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	<title>hh-heute :: nachrichtenblog für hamburg &#187; Beust</title>
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	<description>Aktuelle Informationen für Hamburg aus Politik, Kultur, Gewerkschaften, Vereinen und Verbänden. Links - dort wo das Herz schlägt</description>
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		<title>Gesucht: Drei Kurzzeit-Senatoren</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 10:07:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Nicht viel l&#228;nger als eine Schwangerschaftsvertretung: Mehr Aussicht kann der von der CDU benannte B&#252;rgermeisterkandidat Ahlhaus neuen Senatsmitgliedern nicht bieten. Sp&#228;testens im Februar 2012 wird neu gew&#228;hlt &#8211; und von einer erneuten Regierungsbeteiligung ist die CDU aktullen Umfragen zufolge meilenweit entfernt. 
Nach von Beust, von Welck und Sch&#246;n will nun auch Gedaschko nicht mehr mitspielen, [...]]]></description>
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<p>Nicht viel l&#228;nger als eine Schwangerschaftsvertretung: Mehr Aussicht kann der von der CDU benannte B&#252;rgermeisterkandidat Ahlhaus neuen Senatsmitgliedern nicht bieten. Sp&#228;testens im Februar 2012 wird neu gew&#228;hlt &#8211; und von einer erneuten Regierungsbeteiligung ist die CDU aktullen Umfragen zufolge meilenweit entfernt.<span id="more-16882"></span></p>
<p>Nach von Beust, von Welck und Sch&#246;n will nun auch Gedaschko nicht mehr mitspielen, berichtet BILD (und inzwischen auch das Abendblatt). F&#252;r Innen, Kultur, Wirtschaft und die Senatskanzlei wird neues F&#252;hrungspersonal gesucht. Aber Spitzenkr&#228;fte sind &#8211; angesichts der desolaten Haushaltslage und der kurzen Zeitspanne &#8211; kaum zu finden.</p>
<p>Nicht ganz h&#228;mefrei kommentiert die SPD, die ohnehin f&#252;r Neuwahlen pl&#228;diert: &#8220;Nach dem Kapit&#228;n verl&#228;sst nun die Mannschaft das sinkende Senats-Schiff, frei nach dem Motto: Rette sich wer kann. Der Exodus der Regierungsmannschaft deutet darauf hin, dass der Senat mit seiner Politik am Ende ist. Die Senatoren glauben wohl auch nicht mehr an Schwarz-Gr&#252;n.&#8221;</p>
<p>Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Wirtschaftsexperte Ingo Egloff: &#8220;Beim Thema Hafenprivileg musste die SPD-Opposition ihm aufs Pferd helfen, und der Hafen wurde von Gedaschko ohnehin vernachl&#228;ssigt. Das Prinzip ´Hafen finanziert Hafen´ funktioniert nicht und sp&#228;testens wenn die HHLA &#8211; Milliarde aufgebraucht ist, wird sich in aller Deutlichkeit zeigen, dass der Hafen unterfinanziert ist. Bei der Elbvertiefung ist der Senator nicht voran gekommen und die Schifffahrtskrise hat er verschlafen, mit der Folge, dass erst reagiert wurde, als bestimmte Liniendienste Hamburg schon verlassen hatten.&#8221;</p>
<p>Fraktionschef Neumann: &#8220;Auch in den anderen Wirtschaftsbereichen z.B. der Industriepolitik, der Mittelstandsf&#246;rderung hat man vergeblich auf Impulse gewartet. Es gibt einen Berg von Problemen. Stillstand kann Hamburg sich nicht leisten.&#8221;</p>
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		<title>Schwarzgr&#252;n: Erst einmal alles offen</title>
		<link>http://www.hh-heute.de/schwarzgruen-erst-einmal-alles-offen/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 17:22:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Wer meinte, nach dem R&#252;cktritt des B&#252;rgermeisters werde die schwarzgr&#252;ne Koalition unter einem neuen Chef einfach &#8220;weiter so&#8221; regieren, k&#246;nnte sich verrechnet haben. GAL-Fraktionschef Jens Kerstan spricht von einem „R&#252;ckzug zum schlechten Zeitpunkt“ &#8211; und k&#252;ndigt an, mit den GAL-Mitgliedern reden zu wollen. 
