Gümbel: Uni an Standort-Entscheidung beteiligen

„Neuer Wein in alten Schläuchen“ – so kommentiert Eva Gümbel, wissenschaftspolitische Sprecherin der GAL-Bürgerschaftsfraktion, die heute von der SPD präsentierten Positionen zur baulichen Entwicklung der Universität Hamburg.

Die SPD wiederhole – wie bereits in der Vergangenheit – lediglich die von allen Fraktionen getragene Forderung nach einem Ausbau der Universität am Standort Eimsbüttel. Gleichzeitig ignoriere sie, dass der mittel- und langfristig prognostizierte Flächenbedarf an diesem Standort nicht befriedigt werden könne. Diese Erkenntnis habe sich auch aus der Expertenanhörung des Wissenschaftsausschusses im März ergeben.

Bereits im November 2009 hätte die GAL auf ihrer Landesmitgliederversammlung beschlossen, dass der Standort Eimsbüttel erhalten bleiben solle. Auch hätten sich die Grünen immer dafür ausgesprochen, dass das entscheidende Kriterium in dieser Frage die Belange der Universität sein müssten. Bei der Frage, wie sich die Universität baulich weiterentwickelt, sei ein wichtiger Aspekt die stärkere Vernetzung der Universität mit den anderen Hochschulstandorten der Stadt sowie mit den außeruniversitären Forschungseinrichtungen.

Eva Gümbel, wissenschaftspolitische Sprecherin der GAL-Bürgerschaftsfraktion: „Eben weil die Belange der Universität von zentraler Bedeutung sind, wollen wir auch ein Meinungsbild aus der Universität bekommen. Die Debatte um die bauliche Entwicklung der Universität hat schon heute einen großen Erfolg gezeitigt: Es sind sich alle Verantwortlichen darüber einig, dass neben dem Hafen die Wissenschaft ein weiterer wichtiger Standortfaktor für Hamburg ist. Um Hamburg als Wissenschaftsmetropole weiterzuentwickeln, ist die schwarz-grüne Koalition bereit, die nötigen Mittel bereitzustellen.“

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