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	<title>hh-heute :: nachrichtenblog für hamburg</title>
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	<description>Aktuelle Informationen für Hamburg aus Politik, Kultur, Gewerkschaften, Vereinen und Verbänden. Links - dort wo das Herz schlägt</description>
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		<title>Polizei stoppt Atomtransport</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 13:42:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Schon Anfang der Woche haben Beamte der Gefahrgut&#252;berwachung einen Atomtransport aus dem Hamburger Hafen in Bremen auf der A1 in Richtung Osnabr&#252;ck angehalten. Tragende Teile des offenen Transport-Containers waren v&#246;llig durchgerostet.  
Der Container enthielt Uranhexafluorid, bei Kontakt mit Wasser und auch Schnee entsteht daraus hochgiftige Flusss&#228;ure. Das 15 Tonnen schwere radioaktive Material musste in [...]]]></description>
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<p>Schon Anfang der Woche haben Beamte der Gefahrgut&#252;berwachung einen Atomtransport aus dem Hamburger Hafen in Bremen auf der A1 in Richtung Osnabr&#252;ck angehalten. Tragende Teile des offenen Transport-Containers waren v&#246;llig durchgerostet. <span id="more-14696"></span></p>
<p>Der Container enthielt Uranhexafluorid, bei Kontakt mit Wasser und auch Schnee entsteht daraus hochgiftige Flusss&#228;ure. Das 15 Tonnen schwere radioaktive Material musste in einen intakten Container umgeladen werden. Die LINKE fragt deshalb heute mit einer Schriftlichen Kleinen Anfrage nach.</p>
<p>Dazu erkl&#228;rt Dora Heyenn, Fraktionsvorsitzende und umweltpolitische Sprecherin: &#8220;Das best&#228;tigt unsere schlimmsten Bef&#252;rchtungen &#252;ber die Sicherheitsstandards bei den Atomtransporten. W&#228;re Uranhexafluorid ausgetreten &#8211; wodurch auch immer &#8211; h&#228;tte das Menschen im Umkreis von mindestens 5 km in Gefahr gebracht. Rettungskr&#228;fte werden &#252;ber die Transporte aber nicht im Vorfeld informiert, eine schnelle Evakuierung w&#228;re also gar nicht m&#246;glich gewesen. Was das in St&#228;dten wie Hamburg und Bremen bedeutet h&#228;tte, mag man sich gar nicht ausmalen.&#8221; </p>
<p>Der schwarzgr&#252;ne Senat kann keine Auskunft zur Anzahl aller Atom-Transporte durch Hamburg geben und hatte zuletzt geantwortet, eine dauerhafte und l&#252;ckenlose Speicherung aller Transportdaten sei nicht &#8220;praktikabel&#8221; und ohne &#8220;Erkenntnisgewinn&#8221; (Drs.19/3835). Im Umweltausschuss hatten Senatsvertreter im Oktober 2009 erkl&#228;rt, in Hamburg &#8220;sei es nahezu unm&#246;glich Transportrouten zu finden, die nicht in der N&#228;he von Wohnbev&#246;lkerung l&#228;gen. Derzeit m&#252;sse man mit der jetzigen Situation leben&#8221;.</p>
<p>&#8220;Die unglaublich hohe Zahl von 190 bis 240 Atomtransporten pro Jahr &#252;ber Hamburg bei v&#246;llig unzureichender &#220;berwachung und Sicherung ist ein hochgef&#228;hrliches Gemisch. Schwarz-Gr&#252;n muss der &#214;ffentlichkeit mitteilen, wie solche Beinahe-Katastrophen in Zukunft auszuschlie&#223;en sind. Die beste L&#246;sung w&#228;re, dass der Senat alle Atomtransporte durch Hamburg verbietet&#8221;, so Heyenn.</p>
<p>&#8220;Die Frage ist, wer hat die Verantwortung und wer hat zugelassen, dass dieser Transporter in diesem maroden Zustand UF6 aus dem Hamburger Hafen quer durch die Stadt und das Umland transportiert? So wie es jetzt gehandhabt wird, so kann es nicht weitergehen. Der Zustand, dass wir die Daten zu den Atomtransporten mit der Kneifzange aus der Beh&#246;rde rausqu&#228;len m&#252;ssen, ist skandal&#246;s. Die GAL-Senatorin Hajduk sollte ihre in Oppositionszeiten eingeforderte Transparenz endlich selbst praktizieren&#8221;, kritisiert die Fraktionsvorsitzende.</p>
<p>DIE LINKE hatte erst vor kurzem eine Gro&#223;e Anfrage zum Katastrophenschutz in Hamburg gestellt (Drs. 19/4999). Die Kontrollen der Polizei sind rein zuf&#228;llig. Der Umschlag von Gefahrgut im Hafen wird erfasst, aber die Daten werden wieder gel&#246;scht. Da einzelne Transporte auf der Strecke nicht erfasst werden, ist eine Positionsbestimmung und somit schnelle Hilfe im Katastrophenfall nicht m&#246;glich.</p>
<p>&#8220;Jede Imbissbude unterliegt mehr Kontrollen. Dass ein so gef&#228;hrliches Verhalten, wie dieser Transport mit einem Rost-Container, nur als Ordnungswidrigkeit geahndet wird, ist nicht akzeptabel&#8221;, erl&#228;utert Christiane Schneider, innenpolitische Sprecherin.</p>
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		<title>„Lehren aus Fall Lara Mia ziehen“</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 13:08:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Zur aktuellen Kinderschutzdiskussion anl&#228;sslich des ersten Todestages der kleinen Lara Mia aus Wilhelmsburg, die trotz beh&#246;rdlich veranlasster Betreuung unter Aufsicht verhungerte, &#228;u&#223;ert sich nun auch die GAL und setzt auf bessere Qualifikation der MitarbeiterInnen. 