Das ist Kerstans Erkl&#228;rung im Wortlaut:
Der Erste B&#252;rgermeister Ole von Beust hat [...]]]></description>
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<p>Wer meinte, nach dem R&#252;cktritt des B&#252;rgermeisters werde die schwarzgr&#252;ne Koalition unter einem neuen Chef einfach &#8220;weiter so&#8221; regieren, k&#246;nnte sich verrechnet haben. GAL-Fraktionschef Jens Kerstan spricht von einem „R&#252;ckzug zum schlechten Zeitpunkt“ &#8211; und k&#252;ndigt an, mit den GAL-Mitgliedern reden zu wollen.<span id="more-16791"></span></p>
<p><strong>Das ist Kerstans Erkl&#228;rung im Wortlaut:</strong></p>
<p>Der Erste B&#252;rgermeister Ole von Beust hat heute seinen R&#252;cktritt mit Wirkung zum 25. August 2010 erkl&#228;rt. Jens Kerstan, der Vorsitzende der GAL-B&#252;rgerschaftsfraktion, erkl&#228;rt dazu:</p>
<p>„Ich bedauere die Entscheidung des B&#252;rgermeisters. Dieser R&#252;ckzug kommt zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt. Ole von Beust war der Architekt des schwarz-gr&#252;nen B&#252;ndnisses. Mit ihm haben wir gut und vertrauensvoll zusammengearbeitet, auch weil er das Gesicht einer liberale Gro&#223;stadt-CDU war. Von unserem Koalitionspartner erwarten wir Verl&#228;sslichkeit in Bezug auf den Kurs des Senats. Wir m&#252;ssen kl&#228;ren, welche Ideen und Vorschl&#228;ge die CDU f&#252;r eine weitere Zusammenarbeit skizziert. Zun&#228;chst m&#252;ssen wir aber die neue Situation in Fraktion und Partei bewerten und diskutieren.“ </p>
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		<title>Ole: Das war&#8217;s</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 15:24:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Ole von Beust soeben seinen R&#252;cktritt als B&#252;rgermeister erkl&#228;rt. Immerhin habe er schon viermal f&#252;r das B&#252;rgermeisteramt kandidiert &#8211; ein f&#252;nftes Mal wolle er nicht. Und so erscheine ihm der Wechsel in der Mitte der Legislatur als passender Zeitpunkt. 
Mit von Beust gehen auch Kultursenatorin von Welck und Senatskanzlei-Staatsrat Volkmar Sch&#246;n.
In der CDU plant man, [...]]]></description>
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<p>Ole von Beust soeben seinen R&#252;cktritt als B&#252;rgermeister erkl&#228;rt. Immerhin habe er schon viermal f&#252;r das B&#252;rgermeisteramt kandidiert &#8211; ein f&#252;nftes Mal wolle er nicht. Und so erscheine ihm der Wechsel in der Mitte der Legislatur als passender Zeitpunkt.<span id="more-16786"></span></p>
<p>Mit von Beust gehen auch Kultursenatorin von Welck und Senatskanzlei-Staatsrat Volkmar Sch&#246;n.</p>
<p>In der CDU plant man, am 25.08. (die erste B&#252;rgerschaftssitzung nach den Parlamentsferien) Innensentor Christoph Ahlhaus (40) zum Nachfolger f&#252;r von Beust w&#228;hlen zu lassen. Dann soll insgesamt ein neuer Senat bestimmt werden.</p>
<p>Die CDU hat allein keine Mehrheit in der B&#252;rgerschaft; ob die GAL diesen Wechsel mittr&#228;gt, muss abgewartet werden. Zumindest rechnerisch g&#228;be es erneut die Chance zu einem rot-gr&#252;n-roten B&#252;ndnis. Oder nat&#252;rlich zu Neuwahlen.</p>
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		<title>G&#246;tterd&#228;mmerung an der Elbe</title>
		<link>http://www.hh-heute.de/goetterdaemmerung-an-der-elbe/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 12:39:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Heute kracht&#8217;s im Geb&#228;lk, aber richtig: Ole von Beust will am Nachmittag &#8220;im Rahmen seiner eigenen R&#252;cktrittserkl&#228;rung&#8221; auch den R&#252;cktritt der parteilosen Kultursenatorin Karin von Welck bekannt geben, schreibt das Abendblatt. 
