Schiffskollision: Sechs Tonnen Diesel in der Elbe

Heute Morgen sind aus noch ungeklärter Ursache bei Geesthacht zwei Schiffe kollidiert. Eines der beiden wurde bei dem Zusammenstoß stark beschädigt. Zum Glück nur sechs der geladenen 900 Tonnen Diesel liefen in die Elbe. Verletzt wurde niemand.

Mit eigener Kraft konnte das Schiff noch den Schleusenkanal in Geesthacht erreichen. Dort legten Feuerwehr und Wasserschutzpolizei Ölsperren um den Dieselteppich und saugten ihn ab. Ob dies restlos Erfolg hatte, ist noch nicht vollständig klar.

Nach der Havarie auf der Elbe heute Morgen drängt die umweltpolitische Sprecherin der GAL-Fraktion Jenny Weggen auf eine lückenlose Aufklärung. Sie fragt, wie es zu dem Unfall kommen konnte und ob die Feuerwehr sofort alles zum Schutz von Flora und Fauna in und um die Elbe getan hat.

„Solche Zusammenstöße darf es nicht geben. Hoffentlich können wir aus dem Vorfall wenigstens lernen, wie wir so etwas zukünftig verhindern können“, so Weggen. „Das Naturschutzgebiet Heuckenlock muss intensiv vor dem ausgelaufenen Diesel gesichert werden. Das Süßwasserwatt ist eines der wichtigsten Hamburger Naturschutzgebiete. Hier tummeln sich besonders viele Pflanzen und Tiere, die anderswo in Europa bereits ausgestorben sind. Aber Heuckenlock ist nicht der einzige bedrohte Bereich. Generell wird die Umweltbehörde alles menschenmögliche tun, um die Elbe und ihre tierischen sowie pflanzlichen Bewohner rund um die Unfallstelle zu schützen.“

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