Osdorfer Born: Bürgerhaus hat Priorität

Die Altonaer Koalition aus CDU und GAL auf der einen und die SPD-Bezirksfraktion auf der anderen Seite streiten darüber, ob am Osdorfer Born weitere Wohnungen gebaut werden sollen. Die Koalition sagt „Ja“, die SPD sagt „Erst das versprochene Bürgerhaus bauen!“

Die Koalition forderte mit einem Antrag, zusätzlichen Wohnungsbau am Osdorfer Born voranzutreiben und Wohnungsbauflächen im Umfeld des Bürgerhauses freizugeben. „Wir dagegen fordern im ersten Schritt und mit höchster Priorität den Bau des Bürgerhauses. Nach der Fertigstellung des Bürgerhauses kann man sich Gedanken über die Nutzung der freien Flächen machen“, argumentiert Thomas Adrian, Vorsitzender der SPD-Bezirksfraktion, dass diese Diskussion über die Nachverdichtung zum falschen Zeitpunkt geführt wird.

Zum Vergleich: Am Osdorfer Born wohnen 10.500 Menschen auf 0,7 Quadratkilometern, das sind hochgerechnet 15.047 pro Quadratkilometer – im Stadtteil Osdorf wohnen 3596, im Bezirk Altona Altona 3172 und in Blankenese 1677 Menschen pro Quadratkilometer. Thomas Adrian: „Der Osdorfer Born gehört auf der Liste der Altonaer Stadtteile, die eine Nachverdichtung vertragen, zu den Allerletzten.“ Er forderte die Koalition auf: „Packen sie ihren Antrag wieder ein und kommen sie wieder, wenn das Bürgerhaus im Bau ist!“

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