Von Welck war 2004 auf Wunsch von Beusts nach Hamburg gekommen und hatte bereits mehrfach erkl&#228;rt, dass sie nicht l&#228;nger im Amt bleiben wolle, [...]]]></description>
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<p>Heute kracht&#8217;s im Geb&#228;lk, aber richtig: Ole von Beust will am Nachmittag &#8220;im Rahmen seiner eigenen R&#252;cktrittserkl&#228;rung&#8221; auch den R&#252;cktritt der parteilosen Kultursenatorin Karin von Welck bekannt geben, <a href="http://mobil.abendblatt.de/hamburg/article1571083/Kultursenatorin-Karin-von-Welck-zieht-sich-von-ihrem-Amt-zurueck.html?cid=Startseite">schreibt das Abendblatt</a>.<span id="more-16784"></span></p>
<p>Von Welck war 2004 auf Wunsch von Beusts nach Hamburg gekommen und hatte bereits mehrfach erkl&#228;rt, dass sie nicht l&#228;nger im Amt bleiben wolle, wenn der B&#252;rgermeister aufg&#228;be. Mit sechs Jahren Regierungszugeh&#246;rigkeit ist sie unter den Beust-Senatoren Rekordhalterin. Sie war starker Kritik ausgesetzt; unter anderem wegen der ins Atronomische entgleitenden Kosten der Elbphilharmonie, wegen des rigiden Sparkurses bei Hamburgs Museen und wegen ihres Umgangs mit den freien K&#252;nstlern der Stadt.</p>
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		<item>
		<title>„H&#228;nde weg vom Weihnachtsgeld!“</title>
		<link>http://www.hh-heute.de/haende-weg-vom-weihnachtsgeld/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 07:26:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Die Bildungsgewerkschaft GEW wirft B&#252;rgermeister und Senat Wort bruch vor: Die in der Regierungserkl&#228;rung angek&#252;ndigtenK&#252;rzungen treffen einseitig den &#246;ffentlichen Dienst. Der Protest der Kolleginnen und Kollegen aus den Schulen und Bildungseinrichtungen rollt bei der GEW Hamburg ein.  
„Eine so gro&#223;e Emp&#246;rungswelle in so kurzer Zeit haben wir lange nicht erlebt“, so die Stellvertretende GEW-Vorsitzende [...]]]></description>
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<p>Die Bildungsgewerkschaft GEW wirft B&#252;rgermeister und Senat Wort bruch vor: Die in der Regierungserkl&#228;rung angek&#252;ndigtenK&#252;rzungen treffen einseitig den &#246;ffentlichen Dienst. Der Protest der Kolleginnen und Kollegen aus den Schulen und Bildungseinrichtungen rollt bei der GEW Hamburg ein.<span id="more-16528"></span> </p>
<p>„Eine so gro&#223;e Emp&#246;rungswelle in so kurzer Zeit haben wir lange nicht erlebt“, so die Stellvertretende GEW-Vorsitzende Sigrid Strau&#223;. „Zu Recht sind unsere Beamtinnen und Beamten au&#223;er sich &#252;ber die Ank&#252;ndigung des B&#252;rgermeisters, ihr Weihnachtsgeld zu streichen beziehungsweise bei den unteren Gehaltsgruppen zu k&#252;rzen.“</p>
<p>Noch vor wenigen Monaten hatte B&#252;rgermeister von Beust erkl&#228;rt, es werde keine Sonderopfer des &#246;ffentlichen Dienstes geben. Diese Gehaltsk&#252;rzung ist jedoch ein Wortbruch.</p>
<p>Deshalb startet die GEW eine Unterschriftenaktion unter dem Motto: “H&#228;nde weg vom Weihnachtsgeld&#8221; und k&#252;ndigt einen hei&#223;en Start nach den Sommerferien an. Sie plant Versammlungen und Aktionen ihrer Besch&#228;ftigten, um dem Angriff auf ihre Geh&#228;lter Paroli zu bieten. „Wir werden keine Ruhe geben, bis die K&#252;rzungen vom Tisch sind“, so Strau&#223;.</p>
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		<item>
		<title>Sparklausur: Kaum konkrete Ergebnisse</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 22:45:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Die schwarzgr&#252;ne Sparklausur hat offenbar nur wenige konkrete Ergebnisse erbracht. Um das Haushalts-Loch von j&#228;hrlich &#252;ber 500 Millionen Euro zu schlie&#223;en, will der Senat 100 Millionen beim personal einsparen, indem er das Weihnachtsgeld f&#252;r &#246;ffentlich Bedienstete weitgehend streicht. Weitere 100 Millionen soll eine nicht n&#228;her erl&#228;uterte &#8220;Verschlankung&#8221; des &#246;ffentlichen Dienstes bringen, 50 Millionen sollen die [...]]]></description>
