Hamburg ist bunt – nicht braun

„Am 2. Juni wollen die Rechtsextremen nach Hamburg kommen. Unsere Stadt wird den Rechtsextremen zeigen, dass wir für Demokratie und Toleranz einstehen – auf dem Rathausmarkt. Hamburg ist bunt – nicht braun.“ Mit diesen Worten hat Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) zum Maiempfang des Senats eine Kundgebung gegen die Neonazis angekündigt.

Am 2. Juni soll von 11 Uhr an auf dem Rathausmarkt ein Zeichen gegen Neonazis und Fremdenfeindlichkeit gesetzt werden – die Rechtsextremen haben an dem Tag eine Kundgebung „4. Tag der deutschen Zukunft“ in der Innenstadt angemeldet. Bereits um 9.30 Uhr beginnt am 2. Juni auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz der Protestzug von mehreren Organisationen unter dem Motto „Den Naziaufmarsch stoppen!“.

Die Nazi-Zeit komme nicht wieder – „wenn wir aufpassen“, sagte Scholz in seiner Rede zum 1. Mai: „Rechtsradikale sind in unserer Gesellschaft aktiv und beschränken sich nicht auf Propaganda. Es hat eine Mordserie gegeben und die Täter haben auch Hamburg nicht ausgespart.

Am 2. Juni wollen die Rechtsextremen nach Hamburg kommen. Und auch unsere Stadt wird den Rechtsextremen zeigen, dass wir für Demokratie und Toleranz einstehen – auf dem Rathausmarkt. Wir werden in einem gemeinsamen Bündnis den Extremisten entgegentreten: Senat und Bürgerschaft, Kirchen und Religionsgemeinschaften, Gewerkschaften, Sport und Migrantenvereine, Bürgerinnen und Bürger.

Machen Sie mit. Sorgen Sie in Ihren Betrieben, in Ihren Arbeitsplätzen dafür, dass rechte Parolen nicht verfangen. In Fabrikhallen, auf dem Bau, im Büro gibt es keine In- und Ausländer, nur Kolleginnen und Kollegen. Werben Sie – zum Beispiel – dafür, dass sich noch mehr Einwanderer, oder Kinder oder Enkel von Einwanderern, einbürgern lassen. Damit sie auch offiziell die gleichen Rechte haben und Pflichten schultern können wie alle anderen.“

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