Sorge um Schnellbus 31

photocaseBUSFAHRERIN.jpegDer beliebten Schnellbus-Verbindung von Geesthacht über Bergedorf in die Hamburger Innenstadt droht möglicherweise das Aus. Eine Kleine Anfrage soll Gewissheit bringen.

Die beiden SPD-Verkehrsexperten Jan Quast und Karin Timmermann sorgen sich um den Fortbestand der Schnellbuslinie 31. Eine Kleine Anfrage an den Senat hatte ergeben: Es ist weiterhin offen, ob die Linie 31 nicht doch bald ihren Betrieb einstellen muss. Denn es sei noch nicht entschieden, ob die Buslinie auch über Mai 2007 hinaus fahren wird (Drucksache 18/4356).

Dabei erfreut sich die Schnellbuslinie von Geesthacht über Bergedorf bis in die Hamburger
Innenstadt trotz der Diskussion um die Betriebseinstellung wachsender Beliebtheit: Der Antwort des Senats zufolge konnte die Linie im letzten Jahr im Vergleich zu 2003 einen Fahrgastzuwachs von 9 % verzeichnen.

Ende 2004 sollte der Betrieb der Schnellbuslinie 31 schon einmal aus Kostengründen eingestellt werden. Nur auf dem Teilabschnitt Lauenburg – Bergedorf sollte dann noch Busverkehr durch eine neu einzurichtende Eilbuslinie stattfinden.

Massiver Protest der betroffenen Fahrgäste sowie rechtliche Probleme bei der Entbindung der Hamburgeigenen Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein AG (VHH) von ihrer Betriebspflicht führten dazu, dass der Schnellbus einstweilen weiterfahren durfte. Die vom Senat geforderte
Einsparung von 500.000 Euro wurde von der VHH stattdessen u. a. durch den Einsatz größerer Busse und durch Fahrplananpassungen erzielt.

Doch die derzeitige Betriebsgenehmigung endet im Mai 2007 und muss dann erneut erteilt werden. Für die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt könnte dies der Anlass sein, erneut die Betriebseinstellung zu forcieren. Jan Quast und Karin Timmermann lehnen dies ab: „Wir wollen, dass die Schnellbuslinie 31 auch über Mai 2007 hinaus fährt.“

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