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	<title>hh-heute :: nachrichtenblog für hamburg &#187; Artus</title>
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	<description>Aktuelle Informationen für Hamburg aus Politik, Kultur, Gewerkschaften, Vereinen und Verbänden. Links - dort wo das Herz schlägt</description>
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		<title>&#8220;Digitale Elbphilharmonie&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 19:27:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[

Kersten Artus (LINKE) kritisiert die Projektplanung um das IT-Projekt Jus-IT in der Sozialbeh&#246;rde. &#8220;Die neue Software f&#252;r die Sozialbeh&#246;rde wird &#8211; wenn das gesamte Projekt nicht neu durchdacht wird &#8211; zur digitalen Elbphilharmonie. Bei der Expertenanh&#246;rung im Kinder-, Familie- und Jugendausschuss wurde deutlich, dass die Kosten der Einf&#252;hrung bereits jetzt unverh&#228;ltnism&#228;&#223;ig hoch sind. Diese werden [...]]]></description>
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<p>Kersten Artus (LINKE) kritisiert die Projektplanung um das IT-Projekt Jus-IT in der Sozialbeh&#246;rde. &#8220;Die neue Software f&#252;r die Sozialbeh&#246;rde wird &#8211; wenn das gesamte Projekt nicht neu durchdacht wird &#8211; zur digitalen Elbphilharmonie. Bei der Expertenanh&#246;rung im Kinder-, Familie- und Jugendausschuss wurde deutlich, dass die Kosten der Einf&#252;hrung bereits jetzt unverh&#228;ltnism&#228;&#223;ig hoch sind. Diese werden sich noch erh&#246;hen, wenn keine Meilensteine eingezogen werden. Das hei&#223;t, es muss genauer definiert werden, was genau zu tun ist.&#8221;<span id="more-19049"></span></p>
<p>Artus verlangt, dass umgehend alle Pl&#228;ne der Einf&#252;hrung auf den Pr&#252;fstand gestellt und unabh&#228;ngige Experten die Projekt- und Zeitplanung hinterfragen, unter Vorlage aller Unterlagen. Artus: &#8220;Kein Senat darf sich mit einem IT-Projekt ein Denkmal setzen. Es muss alles getan werden, um die Kosten niedrig zu halten. Dazu geh&#246;ren Schulungen, Wartungen, Projekteinf&#252;hrungen. Guter Kinder- und Jugendschutz sowie die Ber&#252;cksichtigung der Besch&#228;ftigtenstruktur und der Kompetenz der MitarbeitInnen stehen im Vordergrund.&#8221; </p>
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		<title>Traditionsdruckerei Broschek: Insolvenz</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 20:11:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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F&#252;r ein weiteres Hamburger Traditionsunternehmen, die Tiefdruckerei Broschek in Meiendorf, wurde jetzt ein Antrag auf Insolvenzer&#246;ffnung gestellt. Diese erfolge im Rahmen der Gesamtinsolvenz der &#8220;schlott gruppe ag&#8221;. Von der Insolvenz sind unmittelbar die 140 Besch&#228;ftigten von Broschek Tiefdruck in Hamburg Meiendorf und auch &#252;ber 100 Leiharbeitnehmer betroffen. Im Norden sind in L&#252;beck an die 100 [...]]]></description>
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<p>F&#252;r ein weiteres Hamburger Traditionsunternehmen, die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tiefdruckverfahren">Tiefdruckerei </a>Broschek in Meiendorf, wurde jetzt ein Antrag auf Insolvenzer&#246;ffnung gestellt. Diese erfolge im Rahmen der Gesamtinsolvenz der &#8220;schlott gruppe ag&#8221;. Von der Insolvenz sind unmittelbar die 140 Besch&#228;ftigten von Broschek Tiefdruck in Hamburg Meiendorf und auch &#252;ber 100 Leiharbeitnehmer betroffen. Im Norden sind in L&#252;beck an die 100 Arbeitnehmer/-innen in der zweiten Druckerei betroffen.<span id="more-19018"></span></p>
<p>Die Firma Broschek ist &#252;ber 200 Jahre in Hamburg angesiedelt. Anfang 2000 wurde das Unternehmen in die Schlott-Gruppe integriert, die Familie Broschek wurde Aktion&#228;rin und zog in den Aufsichtsrat ein.<br />
&#8220;Der Wachstumskurs wurde fremdfinanziert und nicht konsolidiert. Die Ursache f&#252;r die Insolvenz liegt nicht &#8211; wie oft behauptet &#8211; im Preiswettbewerb um Kataloge und Zeitschriften, sondern in der Strategie des Vorstands&#8221;, kritisiert Kersten Artus, gewerkschaftspolitische Sprecherin der LINKEN in der Hamburgischen B&#252;rgerschaft.</p>
<p>Kersten Artus hatte bereits vor zwei Jahren den Besch&#228;ftigten die Solidarit&#228;t der Linksfraktion w&#228;hrend harter Sozialtarifverhandlungen &#252;berbracht. Damals sollten die Helferl&#246;hne gesenkt werden. Dies wurde erfolgreich abgewehrt. Nun sollen die Besch&#228;ftigten erneut die Folgen von Missmanagement ausbaden.</p>
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		<title>Wahl: Wer berichten will, muss zahlen</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Jan 2011 15:42:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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&#220;ber die B&#252;rgerschaftswahl und ihre Ergebnisse berichten darf die Hamburger Medienwelt schon &#8211; insoweit gilt die Pressefreiheit. Aus der N&#228;he berichten darf allerdings nur, wer es sich leisten kann. Der Senat verlangt Miete von Radio- und Fernsehsendern, die aus dem Wahlzentrum im CCH berichten. 
