Hochschulverlagerung: GAL tut sich schwer

Die GAL-Bürgerschaftsfraktion begrüßt grundsätzlich die Initiative der Wissenschaftssenatorin Dr. Gundelach, mit der eine Verbesserung der maroden Gebäudesituation der Universität Hamburg erreicht werden soll. Aber wie, wo und wann – dazu gibt es auch Tage nach Veröffentlichung des Gundelach-Vorstoßes offenbar noch keine Lösung.

„Es besteht dringender Handlungsbedarf“, sagt dazu Dr. Eva Gümbel, Sprecherin der Fraktion für Hochschulpolitik. „Es wird sich im weiteren Prozess zeigen, ob die Sanierung des Bestands günstiger ist oder ein Neubau an anderer Stelle.“

Mögliche Ersatzflächen auf dem Kleinen Grasbrook könnten auch für die Stadtentwicklung („Sprung über die Elbe“) Impulse liefern. „Wir müssen allerdings darauf achten, den Charakter des Grindelviertels im Falle einer Verlagerung nicht zu verändern“, gibt Horst Becker, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der GAL-Fraktion, zu bedenken. „Der Erhalt eines geisteswissenschaftlichen Kerncampus zwischen Hauptgebäude und Allendeplatz könnte dies gewährleisten.“

Die Finanzierung eines umfangreichen Konzepts ist bislang ungeklärt. Zudem müsste mit der Hafenwirtschaft geklärt werden, ob bzw. wann Flächen auf dem Grasbrook verfügbar sein könnten.

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