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	<title>hh-heute :: nachrichtenblog für hamburg</title>
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	<description>Aktuelle Informationen für Hamburg aus Politik, Kultur, Gewerkschaften, Vereinen und Verbänden. Links - dort wo das Herz schlägt</description>
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		<item>
		<title>Taxifahrer sperrt Frau in Kofferraum: Haftstrafe</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 15:55:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G Beling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[

Das Landgericht Hamburg hat heute einen 57j&#228;hrigen Taxifahrer wegen K&#246;rperverletzung, Freiheitsberaubung, Bedrohung und Beleidigung zu einer Freiheitsstrafe von 3 Jahren und 10 Monaten verurteilt: Er hatte im September letzten Jahres einen weiblichen Fahrgast geschlagen, bedroht und f&#252;r mehrere Stunden in den Kofferraum seines Fahrzeugs eingesperrt. 
In ihrer m&#252;ndlichen Urteilsbegr&#252;ndung sprach die Vorsitzende Richterin von einer [...]]]></description>
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<p>Das Landgericht Hamburg hat heute einen 57j&#228;hrigen Taxifahrer wegen K&#246;rperverletzung, Freiheitsberaubung, Bedrohung und Beleidigung zu einer Freiheitsstrafe von 3 Jahren und 10 Monaten verurteilt: Er hatte im September letzten Jahres einen weiblichen Fahrgast geschlagen, bedroht und f&#252;r mehrere Stunden in den Kofferraum seines Fahrzeugs eingesperrt.<span id="more-22583"></span></p>
<p>In ihrer m&#252;ndlichen Urteilsbegr&#252;ndung sprach die Vorsitzende Richterin von einer unverst&#228;ndlich gebliebenen Tat mit schweren psychischen Folgen f&#252;r das Opfer.</p>
<p>Auf der Grundlage des Gest&#228;ndnisses des Angeklagten sowie der Aussage des weiblichen Fahrgastes geht das Gericht davon aus, dass der Angeklagte die Frau am 04.09.2011 gegen 5.15 Uhr als Fahrgast aufgenommen hat. Nach kurzer Zeit wies die 33j&#228;hrige den Angeklagten darauf hin, dass er den falschen Weg fahre, woraufhin er entgegnete, sie m&#246;ge sich „nicht so anstellen“. Die Frau erkl&#228;rte, sie sei nicht bereit, die durch den Umweg verursachten Mehrkosten zu bezahlen. Der Angeklagte stoppte daraufhin abrupt sein Fahrzeug und zerrte die Frau aus dem Auto. Anschlie&#223;end versetzte er ihr einen Faustschlag ins Gesicht, stie&#223; sie in den Kofferraum und setzte die Fahrt fort. Auf das Bitten und Betteln der Frau, sie freizulassen, ging der Angeklagte nicht ein, sondern beschimpfte sie abf&#228;llig. Der Angeklagte fuhr unterdessen mit dem Taxi zu sich nach Hause nach Hasloh (Schleswig-Holstein). Dem Opfer gelang es nach der Ankunft, &#252;ber ein Mobiltelefon mit der Polizei Kontakt aufzunehmen; die Ortung des Telefons erm&#246;glichte aber keine pr&#228;zise Bestimmung ihres Aufenthaltsortes. Nachdem der Angeklagte der Frau noch angedroht hatte, sie werde „da nicht lebend rauskommen“, lie&#223; er das Fahrzeug zur&#252;ck und legte sich schlafen. Erst um 11.45 Uhr konnte die stark mitgenommene Frau von Polizisten, die durch die Schw&#228;gerin des Angeklagten alarmiert worden waren, befreit werden. Die Frau leidet erheblich an den psychischen Folgen der Tat, ist seitdem arbeitsunf&#228;hig krankgeschrieben und befindet sich nach wie vor in psychiatrischer Behandlung.</p>
<p>Mit seiner Tat hat sich der Angeklagte neben K&#246;rperverletzung, Bedrohung und Beleidigung insbesondere wegen einer Freiheitsberaubung mit schwerer Gesundheitssch&#228;digung strafbar gemacht. Auch wenn nach der Aussage des in der Beweisaufnahme angeh&#246;rten Sachverst&#228;ndigen nicht absehbar ist, inwieweit sich das Opfer von den psychischen Folgen der Tat m&#246;glicherweise noch erholen wird, ist nach &#220;berzeugung der Gro&#223;en Strafkammer bereits jetzt eine schwere Gesundheitssch&#228;digung anzunehmen. Die mittlerweile f&#252;nf Monate andauernde posttraumatische Belastungsst&#246;rung ist chronisch.</p>
<p>Nicht ausschlie&#223;en konnte das Gericht, dass der Angeklagte nach Tatbeginn aufgrund des auch w&#228;hrend der Tat konsumierten Alkohols in seiner F&#228;higkeit, das Unrecht der Tat einzusehen, erheblich eingeschr&#228;nkt war. Der Strafrahmen war daher nach den gesetzlichen Vorschriften zu mildern und reichte von einer dreimonatigen Freiheitsstrafe bis zu einer Freiheitsstrafe von 7 Jahren und 6 Monaten.</p>