Gemeldet hat es die LINKE:
Die Stadt will am 20. Februar Miete [...]]]></description>
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<p>&#220;ber die B&#252;rgerschaftswahl und ihre Ergebnisse berichten darf die Hamburger Medienwelt schon &#8211; insoweit gilt die Pressefreiheit. Aus der N&#228;he berichten darf allerdings nur, wer es sich leisten kann. Der Senat verlangt Miete von Radio- und Fernsehsendern, die aus dem Wahlzentrum im CCH berichten.<span id="more-18987"></span></p>
<p>Gemeldet hat es die LINKE:</p>
<p>Die Stadt will am 20. Februar Miete von Radio- und Fernsehsendern, die im Wahlzentrum des CCH &#252;ber die Hamburg-Wahl berichten. Er begr&#252;ndet dies mit der klammen Haushaltslage. Kersten Artus,<br />
medienpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, kritisiert diesen Plan und fordert eine umgehende R&#252;cknahme dieses Vorhabens: &#8220;Ausgerechnet am Wahltag, an dem die Bev&#246;lkerung diesen Senat aus<br />
dem Amt jagt, sollen die Medien, die dar&#252;ber berichten, Geld daf&#252;r bezahlen! Diese absurde Idee zeigt einmal mehr, wie hilflos sich der CDU-Rumpfsenat in finanziellen Fragen verh&#228;lt. Als wenn mit einer<br />
Miete f&#252;r die Berichterstattung der Haushalt nennenswert entlastet werden k&#246;nnte! Rundfunk und Fernsehen m&#252;ssen ungehindert &#252;ber die B&#252;rgerschaftswahlen berichten k&#246;nnen. Alles andere ist reine Abzocke &#8211; und Behinderung der Berichterstattung!&#8221;</p>
<p>Kersten Artus fordert den Senat auf, umgehend die Geb&#252;hrenforderung zur&#252;ckzuziehen und den freien Zugang am 20. Februar f&#252;r Medienvertreterinnen und -vertreter zuzulassen.</p>
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		<title>LINKE: Schul&#228;rzte sollen bleiben</title>
		<link>http://www.hh-heute.de/linke-schulaerzte-sollen-bleiben/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Nov 2010 12:11:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[

Ein Viertel aller Kinder in Hamburg weist schwere gesundheitliche Probleme auf. Deshalb stellt die LINKE zur morgigen B&#252;rgerschaftssitzung einen Antrag zur Sicherung des &#214;ffentlichen Gesundheitsdienstes (&#214;GB), speziell zur Kinder- und Jugendgesundheit in Hamburg, zur Abstimmung (Drs. 19/7434). Unter anderem will der Senat bei den Schulzahn&#228;rzten kr&#228;ftig sparen. 
&#8220;Wir machen mit unserem Antrag auf Defizite und [...]]]></description>
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<p>Ein Viertel aller Kinder in Hamburg weist schwere gesundheitliche Probleme auf. Deshalb stellt die LINKE zur morgigen B&#252;rgerschaftssitzung einen Antrag zur Sicherung des &#214;ffentlichen Gesundheitsdienstes (&#214;GB), speziell zur Kinder- und Jugendgesundheit in Hamburg, zur Abstimmung (Drs. 19/7434). Unter anderem will der Senat bei den Schulzahn&#228;rzten kr&#228;ftig sparen.<span id="more-18395"></span></p>
<p>&#8220;Wir machen mit unserem Antrag auf Defizite und deren Ursachen in der gesundheitlichen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen aufmerksam sowie auf die Ungleichheit von Gesundheitschancen in der Gesellschaft&#8221;, erkl&#228;rt Kersten Artus, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion.</p>
<p>W&#228;hrend laut der ersten Gesundheitszielkonferenz Hamburg am 21. Oktober diesen Jahres 75 Prozent der Kinder in Hamburg gesund aufwachsen, haben etwa 25 Prozent aller Kinder motorische oder/und psychische St&#246;rungen. Bei &#252;ber 30 Prozent der Erstkl&#228;ssler ist der Zahnstatus unbefriedigend, Tendenz steigend. Dennoch will der Senat den Rotstift beim schulzahn&#228;rztlichen Dienst ansetzen und 360.000 Euro wegk&#252;rzen. Das bedeutet, 3,5 Planstellen zu streichen, oder, wie Herr Senator Wersich meint, &#8220;lediglich&#8221; eine Frequenzreduzierung der schulzahn&#228;rztlichen Untersuchungen.</p>
<p>&#8220;Offensichtlich wei&#223; er nicht, was er da tut&#8221;, sagt Artus. &#8220;Der schul&#228;rztliche und schulzahn&#228;rztliche Dienst sind ein unverzichtbarer Bestandteil des &#214;GB, da er bev&#246;lkerungsmedizinische und sozialkompensatorische Aufgaben wahrnimmt.&#8221; Reihenuntersuchungen, wie sie die Schuleingangsuntersuchung darstellt, werden regelm&#228;&#223;ig durch &#196;rztInnen und Zahn&#228;rztInnen im &#214;GB durchgef&#252;hrt. Sie erbringen mit ihren regelm&#228;&#223;igen Reihenuntersuchungen im Kindergarten, in der Schule medizinische Leistungen. Diese sind unspektakul&#228;r und werden deshalb leider nicht entsprechend ihrer gro&#223;en Bedeutung von der &#214;ffentlichkeit wahrgenommen.</p>
<p>&#8220;F&#252;r die weitere gesundheitliche Entwicklung der Kinder, aber auch zur Verhinderung von Epidemien, ist die Arbeit der Schul&#228;rztinnen und Schul&#228;rzte bev&#246;lkerungsmedizinisch von herausragender Bedeutung. Hier darf der Rotstift auf keinen Fall angesetzt werden&#8221;, schlie&#223;t Artus.</p>
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		<title>Unterst&#252;tzung f&#252;r Kersten Artus w&#228;chst</title>
		<link>http://www.hh-heute.de/unterstuetzung-fuer-kersten-artus-waechst/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Nov 2010 13:56:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Immer mehr B&#252;rgerschaftsabgeordnete von CDU, SPD, GAL und der Partei DIE LINKE, zahlreiche Betriebsratsvorsitzende Hamburger Unternehmen sowie ver.di-Chef Frank Bsirske haben sich mit Kersten Artus solidarisiert. Die Konzernbetriebsratsvorsitzende der Yvonne Bauer Redaktions KG wehrt sich gegen eine fristlose K&#252;ndigung durch ihren Verlag. Freitag findet dazu der sogenannte G&#252;tetermin vor dem Hamburger Arbeitsgericht statt. 