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<p>Die schwarzgr&#252;ne Sparklausur hat offenbar nur wenige konkrete Ergebnisse erbracht. Um das Haushalts-Loch von j&#228;hrlich &#252;ber 500 Millionen Euro zu schlie&#223;en, will der Senat 100 Millionen beim personal einsparen, indem er das Weihnachtsgeld f&#252;r &#246;ffentlich Bedienstete weitgehend streicht. Weitere 100 Millionen soll eine nicht n&#228;her erl&#228;uterte &#8220;Verschlankung&#8221; des &#246;ffentlichen Dienstes bringen, 50 Millionen sollen die st&#228;dtischen Unternehmen zus&#228;tzlich abf&#252;hren, der Rest ohne genauere Angaben in den einzelnen Ressorts eingespart werden.<span id="more-16423"></span></p>
<p>Von Beust k&#252;ndigte in einer Regierungserkl&#228;rung in der B&#252;rgerschaft an, mehrere geplante Gro&#223;projekte kippen zu wollen. Vom Tisch sind danach der Umzug der Uni an den Hafen, die Doppel-Pferderennbahn in Horn oder die Bewerbung f&#252;r eine Schwimm-Weltmeisterschaft. Die Uni soll am jetzigen Standort ein Investitionsschwerpunkt werden; Beust stellte insbesondere bauliche Sanierungsma&#223;nahmen in Aussicht.</p>
<p>Nicht ungeh&#246;rt verhallten offenbar die diversen Forderungen, die Einnahmeseite des Haushalts zu verbessern. Angesichts der desastr&#246;sen Haushaltslage sprach sich der B&#252;rgermeister f&#252;r einen h&#246;heren Spitzensteuersatz (44 statt 42 Prozent) aus.</p>
<p>Betroffen von den nicht spezifizierten K&#252;rzungen werden vor allem die Bezirke. Entsprechend scharf fiel die erste Reaktion des Vorsitzenden der SPD-Fraktion in Nord, Thomas Domres aus. Er meinte, mit Pech, Unverm&#246;gen und kreativer Buchf&#252;hrung f&#252;hre der B&#252;rgermeister Hamburg in die politische Insolvenz. Die gesamte Erkl&#228;rung aus Nord findet sich am Ende dieses Beitrags.</p>
<p><strong>Die LINKE spricht von einer schwarzgr&#252;nen Bankrotterkl&#228;rung und unsozialer Sparpolitik ohne Aussicht auf Erfolg:</strong></p>
<p>Nach vielen Rauchzeichen aus der Senatsklausur hat sich der B&#252;rgermeister heute im Rahmen einer Regierungserkl&#228;rung zur k&#252;nftigen Rotstiftpolitik ge&#228;u&#223;ert. Die Fraktion DIE LINKE k&#252;ndigte eine intensive Auseinandersetzung an. Fraktionsvorsitzende Dora Heyenn stellte klar, dass die Haushaltslage vorhersehbar war und wesentlich durch Steuersenkungen verursacht wurde. Sie bescheinigte dem Senat einen v&#246;llig falschen Kurs: Durch Sparma&#223;nahmen lassen sich die fehlenden 556 Mio. nicht aufbringen, sondern nur die soziale Spaltung Hamburgs vorantreiben. Heyenn kritisierte den geplanten Personalabbau scharf und forderte Ma&#223;nahmen zur Einnahmensteigerung, insbesondere die Verbesserung des Steuervollzugs und die Einf&#252;hrung der Verm&#246;genssteuer.</p>
<p>„Die Haushaltssituation ist dramatisch. Sie kommt aber keineswegs &#252;berraschend. Der fortgesetzte Wahnsinn der Steuersenkungen der letzten Jahrzehnte, die Deregulierung des Arbeitsmarktes und die Finanz- und Wirtschaftskrise konnte nur das Ergebnis haben, mit dem wir uns heute auseinandersetzen m&#252;ssen. Der politische Spielraum der Parlamente wird immer st&#228;rker eingeschr&#228;nkt. Von Seiten der schwarzgelben Bundesregierung und auch vom schwarzgr&#252;nen Senat wird jetzt der Gesamtumfang der Aufgaben der &#246;ffentlichen Hand zur Disposition gestellt.</p>
<p>Das ist der falsche Weg, das ist der falsche Ansatz. Insgesamt bedeutet der Sparvorschlag des Hamburger Senats die Fortf&#252;hrung der sozialen Spaltung in dieser Stadt. Die, die nicht die Krise verursacht haben werden am st&#228;rksten zur Kasse zu gebeten.“</p>
<p>Die, die am wenigsten Einkommen haben in dieser reichen Stadt werden am st&#228;rksten belastet bis hin zu der Wahnsinnsidee der Bundesregierung, dass Hartz-IV-Bezieher keinen Anspruch mehr auf Elterngeld haben. Die Einkommensstarken und Reichen in dieser Stadt werden geschont. Politik und erst recht eine Sparpolitik muss Ausgrenzung, Verarmung und soziale Spaltung &#252;berwinden helfen. Die &#246;ffentliche Daseinsvorsorge darf nicht weiter eingeschr&#228;nkt werden, ganz im Gegenteil. Ma&#223;nahmen m&#252;ssen ergriffen werden, aber nur mit Sparen wird man den Haushalt nicht konsolidieren k&#246;nnen. F&#252;r weitere Verschuldungen ist der Spielraum ausgereizt.</p>