Dazu erkl&#228;rt die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der GAL-B&#252;rgerschaftsfraktion, Christiane Bl&#246;meke: „F&#252;r die schwarzgr&#252;ne Koalition bleibt der Kinderschutz eine Aufgabe von [...]]]></description>
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<p>Zur aktuellen Kinderschutzdiskussion anl&#228;sslich des ersten Todestages der kleinen Lara Mia aus Wilhelmsburg, die trotz beh&#246;rdlich veranlasster Betreuung unter Aufsicht verhungerte, &#228;u&#223;ert sich nun auch die GAL und setzt auf bessere Qualifikation der MitarbeiterInnen.<span id="more-14694"></span></p>
<p>Dazu erkl&#228;rt die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der GAL-B&#252;rgerschaftsfraktion, Christiane Bl&#246;meke: „F&#252;r die schwarzgr&#252;ne Koalition bleibt der Kinderschutz eine Aufgabe von h&#246;chster Priorit&#228;t. Ich sehe aber auch, dass in den vergangenen Jahren vieles auf den Weg gebracht wurde. Der Ausbau der fr&#252;hen Hilfen beispielweise mit Familienhebammen, die St&#228;rkung der Elternbildung mit den neuen Eltern-Kind-Zentren und die personelle Verst&#228;rkung und Qualifizierung der Allgemeinen Sozialen Dienste sind nur einige Ma&#223;nahmen zur Verbesserung der Situation von Kindern in Hamburg.“</p>
<p>Aus Sicht der gr&#252;nen Abgeordneten tr&#228;gt der blo&#223;e Ruf nach mehr Kontrolle genauso wenig zur Verbesserung des Kinderschutzes bei wie die k&#252;rzlich vom Bezirk Mitte veranlassten neuen Dokumentationspflichten. Diese f&#252;hren aus Sicht der GAL zu einer &#220;ber-B&#252;rokratisierung des Kinderschutzsystems und rauben wertvolle Zeit f&#252;r den Aufbau von Beziehungen zu Kindern und Eltern vor Ort. </p>
<p>„Was wir k&#252;nftig brauchen“, fordert Bl&#246;meke, „ist ein vern&#252;nftiger Ausgleich zwischen Pr&#228;vention und Intervention und eine systematische Analyse der bestehenden Praxis jenseits der Aufarbeitung von Einzelf&#228;llen. Was die verantwortlichen Fachkr&#228;fte und Familien mit Sicherheit nicht brauchen, ist ein vordergr&#252;ndiger parteipolitischer Streit.“</p>
<p>Handlungsbedarf f&#252;r die Zukunft sieht die GAL-Fraktion vor allem bei der kontinuierlichen Fortbildung von Fachkr&#228;ften der Jugendhilfe, bei der besseren Verzahnung von Jugendhilfe und Gesundheitswesen bei der Leistungserbringung sowie bei der Evaluation der bisherigen Kinderschutzarbeit.</p>
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		<title>Bahnhofs Rahlstedt: Verkauf geplatzt</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 13:04:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Der geplante Verkauf der alten Bahnhofsgeb&#228;ude in Rahlstedt ist geplatzt. Wie der Rahlstedter SPD-B&#252;rgerschaftsabgeordnete Ole Thorben Buschh&#252;ter heute von der Bahn erfuhr, ist der im vergangenen Jahr gefundene Investor kurz vor der Beurkundung des bereits endverhandelten Kaufvertrags abgesprungen.  
Die Bahn will nun die Ausschreibung der Entwicklungsfl&#228;chen am Bahnhof Rahlstedt wiederholen. Das Verfahren soll bis [...]]]></description>
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<p>Der geplante Verkauf der alten Bahnhofsgeb&#228;ude in Rahlstedt ist geplatzt. Wie der Rahlstedter SPD-B&#252;rgerschaftsabgeordnete Ole Thorben Buschh&#252;ter heute von der Bahn erfuhr, ist der im vergangenen Jahr gefundene Investor kurz vor der Beurkundung des bereits endverhandelten Kaufvertrags abgesprungen. <span id="more-14691"></span></p>
<p>Die Bahn will nun die Ausschreibung der Entwicklungsfl&#228;chen am Bahnhof Rahlstedt wiederholen. Das Verfahren soll bis zum 9. April laufen. &#8220;Es ist ein Trauerspiel, dass durch die gescheiterte Vergabe mindestens ein dreiviertel Jahr verschenkt wurde. Der trostlose Ort mitten im Rahlstedter Ortskern braucht endlich eine Wiederbelebung&#8221;, sagt Buschh&#252;ter.</p>
<p>&#8220;Das Bahnhofsareal ist nicht irgendein Grundst&#252;ck, sondern von gro&#223;er st&#228;dtebaulicher Bedeutung, weil hier die beiden Fu&#223;g&#228;ngerzonen des Ortskerns aufeinander treffen. Nachdem heute die Rahlstedt Arkaden feierlich er&#246;ffnet wurden, muss nun die Bahnhofsbebauung in den Mittelpunkt der weiteren Ortskernentwicklung gestellt werden&#8221;, sagt Buschh&#252;ter. </p>
<p>Er fordert, die &#214;ffentlichkeit in den weiteren Prozess mit einzubeziehen. &#8220;Mit dem st&#228;dtebaulichen Rahmenplan f&#252;r den Ortskern Rahlstedt, der unter breiter Beteiligung der &#214;ffentlichkeit 2004 entwickelt worden war, ist ein Schritt in diese Richtung gemacht worden. Dieser Weg muss nun weiter gegangen werden, damit hier etwas Neues, Anspruchsvolles entsteht, das der Bedeutung des Ortes gerecht wird. F&#252;r ausreichend gro&#223;e Fl&#228;chen f&#252;r Einzelhandelsgesch&#228;fte im Erdgeschoss ist das eigentliche Bahnhofsareal allerdings zu klein. In die weiteren Planungen muss deshalb auch das Umfeld einbezogen werden&#8221;, sagt Buschh&#252;ter.</p>
<p>Vor rund f&#252;nf Jahren wurde das Rahlstedter Bahnhofsgeb&#228;ude geschlossen, steht seitdem leer und ist verrammelt. Verkauft werden soll nicht das gesamte Bahnhofsareal. Ein Gel&#228;ndestreifen parallel zur Bahnstrecke soll f&#252;r den seit Jahren geforderten Ausbau der Strecke mit wenigstens einem weiteren Gleis freigehalten und nicht verkauft werden. Ein Erhalt der bis zu 116 Jahre alten Bahnhofsgeb&#228;ude, f&#252;r die im Jahre 1893 Landwirte und Gewerbetreibende aus Rahlstedt und Umgebung 14.000 Goldmark gesammelt und der Bahn das Grundst&#252;ck geschenkt hatten, ist deshalb schwierig, wenn nicht gar unm&#246;glich. </p>
<p>&#8220;Der Gedanke an einen Abriss des liebgewonnenen Bahnhofs f&#228;llt manchem schwer. Aber wenn dies Voraussetzung f&#252;r den Bau der S-Bahn nach Rahlstedt ist, dann m&#252;ssen wir uns damit anfreunden&#8221;, sagt Buschh&#252;ter.</p>
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		<title>Abschiebung Minderj&#228;hriger ausgesetzt</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 11:48:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Nach dem Selbstmord eines 17j&#228;hrigen in Abschiebehaft hat Innensenator Ahlhaus angek&#252;ndigt, k&#252;nftig keine Minderj&#228;hrigen mehr abschieben zu wollen, sofern sie nicht straff&#228;llig geworden sind. Die Opposition begr&#252;&#223;t dies, und die SPD fordert dar&#252;ber hinaus, die UN-Kinderrechtskonvention endlich auch in Hamburg umzusetzen. 