„Als Abgeordnete [...]]]></description>
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<p>Immer mehr B&#252;rgerschaftsabgeordnete von CDU, SPD, GAL und der Partei DIE LINKE, zahlreiche Betriebsratsvorsitzende Hamburger Unternehmen sowie ver.di-Chef Frank Bsirske haben sich mit Kersten Artus solidarisiert. Die Konzernbetriebsratsvorsitzende der Yvonne Bauer Redaktions KG wehrt sich gegen eine fristlose K&#252;ndigung durch ihren Verlag. Freitag findet dazu der sogenannte G&#252;tetermin vor dem Hamburger Arbeitsgericht statt.<span id="more-18368"></span></p>
<p>„Als Abgeordnete der Hamburger B&#252;rgerschaft erwarten wir, dass der Bauer-Verlag die Wahrnehmung demokratischer Rechte durch Kersten Artus respektiert und die fristlose K&#252;ndigung gegen sie zur&#252;cknimmt“, hei&#223;t es in der gemeinsamen Erkl&#228;rung der Parlamentarier. Artus geh&#246;rt der Hamburgischen B&#252;rgerschaft seit 2008 an. </p>
<p>Gegen den Rauswurf von Artus haben sich mittlerweile auch die Betriebsratsvorsitzenden von Hamburger Verlagen gewandt. In einem Schreiben an Bauer fordern sie den Verlag dazu auf, die K&#252;ndigung zur&#252;ckzuziehen: „Die K&#252;ndigung und die dazu in der &#214;ffentlichkeit genannten Begr&#252;ndungen stellen nach unserer Auffassung eine Verletzung der im Betriebsverfassungsgesetz verankerten Grunds&#228;tze der vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Betriebsrat und Gesch&#228;ftsleitung dar.&#8221; Unterschrieben haben BR-Vorsitzende von 12 bedeutenden Hamburger Verlagen, darunter Axel Springer (Hamburg), DVV Media Group, Fit for Fun, Gruner + Jahr, Spiegel Verlag, TV Spielfilm, Verlagsgruppe Milchstrasse sowie Zeit und Zeit Online.</p>
<p>Wolfgang Rose, ver.di-Landeschef und Abgeordneter der B&#252;rgerschaft, erkl&#228;rt dazu: „Das Vorgehen des Bauer-Verlages st&#246;&#223;t bei Abgeordneten aller Parteien und vielen ArbeitnehmervertreterInnen auf Widerspruch. Als Gewerkschaft k&#246;nnen wir diese Gutsherrenart eines Hamburger Verlages nicht hinnehmen. Ich werde zusammen mit anderen am Freitag beim Arbeitsgericht sein, um unsere Kollegin Kersten Artus solidarisch zu unterst&#252;tzen.“</p>
<p>Der G&#252;tetermin in dem Arbeitsgerichtsverfahren findet statt am Freitag, dem 12. November, 11.30 Uhr, Saal 109, Arbeitsgericht Osterbekstra&#223;e 76 (U-Bahn Saarlandstra&#223;e).</p>
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		<title>Abgeordnete solidarisch gegen Bauer-Verlag</title>
		<link>http://www.hh-heute.de/abgeordnete-solidarisch-gegen-bauer-verlag/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Oct 2010 09:02:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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B&#252;rgerschaftsabgeordnete von CDU, SPD, GAL und der Partei DIE LINKE haben sich in einer Unterschriftenaktion mit Kersten Artus solidarisiert. Die Konzernbetriebsratsvorsitzende der Yvonne Bauer Redaktions KG wehrt sich gegen eine fristlose K&#252;ndigung durch ihren Verlag.  