<p>Dass sich die Regierung auf die Ausgabenseite konzentriert ist falsch, es gibt Einsparpotential im Betriebshaushalt und &#252;ber bestimmte Ausgabenpositionen muss auch kritisch nachgedacht werden, aber es bel&#228;uft sich mit Sicherheit nicht auf 556 Mio/Jahr. Leuchtturmprojekte immer teurer weiter zu bauen und die damit vermachten Betriebskosten in ungenannter H&#246;he wie selbstverst&#228;ndlich in den n&#228;chsten Betriebshaushalt einzustellen, ist nicht vertretbar. Es gibt auch Positionen, an den kann Hamburg nicht sparen. Vorschl&#228;ge wie Schlie&#223;ungen von Museen oder das st&#228;dtische Personal nach der Rasenm&#228;hermethode um 10 % abzubauen sind indiskutabel. Wer im &#246;ffentlichen Dienst einsparen will, der muss sagen wo und welche Aufgaben die Stadt einstellen oder einschr&#228;nken will. Personaleinsparungen sind nicht tragbar, sie f&#252;hren unausweichlich zur Verschlechterung der &#246;ffentlichen Daseinsvorsorge.</p>
<p>„Ohne Steuergerechtigkeit ist der soziale Friede gef&#228;hrdet. Wir appellieren an die GAL-Fraktion, wirken sie auf ihren Koalitionspartner ein, dass er zur Vernunft kommt, setzen sie sich f&#252;r eine Bundesratsinitiative Hamburgs f&#252;r eine Verm&#246;genssteuer ein. Je eher sie kommt desto besser“, erkl&#228;rt Heyenn. </p>
<p>DIE LINKE wird ein Konzept f&#252;r eine wirksame Haushaltskonsolidierung vorlegen und in den Haushaltsberatungen, die wohl erst im Fr&#252;hjahr 2011 stattfinden, Vorschl&#228;ge einbringen, die sowohl die Ausgabenseite als auch die Einnahmenseite betreffen. Viele Alternativen hat DIE LINKE bereits in der Vergangenheit vorgestellt, aber die Situation hat sich weiter zugespitzt. DIE LINKE fordert vom Senat schnell einen ehrlichen Kassensturz und vor allem eine uneingeschr&#228;nkte Information der Opposition. </p>
<p><strong>Thomas Domres, SPD-Nord:</strong></p>
<p>Der erste B&#252;rgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg -Ole v. Beust- hat in seiner aktuellen Regierungserkl&#228;rung ein Bild der Hilf- und Planlosigkeit abgegeben. Zwei Jahre nach seinem gr&#252;nen Koalitionspartner hat nun auch Herr v. Beust – endlich! – begriffen, dass in unserer Stadt eine finanzielle Schieflage herrscht.</p>
<p>Seine hilflose Reaktion, wie der sensationelle Sparplan: den Neubau der Galopprennbahn in Horn zu streichen, macht deutlich – der Senat ist Ideenlos was die dringend notwendige Haushaltssanierung dieser Stadt betrifft.</p>
<p>Das geplante Streichkonzert in den Bezirken wird zu drastischen Einschitten im Dienstleistungsbereich am B&#252;rger f&#252;hren was wir als SPD-Fraktion strikt ablehnen. Wir fordern weiterhin eine leistungsstarke und ihren Aufgaben nachkommen k&#246;nnende Verwaltung. Das finanzielle Problem dieser Stadt muss dort behoben werden, wo es verursacht wurde.</p>
<p>Thomas Domres: „Der Fisch beginnt vom Kopfe her zu stinken. Hamburg kann sich diesen B&#252;rgermeister nicht mehr leisten. Mit Weihnachtsgeld aus der Krise &#8211; die Idee des B&#252;rgermeisters, den Mitarbeitern der Stadt das Weihnachtsgeld zu k&#252;rzen bzw. zu streichen, um so den Haushalt zu konsolidieren, dokumentiert die Ideenlosigkeit dieses Senats.&#8221;</p>
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		<title>Rose warnt von Beust</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 12:39:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Unmittelbar vor der Senatsklausur zur Haushaltslage hat ver.di-Landeschef Wolfgang Rose in einem Offenen Brief an B&#252;rgermeister von Beust vor den geplanten Einschnitten in die Bildung, Sozial- und Arbeitsmarktpolitik sowie &#246;ffentliche Dienstleistungen gewarnt. 