Die SPD-B&#252;rgerschaftsfraktion fordert den Senat auf, alles zu tun, damit die UN-Kinderrechtskonvention vorbehaltlos auch [...]]]></description>
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<p>Nach dem <a href="http://www.hh-heute.de/tod-in-abschiebehaft-linke-will-aufklaerung/">Selbstmord eines 17j&#228;hrigen in Abschiebehaft</a> hat Innensenator Ahlhaus angek&#252;ndigt, k&#252;nftig keine Minderj&#228;hrigen mehr abschieben zu wollen, sofern sie nicht straff&#228;llig geworden sind. Die Opposition begr&#252;&#223;t dies, und die SPD fordert dar&#252;ber hinaus, die UN-Kinderrechtskonvention endlich auch in Hamburg umzusetzen.<span id="more-14689"></span></p>
<p>Die SPD-B&#252;rgerschaftsfraktion fordert den Senat auf, alles zu tun, damit die UN-Kinderrechtskonvention vorbehaltlos auch in Deutschland gilt und in Hamburg umgesetzt wird. &#8220;Es ist ein Skandal, dass die UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland zu Lasten insbesondere minderj&#228;hriger Fl&#252;chtlinge noch immer nur eingeschr&#228;nkt gilt. Die Aufhebung des Vorbehalts wird seit Jahren gefordert und von einigen CDU-gef&#252;hrten L&#228;ndern immer wieder blockiert &#8211; bisher unter tatkr&#228;ftiger Mithilfe des schwarz-gr&#252;nen Senats&#8221;, sagte SPD-Innenexperte Andreas Dressel.</p>
<p>Der Vorbehalt m&#252;sse zur&#252;ckgenommen werden. Das Kindeswohl m&#252;sse auch bei minderj&#228;hrigen Fl&#252;chtlingen im Mittelpunkt stehen, so Dressel. Die Einsicht, dass Abschiebehaft f&#252;r Minderj&#228;hrige, die sich nicht strafbar gemacht haben, unverh&#228;ltnism&#228;&#223;ig ist, komme f&#252;r den 17j&#228;hrigen zu sp&#228;t, der sich am Sonntag in der Untersuchungshaftanstalt das Leben genommen hatte. Die r&#252;ckhaltlose Aufkl&#228;rung des Selbstmords m&#252;sse &#8211; ungeachtet des Kurswechsels &#8211; weitergehen. Hierzu hat die SPD-Fraktion eine Anfrage an den Senat gerichtet.</p>
<p>Das &#8220;&#220;bereinkommen &#252;ber die Rechte des Kindes&#8221; (UN-Kinderrechtskonvention) vom 20. November 1989 ist am 5. April 1992 f&#252;r Deutschland in Kraft getreten. F&#252;r Deutschland hatte die damalige schwarz-gelbe Bundesregierung Vorbehalte im Rahmen des Inkrafttretens der Konvention formuliert, die bewirken, dass z. B. minderj&#228;hrige Fl&#252;chtlinge mit 16 Jahren in Deutschland schon wie Erwachsene behandelt werden &#8211; insbesondere mit der M&#246;glichkeit der Abschiebehaft und nicht sichergestelltem Schulbesuch und unzureichender p&#228;dagogischer Betreuung. </p>
<p>Vielf&#228;ltige Bem&#252;hungen der SPD-Bundesl&#228;nder, aus dem parlamentarischen und dem au&#223;erparlamentarischen Raum, die Vorbehalte zur&#252;ckzunehmen, scheiterten bislang immer an den CDU-Bundesl&#228;ndern &#8211; auch unter Mithilfe des CDU/GAL-Senats. Zuletzt hat sich Hamburg im Sommer 2008 der Stimme enthalten, als es um die Aufhebung des Vorbehalts ging &#8211; was im Bundesrat wie eine Ablehnung wirkt. </p>
<p>Einen B&#252;rgerschaftsantrag der SPD aus dem November 2008 zur Aufhebung des Vorbehalts hat die CDU/GAL-Mehrheit ohne Ausschussberatung abgelehnt. Mittlerweile ber&#228;t der Bundesrat erneut &#252;ber eine SPD-Initiative zur R&#252;cknahme des Vorbehalts (Bundesrats-Drs. 829/09) &#8211; Ausgang offen. Auch hierzu hakt die SPD-Fraktion erneut per Anfrage nach: &#8220;Als IMK-Vorsitzender muss Ahlhaus bei diesem Thema vorangehen und bundesweit f&#252;r die volle Geltung der Konvention eintreten. Die bisherige schwarz-gr&#252;ne Haltung ist besch&#228;mend.&#8221;</p>
<p>Auch im &#220;brigen f&#228;llt die schwarzgr&#252;ne Bilanz der Migrationspolitik nach Ansicht der SPD sehr gemischt aus. Es sei unverst&#228;ndlich, dass Hamburg sich nicht f&#252;r eine dauerhafte und humane Bleiberechtsregelung stark gemacht habe. Auch die bisherige schwarzgr&#252;ne Position beim Staatsb&#252;rgerrecht mit dem Festhalten am Optionszwang zeige weder die Weltoffenheit noch Toleranz, derer sich Hamburg so gerne r&#252;hme.</p>
<p>Zu der Erkl&#228;rung vom Innensenator Ahlhaus, keine Abschiebehaft f&#252;r Minderj&#228;hrige unbegleitete Fl&#252;chtlinge mehr zu verh&#228;ngen, erkl&#228;rt Mehmet Yildiz, migrationspolitischer Sprecher der LINKE: &#8220;Es ist sehr traurig, dass erst ein junger Menschen sterben muss, bevor diese offensichtlich unmenschliche Abschiebehaft-Praxis vom Senator &#252;berpr&#252;ft und endlich beendet wird. Minderj&#228;hrige Fl&#252;chtlinge brauchen Betreuung statt Gef&#228;ngnis.</p>
<p>Es kann nicht sein, dass Menschen, die sich nichts zu schulden kommen lassen haben, in Abschiebehaft genommen werden. Das gilt selbstverst&#228;ndlich f&#252;r alle Fl&#252;chtlinge. Menschen die bei uns Zuflucht suchen, sollten hier auch menschenw&#252;rdig behandelt werden.</p>
<p>Wie ernst der Senator der Senator seine Ank&#252;ndigung wirklich meint, muss sich erst noch zeigen. Es wirkt zynisch, dass gestern ein F&#252;nfzehnj&#228;hriger abgeschoben worden sein soll und zwei weitere Minderj&#228;hrige noch in Abschiebehaft sitzen. Das hinterl&#228;sst bei mir den Eindruck, dass es sich weniger um Einsicht, als um einen halbherzigen Kompromiss an den gr&#252;nen Koalitionspartner handelt.&#8221;</p>
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		<title>Mehr Geld f&#252;r Bildung &#8211; und f&#252;r Kitas nicht?</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 11:24:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Es gibt lobenswerte Investitionen im Bildungsbereich, sagt der Landeselternausschuss Kindertagesbetreuung (LEA) – aber warum nicht auch in den Kitas? Dort fangen Bildungsgerechtigkeit und Selektion schlie&#223;lich an. 