„Als Abgeordnete der Hamburger B&#252;rgerschaft erwarten wir, dass der Bauer-Verlag die Wahrnehmung demokratischer Rechte durch Kersten Artus respektiert und [...]]]></description>
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<p>B&#252;rgerschaftsabgeordnete von CDU, SPD, GAL und der Partei DIE LINKE haben sich in einer Unterschriftenaktion mit Kersten Artus solidarisiert. Die Konzernbetriebsratsvorsitzende der Yvonne Bauer Redaktions KG wehrt sich gegen eine fristlose K&#252;ndigung durch ihren Verlag. <span id="more-18187"></span></p>
<p>„Als Abgeordnete der Hamburger B&#252;rgerschaft erwarten wir, dass der Bauer-Verlag die Wahrnehmung demokratischer Rechte durch Kersten Artus respektiert und die fristlose K&#252;ndigung gegen sie zur&#252;cknimmt“, hei&#223;t es in der gemeinsamen Erkl&#228;rung der Parlamentarier, f&#252;r die weitere Unterst&#252;tzungsunterschriften gesammelt werden. </p>
<p>Artus geh&#246;rt der Hamburgischen B&#252;rgerschaft seit 2008 an. </p>
<p>Zugleich wurde bekannt, das der Bauer-Verlag ein weiteres B&#252;rgerschaftsmitglied, ver.di-Landesbezirksleiter Wolfgang Rose, unter Druck setzt: Ihm wurde eine Unterlassungserkl&#228;rung u.a. wegen kritischer &#196;u&#223;erungen &#252;ber das Vorgehen des Bauer-Verlages im Begleittext der Solidarit&#228;tserkl&#228;rung der Parlamentarier durch die von Bauer beauftragte Anwaltskanzlei „KNPZ Klawitter Neben Plath Zintler“ zugestellt, und zwar an die Adresse seines Abgeordnetenb&#252;ros. Darin beschweren sich die Bauer-Vertreter &#252;ber eine „tendenzi&#246;se, einseitige und vom Tonfall her v&#246;llig inakzeptable Gesamtdarstellung“ des K&#252;ndigungsvorganges, „eklatante Unwahrheiten“ sowie „Rufsch&#228;digung“ und „Verunglimpfung“ des Verlages. </p>
<p>Moniert werden u.a. die Behauptung, Frau Artus solle wegen ihrer betriebsr&#228;tlichen, gewerkschaftlichen und politischen Interessenvertretung gek&#252;ndigt werden. Die beabsichtigte K&#252;ndigung beruhe allein auf der Missachtung arbeitsvertraglicher und gesetzlicher Bestimmungen durch Kersten Artus, so die Bauer-Anw&#228;lte. Rose wird strafbewehrt aufgefordert, seine Behauptung k&#252;nftig zu unterlassen. </p>
<p>Bis zum heutigen Tage hat Rose keine Verf&#252;gung eines Gerichts erreicht, die dem Bauer-Anliegen folgt.</p>
<p>Wolfgang Rose erkl&#228;rt dazu: „Der Bauer-Verlag unterliegt einem Irrtum, wenn er meint, dass man gew&#228;hlte Abgeordnete des Hamburger Parlaments in ihrem Anspruch auf freie Meinungs&#228;u&#223;erung derartig beschneiden kann. Ich bleibe, als Volksvertreter wie als Gewerkschafter, bei meiner Meinung, dass der Bauer-Verlag die K&#252;ndigung von Kersten Artus wegen ihrer betriebsr&#228;tlichen, gewerkschaftlichen und politischen Interessenvertretung betreibt. Als Gewerkschaft k&#246;nnen wir diese Gutsherrenart eines Verlages nicht hinnehmen und unterst&#252;tzen unsere Kollegin Artus nachhaltig. Ich bin allen Abgeordneten, die sich gegen dieses Vorgehen des Bauer-Verlages mit Kersten Artus solidarisieren, sehr dankbar.“</p>
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		<title>Bauerverlag will Betriebsr&#228;tin feuern</title>
		<link>http://www.hh-heute.de/bauerverlag-will-betriebsraetin-feuern/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Oct 2010 14:17:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Die Gewerkschaft ver.di protestiert gegen das Ansinnen des Bauerverlags, die seit 28 Jahren f&#252;r das Haus t&#228;tige Redakteurin Kersten Artus (46) fristlos zu k&#252;ndigen. Kersten Artus ist Vorsitzende des Betriebsrats der Bauer Programm GmbH, gleichzeitig Vorsitzende des Konzernbetriebsrats der Yvonne Bauer Redaktions KG. Sie engagiert sich zudem ehrenamtlich in verschiedenen Vorst&#228;nden von ver.di und ist [...]]]></description>
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<p>Die Gewerkschaft ver.di protestiert gegen das Ansinnen des Bauerverlags, die seit 28 Jahren f&#252;r das Haus t&#228;tige Redakteurin Kersten Artus (46) fristlos zu k&#252;ndigen. Kersten Artus ist Vorsitzende des Betriebsrats der Bauer Programm GmbH, gleichzeitig Vorsitzende des Konzernbetriebsrats der Yvonne Bauer Redaktions KG. Sie engagiert sich zudem ehrenamtlich in verschiedenen Vorst&#228;nden von ver.di und ist Mitglied der Hamburgischen B&#252;rgerschaft.<span id="more-17977"></span></p>
<p>Am Dienstag, dem 5. Oktober, erhielt der Betriebsrat ein 150 Seiten umfassendes Schreiben der Personalabteilung mit der Bitte, einer fristlosen K&#252;ndigung von Kersten Artus zuzustimmen. Der Vorwurf an sie lautet: Sie melde sich nicht immer korrekt ab f&#252;r „angeblich erforderliche Betriebsratsarbeit“. </p>
<p>Die Begr&#252;ndung des Entlassungsbegehrens macht deutlich, dass das gewerkschaftliche, betriebliche und gesellschaftliche Engagement von Kersten Artus der Grund f&#252;r die K&#252;ndigungsandrohung sind. Letzter Anlass f&#252;r die Anh&#246;rung beim Betriebsrat war die Teilnahme von Kersten Artus an einer Sitzung des ver.di-Landesbezirksvorstandes.</p>
<p>Dazu erkl&#228;rt der ver.di-Landesbezirksleiter Wolfgang Rose: „Mit dieser Gutsherrenart wird der Bauerverlag nicht durchkommen. Die K&#252;ndigungsgr&#252;nde sind vorgeschoben. Bauer will sich mit dieser Methode einer unliebsamen und aktiven Betriebr&#228;tin entledigen. Das Vorgehen des Arbeitgebers zeigt, wie wenig er Interessenvertretung und Mitbestimmung im Betrieb respektiert. Kersten Artus hat die volle Unterst&#252;tzung ihrer Gewerkschaft.“ </p>
<p>Wolfgang Rose ist ebenfalls Mitglied der Hamburgischen B&#252;rgerschaft. </p>
<p>ver.di fordert die Bauer Programm GmbH auf, die K&#252;ndigungsabsicht zur&#252;ckzunehmen. Ehrenamtliches Engagement ist ein demokratisches Grundrecht. Die K&#252;ndigungsabsicht gegen Kersten Artus richtet sich auch gegen gewerkschaftliches Engagement im Betrieb. </p>
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		<title>&#8220;Einzelma&#223;nahmen ohne strukturelle Wirkung&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Sep 2010 20:04:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Nach dreit&#228;giger Klausur hat der schwarz-gr&#252;ne Senat sein &#8220;gr&#246;&#223;tes Sparpaket in der Hamburger Nachkriegsgeschichte&#8221; bekannt gegeben. Die LINKE kritisiert die vorgestellten K&#252;rzungsma&#223;nahmen des Senats scharf.  
