„Respekt und Anerkennung – gerade für Frauen“

Die SPD pocht auf eine Grundrente ohne Prüfung der Bedürftigkeit. „Das ist ein Gebot der sozialen Gerechtigkeit. Und das sollte uns als Staat etwas wert sein“, sagte SPD-Chefin Andrea Nahles am Weltfrauentag in Berlin. Denn: Vor allem Frauen würden von der Grundrente profitieren.

Viele Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet haben, landen wegen ihrer niedrigen Löhne als Rentnerinnen und Rentner in der Grundsicherung. Vor allem Frauen. Weil sie sich um Kinder und Angehörige gekümmert haben. Weil sie in schlecht bezahlten Pflegeberufen gearbeitet haben. Weil sie in der Teilzeitfalle feststeckten.

„Wir sind diesen Frauen Respekt und Anerkennung schuldig. Ohne Wenn und Aber. Und das wollen wir mit der Grundrente erreichen!“, sagte SPD-Chefin Andrea Nahles. Wer 35 Jahre lang gearbeitet, Kinder erzogen oder Angehörige gepflegt habe, verdiene eine Rente oberhalb der Grundsicherung – „ohne Wenn und Aber“. Drei bis vier Millionen jetzige und künftige Rentnerinnen und Rentner sollen von der Grundrente profitieren. Ein großer Teil davon sind Frauen.

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