Das sagen die Kita-Eltern:
Der Landeselternausschuss Kindertagesbetreuung (LEA) Hamburg bef&#252;rwortet die von allen B&#252;rgerschaftsparteien entwickelten und beschlossenen Nachbesserungen zur Schulreform. Besonders die Herabsetzung der Klassenst&#228;rken sowie die Abschaffung des B&#252;chergelds [...]]]></description>
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<p>Es gibt lobenswerte Investitionen im Bildungsbereich, sagt der Landeselternausschuss Kindertagesbetreuung (LEA) – aber warum nicht auch in den Kitas? Dort fangen Bildungsgerechtigkeit und Selektion schlie&#223;lich an.<span id="more-14686"></span></p>
<p><strong>Das sagen die Kita-Eltern:</strong></p>
<p>Der Landeselternausschuss Kindertagesbetreuung (LEA) Hamburg bef&#252;rwortet die von allen B&#252;rgerschaftsparteien entwickelten und beschlossenen Nachbesserungen zur Schulreform. Besonders die Herabsetzung der Klassenst&#228;rken sowie die Abschaffung des B&#252;chergelds betrachten wir als wichtige Investitionen in den Bildungsbereich. Wir begr&#252;&#223;en, dass alle B&#252;rgerschaftsparteien diesen Verbesserungen und den damit verbundenen Investitionen zugestimmt haben. </p>
<p>Diese breite Basis ist f&#252;r eine langfristige positive Entwicklung der Hamburger Schulen besonders wertvoll.</p>
<p>Der LEA bedauert, dass nicht in gleichem Zuge &#228;quivalente Investitionen f&#252;r den fr&#252;hkindlichen Bildungsbereich geplant sind. &#8220;Wer ein gerechteres und leistungsf&#228;higeres Bildungssystem will, darf nicht in die Schule investieren und gleichzeitig im Kita-Bereich den Rotstift ansetzen&#8221; mahnt Bodo Heuer, Vorstandsmitglied des LEA. Die Besch&#228;ftigten im Kita-Bereich sind bereits jetzt jenseits ihres Limits. Dies bekommen Eltern t&#228;glich in ihren Kitas in Form von Reduzierung der Angebote, Krankheitsausf&#228;llen ohne Vertretung und einer Verschlechterung der Beziehungsqualit&#228;t zu sp&#252;ren. Diese Zust&#228;nde sind nicht<br />
l&#228;nger haltbar.</p>
<p>Die Selektion im Bildungsbereich f&#228;ngt in der Kita an! &#8220;Kita-Zeit ist Vorschul-Zeit – die Zeit vor der Schule beginnt ja nicht erst im Alter von f&#252;nf Jahren. Hier werden die Kinder auf die Schule und das soziale Miteinander vorbereitet&#8221;, stellt Claudia Wackendorff, Sprecherin des LEA fest. &#8220;Damit die Primarschule erfolgreich sein kann, muss bereits im Kita-Bereich begonnen werden, Chancengerechtigkeit herzustellen. Dies f&#228;ngt bei der Sprachf&#246;rderung an und h&#246;rt beim Ausprobieren der eigenen M&#246;glichkeiten nicht auf&#8221;. </p>
<p>Konsequent w&#228;re es daher, auch im Kita-Bereich mehr Haushaltsmittel vorzusehen, so dass die notwendige Verbesserung der Betreuungsschl&#252;ssel und der Betreuungsqualit&#228;t umgesetzt werden kann. Auch von den vom Senat geplanten Mehreinnahmen durch Erh&#246;hung des Essensgeldes, Erweiterung der Beitragstabellen und Abschaffung der Pauschalen f&#252;r Fr&#252;hf&#246;rderung in Kitas sollen keine Mittel in eine Qualit&#228;tsverbesserung flie&#223;en, wie es vom LEA gefordert wurde.</p>
<p>Mit einem Blick auf Berlin fordern wir den Senat dazu auf, deutlich mehr Geld als vorher in den Kita-Bereich flie&#223;en zu lassen &#8211; f&#252;r eine Verbesserung der Qualit&#228;t! &#8220;Die Finanzkrise gilt uns nicht als Argument, nicht in den Zukunftssektor schlechthin zu investieren&#8221;, stellt Bodo Heuer erneut klar. In Berlin hat das Volk dies<br />
mit einem Volksentscheid erzwungen. Muss es in Hamburg soweit kommen? Der Schulterschluss zwischen Eltern, Tr&#228;gerverb&#228;nden und Kita-Besch&#228;ftigten ist gro&#223;.</p>
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		<title>Schlechte Noten f&#252;r Ahlhaus und Steffen</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 10:32:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Die SPD-B&#252;rgerschaftsfraktion hat auch der schwarz-gr&#252;nen Innenpolitik zur Halbzeit der Legislatur ein schlechtes Zeugnis ausgestellt.  