<p>Bei der Strafh&#246;he hat die Kammer dem Antrag der Staatsanwaltschaft entsprochen (Az. 628 KLs 17/11). Zugunsten des Angeklagten sind insbesondere sein Gest&#228;ndnis, seine Reue und der Umstand ber&#252;cksichtigt worden, dass er bislang nicht vorbestraft ist. Auch hat der Angeklagte durch sein kooperatives prozessuales Verhalten in der Hauptverhandlung die Belastung f&#252;r das Opfer nicht noch weiter erh&#246;ht. Zu Lasten des Angeklagten fiel dagegen schwer ins Gewicht, dass er sein wehrloses Opfer w&#228;hrend der Tat in menschenverachtender Weise &#252;ber mehrere Stunden Todes&#228;ngsten aussetzte. Auch die nach wie vor ganz erhebliche Beeintr&#228;chtigung des Opfers in seiner Lebensf&#252;hrung wirkte sich strafsch&#228;rfend aus. Trotz der Unbestraftheit, des kooperativen Prozessverhaltens und des fortgeschrittenen Alters des Angeklagten hat sich die Kammer veranlasst gesehen, eine vergleichsweise hohe Freiheitstrafe zu verh&#228;ngen, da nur diese dem noch andauerndem Leiden des Opfers gerecht wird.</p>
<p>Als unbefriedigend bezeichnete die Vorsitzende Richterin bei der Urteilsbegr&#252;ndung den Umstand, dass es nicht gelungen sei, in dem Verfahren Klarheit &#252;ber die Tatmotivation des Angeklagten zu erlangen. Der Angeklagte selbst hatte hierzu lediglich vorgebracht, sein Verhalten sei auch f&#252;r ihn unerkl&#228;rlich; er wisse nicht, warum er so „verr&#252;ckt“ gewesen sei. Aber auch die psychiatrische Begutachtung hat hier zu keinen eindeutigen Erkenntnissen gef&#252;hrt, vielmehr leidet der Angeklagte aus psychiatrischer Sicht nicht an einer schweren Pers&#246;nlichkeitsst&#246;rung.</p>
<p>Da der Angeklagte Erstt&#228;ter ist, konnte die f&#252;r eine Verh&#228;ngung eines Berufsverbots erforderliche Gefahrenprognose nicht gestellt werden. Ein Entzug der Fahrerlaubnis kam nicht in Betracht, da die Tat nicht die Sicherheit des Stra&#223;enverkehrs gef&#228;hrdet hat. Weitere Ma&#223;nahmen, wie der Entzug der Taxikonzession, bleiben der Ordnungsbeh&#246;rde vorbehalten. </p>
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		<title>Westerwelle &#252;berholt Wulff</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 15:05:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G Beling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>

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Am Ende der Beliebtheitsskala liefern sich ein Christ- und Freidemokrat ein Kopf-an-Kopf-Duell. Die Nachrichtenredaktion von t-online.de hat ein H&#228;ndchen f&#252;r Schlagzeilen, die Laune machen: &#8220;Westerwelle &#252;berholt Wulff&#8221;. 
Zitiert!
&#8220;Westerwelle &#252;berholt Wulff
&#8230; Mit der Arbeit von Bundespr&#228;sident Christian Wulff sind nur noch 33 Prozent zufrieden, elf Punkte weniger als im Vormonat. Damit wurde er von Au&#223;enminister Westerwelle [...]]]></description>
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<p>Am Ende der Beliebtheitsskala liefern sich ein Christ- und Freidemokrat ein Kopf-an-Kopf-Duell. Die Nachrichtenredaktion von t-online.de hat ein H&#228;ndchen f&#252;r Schlagzeilen, die Laune machen: &#8220;Westerwelle &#252;berholt Wulff&#8221;.<span id="more-22581"></span></p>
<p>Zitiert!<br />
&#8220;Westerwelle &#252;berholt Wulff<br />
&#8230; Mit der Arbeit von Bundespr&#228;sident Christian Wulff sind nur noch 33 Prozent zufrieden, elf Punkte weniger als im Vormonat. Damit wurde er von Au&#223;enminister Westerwelle &#252;berholt, der auf 34 Prozent kam und neun Punkte zulegen konnte.&#8221; Meldung zum neuen ARD-Deutschlandtrend auf www.t-online.de</p>
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		<title>Hapag-Lloyd &#8211; geh&#246;rt es bald ganz zu Hamburg?</title>
		<link>http://www.hh-heute.de/hapag-lloyd-gehort-es-bald-ganz-zu-hamburg/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 12:50:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G Beling</dc:creator>
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Fast w&#228;re Deutschlands gr&#246;&#223;te Reederei an einen Konkurrenten aus Singapur gegangen &#8211; jetzt k&#246;nnte Hapag-Lloyd ganz in Hamburger Besitz kommen: Berichten zufolge steht der Hauptbesitzer, das Konsortium Albert Ballin, vor der &#220;bernahme von weiteren 33,3 Prozent. Der Senat geh&#246;rt zu den Anteilseignern. 
