Lenzen-Wahl: Studierende fordern Überprüfung

Bei der größten uniweiten, studentischen Vollversammlung seit Jahren kamen heute weit mehr als 1.500 Studierende im besetzten Audimax der Uni Hamburg zusammen. Auf der Tagesordnung stand das weitere Vorgehen bezüglich der Präsidentenwahl an der Uni. Gefordert wird u.a. eine juristische Überprüfung der Umstände der Wahl.

Hier der Bericht der Studierenden:

Es wurde nahezu einstimmig eine Resolution verabschiedet, die sich auf das Leitbild der Universität stützt und unter anderem folgende Punkte enthält (gesamte Resolution siehe hier als PDF):

Die Mitglieder des Akademischen Senats werden aufgefordert, sofort eine juristische Prüfung des stattgehabten und offenkundig regelverletzenden „Wahl“-Verfahrens mit dem Ziel zu veranlassen, einen Neubeginn der Leitungs-Findung zu ermöglichen.

Dieter Lenzen wird aufgefordert, sich der Kritik in öffentlicher Diskussion zu stellen.

Die Resolution wurde nach der Vollversammlung, bei der auch die sehr erfolgversprechende Kampagne für Gebührenfreiheit vorgestellt wurde (www.gebuehrenfreiheit.de), dem Vize-Präsidenten der Uni, Herrn Fischer, verlesen und überreicht.

Das enorme Interesse der Studierenden an der Vollversammlung zeigt, dass die unbedingte Notwendigkeit von demokratischen Entscheidungsstrukturen an der Uni von einer sehr großen Masse der Studierenden geteilt wird. Auch beweist der heutige Tag, dass die Präsidenten-“Wahl“ für uns keine abgeschlossene Sache ist, sondern wir das Verfahren sowie den Kandidaten Lenzen weiterhin für inakzeptabel halten. Sicher ist: Wir werden noch einiges auf die Beine stellen.

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