&#8220;Die beiden Koalitionsparteien haben auch nach zwei Jahren in diesem sensiblen Politikfeld keine gemeinsame Linie. In der Umsetzung des Koalitionsvertrages blockieren sich CDU und GAL gegenseitig. Statt Freiheitsrechte einerseits und Sicherheitsanforderungen andererseits in Einklang zu bringen, bleiben beide Zielsetzungen [...]]]></description>
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<p>Die SPD-B&#252;rgerschaftsfraktion hat auch der schwarz-gr&#252;nen Innenpolitik zur Halbzeit der Legislatur ein schlechtes Zeugnis ausgestellt.<span id="more-14684"></span> </p>
<p>&#8220;Die beiden Koalitionsparteien haben auch nach zwei Jahren in diesem sensiblen Politikfeld keine gemeinsame Linie. In der Umsetzung des Koalitionsvertrages blockieren sich CDU und GAL gegenseitig. Statt Freiheitsrechte einerseits und Sicherheitsanforderungen andererseits in Einklang zu bringen, bleiben beide Zielsetzungen auf der Strecke&#8221;, kritisierte SPD-Innenexperte Andreas Dressel. </p>
<p>Die SPD-Rechtsexpertin Jana Schiedek zog gleichzeitig eine gemischte Bilanz der bisherigen Justizpolitik unter Schwarz-Gr&#252;n in Hamburg. Zwar habe Justizsenator Till Steffen (GAL) bei der Neufassung von Strafvollzugs- und Untersuchungshaftgesetz Fehler der CDU-Vergangenheit korrigieren k&#246;nnen. Gleichzeitig habe sich die GAL bei richtigen Forderungen &#8211; etwa nach Einf&#252;hrung eines Korruptionsregisters oder der Neuordnung des Ma&#223;regelvollzuges &#8211; bislang von der CDU &#252;ber den Tisch ziehen lassen. </p>
<p>Beide Koalitionsparteien schafften es ferner nicht, den Streit &#252;ber die Praxis der Blutprobenentnahme bei alkoholisierten Autofahrern zu beenden. &#8220;CDU und GAL blockieren sich gegenseitig &#8211; dieser Befund gilt sowohl f&#252;r die Justiz- als auch f&#252;r die Innenpolitik&#8221;, sagten Dressel und Schiedek.</p>
<p>In der Innenpolitik w&#252;rden die Folgen dieser Selbst-Blockade vor allem im Themenfeld &#8220;Polizei&#8221; sichtbar, so Dressel. Dass sich CDU und GAL seit fast zwei Jahren nicht auf eine Korrektur des teilweise verfassungswidrigen Polizeirechts h&#228;tten einigen k&#246;nnen, sei &#8220;ein peinliches Vers&#228;umnis und f&#252;r die vorgebliche B&#252;rgerrechtspartei GAL besch&#228;mend&#8221;, sagte Dressel. </p>
<p>Seit Inkrafttreten des umstrittenen CDU-Polizeigesetzes Ende Juni 2005 hatte das Bundesverfassungsgericht wiederholt polizeirechtliche Bestimmungen anderer Bundesl&#228;nder f&#252;r verfassungswidrig erachtet, die mit dem Hamburgischen Polizeirecht vergleichbar sind. Auch bei Wohnraum- und Telefon&#252;berwachung habe das Bundesverfassungsgericht Vorgaben gemacht, denen das Hamburger Polizeirecht in seiner jetzigen Form nicht gerecht wird. </p>
<p>&#8220;Die Regelungen zu Rasterfahndung und Kennzeichenleseger&#228;ten sowie die Vorschriften zum Kernbereichsschutz bei Wohnraum- und Telefon&#252;berwachung m&#252;ssen neu gefasst werden&#8221;, forderte Dressel. Entsprechende &#196;nderungen habe der Senat zuletzt f&#252;r den Sommer 2009 zugesagt. Die SPD-Fraktion hatte bereits im Herbst 2008 einen Korrekturentwurf vorgelegt.</p>
<p>Auch die von CDU und GAL versprochene Evaluation der Video&#252;berwachung liege noch immer nicht vor &#8211; &#8220;wahrscheinlich, weil sich die Koalition&#228;re nicht auf eine gemeinsame Lesart verst&#228;ndigen k&#246;nnen&#8221;, so Dressel. Im Umgang mit der Video&#252;berwachung agiere der Senat planlos. &#8220;Erst l&#228;sst der Innensenator am Kriminalit&#228;tsbrennpunkt Hansaplatz die Kameras abbauen &#8211; wenige Tage, nach dem dort pr&#252;gelnde Gewaltt&#228;ter durch Bilder der Kameras &#252;berf&#252;hrt werden konnten. Und dann will sich der Polizeipr&#228;sident &#8211; offenbar ohne jede R&#252;ckkoppelung und Rechtsgrundlage &#8211; in alle Kamera-&#220;berwachungen beim HVV reinschalten. So sieht planlose Politik aus&#8221;, sagte Dressel.</p>
<p>Besonders hart ging der SPD-Innenpolitiker mit der Personalpolitik von CDU und GAL ins Gericht: &#8220;Bei der Polizei setzt Schwarz-Gr&#252;n den Stellenabbau fort. Immer weniger Polizeibeamte sind auf der Stra&#223;e unterwegs. Die Polizeipr&#228;senz steigt allein in den F&#252;hrungsetagen der Innenbeh&#246;rde &#8211; eigentlich hatte Schwarz-Gr&#252;n den B&#252;rgern das Gegenteil versprochen&#8221;, sagte Dressel. Vor dem Hintergrund der Einsparungen bei der Polizei sei die Idee des Innensenators, eine Reiterstaffel einzuf&#252;hren, nicht nachzuvollziehen: &#8220;Hier sind Schwarz-Gr&#252;n offenbar alle G&#228;ule durchgegangen.&#8221;</p>
<p>Die Bem&#252;hungen des Senats zur Eind&#228;mmung der Waffen in Hamburg bezeichnete Dressel als &#8220;weitgehend gescheitert&#8221;. Die von der SPD geforderte Entwaffnungsstrategie lasse weiter auf sich warten. &#8220;Keine Aufkl&#228;rungskampagne, keine neuen Waffenverbotszonen und eine halbherzige Umsetzung der Amnestieregelung &#8211; CDU und GAL scheinen sich nicht einmal bei diesem Thema einig zu sein&#8221;, sagte Dressel: &#8220;Der Jahrestag des Amoklaufs von Winnenden mahnt uns, da nicht locker zu lassen.&#8221;</p>
<p>Die Bereiche Feuerwehr, Hilfsorganisationen und Katastrophenschutz w&#252;rden im Koalitionsvertrag mit keiner Silbe erw&#228;hnt, so Dressel. &#8220;Und in diesem Bereich hat die Senatskoalition nicht viel zu bieten &#8211; allenfalls die brandgef&#228;hrliche Zusammenlegung der beiden Feuerwachen im Hamburger S&#252;dwesten, verbunden mit massivem Personalabbau&#8221;, sagte Dressel.</p>
<p>Dressel prognostizierte abschlie&#223;end, die schwarz-gr&#252;nen Konflikte &#8220;im Minenfeld Innenpolitik werden gr&#246;&#223;er, je n&#228;her die n&#228;chste Wahl r&#252;ckt. Das Ergebnis k&#246;nnte eine Fortsetzung des Polit-Mikado der letzten zwei Jahre sein, getreu dem Motto: Wer sich zuerst bewegt, hat verloren. Kein gute Perspektive f&#252;r verantwortliche Innenpolitik.&#8221; Die Frage, wie der Senat mit der Gewalt gegen Polizei und Rettungskr&#228;fte umgeht, werde zum Lackmustest f&#252;r Schwarz-Gr&#252;n.</p>