Die einzelnen Fachsprecher der LINKE zu den geplanten Ma&#223;nahmen:
Dr. Joachim Bischoff, Sprecher f&#252;r Haushalts- und Finanzpolitik, erkl&#228;rt dazu: &#8220;Dieses Sparpaket ist eine Lachnummer, die das Strukturproblem der desolaten Finanzen [...]]]></description>
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<p>Nach dreit&#228;giger Klausur hat der schwarz-gr&#252;ne Senat sein &#8220;gr&#246;&#223;tes Sparpaket in der Hamburger Nachkriegsgeschichte&#8221; bekannt gegeben. Die LINKE kritisiert die vorgestellten K&#252;rzungsma&#223;nahmen des Senats scharf. <span id="more-17803"></span></p>
<p><strong>Die einzelnen Fachsprecher der LINKE zu den geplanten Ma&#223;nahmen:</strong></p>
<p>Dr. Joachim Bischoff, Sprecher f&#252;r Haushalts- und Finanzpolitik, erkl&#228;rt dazu: &#8220;Dieses Sparpaket ist eine Lachnummer, die das Strukturproblem der desolaten Finanzen nicht l&#246;st und stattdessen die Politik- und Parteienverdrossenheit steigern wird. Eine Konzeption f&#252;r die Zukunft der Stadt ist in all diesen Einzelma&#223;nahmen nicht zu erkennen. Sie besch&#228;digt die regionalen Wirtschaftskreisl&#228;ufe und vertieft die soziale Spaltung. Nicht einmal die &#8220;Konsolidierung&#8221; des schwarz-gr&#252;nen B&#252;ndnisses ist davon zu erwarten. Eine &#220;berpr&#252;fung der Investitionsvorhaben auf &#8220;w&#252;nschenswert&#8221; oder &#8220;notwendig&#8221; hat nicht stattgefunden.</p>
<p>Die in 300 Einzelma&#223;nahmen vorgeschlagene Mixtur von Leistungsk&#252;rzungen, Geb&#252;hrenerh&#246;hungen, Personalabbau, Scheinoperationen und frommen W&#252;nschen besch&#228;digt durch die zus&#228;tzlichen Belastungen der B&#252;rgerInnen und der Besch&#228;ftigten im &#246;ffentlichen Dienst vor allem die private Nachfrage &#8211; wirkt also tendenziell negativ auf die &#246;ffentlichen Einnahmen. Durch eine Bettensteuer oder eine Kostenbeteiligung bei leichten Verkehrsunf&#228;llen wird das Verwaltungshandeln nicht effizienter und kosteng&#252;nstiger.&#8221;</p>
<p>Das Konsolidierungspaket wird erst 2014 das angestrebte Volumen von 510 Mio. Euro erreichen. Vorher setzt man auf st&#228;rker flie&#223;ende Steuereinnahmen. 2011 sollen das 104 Mio. Euro sein, so dass das Konsolidierungsvolumen in diesem Jahr &#8220;nur&#8221; 406 Mio. Euro betr&#228;gt. </p>
<p>Die CDU behauptet, dass damit der &#8220;Teufelskreis der vergangenen Jahrzehnte &#8211; keine R&#252;cklagenbildung im Aufschwung, Ausgabenprogramme mit dann weiter steigenden Betriebskosten, neue Schulden in Krisenzeiten und somit neue Zinsen &#8211; (&#8230;) nun endlich durchbrochen&#8221; werde. Tats&#228;chlich wird die strukturelle Schieflage des Hamburger Haushalts, 27 Mrd. Schulden Ende 2009, die inkl. Schattenhaushalte bis 2013 auf 36 Mrd. Euro steigen werden, durch das Konsolidierungspaket eher verfestigt. Die Neuverschuldung wird in den n&#228;chsten Jahren weitergehen.</p>
<p>Eine &#220;berpr&#252;fung der Investitionsvorhaben auf &#8220;w&#252;nschenswert&#8221; oder &#8220;notwendig&#8221; findet nicht statt. Der Beust-Senat hatte beispielsweise die Doppelrennbahn in Horn gestrichen. Der schwarz-gr&#252;ne Senat k&#246;nnte auf die geplanten aufwendigen Beh&#246;rdenumz&#252;ge verzichten. Auch der Verzicht auf die Neubauten der BSU oder der HCU w&#252;rden Millionenbetr&#228;ge an Investitionen freisetzen und h&#228;tten auch einen Effekt auf die Betriebskosten. B&#252;rgermeister Ahlhaus erkl&#228;rt, man k&#246;nne nicht weiter &#252;ber die Verh&#228;ltnisse leben, nimmt aber ausdr&#252;cklich das Polizeiorchester von der Sparoperation aus.</p>
<p>Eine Konzeption f&#252;r die Zukunft der Stadt ist nicht erkennbar. Dazu passt, dass die den Bezirken autorit&#228;r aufgedr&#252;ckten K&#252;rzungsanstrengungen die soziale Infrastruktur der Stadt und die Strukturen ihrer demokratischen Willensbildung massiv besch&#228;digen. Hamburg geht damit angesichts seiner massiven Finanzn&#246;te einen &#228;hnlichen Weg wie andere Gro&#223;st&#228;dte. Die Hoffnung auf bessere Gesetze aus Berlin, die beim &#8216;Sparen&#8217; helfen ist absurd. Die Bundesregierung ist mit Steuersenkungen und Ausweitung von Aufgaben f&#252;r die Bundesl&#228;nder wesentlich f&#252;r die Finanznot der L&#228;nder mit verantwortlich.</p>
