Klimaschutz: Jobtickets sollen steuerfrei werden

Autofahrern soll künftig die Entscheidung zum Umstieg auf umweltfreundliche Verkehrsträger erleichtert werden. Der Bund erhofft sich dadurch eine deutliche Reduzierung der Abgasbelastung in den Städten. Damit würde die Koalition einer der zentralen EVG-Forderung für den Klimaschutz näherkommen.

Ein entsprechendes Gesetzespaket wird heute im Finanzausschuss des Bundestages beraten. Ziel ist es, neben den massiven Umwelt- auch die Verkehrsbelastungen sowie den Energieverbrauch zu senken. Die Steuerbefreiung soll auch für private Fahrten mit dem Jobticket, nicht jedoch für private Fahrten im Fernverkehr gelten.

Außerdem sollen die vorgesehenen Steuervorteile für Dienst-Fahrräder und E-Bikes auch auf Pedelecs und Fahrräder ausgedehnt werden. Im Gespräch ist zudem eine Steuerbefreiung für die private Nutzung von E-Dienstwagen. Die Änderungen für öffentlichen Verkehr und Fahrrad hatten zuvor die Länder im Bundesrat angemahnt.

Der geplante Wechselanreiz für Autofahrer kann ein Schritt in Richtung einer nachhaltigen Verkehrswende sein. Schon lange ist sie eine Forderung der EVG, an der wir im Sinne des Klimaschutzes unmissverständlich festhalten. Alles in Allem muss sie umweltfreundlich, sicher und bürgernah gestaltet sein.

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