„peers at work“: Kollegiale Depressionsberatung

Seit Anfang 2018 gibt es bei der Deutschen Bahn das Pilotprojekt „peers at work“. Es unterstützt an Depression erkrankte Kolleg*innen. Das zunächst auf zwei Jahre angelegte Projekt wird jetzt bis Ende 2021 verlängert.

Die Grundidee: Beschäftigte, die in der Vergangenheit selbst Erfahrungen mit der Erkrankung gemacht haben, werden zu kollegialen Depressionsbegleiter*innen geschult und stehen betroffenen Kolleg*innen zur Seite – vertraulich und außerhalb des Betriebs. Sie kennen das Arbeitsumfeld und können konkret weiterhelfen.

Die EVG begrüßt die Verlängerung von „peers at work“. So können weitere wichtige Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt und zukünftig auf den gesamten Konzern übertragen werden. Denn psychische Erkrankungen gehören mit über 15 Prozent zu den häufigsten Ursachen für Arbeitsunfähigkeit in Deutschland. Gerade die Volkskrankheit Depression kann jeden treffen.

Die EVG fördert „peers at work“ im Rahmen des Fonds soziale Sicherung. Weitere Partner sind die Stiftungsfamilie BSW & EWH, die Stiftung Deutsche Depressionshilfe und die Deutsche Bahn AG.

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