ver.di-Landeschef Wolfgang Rose begr&#252;&#223;t die Entwicklung: „Das w&#228;re eine gute Nachricht f&#252;r Hapag-Lloyd [...]]]></description>
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<p>Fast w&#228;re Deutschlands gr&#246;&#223;te Reederei an einen Konkurrenten aus Singapur gegangen &#8211; jetzt k&#246;nnte Hapag-Lloyd ganz in Hamburger Besitz kommen: Berichten zufolge steht der Hauptbesitzer, das Konsortium Albert Ballin, vor der &#220;bernahme von weiteren 33,3 Prozent. Der Senat geh&#246;rt zu den Anteilseignern.<span id="more-22577"></span></p>
<p>ver.di-Landeschef Wolfgang Rose begr&#252;&#223;t die Entwicklung: „Das w&#228;re eine gute Nachricht f&#252;r Hapag-Lloyd und seine etwa 2.5000 Besch&#228;ftigten an Land und auf See, aber auch f&#252;r Hamburg und seinen Hafen. Wenn Deutschlands gr&#246;&#223;te Reederei an den Standort Hamburg gebunden werden kann, dann ist das auch ein starker Impuls in die Hamburger Wirtschaft und ihre Herzkammer, den Hafen. Wir begr&#252;&#223;en es, wenn auch der Senat seinen Teil dazu beitr&#228;gt, dass das Transportgesch&#228;ft hier und nicht anderswo abgewickelt wird.</p>
<p>Hapag Lloyd ist ein Schl&#252;sselunternehmen der maritimen Wirtschaft in Deutschland. Wir erinnern uns nur zu schlecht daran, wie die Neptune Orient Lines (NOL) aus Singapur ihre Finger nach diesem Leistungstr&#228;ger der Logistik ausgestreckt haben. Es waren und sind die Arbeitnehmer, die das Unternehmen durch Krisen und zu weltweitem Erfolg gebracht haben. Jetzt k&#246;nnen Arbeitsplatzverlust, Lohndumping und f&#252;r Hamburg riskante Man&#246;ver dauerhaft verhindert werden.</p>
<p>Ganz Hamburg stand und steht hinter Hapag-Lloyd, von Helmut Schmidt und vielen B&#252;rgern &#252;ber die Gewerkschaften, Unternehmen, Parteien und Kirchen bis zum Senat. Diese Einigkeit hat verhindert, dass Hamburg &#228;rmer geworden ist.“</p>
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		<title>Eiswarnung f&#252;r die Au&#223;enalster</title>
		<link>http://www.hh-heute.de/eiswarnung-fur-die-ausenalster/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 10:04:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G Beling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>

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Es sieht verlockend aus, aber es bedeutet pure Lebensgefahr: Die Beh&#246;rde f&#252;r Stadtentwicklung und Umwelt warnt vor dem Betreten des Eises auf der Au&#223;enalster. 
Die heutige Warnung der Behr&#246;de ist klar und kurz:
&#8220;Die Eisdecke ist d&#252;nn und br&#252;chig. Beim Betreten des Eises besteht h&#246;chste Lebensgefahr. Besonders Eltern sollten ihre Kinder auf diese Gefahr hinweisen.&#8221;
Aktuelle Informationen [...]]]></description>
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<p>Es sieht verlockend aus, aber es bedeutet pure Lebensgefahr: Die Beh&#246;rde f&#252;r Stadtentwicklung und Umwelt warnt vor dem Betreten des Eises auf der Au&#223;enalster.<span id="more-22575"></span></p>
<p>Die heutige Warnung der Behr&#246;de ist klar und kurz:<br />
&#8220;Die Eisdecke ist d&#252;nn und br&#252;chig. Beim Betreten des Eises besteht h&#246;chste Lebensgefahr. Besonders Eltern sollten ihre Kinder auf diese Gefahr hinweisen.&#8221;</p>
<p>Aktuelle Informationen zum Eiszustand auf der Alster unter www.hamburg.de/alstereisvergnuegen/</p>
<p>Dort hei&#223;t es u.a.:<br />
&#8220;Selbst bei einer bereits geschlossenen Eisdecke befinden sich Schwachstellen im Bereich von Br&#252;cken und Steganlagen, unter tief h&#228;ngenden B&#228;umen und bei Einleitstellen. Leichtsinnige Personen, die sich trotz Warnungen in Gefahr begeben, l&#246;sen dadurch unter Umst&#228;nden kostenpflichtige Rettungsaktionen aus.</p>
<p>Das Betreten der zugefrorenen Alster, wie auch der anderen Hamburger Gew&#228;sser, stellt einen &#8220;Gemeingebrauch&#8221; dar. Es bedarf keiner Erlaubnis oder Genehmigung. Die Beh&#246;rde gibt das Betreten des Eises grunds&#228;tzlich nicht frei. Ein Eisspaziergang erfolgt immer auf eigenes Risiko. Eissegeln und Eissurfen sind grunds&#228;tzlich verboten.</p>
<p>Ein Alstereisvergn&#252;gen kann nur in besonders kalten Wintern stattfinden. Unabdingbare Voraussetzung ist eine besonders hohe Tragf&#228;higkeit des Eises. Wichtiges Kriterium hierf&#252;r ist die St&#228;rke des sogenannten Kerneises, das keine Einschl&#252;sse enth&#228;lt.&#8221; </p>
<p>Die letzte ver&#246;ffentlichte Eismessung der Beh&#246;rde ergab: Das Eis der Au&#223;enalster ist nur 8 &#8211; 10 Zentimeter d&#252;nn.</p>
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		<item>
		<title>Gewerkschaft weitet Pflegeheim-Streik aus</title>
		<link>http://www.hh-heute.de/gewerkschaft-weitet-pflegeheim-streik-aus/</link>
		<comments>http://www.hh-heute.de/gewerkschaft-weitet-pflegeheim-streik-aus/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 09:50:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G Beling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>

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“Tarifvertrag – jetzt!” Ab n&#228;chster Woche will das Personal in 13 Einrichtungen von &#8220;Pflegen + Wohnen&#8221; daf&#252;r noch massiver k&#228;mpfen &#8211; der Streik wird auf zwei Tage in der Woche ausgeweitet. 
