Schulzeit-Verkürzung ein Flop

photocaseSCHULE.jpegDie Verkürzung der Schulzeit bis zum Abitur auf 12 Jahre scheint nicht zu funktionieren – jedenfalls nicht so, wie sie in Hamburg organisiert wurde. Eine von Eltern initiierte Untersuchung ergab, dass die SchülerInnen unter extremem Stress leiden, außerschulische Aktivitäten weitgehend einstellen. Alles zu lesen in der taz von morgen.

Privatisierung der beruflichen Schulen

Die “Privatisierung der beruflichen Schulen” in Hamburg ist Thema am Donnerstag, den 6. Juli 2006 um 19.30 Uhr im Angeordnetenbüro Hamm, Moorende 29 (Nähe U3 Hammer Kirche).

Referent: Olaf Schwede, Vorsitzender der DGB-Jugend Hamburg

In dieser Juso-Veranstaltung geht es um das Leitprojekt der Berufsbildungspolitik der Hamburger Rechtssenate seit dem Regierungswechsel 2002. Von 2002 bis 2006 dauerte die politische Auseinandersetzung um die zukünftige Struktur und Ausrichtung des
Berufsschulwesens. Was waren die Hintergründe der Auseinandersetzung? Wo liegt der Zusammenhang mit den Jesteburger Beschlüssen, dem Stiftungsgesetz, dem Volksbegehren “Bildung ist keine Ware”, dem Ausbildungskonsens und dem Schulreformgesetz? Welche Rolle spielen Arbeitgeberverbände, CDU und Rechtssenat? Welche Auswirkungen werden die Reformen konkret auf die Ausbildung in Hamburg haben? Wie wird sich die Auseinandersetzung zukünftig entwickeln? Was bedeutet dies für die Positionierung der SPD? Auch Nicht-Jusos sind natürlich herzlich eingeladen.

CDU schafft Polizeiwachen ab

photocasePOLIZEIKELLE.jpegVor ihrer Wahl versprach die CDU „mehr Innere Sicherheit“ und mehr Polizeipräsenz vor Ort. Heute tut sie das genaue Gegenteil, schließt kleinere Kommissariate und will eine der Verkehrsstaffeln auflösen. 7.000 HamburgerInnen haben dagegen eine Petition eingereicht, die sich die SPD zu eigen machen will.
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Positivistisches Sommerloch

photocaseSCHIFF1.jpegWeil auf Initiative Hamburgs die Alkoholgrenze für Schiffsführer von 0,8 auf 0,5 Promille gesenkt wurde, hat die Waserschutzpolizei weniger alkoholisierte Schiffer erwischt, schließt CDU-Innensprecher Kar-Heinz Warnholz messerscharf. Die WELT hat es heute nachgedruckt – und fröhlich grüßt das Sommerloch.

Lüdemann: 100 Tage nichts

photocaseGEFANGEN.jpeg100 Tage ist Hamburgs neuer Justizsenator im Amt. Während Vorgänger Kusch („Kusch, Roger!“) inzwischen immerhin eine neue Partei gegründet hat, sieht die GAL auf Carsten Lüdemanns Haben-Konto nur gähnende Leere. In ihrer heutigen Pressemitteilung folgt unter der dicken Überschrift „GAL-Bilanz der Justizpolitik – Die ersten 100 Tage von Justizsenator Lüdemann“ nur noch eine unberührte weiße Fläche.