<p>SPD-Justizexpertin Jana Schiedek sagte, die Bilanz von zwei Jahren schwarz-gr&#252;ner Justizpolitik falle zwar besser aus, als die der Innenbeh&#246;rde. F&#252;r &#252;bertriebene Selbstzufriedenheit habe Justizsenator Till Steffen (GAL) aber keinen Grund. Einerseits habe er &#8211; mit Unterst&#252;tzung der SPD-Opposition &#8211; mit den neuen Gesetzen zu Strafvollzug und Untersuchungshaft zwar die &#8220;gr&#246;bsten Gesetzes-Exzesse der &#196;ra Kusch-L&#252;demann beseitigt. Beim anderen wichtigen und im Koalitionsvertrag formulierten Zielen sei Steffen aber kaum vorw&#228;rts gekommen. Schiedek nannte beispielsweise die praktische Ausgestaltung des Strafvollzugs. Hier hatte Steffen angek&#252;ndigt, er werde die Vermeidung von R&#252;ckf&#228;llen in den Mittelpunkt stellen &#8211; &#8220;wir warten auf Ergebnisse.&#8221;</p>
<p>Der Blick in den Koalitionsvertrag zeige weitere wichtige Probleme, deren L&#246;sung die schwarz-gr&#252;ne Justizpolitik bislang nicht / kaum n&#228;her gekommen ist. Beim Ma&#223;regelvollzug etwa sei seit dem Regierungswechsel nichts passiert. &#8220;Die CDU hat den Ma&#223;regelvollzug im Klinikum-Nord mit dem Verkauf der Hamburger Krankenh&#228;user privatisiert. Die damit verbundene &#220;bertragung massiver Eingriffsrechte auf Private wurde auch von den Rechts- und Verfassungsexperten der GAL als verfassungswidrig kritisiert&#8221;, unterstrich die SPD-Rechtsexpertin. Im schwarz-gr&#252;nen Koalitionsvertrag hei&#223;e es dazu unmissverst&#228;ndlich: &#8220;Es wird gepr&#252;ft, wie der Ma&#223;regelvollzug wieder als staatliche Ma&#223;nahme wahrgenommen werden kann.&#8221; &#8211; Diese Pr&#252;fung dauere jetzt aber fast zwei Jahre. &#8220;Wenn die GAL sich weiter als Garant f&#252;r die Wahrung der Freiheits- und B&#252;rgerrechte darstellen will, muss sie die Politik der CDU auch hier korrigieren.&#8221;</p>
<p>Auch beim Thema Korruptionsregister habe die GAL ihre richtige &#220;berzeugung zur&#252;ckgestellt. CDU und GAL h&#228;tten zwar im Koalitionsvertrag vereinbart: &#8220;Hamburg bem&#252;ht sich innerhalb eines Jahres um ein mit den Nachbarl&#228;ndern vernetztes Korruptionsregister. Bei Nicht-Gelingen wird eine Hamburger Einzell&#246;sung gesucht.&#8221; &#8211; Aus dem einen Jahr sind jetzt bald zwei geworden und passiert ist weiterhin nichts. Die Justizbeh&#246;rde beschr&#228;nke sich darauf, Sondierungsgespr&#228;che mit anderen norddeutschen Bundesl&#228;ndern zu f&#252;hren. &#8220;Das Warten auf andere, den Bund oder Nachbarl&#228;nder darf aber keine Ausrede f&#252;r eigenes Nichthandeln sein&#8221;, sagte Schiedek. </p>
<p>Schlie&#223;lich gebe es auch beim Datenschutz reichlich Handlungsbedarf. W&#228;hrend der Justizsenator zu Recht die &#8220;Offensive zur Verbesserung des Datenschutzes in Hamburgs Wirtschaft&#8221; des Datenschutzbeauftragten unterst&#252;tze, lasse er die Bestellung von Datenschutzbeauftragten in den Fachbeh&#246;rden schleifen. So gebe es ausgerechnet in den sensiblen Beh&#246;rden f&#252;r Soziales, Familie und Gesundheit, in der Wirtschaftsbeh&#246;rde sowie in Innen- und Finanzbeh&#246;rde noch immer keine Datenschutzbeauftragten. &#8220;Es handelt sich ausnahmslos um CDU-gef&#252;hrte Beh&#246;rden. Der gr&#252;ne Justizsenator muss bei seinem Koalitionspartner offensichtlich noch &#220;berzeugungsarbeit in Sachen Datenschutz und Vorbildfunktion des Staates leisten&#8221;, sagte Schiedek.</p>
<p>Der noch immer nicht gel&#246;ste schwarz-gr&#252;ne Streit um den Richtervorbehalt bei der Blutprobenentnahme von alkoholisierten Autofahrern zeuge ebenfalls vom Fehlen einer einheitlichen Linie in der schwarz-gr&#252;nen Justizpolitik. Die CDU sehe gesetzgeberischen Handlungsbedarf, der Justizsenator nicht. &#8220;Gleichzeitig geht die Blutprobenentnahmen dramatisch zur&#252;ck &#8211; und betrunkene Autofahrer k&#246;nnen ungeschoren davon kommen&#8221;, kritisierte die SPD-Justizexpertin. &#8220;Ein Richtervorbehalt, der nicht jederzeit umgesetzt werden kann und zu einer Formsache reduziert wird, ist nicht viel wert.&#8221; Wenn zahlreiche prominente Praktiker an der praktischen Umsetzbarkeit zweifeln und auch die Fakten dagegen sprechen, dann sollte der Richtervorbehalt hier zur&#252;ckgenommen werden. Ein nachtr&#228;glicher Rechtsschutz muss ausreichen. Es geht hier ja immerhin um die Sicherheit des Stra&#223;enverkehrs.</p>
<p>Schiedek betonte abschlie&#223;end, der Justizsenator sei mit Vorschusslorbeeren in die laufende Legislaturperiode gestartet. &#8220;Wir haben ihn bei seinen Gesetzesinitiativen zur Neuordnung von Strafvollzug und Untersuchungshaft unterst&#252;tzt, und wir haben seinem Justizhaushalt zugestimmt. Wenn der Senator das als Blankoscheck missverstanden hat, ist das sein Problem&#8221;, sagte Schiedek. Mittlerweile tauchten erste Zweifel daran auf, ob der Vertrauensvorschuss aus dem Fr&#252;hjahr 2008 gerechtfertigt war.</p>
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		<title>Mercedes zieht Umweltwerbung zur&#252;ck</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 09:52:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Mercedes darf Autos mit hohem Spritverbrauch und CO2-Aussto&#223; nicht als Beitrag zum Umweltschutz bewerben. Darauf weist die Verbraucherzentrale Hamburg hin. Unter dem Slogan „Wir machen Hamburg sauberer“ hatte Mercedes in der j&#228;hrlich erscheinenden Informationsbrosch&#252;re der Stadtreinigung Hamburg f&#252;r Autos der E-Klasse geworben &#8211; jetzt nicht mehr.  