Nach einem Monat Streik bei der privatisierten PFLEGEN &#038; WOHNEN Hamburg GmbH wird die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ab der kommenden Woche die Streiks von [...]]]></description>
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<p>“Tarifvertrag – jetzt!” Ab n&#228;chster Woche will das Personal in 13 Einrichtungen von &#8220;Pflegen + Wohnen&#8221; daf&#252;r noch massiver k&#228;mpfen &#8211; der Streik wird auf zwei Tage in der Woche ausgeweitet.<span id="more-22571"></span></p>
<p>Nach einem Monat Streik bei der privatisierten PFLEGEN &#038; WOHNEN Hamburg GmbH wird die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ab der kommenden Woche die Streiks von einem zentralen Streiktag pro Woche auf zwei zentrale Streiktage pro Woche ausweiten.</p>
<p>“Hinter den Kolleginnen und Kollegen liegen 17 Streiktage, davon haben wir viermal zu zentralen Demonstrationen und Kundgebungen aufgerufen, und dies alles scheint bei der Gesch&#228;ftsf&#252;hrung von PFLEGEN &#038; WOHNEN Hamburg nicht angekommen zu sein. Das bedeutet f&#252;r uns, dass wir unsere Streikaufrufe an alle 13 Einrichtungen gleichzeitig auf zwei Mal pro Woche ausweiten werden”, k&#252;ndigt die zust&#228;ndige Fachbereichsleiterin Hilke Stein an.</p>
<p>“Die Streikbereitschaft in den Betrieben ist nach einem Monat ungebrochen”, so Stein weiter. “Selbst in der Bev&#246;lkerung w&#228;chst die Solidarit&#228;t mit den Streikenden und ihren Forderungen nach einem tarifvertraglich geregelten Lohn. Umso unverst&#228;ndlicher ist es f&#252;r die Kolleginnen und Kollegen, dass ihr Arbeitgeber sich gegen einen Tarifvertrag und damit gegen die Tarifpartnerschaft ausspricht. Da ist die Bundesministerin f&#252;r Arbeit und Soziales schon einen Schritt weiter.” </p>
<p>Ursula von der Leyen, Bundesministerin f&#252;r Arbeit und Soziales, hat sich anl&#228;sslich des 40. Jahrestages des Betreibsverfassungsgesetzes wie folgt ausgesprochen: „Die Partnerschaft von Arbeitgebern und Arbeitnehmern in den Betrieben macht Deutschland stark. Das hat sich gerade in der Krise wieder eindrucksvoll gezeigt. Zusammenstehen, Kooperation statt Konfrontation: Das zahlt sich bei allen Interessensunterschieden im Einzelfall am Ende f&#252;r alle aus. Zusammen mit der Tarifpartnerschaft ist die Mitbestimmung eine unentbehrliche Bedingung f&#252;r den Erfolg der deutschen Wirtschaft in der Welt.“</p>
<p>PFLEGEN &#038; WOHNEN ist mit ca. 1.600 Besch&#228;ftigten der gr&#246;&#223;te private Pflegeheimbetreiber in Hamburg. “Altenpflege ist eine in die Zukunft gerichtete und gesellschaftlich wichtige Branche und das Unternehmen tritt modern auf. Trotzdem will es im Umgang mit den Besch&#228;ftigten das Rad der Geschichte zur&#252;ckdrehen und ist der Meinung, dass Tarifvertr&#228;ge mit ver.di nicht notwendig sind”, sagt Stein. “Die Zeit des Wartens auf ein Gespr&#228;chsangebot werden wir mit Streiks und Aktionen zubringen. Der ungebrochene Wille der Besch&#228;ftigten ist ein deutliches Signal an den Arbeitgeber.”</p>
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		<title>Reiche reicher, Arme &#228;rmer</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 07:33:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G Beling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>

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Die H&#228;lfte der Bundesb&#252;rger ist mit der Wirtschaftsordnung in Deutschland unzufrieden, 49 Prozent stehen noch zu ihr. Drei Viertel der Deutschen aber finden, die soziale Marktwirtschaft &#8220;macht die Reichen reicher und die Armen &#228;rmer&#8221;.  
Das sind Ergebnisse aus dem aktuellen ARD-DeutschlandTrend: 50 Prozent geben an, mit dem Funktionieren der sozialen Marktwirtschaft nicht zufrieden zu [...]]]></description>
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<p>Die H&#228;lfte der Bundesb&#252;rger ist mit der Wirtschaftsordnung in Deutschland unzufrieden, 49 Prozent stehen noch zu ihr. Drei Viertel der Deutschen aber finden, die soziale Marktwirtschaft &#8220;macht die Reichen reicher und die Armen &#228;rmer&#8221;. <span id="more-22551"></span></p>
<p>Das sind Ergebnisse aus dem aktuellen ARD-DeutschlandTrend: 50 Prozent geben an, mit dem Funktionieren der sozialen Marktwirtschaft nicht zufrieden zu sein &#8211; 49 Prozent sind es noch. Drei Viertel der Deutschen (77 Prozent) aber finden, die soziale Marktwirtschaft &#8220;macht die Reichen reicher und die Armen &#228;rmer&#8221;. 73 Prozent denken, die soziale Marktwirtschaft &#8220;funktioniert nicht mehr so wie fr&#252;her&#8221;. 51 Prozent sind der Ansicht, die Wirtschaftsordnung &#8220;muss grundlegend ver&#228;ndert werden&#8221;. Allerdings finden 65 Prozent, die soziale Marktwirtschaft &#8220;ist f&#252;r Deutschland immer noch am besten&#8221;. 67 Prozent sind der Ansicht, die soziale Marktwirtschaft &#8220;ist ma&#223;geblich f&#252;r die derzeit gute wirtschaftliche Lage in Deutschland&#8221;. Dass sie pers&#246;nlich vom aktuellen Wachstum in Deutschland profitieren, denken aber nur 25 Prozent der Deutschen. 73 Prozent finden, dass sie pers&#246;nlich nicht vom Wachstum profitieren. F&#252;r diese Umfrage im Auftrag der ARD-Tagesthemen hat das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap von Montag bis Dienstag dieser Woche 1.001 Wahlberechtigte bundesweit telefonisch befragt. </p>