<p>Aufgabenkritik des &#246;ffentlichen Sektors ist zwar eine popul&#228;re Forderung; aber die Bereitschaft &#246;ffentlich Investitionen und Dienstleistungen zu finanzieren ist bescheiden. Der Verfall der st&#228;dtischen Infrastruktur (Stra&#223;en, Gr&#252;nanlagen, Schulen) belegt, dass auf diesem Terrain kein Blumentopf zu gewinnen ist. Ein vern&#252;nftiges &#246;ffentliches Dienstleistungsangebot erreicht man nicht durch &#8220;Aufgabenkritik&#8221;, in der Regel Besch&#228;ftigungsabbau und Arbeitsverdichtung, sondern durch die Bereitstellung ausreichender Finanzmittel.</p>
<p>Dies ist m&#246;glich durch den Ausbau der Gewerbesteuer zu einer kommunalen Gemeindewirtschaftssteuer und die Umstellung der Bemessungsgrundlage bei der Grundsteuer auf aktuelle Verkehrswerte sowie die Widereinf&#252;hrung der Verm&#246;genssteuer. Richtig ist allerdings auch, dass durch einen effektiveren Steuervollzug brachliegende Steuerpotentiale erschlossen werden k&#246;nnen. Die von Schwarz-Gr&#252;ne geplante Einstellung von sechs neuen Steuerfahndern bleibt allerdings weit hinter dem &#8220;Notwendigen&#8221; zur&#252;ck. Der Handel von CDs mit Sters&#252;ndern belegt, dass der Steuervollzug deutlich verbesserbar ist.</p>
<p><strong>Das &#8220;Konsolidierungspaket&#8221; im Einzelnen</strong></p>
<p>Die Struktur der Konsolidierungsma&#223;nahmen entspricht dem noch von von Beust angek&#252;ndigten Programm: 100 Mio. durch K&#252;rzung oder Streichung des Weihnachtsgelds, davon sollen allein &#252;ber 50 Mio. Euro das Schulpersonal tragen, worauf die Schulsenatorin stolz ist. Strukturelle Einsparung durch Effektivit&#228;tssteigerung und Verschlankung der Verwaltung in H&#246;he von 108 Mio. Euro, Ma&#223;nahmen der Beh&#246;rden von 252 Mio. Euro und ein Beitrag &#246;ffentlicher Unternehmen von 50 Mio. Euro. Dieses Programm soll in 300 Einzelma&#223;nahmen umgesetzt werden, die aber noch nicht &#246;ffentlich sind.</p>
<p>Wie stark der Abbau von Besch&#228;ftigung im &#246;ffentlichen Dienst zur &#8220;Konsolidierung&#8221; beitr&#228;gt, l&#228;sst sich bisher nicht genau quantifizieren. In allen Ressorts hei&#223;t aber &#8220;Einsparung in der Verwaltung&#8221; in der Regel weniger Besch&#228;ftigte und damit Arbeitsverdichtung beim verbleibenden Personal.</p>
<p>Die Beh&#246;rde f&#252;r Schule und Berufsbildung soll ca. 70 Mio. Euro &#8220;erbringen&#8221;, indem die Mittel f&#252;r die gescheiterte Primarschulreform &#8220;gestrichen&#8221; werden, das bringt 2012 immerhin 47,5 Mio. Euro. Daneben sollen die Privatschulen (auch erst 2012) 7,7 Mio. Euro weniger erhalten und Schleswig-Holstein 1 bzw. 2 Mio. Euro mehr f&#252;r die Gastssch&#252;ler zahlen. Dabei handelt es sich allerdings um &#8220;erhoffte&#8221; Mehreinnahmen.</p>
<p>Bei der Beh&#246;rde f&#252;r Wissenschaft und Forschung kommt es zu Abstrichen zulasten der Studierenden. So will man bei der Studienfinanzierung und der F&#246;rderung des Studierendenwerks 7,6 Mio. Euro (2011) bzw. 10 Mio. Euro 2012 k&#252;rzen. Mehreinnahmen sollen dadurch erreicht werden, dass die Studierenden sich in Hamburg melden sollen.</p>
<p>Im Kulturbereich zeigt das gesamte Missmanagement des schwarz-gr&#252;nen Senats seine Wirkung. Drastisch erh&#246;hte Kosten beim Bau und die Folgekosten f&#252;r den Betrieb des Edelprojekts Elbphilharmonie sollen durch Kosteneinsparungen an anderer Stelle kompensiert werden. So will man durch die Schlie&#223;ung des Altonaer Museums 3,5 Mio. Euro einsparen. Erneut haben auch die &#214;ffentlichen B&#252;cherhallen ihr Sparopfer zu leisten: 2011/2012 gibt es jeweils 1,0 Mio. Euro weniger, 2013/2014 dann jeweils 1, 5 Mio. Euro &#8211; die Anhebung der Geb&#252;hren und Reduzierung der &#214;ffnungszeiten inklusive. Beim Schauspielhaus werden 1,2 Mio. Euro pro Jahr, bei den Privattheatern 0,5 Mio. Euro. Die Spielbetriebszusch&#252;sse zur Elbphilharmonie werden auch wegen versp&#228;teter Fertigstellung der Elbphilharmonie um jeweils 200 Tsd. Euro gek&#252;rzt.</p>
<p>Norbert Hackbusch, stellvertretender Vorsitzender und kulturpolitischer Sprecher, erkl&#228;rt dazu: &#8220;Der Kulturbereich ist besonders hart getroffen: Der Etat der Beh&#246;rde sinkt von 305 Mio. 2011 auf 265 Mio. 2012. Die Schlie&#223;ung des Altonaer Museums, die K&#252;rzungen bei B&#252;cherhallen und Schauspielhaus sind der vorl&#228;ufige Gipfel des kulturellen Kahlschlags von Schwarz-Gr&#252;n.</p>