Wer in diesen Fahrzeugen unterwegs sei, so Mercedes, [...]]]></description>
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<p>Mercedes darf Autos mit hohem Spritverbrauch und CO2-Aussto&#223; nicht als Beitrag zum Umweltschutz bewerben. Darauf weist die Verbraucherzentrale Hamburg hin. Unter dem Slogan „Wir machen Hamburg sauberer“ hatte Mercedes in der j&#228;hrlich erscheinenden Informationsbrosch&#252;re der Stadtreinigung Hamburg f&#252;r Autos der E-Klasse geworben &#8211; jetzt nicht mehr. <span id="more-14678"></span></p>
<p>Wer in diesen Fahrzeugen unterwegs sei, so Mercedes, leiste einen aktiven Beitrag f&#252;r ein sauberes Hamburg. Tats&#228;chlich reichen die Modelle der E-Klasse aber von den vergleichsweise Benzin sparenden und CO2-armen Blue-Efficiency-Modellen bis zu Sprit- und CO2-Schleudern wie dem E 500.</p>
<p>Nach Abmahnung der Werbung durch die Verbraucherzentrale Hamburg hat Mercedes jetzt eine Unterlassungserkl&#228;rung abgegeben und die Werbung zur&#252;ckgezogen.</p>
<p>Hintergrund ist der Trend zu umweltschonenden Fahrzeugen, der auch die Nobelmarken erreicht hat. Dabei droht BMW seinem Konkurrenten Daimler in Sachen Spritsparen davon zu fahren. Die Bayern konnten zwischen 2006 und 2008 den CO2-Aussto&#223; ihrer Flotte von knapp 190 auf 160 g/km senken, w&#228;hrend die Mercedes-Flotte Ende 2008 immer noch durchschnittlich stolze 188 g CO2/km ausblies. Seit 2009 versucht Mercedes, mit der Entwicklung der Blue-Efficiency-Technologie nachzuziehen.</p>
<p>„In Deutschland sind die durchschnittlichen CO2-Emissionen mit 154 Gramm pro Kilometer noch viel zu hoch. Wir begr&#252;&#223;en daher den Trend zu sparsameren Modellen“, sagt Immo Terborg von der Verbraucherzentrale Hamburg. „Bei der Werbung darf aber keine Gr&#252;nf&#228;rberei betrieben werden. Sonst werden Verbraucher, die beim Kauf eines Neuwagens auch ans Klima denken, get&#228;uscht“, so Terborg.</p>
<p>Hinweise auf weitere F&#228;lle von „Greenwashing“ in der Werbung nimmt die Verbraucherzentrale entgegen unter klimaschutz@vzhh.de oder Tel. 040-24 832-250.</p>
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		<title>Tod in Abschiebehaft &#8211; Opposition will Aufkl&#228;rung</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 16:51:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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Nach dem vorgestrigen Tod des siebzehnj&#228;hrigen Fl&#252;chtlings David. M. im Gef&#228;ngniskrankenhaus fordern die Linksfraktion und die SPD jetzt in Schriftlichen Kleinen Anfragen vom Senat Aufkl&#228;rung &#252;ber die genauen Umst&#228;nde seines Todes, den Umgang mit minderj&#228;hrigen unbegleiteten Fl&#252;chtlingen und &#252;ber weitere Suizide in Abschiebehaft. 