<p>In der Sonntagsfrage des aktuellen ARD-DeutschlandTrends k&#246;nnen die beiden Regierungsparteien im Vergleich zum Vormonat jeweils leicht zulegen. Die Union gewinnt einen Punkt hinzu auf 36 Prozent. Die FDP legt ebenfalls um einen Punkt zu und kommt auf drei Prozent. Die SPD verliert einen Punkt und liegt bei 29 Prozent. Die Gr&#252;nen verlieren ebenfalls einen Punkt und erreichen 15 Prozent. Die Linke gewinnt einen Punkt hinzu auf sieben Prozent. Die Piratenpartei kommt unver&#228;ndert auf sechs Prozent. F&#252;r die Sonntagsfrage hat Infratest dimap von Montag bis Mittwoch dieser Woche 1.501 Wahlberechtigte bundesweit telefonisch befragt. Die Zufriedenheit mit der schwarz-gelben Bundesregierung ist in diesem Monat so hoch wie seit ihrem Amtsantritt nicht. 42 Prozent der Deutschen sind mit der Arbeit der Bundesregierung zufrieden. Dies sind acht Punkte mehr im Vergleich zu Dezember 2011. 57 Prozent sind nicht zufrieden (-9). </p>
<p>Und nur noch 16 Prozent der Deutschen halten Bundespr&#228;sident Christian Wulff f&#252;r einen ehrlichen Mann. </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Eilmeldung! dpa um 17.47 Uhr zu Ole von Beust</title>
		<link>http://www.hh-heute.de/eilmeldung-dpa-um-17-47-uhr-zu-ole-von-beust/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 17:12:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G Beling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>

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Zitiert!
&#8220;Ole von Beust &#252;bernimmt Verantwortung f&#252;r Elbphilharmonie&#8221;
&#220;berschrift zum dpa-Bericht &#252;ber die Aussage des Altb&#252;rgermeisters vor dem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss im Rathaus 

]]></description>
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<p>Zitiert!<br />
&#8220;Ole von Beust &#252;bernimmt Verantwortung f&#252;r Elbphilharmonie&#8221;<br />
&#220;berschrift zum dpa-Bericht &#252;ber die Aussage des Altb&#252;rgermeisters vor dem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss im Rathaus </p>
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		<item>
		<title>Die Kitas erreichen noch nicht alle Zielgruppen</title>
		<link>http://www.hh-heute.de/die-kitas-erreichen-noch-nicht-alle-zielgruppen/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 16:52:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G Beling</dc:creator>
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Kinder unter 3 Jahren mit Migrationshintergrund werden deutlich seltener in einer Kindertageseinrichtung oder durch eine Tagesmutter betreut als Kinder ohne Migrationshintergrund.  
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lag bundesweit die Betreuungsquote der unter 3-j&#228;hrigen Kinder mit Migrationshintergrund zum Stichtag 1. M&#228;rz 2011 bei lediglich 14 %. Bei den gleichaltrigen Kindern ohne Migrationshintergrund war sie [...]]]></description>
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<p>Kinder unter 3 Jahren mit Migrationshintergrund werden deutlich seltener in einer Kindertageseinrichtung oder durch eine Tagesmutter betreut als Kinder ohne Migrationshintergrund. <span id="more-22540"></span></p>
<p>Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lag bundesweit die Betreuungsquote der unter 3-j&#228;hrigen Kinder mit Migrationshintergrund zum Stichtag 1. M&#228;rz 2011 bei lediglich 14 %. Bei den gleichaltrigen Kindern ohne Migrationshintergrund war sie mit 30 % mehr als doppelt so hoch. Die Betreuungsquote misst den Anteil der Kinder in Kindertagesbetreuung bezogen auf alle Kinder in der jeweiligen Bev&#246;lkerung. Bei Kindern unter 3 Jahren lag sie in Deutschland insgesamt bei etwas &#252;ber 25 %. </p>
<p>Einem Kind wird in den Statistiken der Kindertagesbetreuung dann ein Migrationshintergrund zugeschrieben, wenn mindestens ein Elternteil ausl&#228;ndischer Herkunft ist, das hei&#223;t Mutter und/oder Vater aus dem Ausland stammen. Die Staatsangeh&#246;rigkeit der Eltern oder des Kindes spielt dabei keine Rolle. </p>
<p>Im Alter von 3 bis 5 Jahren lag die Betreuungsquote von Kindern mit Migrationshintergrund mit 85 % ebenfalls deutlich unter der Quote von Kindern ohne Migrationshintergrund (97 %). Die durchschnittliche Betreuungsquote aller Kinder in dieser Altersgruppe lag bei 93 %. </p>
<p>Bei einem Vergleich mit den beiden Vorjahren zeigt sich, dass bei den unter 3-J&#228;hrigen die Betreuungsquote gestiegen ist, sowohl bei Kindern mit Migrationshintergrund (+ 3 Prozentpunkte) als auch bei Kindern ohne Migrationshintergrund (+ 5 Prozentpunkte). Die Betreuungsquote bei Kindern zwischen 3 und 5 Jahren ist zwischen 2009 und 2011 weitgehend konstant geblieben. </p>
<p>Eine Tabelle bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter www.destatis.de. </p>
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		<title>Die Schule der Zukunft</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 09:38:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G Beling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>

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Keine Schule wird geschlossen, neue kommen hinzu, und es soll mehr ganztags unterrichtet werden: Hamburg baut die Schule der Zukunft. Die Deputation der Schulbeh&#246;rde hat nach einer langen Diskussion die Vorschl&#228;ge der Beh&#246;rde best&#228;tigt und den Schulentwicklungsplan 2012 beschlossen.  