<p>Die Schlie&#223;ung des Altonaer Museums ist ein Angriff auf die kulturelle Identit&#228;t Altonas &#8211; die Verwirklichung des Gro&#223;-Hamburg-Gesetzes von 1937. Altona wird sich gegen die Zerst&#246;rung seines kulturellen Ged&#228;chtnisses wehren. Die Streichung bei den B&#252;cherhallen mit der zunehmenden E-Book-Nutzung zu begr&#252;nden ist fadenscheinig. Das bereits vorher unterfinanzierte Schauspielhaus wird als gr&#246;&#223;tes Sprechtheater der Republik mit den geplanten Streichungen weiter Schaden nehmen und zu einer Spielst&#228;tte und Event-Location f&#252;r die Schickeria der Stadt verkommen.&#8221;</p>
<p>Im Sozialbereich besteht der &#8220;Konsolidierungsbeitrag&#8221; in einer Mischung aus Hoffen und Leistungsverschlechterung. So spekuliert man wegen der wirtschaftlichen Erholung im Bereich von Hartz IV etc. auf geringere Fallzahlen und damit Einsparungen in H&#246;he von 22,4 Mio. Euro in 2011 und 14,5 Mio. Euro in 2012. Durch die von der Bundesregierung angek&#252;ndigte Verordnungserm&#228;chtigung zur lokalen Regelung der Kosten der Unterkunft wird nicht nur die Bek&#228;mpfung des Mietwuchers m&#246;glich, sondern durch die Festsetzung von Mieth&#246;chstpreisen wird auch die M&#246;glichkeit geschaffen, die BezieherInnen von Sozialleistungen in schlechtere Unterk&#252;nfte zu zwingen. Geplante Minderausgaben 2011 4,2 Mio. Euro., 2012 8,9 Mio. Euro. Au&#223;erdem werden noch &#8220;angestrebte&#8221; &#196;nderungen von Bundesgesetzen mit 7,1 Mio. Euro 2011 bzw. &#8220;langfristig strukturell&#8221; mit 14,2 Mio. Euro Erleichterungen in die Rechnung aufgenommen.</p>
<p>Auch Kersten Artus, Fachsprecherin f&#252;r Verbraucherschutz- und Gesundheitspolitik, kritisiert, dass auf Kosten der Schw&#228;chsten gek&#252;rzt wird, die nicht &#252;ber ihre Verh&#228;ltnisse gelebt haben: &#8220;Die Frequenz der schul&#228;rztlichen Untersuchungen zu reduzieren ist unverantwortlich und ein katastrophaler R&#252;ckschritt, der unkalkulierbare Folgekosten nach sich zieht. Auch die Streichung der Beitr&#228;ge an die Freie Wohlfahrtspflege in H&#246;he von 430.000 Euro bedroht die Infrastruktur dieser Verb&#228;nde mit unabsehbaren Folgen. Die bisher propagierte Umwandlung des Gesundheitswesens in einen profitablen Wirtschaftszweig wird mit der K&#252;rzung um eine halbe Million Euro korrigiert. Ich fordere den Gesundheitssenator auf, umgehend die Auswirkungen davon darzulegen. Hier wird offensichtlich ein Strategiewechsel eingeleitet, der sich zu Lasten von Arbeitspl&#228;tzen in Krankenh&#228;usern, Wissenschaft und Forschung auswirken wird.</p>
<p>G&#228;nzlich unakzeptabel sind die K&#252;rzungen f&#252;r die als bundesweites Vorzeigemodell geltende Verbraucherzentrale um 26.000 Euro. Armut im Alter wird durch die bereits vor der Sommerpause erfolgte Streichung des Wohngeldzuschusses in Pflegeheimen (70.000 Euro 2011, 150.000 Euro 2012) wird zunehmen, Alte und pflegebed&#252;rftige Menschen in die Sozialhilfe abrutschen.&#8221;</p>
<p>Bei der BSU werden von den erwarteten 10,5 Mio. Euro an j&#228;hrlichen K&#252;rzungen f&#252;nf Mio. Euro durch das Zusammenstreichen der Ma&#223;nahmen der Hamburger Quartiersoffensive und des Hamburgischen Stadtentwicklungsprogramms vorgenommen &#8211; ein weiterer Beitrag zur Vertiefung der sozialen Spaltung in der Stadt. Dies gilt auch f&#252;r die weitere 1 Mio. Euro Einsparungen, die man sich aus der vom &#8220;vom Bund beabsichtigten Wohngeldnovelle&#8221; erhofft.</p>
<p>Klassisch auch f&#252;r diese Art der &#8220;Konsolidierung&#8221; ist, dass bei der Beh&#246;rde f&#252;r Wirtschaft und Arbeit die arbeitsmarktpolitischen Ma&#223;nahmen um j&#228;hrlich 1,8 Mio. Euro zusammengestrichen werden. Dies passt gut zu dem vom ersten B&#252;rgermeister angek&#252;ndigten harten Kurs gegen&#252;ber &#8220;integrationsunwilligen&#8221; MigrantInnen, denen man dadurch weitere F&#246;rderangebote nimmt.</p>
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		<title>Nacht der Wohnungsnot am Michel</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Sep 2010 12:09:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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In der Nacht vom 23. auf den 24. September, von 20 Uhr bis 8 Uhr, findet auf dem Vorplatz des Hamburger Michel die &#8220;Hamburger Nacht der Wohnungsnot&#8221; statt. Organisiert wird das &#8220;Sleep-Out&#8221; vom &#8220;Hamburger Aktionsb&#252;ndnis gegen Wohnungsnot&#8221; aus verschiedenen sozialen und kirchlichen Einrichtungen und Verb&#228;nden. Mit dieser Aktion wird dagegen protestiert, dass in einer der [...]]]></description>