Er legte dem Senat Alternativen zur Sparpolitik vor: Die Krise k&#246;nne nur durch Wachstum, auch bei dem der L&#246;hne, &#252;berwunden werden. Die strukturelle [...]]]></description>
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<p>Unmittelbar vor der Senatsklausur zur Haushaltslage hat ver.di-Landeschef Wolfgang Rose in einem Offenen Brief an B&#252;rgermeister von Beust vor den geplanten Einschnitten in die Bildung, Sozial- und Arbeitsmarktpolitik sowie &#246;ffentliche Dienstleistungen gewarnt.<span id="more-16368"></span></p>
<p>Er legte dem Senat Alternativen zur Sparpolitik vor: Die Krise k&#246;nne nur durch Wachstum, auch bei dem der L&#246;hne, &#252;berwunden werden. Die strukturelle Schieflage des Haushalts sei aus einem steigenden privaten Reichtum einerseits und zunehmender &#246;ffentlicher Armut andererseits entstanden. N&#246;tig seien daher verbesserte Einnahmen, auch aus vermehrten Steuerpr&#252;fungen und einer Verm&#246;gensteuer. Sie allein w&#252;rde rund eine Milliarde Euro f&#252;r den Hamburger Haushalt bringen: „Wir haben kein Ausgaben-, sondern ein Einnahmenproblem. Der immense private Reichtum Weniger muss endlich wieder st&#228;rker f&#252;r die &#246;ffentlichen Belange, f&#252;r das Gemeinwohl nutzbar gemacht werden, anstatt abermals das globale Casino zu befeuern.“</p>
<p>Rose k&#252;ndigte ein geschlossene Abwehr der Besch&#228;ftigten des &#246;ffentlichen Dienstes gegen Arbeitsplatzvernichtung an: „Ich kann den Senat nur vor dem Versuch warnen, die Folgen der Finanzkrise auf die R&#252;cken der Besch&#228;ftigten und B&#252;rger zu packen. F&#252;r das Milliardenloch sollen die zahlen, die es durch Spekulation und Gier ma&#223;geblich verursacht haben.“ Die Schmerzgrenze f&#252;r die Besch&#228;ftigten sei lange erreicht.</p>
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		<title>CDU-Finanzpolitik in tiefer Krise</title>
		<link>http://www.hh-heute.de/cdu-finanzpolitik-in-tiefer-krise/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 16:05:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Der Streit in der Hamburger CDU um die Ursachen der dramatischen Haushaltslage ist aus Sicht des SPD-Finanzexperten Peter Tschentscher &#8220;bezeichnend f&#252;r die unsolide Finanzpolitik der vergangenen Jahre&#8221;. Der B&#252;rgermeister und seine fr&#252;heren Finanzsenatoren w&#252;rden sich jetzt gegenseitig die Verantwortung f&#252;r die massiven Ausgabensteigerungen und T&#228;uschungen in die Schuhe schieben. 