Schulsenator Ties Rabe (SPD): „Es freut mich, dass der mehrmonatige Beteiligungsprozess mit Eltern, Schulen und [...]]]></description>
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<p>Keine Schule wird geschlossen, neue kommen hinzu, und es soll mehr ganztags unterrichtet werden: Hamburg baut die Schule der Zukunft. Die Deputation der Schulbeh&#246;rde hat nach einer langen Diskussion die Vorschl&#228;ge der Beh&#246;rde best&#228;tigt und den Schulentwicklungsplan 2012 beschlossen. <span id="more-22543"></span></p>
<p>Schulsenator Ties Rabe (SPD): „Es freut mich, dass der mehrmonatige Beteiligungsprozess mit Eltern, Schulen und Bezirken jetzt mit breiter Unterst&#252;tzung abgeschlossen werden konnte. So ist eine gute Basis daf&#252;r geschaffen, dass die Weiterentwicklung der Schulen in Hamburg in den n&#228;chsten Jahren ohne Konflikte und in Ruhe umgesetzt werden kann. Denn nach den vergangenen Auseinandersetzungen brauchen Hamburgs Schulen wieder Verl&#228;sslichkeit und Klarheit.“</p>
<p>Die Schuldeputation, der 15 fachkundige B&#252;rgerinnen und B&#252;rger angeh&#246;ren, hatte in den Monaten seit Vorlage des Referentenentwurfs einen Ausschuss gegr&#252;ndet, der alle Stellungnahmen aus den Schulen, Schulkreisen, den schulischen Kammern und den Bezirken herangezogen und sich um viele einzelne Fragen gek&#252;mmert hat. Schulsenator Rabe bedankte sich f&#252;r diese sehr aufw&#228;ndige ehrenamtliche Arbeit aller Beteiligten, die an vielen Stellen in den nun beschlossenen Plan eingeflossen ist.</p>
<p>Insgesamt werden in den n&#228;chsten Jahren zwei Gymnasien, eine Stadtteilschule, 3 Stadtteilschul-Zweigstellen und eine Grundschule neu gegr&#252;ndet. Keine Hamburger Schule wird geschlossen. Auch kleine Grundschulen, vor allem in den l&#228;ndlichen Bereichen von Harburg und Bergedorf, bleiben erhalten. Hamburgs allgemeine Schulen werden sich somit k&#252;nftig gliedern in</p>
<p>• 191 Grundschulen mit den Klassenstufen 1 bis 4 sowie Vorschulklassen und 13 Grundschulangebote an Stadtteilschulen<br />
• 56 Stadtteilschulen, davon 43 Schulen mit den Klassenstufen 5 bis 13 sowie 13 Schulen mit Vorschulklassen und den Klassenstufen 1 bis 13<br />
• 61 Gymnasien mit den Klassenstufen 5 bis 12</p>
<p>Insbesondere sind folgende Entscheidungen getroffen worden:<br />
• Die geplante Stadtteilschule Rissen soll auf dem Gel&#228;nde des Gymnasiums Rissen gebaut werden, weil die bereits vorhandenen Raumkapazit&#228;ten jetzt bereits h&#246;her sind und der n&#246;tige Ausbau f&#252;r beide Schulformen an diesem Standort einfacher zu realisieren ist.<br />
• Die Schule Am See (Steilshoop) bekommt als Stadtteilschule eine Bestandsgarantie f&#252;r weitere 4 Schuljahre auch f&#252;r den Fall, dass die Mindestanmeldezahlen dort nicht erreicht werden. Auf Basis einer Machbarkeitsstudie wird in K&#252;rze &#252;ber den zuk&#252;nftigen Standort dieser Schule entschieden.<br />
• Im Hinblick auf die am Standort Humboldtstra&#223;e 89 (Uhlenhorst) vorgeschlagene Stadtteilschul-Zweigstelle der Heinrich-Herz-Schule (Barmbek) wurden die bereits vorgeschlagenen Planungen best&#228;tigt. Eine Einbeziehung des Standortes Averhoffstra&#223;e in die Schulplanungen des Stadtteils wird gepr&#252;ft.<br />
• Die Schule Slomanstieg (Veddel) bleibt als neue Stadtteilschule erhalten, weil sie durch die Kooperation mit einem weltweit f&#252;hrenden Kupferproduzenten benachteiligten Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern eine klare Perspektive bietet.</p>
<p>Hintergrund:<br />
Wegen wachsender Sch&#252;lerzahlen werden einige neue Schulen gegr&#252;ndet bzw. Schlie&#223;ungspl&#228;ne zur&#252;ckgenommen. So soll im Zuge des Wohnungsbaus eine neue Grundschule und ein neues Gymnasium in der Hafencity zu gr&#252;nden. Im Kerngebiet von Eimsb&#252;ttel wird in der Christian-F&#246;rster-Stra&#223;e bereits zum kommenden Schuljahr 2012/13 ein neues Gymnasium den Schulbetrieb aufnehmen. In Kirchwerder soll die von Schlie&#223;ung bedrohte Grundschule als Teil der Stadtteilschule bestehen bleiben, in Steilshoop und auf der Veddel die von Schlie&#223;ung bedrohten bzw. geschlossenen Stadtteilschulen erhalten bleiben. Dar&#252;ber hinaus sollen in Rissen, Uhlenhorst und Harburg Zweigstellen von Stadtteilschulen eingerichtet werden, die sich perspektivisch zu eigenen Stadtteilschulen entwickeln k&#246;nnen. In Meiendorf soll sogar eine neue Stadtteilschule gegr&#252;ndet werden.</p>