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<p>In der Nacht vom 23. auf den 24. September, von 20 Uhr bis 8 Uhr, findet auf dem Vorplatz des Hamburger Michel die &#8220;Hamburger Nacht der Wohnungsnot&#8221; statt. Organisiert wird das &#8220;Sleep-Out&#8221; vom &#8220;Hamburger Aktionsb&#252;ndnis gegen Wohnungsnot&#8221; aus verschiedenen sozialen und kirchlichen Einrichtungen und Verb&#228;nden. Mit dieser Aktion wird dagegen protestiert, dass in einer der reichsten St&#228;dte Europas nahezu 4.000 Menschen obdachlos sind.<span id="more-17762"></span></p>
<p>Kersten Artus, die Fachsprecherin der LINKE f&#252;r Frauen-, und Gesundheitspolitik, erkl&#228;rt dazu: &#8220;Die Obdachlosigkeit in Hamburg ist ein schreiender sozialer Notstand, gegen den endlich etwas unternommen worden muss, gerade in einer reichen Stadt wie Hamburg. 1.029 Obdachlose leben unter untragbaren gesundheitlichen und sozialen Bedingungen offiziell auf der Stra&#223;e. Auch die 2.713 in Obdachlosenunterk&#252;nften sowie die 211 in station&#228;ren Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe gemeldeten BewohnerInnen sind mit teilweise unw&#252;rdigen Lebensbedingungen konfrontiert. Neben dem Bau neuer Sozialwohnungen ist es dringend n&#246;tig, m&#252;ssen Notschlafstellen deutlich ausgeweitet werden. Hilfesuchende d&#252;rfen nicht abgewiesen werden, weil keine Kapazit&#228;ten frei sind.</p>
<p>Hilfreich w&#228;re auch, endlich das Wohncontainer-Projekt des Vereins &#8216;Kemenate Frauen Wohnen e.V.&#8217; voranzubringen, um die gr&#246;&#223;te Not einer Zahl obdachloser Frauen zu lindern. Meine Unterst&#252;tzung der Hamburger Nacht der Wohnungsnot werde ich durch meine pers&#246;nliche Anwesenheit zum Ausdruck bringen.&#8221;</p>
<p>Der stadtentwicklungspolitische Sprecher, Dr. Joachim Bischoff, erg&#228;nzt: &#8220;Die Obdachlosigkeit ist die skandal&#246;se Konsequenz der gegenw&#228;rtigen Wohnungs- und Stadtentwicklungspolitik des Senats. Er hat zu verantworten, dass in dieser &#8216;wachsenden Stadt&#8217; nicht gen&#252;gend Wohnungen gebaut werden, der soziale Wohnungsbau v&#246;llig zum Erliegen gekommen ist, die SAGA GWG Wohnungen verkauft, die Mietexplosion vorantreibt und j&#228;hrlich gut 100 Mio. Euro an die Stadtkasse abf&#252;hren muss. Was die Menschen in unserer Stadt brauchen, ist keine &#8216;Ank&#252;ndigungspolitik&#8217; eines Herrn Ahlhaus, sondern sofortige Schritte zur Bek&#228;mpfung der Wohnungsnot. Von daher gilt meine volle Sympathie und politische Solidarit&#228;t dem Hamburger Aktionsb&#252;ndnis gegen Wohnungsnot und der Hamburger Nacht der Wohnungsnot.&#8221;</p>
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		<title>15 Jahre Methfesselfest in Eimsb&#252;ttel</title>
		<link>http://www.hh-heute.de/15-jahre-methfesselfest-in-eimsbuettel/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 12:15:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
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Am Wochenende findet zum 15. Mal eines der beliebtesten Feste Eimsb&#252;ttels statt: Das Methfesselfest. Auf dem Else-Rauch-Platz (U-Bahn Lutherothstra&#223;e) laden von Freitag, den 3. bis Sonntag, den 5. September Musik, Flohmarkt, Puppenb&#252;hne und politische Veranstaltungen zum Verweilen ein. 
Ein gro&#223;es Angebot gibt es auch f&#252;r Kinder! 
Am Sonnabend findet um 14 Uhr die Abschlusskundgebung zum [...]]]></description>
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<p>Am Wochenende findet zum 15. Mal eines der beliebtesten Feste Eimsb&#252;ttels statt: Das Methfesselfest. Auf dem Else-Rauch-Platz (U-Bahn Lutherothstra&#223;e) laden von Freitag, den 3. bis Sonntag, den 5. September Musik, Flohmarkt, Puppenb&#252;hne und politische Veranstaltungen zum Verweilen ein.<span id="more-17388"></span></p>
<p>Ein gro&#223;es Angebot gibt es auch f&#252;r Kinder! </p>
<p>Am Sonnabend findet um 14 Uhr die Abschlusskundgebung zum Antikriegstag statt. Internationale Solidarit&#228;t steht ganz oben an: Haiti, Pal&#228;stina und Mexiko werden thematisiert. Bei der Cuba-Sí-Tombola winkt als Hauptpreis ein Flug nach Cuba.</p>
<p>Kersten Artus, Eimsb&#252;tteler B&#252;rgerschaftsabgeordnete der Linksfraktion, freut sich jedes Jahr wieder auf das Fest: &#8220;Hier macht&#8217;s die Mischung, die Politik, Kultur, Unterhaltung oder auch ein g&#252;nstiges Schn&#228;ppchen bietet. Die Menschen vor Ort organisieren das Fest selbst, das gibt ihm sein einzigartiges Gesicht.&#8221;</p>
<p>Kersten Artus wird am Stand der Linken am Sonntag von 12 bis 16 Uhr anwesend sein und freut sich auf viele Gespr&#228;che.</p>
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