Netze-Kauf: Arbeitnehmer sind einverstanden

Es gab die Sorge, dass die Arbeitnehmer die Angeschmierten sein könnten beim großen Netze-Deal. Doch die Gewerkschaften haben offenbar erreicht, dass die Beschäftigten auch in den neuen Unternehmen nicht benachteiligt sind.

Zur heutigen Beschlussfassung des Senats über die strategische Beteiligung Hamburgs an den Netzgesellschaften von Vattenfall und E.on
für Fernwärme, Strom und Gas erklärten der Hamburger IG Metall-Bevollmächtigte, Eckard Scholz, und der Hamburger ver.di- Landesbezirksleiter, Wolfgang Rose:

„Als Gewerkschaften IG Metall und ver.di in Hamburg begrüßen wir die Sicherung der Arbeitsplätze, der Tarifverträge, der Sozialstandards, der Altersversorgung und der Ausbildung in den geschlossenen Verträgen der Stadt mit Vattenfall und E.on.

Besonders heben wir die paritätische Mitbestimmung in allen drei Unternehmen hervor, die eine freiwillige Beteiligung der Vertragspartner darstellt und über die rechtliche Verpflichtung hinausgeht. Diese Besonderheit ist ein positives Signal von mehr Wirtschaftsdemokratie an die Beschäftigten und ihre Gewerkschaften.

Als Gewerkschaften treten wir für mehr öffentliche Verantwortung in der Daseinsvorsorge ein – auch in der Energieversorgung -, allerdings unter der Bedingung, dass die Beschäftigungsinteressen gesichert werden. Gemeinsam mit den Betriebsräten stellen wir fest, dass die Interessen der Beschäftigten bei diesem Beteiligungsbeschluss gewahrt sind.“

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