<p>Grundlage der Planungen sind wachsende Sch&#252;lerzahlen. Die Bev&#246;lkerungsprognose des Statistikamtes Nord und die darauf aufbauende Sch&#252;lerprognose der Beh&#246;rde zeigen, dass bis 2022 mit insgesamt leicht ansteigenden Sch&#252;lerzahlen zu rechnen ist (+ 3,7% gegen&#252;ber 2011). Die Planung ber&#252;cksichtigt dar&#252;ber hinaus das Anwachsen der Zahl der Schulklassen durch kleinere Klassengr&#246;&#223;en, l&#228;ngere Schulbesuchszeiten durch st&#228;rkeren Besuch von Vorschulklassen und Oberstufen, einen deutlichen Ausbau von Ganztagsschulangeboten und neue Herausforderungen im Bereich der Inklusion.</p>
<p>Besondere Herausforderungen stellt die Schulentwicklung an den Schulbau. An zahlreichen Schulen m&#252;ssen Erweiterungen und Neubauten vorgenommen werden, um Platz zu schaffen f&#252;r wachsende Sch&#252;lerzahlen, mehr Schulklassen, Kantinen und neue Ganztagsangebote. Zugleich m&#252;ssen sehr viele Schulgeb&#228;ude saniert werden.</p>
<p>Im Einzelnen sieht der neue Schulentwicklungsplan Folgendes vor:</p>
<p>Grundschulen<br />
Insgesamt sind 204 Grundschulstandorte mit durchschnittlich 3,2 Parallelklassen geplant: 191 selbst&#228;ndige Grundschulen und 13 Grundschulangebote an Stadtteilschulen. Es soll keine Grundschule geschlossen werden, stattdessen soll eine neue Grundschule in der Hafencity (Baakenhafen) gegr&#252;ndet werden. Aus regionalen Gr&#252;nden werden sieben kleine Standorte mit nur einer Klasse pro Jahrgang zugelassen: Neuland, Cranz, Neuwerk, Altengamme, Kirchwerder, F&#252;nfhausen-Warwisch, Mittlerer Landweg. Die gr&#246;&#223;ten Grundschulen mit je sechs Parallelklassen sind M&#252;mmelmannsberg, Stengelestra&#223;e, Elbinselschule, Grumbrechtsta&#223;e, Altonaer Stra&#223;e und Fridtjof-Nansen-Schule.</p>
<p>Stadtteilschulen<br />
Insgesamt sind 56 Stadteilschulen mit durchschnittlich 5,6 Parallelklassen geplant: 49 Stadtteilschulen sollen am eigenen Standort Oberstufen f&#252;hren, sieben im Verbund an einer benachbarten Stadtteilschule. 13 Stadtteilschulen sind Langformschulen von Klasse 1 bis 13. Die gr&#246;&#223;ten Stadtteilschulen sind Harburg mit neun Z&#252;gen sowie Niendorf, Julius-Leber-Schule, Heinrich-Hertz-Schule und Gyula-Trebitsch-Schule mit je acht Z&#252;gen. Vier Stadtteilschulen sollen perspektivisch komplett neu gebaut werden oder in andere Geb&#228;ude umziehen: Kurt-Tucholsky-Schule (Neubau auf dem fr&#252;heren G&#252;terbahnhofsgel&#228;nde in Altona), Lurup (Neubau vor Ort), Stadtteilschule am See (s.o.), Goosacker (Umzug).<br />
Mit den Stadtteilschulen Meiendorf und Slomanstieg (Veddel) sollen zwei neue Stadtteilschulen gegr&#252;ndet werden. Drei gro&#223;e Stadtteilschulen werden kleinere Zweigstellen gr&#252;nden, die langfristig Eigenst&#228;ndigkeit erlangen k&#246;nnen: Rissen (Stadtteilschule Blankenese), Uhlenhorst (Stadtteilschule Heinrich-Hertz-Schule) und Harburg-Maretstra&#223;e (Stadtteilschule Harburg). Die Stadtteilschule am See“ in Steilshoop wird trotz niedriger Anmeldezahlen weiterhin als Stadtteilschule gef&#252;hrt, um ein Angebot in Steilshoop zu sichern. Hier soll z&#252;gig eine bauliche und konzeptionelle Neugestaltung erfolgen, um die Schule attraktiver zu machen und die Anmeldezahlen verbessern.</p>
<p>Gymnasien<br />
Insgesamt sind 61 Gymnasien geplant, darunter zwei neue Gymnasien an Standorten mit gro&#223;er Sch&#252;lernachfrage: ein Gymnasium in der Christian-F&#246;rster-Stra&#223;e in Hoheluft-West und ein Gymnasium in der Hafencity. An zahlreichen Gymnasien sind gr&#246;&#223;ere Bau- und Sanierungsma&#223;nahmen vorgesehen, unter anderem sollen Charlotte-Paulsen-Gymnasium und Matthias-Claudius-Gymnasium (beide Wandsbek) an ihren Standorten erweitert werden. Ein durchschnittliches Gymnasium hat 4,1 Parallelklassen pro Jahrgang. Hamburgs gr&#246;&#223;te Gymnasien sind laut Planung die Gymnasien Lohbr&#252;gge (sechs Z&#252;ge), Christianeum, Ohmoor und Grootmoor (je 5,5 Z&#252;ge). Drei Gymnasien kooperieren in der Oberstufe mit Stadtteilschulen.</p>
<p>Der beschlossene Schulentwicklungsplan wird in K&#252;rze unter www.hamburg.de/schulentwicklungsplan vollst&#228;ndig im Internet ver&#246;ffentlicht.</p>
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		<title>16 Uhr, Rathaus: Von Beust erkl&#228;rt sein Denkmal</title>
		<link>http://www.hh-heute.de/heute-16-uhr-rathaus-von-beust-erklart-sein-denkmal/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 06:36:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G Beling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>

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Der Festsaal im Rathaus musste es mindestens sein. Heute um 16 Uhr ist es im soweit: Altb&#252;rgermeister Ole von Beust (CDU) sagt im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss Elbphilharmonie aus. 
