;ffnung gestellt. Diese erfolge im Rahmen der Gesamtinsolvenz der &#8220;schlott gruppe ag&#8221;. Von der Insolvenz sind unmittelbar die 140 Besch&#228;ftigten von Broschek Tiefdruck in Hamburg Meiendorf und auch &#252;ber 100 Leiharbeitnehmer betroffen. Im Norden sind in L&#252;beck an die 100 [...]]]></description>
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<p>F&#252;r ein weiteres Hamburger Traditionsunternehmen, die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tiefdruckverfahren">Tiefdruckerei </a>Broschek in Meiendorf, wurde jetzt ein Antrag auf Insolvenzer&#246;ffnung gestellt. Diese erfolge im Rahmen der Gesamtinsolvenz der &#8220;schlott gruppe ag&#8221;. Von der Insolvenz sind unmittelbar die 140 Besch&#228;ftigten von Broschek Tiefdruck in Hamburg Meiendorf und auch &#252;ber 100 Leiharbeitnehmer betroffen. Im Norden sind in L&#252;beck an die 100 Arbeitnehmer/-innen in der zweiten Druckerei betroffen.<span id="more-19018"></span></p>
<p>Die Firma Broschek ist &#252;ber 200 Jahre in Hamburg angesiedelt. Anfang 2000 wurde das Unternehmen in die Schlott-Gruppe integriert, die Familie Broschek wurde Aktion&#228;rin und zog in den Aufsichtsrat ein.<br />
&#8220;Der Wachstumskurs wurde fremdfinanziert und nicht konsolidiert. Die Ursache f&#252;r die Insolvenz liegt nicht &#8211; wie oft behauptet &#8211; im Preiswettbewerb um Kataloge und Zeitschriften, sondern in der Strategie des Vorstands&#8221;, kritisiert Kersten Artus, gewerkschaftspolitische Sprecherin der LINKEN in der Hamburgischen B&#252;rgerschaft.</p>
<p>Kersten Artus hatte bereits vor zwei Jahren den Besch&#228;ftigten die Solidarit&#228;t der Linksfraktion w&#228;hrend harter Sozialtarifverhandlungen &#252;berbracht. Damals sollten die Helferl&#246;hne gesenkt werden. Dies wurde erfolgreich abgewehrt. Nun sollen die Besch&#228;ftigten erneut die Folgen von Missmanagement ausbaden.</p>
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		<title>Umfrage: SPD f&#252;hrt weiterhin klar</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Jan 2011 13:58:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Wenn Sonntag B&#252;rgerschaftswahl w&#228;re, h&#228;tte die SPD mit gro&#223;em Abstand die Nase vorn, hat auch die neuste Umfrage des Meinungsforschungsinstituts infratest dimap im Auftrag des NDR ergeben. Aber die Umfrage zeigt auch Bewegung gegen&#252;ber dem Vergleichstest im Dezember: Noch l&#228;ngst nicht alle W&#228;hlerinnen und W&#228;hler haben sich endg&#252;ltig entschieden. 
Unver&#228;ndert positiv ist der Wert f&#252;r [...]]]></description>
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<p>Wenn Sonntag B&#252;rgerschaftswahl w&#228;re, h&#228;tte die SPD mit gro&#223;em Abstand die Nase vorn, hat auch die neuste Umfrage des Meinungsforschungsinstituts infratest dimap im Auftrag des NDR ergeben. Aber die Umfrage zeigt auch Bewegung gegen&#252;ber dem Vergleichstest im Dezember: Noch l&#228;ngst nicht alle W&#228;hlerinnen und W&#228;hler haben sich endg&#252;ltig entschieden.<span id="more-18962"></span></p>
<p>Unver&#228;ndert positiv ist der Wert f&#252;r die SPD: 43 % der Hamburger wollen den Sozialdemokraten ihre Stimme geben. Leicht abgebr&#246;ckelt ist der Wert von Wunsch-Koalitionspartner GAL &#8211; jetzt noch 17 statt vorher 19 %. Gemeinsam w&#228;ren es nach dieser Umfrage dennoch 60 % und damit weit mehr, als Olaf Scholz f&#252;r seine Regierung ben&#246;tigt. Dies w&#228;re auch weiterhin die Wunsch-Koalition der W&#228;hlerinnen und W&#228;hler: 39 % h&#228;tten gern Rotgr&#252;n, weit mehr als sich f&#252;r jede andere Koalition oder die Alleinregierung einer der Rathausparteien entscheiden w&#252;rden.</p>
<p>Deutlich aufgeholt hat die CDU: + 4 % auf jetzt 26 %. Das ist zwar noch immer sehr wenig, aber mit einem &#228;hnlichen Wahlergebnis &#8211; und passenden Koalitionspartnern &#8211; hatte Ole von Beust 2001 seinen ersten Senat gebildet. An den Koalitionspartnern (damals Schill und FDP) wird es dieses Mal aber scheitern &#8211; ein Schill ist zum Gl&#252;ck nicht in Sicht, die FDP k&#228;me mit den jetzt prognostizierten 4 % gar nicht ins Parlament, und alle Anderen bringen es gemeinsam auf 5 %. </p>
<p>Auch f&#252;r eine &#8211; wohl nur als Rechenspielerei interessante &#8211; Neuauflage von Schwarzgr&#252;n w&#252;rde es derzeit nicht reichen: Zwar haben CDU und GAL in der Umfrage ebenso 43 % wie die SPD, aber auf Seiten der Opposition g&#228;be es ja auch noch die LINKE. Allerdings: Ihr billigt die Umfrage nur 5 % zu &#8211; nach derzeitigem Stand eine echte Zitterpartie!</p>
<p>K&#246;nnten die Hamburgerinnen und Hamburger ihren B&#252;rgermeister direkt w&#228;hlen, er st&#252;nde wohl fest: Trotz deutlicher Verluste des einen (- 7 %) und Gewinne des anderen (+ 4 %) Kandidaten d&#252;rfte der Vorsprung von Olaf Scholz (59 %) von Christoph Ahlhaus (23 %) auch nicht ann&#228;hernd einzuholen sein.<br />
<a href="http://www.ndr.de/regional/hamburg/buergerschaftswahl_2011/umfragehhjan101.html"><br />
Die gesamte Umfrage finden Sie hier</a>.</p>
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