Sanierungspläne für Meiendorfer Straße

Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) hat endlich konkrete Pläne für eine Sanierung der Meiendorfer Straße (B 75) zwischen Oldenfelder Stieg und Wildschwanbrook in Meiendorf vorgelegt. Die beiden Rahlstedter SPD-Verkehrspolitiker Ole Thorben Buschhüter und Lars Kocherscheid, die sich seit Jahren für eine Sanierung der maroden Straße einsetzen, begrüßten diese Pläne als einen wichtigen Schritt. Nun gelte es, das Verfahren zügig voranzutreiben, um einen Baubeginn in 2011 nicht zu gefährden.

„Seit mehr als zehn Jahren ist die Sanierung und der so genannte ‚bedarfsgerechte Ausbau‘ der B 75 im Bereich Meiendorf eines der wichtigsten Verkehrsthemen im Bezirk Wandsbek. Unzählige Anträge und Anfragen haben dieses Thema zum Inhalt gehabt. Autofahrer, Fußgänger und Anlieger leiden Tag für Tag unter den Zuständen vor Ort“, sind sich Buschhüter und
Kocherscheid einig. „Vor diesem Hintergrund freut es uns, dass die Planungen nun endlich greifbar sind.“

Den Planungen zufolge sollen Linksabbiegerstreifen geschaffen werden, um Staus zu vermeiden. Straßenbäume und Straßengrün sollen gepflanzt werden, überall ordentlich befestigte Geh- und Radwege entstehen – eine jahrelange Forderung der SPD.

Die nun vorgelegten Planungen, die erstmals konkrete Ausführungsabsichten bekanntmachen, zeigen einen Baubeginn ab dem Jahr 2011 auf. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen allerdings die vorgelegten Pläne weiter ausgearbeitet, das notwendige Planfeststellungsverfahren durchgeführt und Grunderwerb getätigt werden. „Wir werden diesen Prozess aufmerksam beobachten und darauf drängen, dass die lokal wichtigen Punkte in die Pläne einfließen“, betont Kocherscheid, der verkehrspolitischer Sprecher der Wandsbeker SPD-Fraktion ist. „In einigen Punkten ist dieses bereits jetzt gelungen, so soll zum Beispiel die Bushaltestelle Schneehuhnkamp verlegt werden, um eine bessere Erreichbarkeit unter anderem für Besucher der Thomaskirche zu erreichen.“

Verschiedene weitere Planungsaspekte begrüßen die SPD-Politiker ebenfalls. So trifft der von der BSU für die Einmündung der Straße Spitzbergenweg vorgeschlagene Umbau zu einem Kreisverkehr bei der SPD auf Zustimmung: „An dieser Stelle bietet sich ein Kreisverkehr nicht nur aus Platzgründen an, er vereinfacht auch das Ein- und Ausbiegen aus dem Spitzbergenweg und schafft eine Geschwindigkeitsreduzierung bei der Einfahrt in den Meiendorfer Ortskern“, betont der Rahlstedter SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ole Thorben Buschhüter.

Als hinderlich für die Umsetzung der Planung kann sich jedoch noch der streckenweise erforderliche Grunderwerb erweisen. „Die Stadt muss alles daran setzen, dass 2011 und nicht später mit den Bauarbeiten begonnen werden kann. Dafür sollte sie so schnell wie möglich mit den Ankaufsverhandlungen beginnen“, fordert Buschhüter. „Kommt es hier zu Verzögerungen, stünde ein Baubeginn in 2011 auf der Kippe“, befürchtet er.

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