Das Ding wird teurer und teurer: Bis jetzt stehen schon mehr als 300 Millionen auf der Rechnung f&#252;r den Steuerzahler. Es besteht kein Zweifel daran, dass Ole von [...]]]></description>
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<p>Der Festsaal im Rathaus musste es mindestens sein. Heute um 16 Uhr ist es im soweit: Altb&#252;rgermeister Ole von Beust (CDU) sagt im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss Elbphilharmonie aus.<span id="more-22533"></span></p>
<p>Das Ding wird teurer und teurer: Bis jetzt stehen schon mehr als 300 Millionen auf der Rechnung f&#252;r den Steuerzahler. Es besteht kein Zweifel daran, dass Ole von Beust und seine Regierungen die politische Verantwortung f&#252;r den Bauskandal Elbphilharmonie tragen. Der Ex-Senatschef wird Auskunft dar&#252;ber geben m&#252;ssen, wer die Weichen in dem Projekt gestellt hat, welche Rolle er pers&#246;nlich dabei spielte und welche politischen Absichten damit verfolgt wurden. </p>
<p>&#8220;Nach unseren bisherigen Auswertungen hat Ole von Beust ,ein System der Verantwortungslosigkeit&#8217; organisiert, das eine entscheidende Ursache der Kostenexplosion ist: Die Verantwortlichkeiten waren nicht gekl&#228;rt, Terminpl&#228;ne nicht abgestimmt, Kosten-Nutzenanalysen wurden kaum genutzt, der Senatskoordinator war keinem Vier-Augen-Prinzip unterstellt. Das korrespondierte mit einer erstaunlichen Intransparenz der Entscheidungsfindung: Die entscheidenden B&#252;rgermeistergespr&#228;che sind anscheinend nicht protokolliert worden, Risikoabw&#228;gungen wurden nicht diskutiert, geschweige denn den Entscheidungstr&#228;ger mitgeteilt&#8221;, erkl&#228;rt Norbert Hackbusch, Vertreter der Fraktion DIE LINKE im Untersuchungsausschuss.</p>
<p>DIE LINKE will feststellen, ob Herr von Beust sich insbesondere bei Ausschreibung und Vergabe des Projekts ausreichend informiert hat, um seinen Aufgaben als Regierungschef gerecht zu werden. Wie war der Informationsfluss organisiert, wie sahen die Entscheidungsstrukturen im Senat aus, wie das Verh&#228;ltnis zu dem Projektkoordinator des Senats, Hartmut Wegener? </p>
<p>Hier sind insbesondere die omin&#246;sen &#8220;B&#252;rgermeistergespr&#228;che&#8221; aus dem Jahr 2006 von Interesse, in denen im engsten Senatskreis wichtige Entscheidungen fielen &#8211; und von denen sich bisher keine Protokolle auffinden lassen: Wie und warum wurde beschlossen, dass nicht ein Investor, sondern die Stadt Bauherr f&#252;r Luxushotel, Gastronomie und Parkhaus wird &#8211; und damit alle Kostenrisiken auch f&#252;r diesen Bereich auf sich nimmt? Wie und warum wurde entschieden, das Vergabeverfahren &#8211; nachdem die Strabag die Ausschreibung f&#252;r &#8220;nicht kalkulierbar&#8221; erkl&#228;rt hatte &#8211; allein mit Hochtief fortzusetzen, statt es wieder f&#252;r weitere Bieter zu &#246;ffnen?</p>
<p>Immer wieder berichteten Zeugen im Ausschuss von &#8220;politischem Druck&#8221; und &#8220;politischen Entscheidungen&#8221;, die gro&#223;en Zeitdruck in das Vergabeverfahren brachten. Von Beusts Aussage kann hoffentlich helfen zu verstehen, wie dieser Druck entstand. Nicht zuletzt steht auch die Frage zur Debatte, welche Funktion dem B&#252;rgermeister bei der oft zweifelhaften und irref&#252;hrenden Informationspolitik gegen&#252;ber &#214;ffentlichkeit und Parlament zukam. </p>
<p>&#8220;Wenn Ole von Beust ernsthaft zur Aufkl&#228;rung des Bauskandals Elbphilharmonie beitragen will, kann seine Befragung wichtige Einsichten bringen. In jedem Fall wird sie eine spannendes Lehrst&#252;ck zur Regierungsmentalit&#228;t der CDU-&#196;ra, dem viel &#246;ffentliche Aufmerksamkeit zu w&#252;nschen ist&#8221;, schlie&#223;t Hackbusch.</p>
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