Domplatz: Jetzt Volksbegehren?

DAUMENRUNTER.jpegNachdem die CDU mit ihrer absoluten Bürgerschaftsmehrheit beschlossen hat, den gläsernen Koloss am Domplatz zu bauen, regt sich jetzt Widerstand in der Bevölkerung. Von einem Volksbegehren ist die Rede. Wäre es am Ende erfolgreich, würde dies die vierte Niederlage der Beust-Partei gegen die Hamburger Bevölkerung bedeuten – nach Wahlgesetz, Kita-Initiative und Krankenhaus-Verkauf.

Wasserkreuz: Korb für Senat

photocaseBRÃ?CKE.jpegDas war wohl nichts: Auf das eigenartige Ultimatum des Senats zur Finanzierung der Niedernfelder Brücken hat Dr. Werner Marnette (Norddeutsche Affinerie) seinem Freund Beust einen Korb erteilt. Ob und wie man sich beteiligen könne, so Marnette heute im Abendblatt, werde man entscheiden, wenn seriöse Zahlen auf dem Tisch lägen.
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Lehrstellen weiter rückläufig

photocaseARBEIT.jpegDer DGB schlägt Alarm: Noch einmal ist die Zahl der Ausbildungsstellen in Hamburg um vier Prozent zurückgegangen. Schon jetzt ist die Hälfte eines Jahrgangs in Überbrückungsmaßnahmen „geparkt“ – Tendenz steigend. Konzepte des Senats? Fehlanzeige!
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Arbeitslosigkeit: Hamburg bleibt Spitze!

photocaseAUSGESTOSSEN1.jpegWährend der zuständige Senator sich über einen (minimalen) Zuwachs von sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung in Hamburg freut, konstatiert der DGB: Mit 97.197 registrierten Arbeitslosen in Hamburg (Quote: 11,1 Prozent) liegt die Hansestadt weiter über dem (west)deutschem Durchschnitt. Bei Langzeitarbeitslose hat Hamburg einen traurigen Spitzenplatz.
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AStA lobt erfolgreiche Großdemo

DEMO.JPGRund 3.500 Studierende und Sympathisanten sind heute auf die Straße gegangen, um gegen die vom Senat eingeführten und von der CDU beschlossenen Studiengebühren zu protstieren. Der AStA der Uni Hamburg lobte den friedlichen Verlauf der Demo und kündigte weitere Aktionen an.
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Bolivianer übernehmen ihre Rohstoffe / Film + Workshop

Thema: Revolution in Lateinamerika: Wie die Bolivianer die Macht der Konzerne brechen
Datum: Mi, 28/06/2006 von 19:00 bis 21:00
Ort: Uni HH, „Pferdestall“, Allende-Platz 1, Raum 109

FILM/WORKSHOP

Alle 56 Erdöl- und Erdgasfelder ließ der bolivianische Präsident Evo Morales am 1. Mai verstaatlichen. „Der Staat übernimmt damit den Profit und die totale und absolute Kontrolle über die Rohstoffe“, so der Präsident. Die Gewinne sollen künftig den Millionen in Armut lebenden Bolivianern zu Gute kommen.
Der Präsident lehnte jede Entschädigung für die enteigneten Konzerne ab und kündigte an: „Die Verstaatlichung wird nicht bei den Öl- und Gasressourcen stoppen. Wir werden das auch auf großen Landbesitz ausdehnen.“ Morales versprach, noch im Mai eine Landreform auszurufen und Großgrundbesitz zu beschlagnahmen, wie es schon der venezolanische Präsident Hugo Chávez getan hat.
Morales und Chávez wollen einen Sozialismus des 21. Jahrhunderts aufbauen, um den Raubtierkapitalismus zu beenden. Wir wollen darüber sprechen, ob sie Vorbilder für Antikapitalisten auf der ganzen Welt sind.
Zu Beginn zeigen wir den Film „Bolivia is not for sale“ über den Kampf der Bolivianer gegen die Herrschaft der Konzerne.
Danach gibt es ein Referat und gemeinsame Diskussion: Kann Morales die Konzerne schlagen oder wird er gestürzt? Führt Verstaatlichung zu einer besseren Welt? Soll der Staat die Profite kontrollieren oder die Bolivianer selbst? Ist Verstaatlichung auch in Deutschland sinnvoll?
Komm vorbei, stell Fragen, such mit uns nach Antworten und triff andere Aktivistinnen und Aktivisten. Wir freuen uns auf dich und auf jede und jeden, den du mitbringst.

Eine Veranstaltung von www.Linksruck.de