Nach Ex-Finanzsenator Wolfgang Peiner hat jetzt [...]]]></description>
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<p>Der Streit in der Hamburger CDU um die Ursachen der dramatischen Haushaltslage ist aus Sicht des SPD-Finanzexperten Peter Tschentscher &#8220;bezeichnend f&#252;r die unsolide Finanzpolitik der vergangenen Jahre&#8221;. Der B&#252;rgermeister und seine fr&#252;heren Finanzsenatoren w&#252;rden sich jetzt gegenseitig die Verantwortung f&#252;r die massiven Ausgabensteigerungen und T&#228;uschungen in die Schuhe schieben.<span id="more-16135"></span></p>
<p>Nach Ex-Finanzsenator Wolfgang Peiner hat jetzt auch dessen Nachfolger Michael Freytag (beide CDU) gegen&#252;ber NDR 90,3 eine Mitschuld an der dramatischen Haushaltslage in Hamburg abgestritten. Freytag rechtfertige sich weiterhin mit den &#8220;weg brechenden&#8221; Steuereinnahmen, so Tschentscher, &#8220;statt die Verantwortung daf&#252;r zu &#252;bernehmen, dass er in gro&#223;em Umfang Verm&#246;gen verkauft, R&#252;cklagen verbraucht und Schulden in Schattenhaushalten versteckt hat&#8221;. </p>
<p>Die auch von B&#252;rgermeister Ole von Beust (CDU) bisher mitgetragenen Steigerungen der laufenden Betriebsausgaben von einer Milliarde Euro in vier Jahren erkl&#228;rten das strukturelle Defizit der Stadt. &#8220;In der Amtszeit von Herrn von Beust hat Hamburg im Durchschnitt jeden Tag &#252;ber zwei Millionen Euro mehr ausgegeben als eingenommen&#8221;, betonte Tschentscher. Einen finanziell derartig unsoliden B&#252;rgermeister habe es in Hamburg noch nie gegeben.</p>
<p>&#8220;Der &#246;ffentliche Streit der CDU ist keine L&#246;sung f&#252;r die Haushaltsprobleme der Stadt&#8221; sagte Tschentscher weiter. Die Probleme seien von der CDU fahrl&#228;ssig verursacht worden, und die Hamburger m&#252;ssten jetzt die Zeche zahlen. Die SPD habe in den vergangenen zwei Jahren Einsparungen bei den Ausgaben des Senats in H&#246;he von &#252;ber 500 Millionen Euro vorgeschlagen, die &#8220;von CDU und GAL in einer verantwortungslosen Ausgabewut&#8221; abgelehnt worden seien. Das m&#252;sse jetzt ein Ende haben. Zugleich forderte Tschentscher den Senat auf, seinen Widerstand gegen die Einf&#252;hrung einer Verm&#246;genssteuer auf Bundesebene aufzugeben. Das strukturelle Defizit k&#246;nne langfristig nur durch eine Kombination aus Einnahmeverbesserung und konsequenter Haushaltsdisziplin &#252;berwunden werden.</p>
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		<title>Senatskritik auf hamburg.de verboten</title>
		<link>http://www.hh-heute.de/senatskritik-auf-hamburg-de-verboten/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 May 2010 14:10:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) wirft dem Senat die Unterdr&#252;ckung kritischer Stimmen auf der Internet-Plattform „hamburg.de“ vor. Dort hatte am Donnerstag eine „Online-Redakteurin“ der Staatlichen Pressestelle in einem Nachrichtentext &#252;ber die neue Hamburger Haushaltskrise und die Pressekonferenz von B&#252;rgermeister und Finanzsenator berichtet, ohne auch nur eine einzige kritische Stimme aus Politik und Gesellschaft dazu zu zitieren. [...]]]></description>
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<p>Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) wirft dem Senat die Unterdr&#252;ckung kritischer Stimmen auf der Internet-Plattform „hamburg.de“ vor. Dort hatte am Donnerstag eine „Online-Redakteurin“ der Staatlichen Pressestelle in einem Nachrichtentext &#252;ber die neue Hamburger Haushaltskrise und die Pressekonferenz von B&#252;rgermeister und Finanzsenator berichtet, ohne auch nur eine einzige kritische Stimme aus Politik und Gesellschaft dazu zu zitieren. <a href="http://blog.hamburg.de/2010/05/28/ver-di-wirft-hamburg-de-zensur-vor/">hamburg.de verwahrt sich gegen die Kritik</a> &#8211; verantwortlich sei nur der Senat.<span id="more-16106"></span></p>
<p>„Politiker, die ohne Opposition und Gegenstimmen auskommen wollen, gefallen mir nicht. Dem Senat schwebt offenbar ein Regierungsjournalismus vor, der mit Meinungsvielfalt nichts zu tun hat. Die Nachrichtenlage des Tages h&#228;tte es gestern auch auf „hamburg.de“ m&#246;glich gemacht, nicht nur die amtlichen Bef&#252;rworter des neuen Brutalsparens zu Wort kommen zu lassen. Eine Zensurbeh&#246;rde brauchen wir nicht in der Stadt, die sich mal Medienhauptstadt genannt hat“, so ver.di-Landeschef Wolfgang Rose.</p>
<p>In dem Text auf „hamburg.de“ kamen ausschlie&#223;lich Ole von Beust und Carsten Frigge zu Wort. Ein eigens von der Staatlichen Pressestelle erstelltes Foto zeigte sie in vorteilhafter Pose. In einer ver.di-Presseerkl&#228;rung vom selben Tag war in Reaktion auf die Senats-Pressekonferenz die Einf&#252;hrung einer Verm&#246;gensteuer, die Einstellung von neuen Steuerpr&#252;fern sowie der Schutz der Arbeitspl&#228;tze gefordert worden. Rose hatte darin Ole von Beust wegen seiner Ablehnung einer Verm&#246;gensteuer als „Schutzpatron der Reichen“ bezeichnet. Auch oppositionelle B&#252;rgerschaftsparteien hatten in Presseerkl&#228;rungen auf von Beust und Frigge reagiert.</p>
<p>Rose: „Am Donnerstag lagen bereits Erkl&#228;rungen von Oppositionsparteien und auch von ver.di zu den &#196;u&#223;erungen des Senats und den versch&#228;rften Sparpl&#228;nen vor. &#8216;hamburg.de&#8217; war einmal die Internetadresse der Stadt – jetzt ist sie zu einer Kommerz-Plattform und Reklameschleuder des Senats verkommen. Ich erwarte, dass diese Praxis ver&#228;ndert wird und das ganze Meinungsspektrum der Stadt dargestellt wird. Dabei k&#246;nnte auch auf die kompetent erstellten Texte der Deutschen Presseagentur zur&#252;ckgegriffen werden.“</p>
<p>Derweil verwahrt sich hamburg.de gegen die ver.di-Kritik: F&#252;r die Darstellung der Sparbeschl&#252;sse auf hamburg.de sei nicht das Stadtportal selbst, sondern ausschlie&#223;lich der Senat verantwortlich. </p>
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		<title>Von Beust soll Senator Frigge kaltstellen</title>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 12:41:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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In Rheinland-Pfalz ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Beihilfe zur Untreue gegen ihn, aber Hamburg vertraut ihm die komplette Stadtkasse an: Es ist ein Unding, dass Finanzsenator Frigge weiterhin seine Amtsgesch&#228;fte f&#252;hrt, meint die SPD. 
In einem B&#252;rgerschafts-Antrag fordert die SPD den Ersten B&#252;rgermeister auf, den Pr&#228;ses der Finanzbeh&#246;rde, Frigge bis zum Abschluss der [...]]]></description>
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<p>In Rheinland-Pfalz ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Beihilfe zur Untreue gegen ihn, aber Hamburg vertraut ihm die komplette Stadtkasse an: Es ist ein Unding, dass Finanzsenator Frigge weiterhin seine Amtsgesch&#228;fte f&#252;hrt, meint die SPD.<span id="more-15968"></span></p>
<p>In einem B&#252;rgerschafts-Antrag fordert die SPD den Ersten B&#252;rgermeister auf, den Pr&#228;ses der Finanzbeh&#246;rde, Frigge bis zum Abschluss der rechtskr&#228;ftigen Erledigung des Strafverfahrens von seinen Amtsgesch&#228;ften zu entbinden.</p>
<p>Die SPD-Fraktion fordert in einem weiteren Antrag, dass k&#252;nftig Unternehmensbeteiligungen von Senatsmitgliedern ab 5% ver&#246;ffentlicht werden m&#252;ssen. </p>
<p>Bisher werden konkrete Angaben &#252;ber Beteiligungen an Unternehmen nicht ver&#246;ffentlicht, Mitglieder des Senats machen diese Angaben nur gegen&#252;ber der Senatskanzlei. Die B&#252;rgerschaft erf&#228;hrt dann nur, ob es Beteiligungen gibt, aber nicht von wem, in welcher H&#246;he und an welchem Unternehmen. &#8220;Das reicht nicht aus&#8221;, so Britta Ernst, parlamentarische Gesch&#228;ftsf&#252;hrerin der SPD-Fraktion. &#8220;Der Senat muss &#252;ber jeden Verdacht von Interessenkonflikten erhaben sein, daher m&#252;ssen diese Angaben ver&#246;ffentlicht werden.&#8221;</p>
<p>&#8220;Die &#214;ffentlichkeit muss sichergehen k&#246;nnen, dass Mitglieder des Senates nicht in Interessenkonflikte verwickelt sind&#8221;, so Ernst weiter.</p>
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