M. sollte nach Polen verbracht werden, weil er dort seinen ersten Asylantrag [...]]]></description>
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<p>Nach dem vorgestrigen <a href="http://www.hh-heute.de/wieder-tod-eines-jugendlichen-in-obhut/">Tod des siebzehnj&#228;hrigen Fl&#252;chtlings</a> David. M. im Gef&#228;ngniskrankenhaus fordern die Linksfraktion und die SPD jetzt in Schriftlichen Kleinen Anfragen vom Senat Aufkl&#228;rung &#252;ber die genauen Umst&#228;nde seines Todes, den Umgang mit minderj&#228;hrigen unbegleiteten Fl&#252;chtlingen und &#252;ber weitere Suizide in Abschiebehaft.<span id="more-14671"></span></p>
<p>M. sollte nach Polen verbracht werden, weil er dort seinen ersten Asylantrag gestellt hatte. Minderj&#228;hrige werden in Asylfragen wie Vollj&#228;hrige behandelt, wenn sie das 16. Lebensjahr vollendet haben.</p>
<p>Anfragen haben eingereicht Jana Schiedek und Carola Veit f&#252;r die SPD sowie Mehmet Yildiz f&#252;r die LINKE.</p>
<p>Mehmet Yildiz, migrationspolitischer Sprecher der LINKE, erkl&#228;rt dazu: &#8220;Wir wollen die genauen Umst&#228;nde des tragischen Todes von David M. und die unmenschliche Praxis, minderj&#228;hrige unbegleitete Fl&#252;chtlinge in Abschiebehaft zu nehmen, aufkl&#228;ren. Die Fraktion DIE LINKE fordert die umgehende Beendigung der unmenschlichen Abschiebehaft-Praxis, insbesondere f&#252;r minderj&#228;hrige unbegleitete Fl&#252;chtlinge. Es ist eine Schande, dass diese Praxis auch unter Schwarzgr&#252;n fortgesetzt wird.&#8221;</p>
<p><a href='http://www.hh-heute.de/wp-content/uploads//2010/03/10_0309TodesfallAbschiebehaftAnfrage.pdf'>Hier die Kleine Anfrage von Schiedek/Veit als PDF.</a></p>
<p><a href='http://www.hh-heute.de/wp-content/uploads//2010/03/10_0309yildiz_MUFL.pdf'>Hier die Kleine Anfrage der LINKE als PDF.</a></p>
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		<title>Grote: Hajduk betreibt Augenwischerei</title>
		<link>http://www.hh-heute.de/grote-hajduk-betreibt-augenwischerei/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 15:48:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[GAL]]></category>
		<category><![CDATA[Grote]]></category>
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		<category><![CDATA[Senat]]></category>
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		<category><![CDATA[Wohnungsbau]]></category>

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Im Streit um die Bilanz der Wohnungsbaupolitik des Senats hat SPD-Stadtentwicklungsexperte Andy Grote Bausenatorin Anja Hajduk (GAL) jetzt auch au&#223;erhalb des Abendblatts Augenwischerei vorgeworfen. Hajduk betreibe Augenwischerei: &#8220;Die Senatorin versucht, ihre schlechte Bilanz mit Zahlen zu sch&#246;nen, die mit der Wohnungsbauf&#246;rderung des Senats und der Arbeit ihrer Beh&#246;rde nichts zu tun haben.&#8221; 
Die Senatorin versuche, [...]]]></description>
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<p>Im Streit um die Bilanz der Wohnungsbaupolitik des Senats hat SPD-Stadtentwicklungsexperte Andy Grote Bausenatorin Anja Hajduk (GAL) jetzt auch au&#223;erhalb des Abendblatts Augenwischerei vorgeworfen. Hajduk betreibe Augenwischerei: &#8220;Die Senatorin versucht, ihre schlechte Bilanz mit Zahlen zu sch&#246;nen, die mit der Wohnungsbauf&#246;rderung des Senats und der Arbeit ihrer Beh&#246;rde nichts zu tun haben.&#8221;<span id="more-14665"></span></p>
<p>Die Senatorin versuche, die schlechte Senatsbilanz mit der &#8220;normalen Wohnungsbaut&#228;tigkeit von Mitgliedsunternehmen der beiden Verb&#228;nde der Wohnungswirtschaft&#8221; aufzuh&#252;bschen. Dass tats&#228;chlich keine einzige Wohnung zus&#228;tzlich entstanden ist, lasse sich auch daran ablesen, dass die Mitgliedsunternehmen der Verb&#228;nde in den Jahren der Wohnungsbauoffensiven ebenso viele Wohnungen gebaut haben wie vorher &#8211; ohne die Offensive (Beispiel VNW: 2005: 692 WE, 2006: 923 WE; nach Beginn der Offensive 2007: 523 WE; 2008: 619 WE; 2009 ca. 600 WE). </p>
<p>Ein weiterer Beleg der Wirkungslosigkeit ist, dass die Fertigstellungszahlen insgesamt w&#228;hrend der Laufzeit der Offensiven ebenfalls nicht gestiegen ist: vor der Offensive: 2002: 3.711 WE; 2003: 3.862 WE; 2004: 3.893 WE; 2005: 3.251 WE; 2006: 4.278 WE; nach Start der Offensive: 2007: 3.173 WE; 2008: 3.758 WE; 2009: ca. 3.600 WE). &#8220;Gerade im Jahr 2007, dem H&#246;hepunkt der laut Hajduk so erfolgreichen Wohnungsbauoffensive 2 hatten wir einen Negativrekord bei den Fertigstellungen&#8221;, betonte Grote.</p>
<p><a href="http://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article1412235/Senatsoffensive-gescheitert-132-von-2000-Wohnungen-gebaut.html">Mehr zum Thema gibt es hier.</a></p>
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		<title>Kloo&#223;: Guter Tag f&#252;r den Datenschutz</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 14:12:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartwig</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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Rolf-Dieter Kloo&#223;, in der SPD-B&#252;rgerschaftsfraktion verantwortlich f&#252;r den Bereich Datenschutz, hat das aktuelle Urteil des Europ&#228;ischen Gerichtshofes (EuGH) begr&#252;&#223;t, wonach die in den Bundesl&#228;ndern zust&#228;ndigen Kontrollstellen zur &#220;berwachung der Verarbeitung personenbezogener Daten im nicht&#246;ffentlichen Bereich unzul&#228;ssig einer staatlichen Kontrolle unterworfen sind. 
&#8220;Ein guter Tag f&#252;r den Datenschutz&#8221;, sagte Kloo&#223;. Der EuGH st&#228;rke den Stellenwert des [...]]]></description>
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<p>Rolf-Dieter Kloo&#223;, in der SPD-B&#252;rgerschaftsfraktion verantwortlich f&#252;r den Bereich Datenschutz, hat das aktuelle Urteil des Europ&#228;ischen Gerichtshofes (EuGH) begr&#252;&#223;t, wonach die in den Bundesl&#228;ndern zust&#228;ndigen Kontrollstellen zur &#220;berwachung der Verarbeitung personenbezogener Daten im nicht&#246;ffentlichen Bereich unzul&#228;ssig einer staatlichen Kontrolle unterworfen sind.<span id="more-14663"></span></p>
<p>&#8220;Ein guter Tag f&#252;r den Datenschutz&#8221;, sagte Kloo&#223;. Der EuGH st&#228;rke den Stellenwert des Datenschutzes, &#8220;denn auch die Kontrolle der Datenerhebung im nicht&#246;ffentlichen Bereich muss unabh&#228;ngig von staatlichem Einfluss erfolgen. Dieser Bereich bedarf in erh&#246;htem Ma&#223;e der Beobachtung durch die unabh&#228;ngigen Datenschutzbeauftragten. Im Hinblick auf Hamburg besteht nun die Aufgabe darin, die rechtliche und faktische Situation auf der Grundlage des Urteils zu pr&#252;fen.&#8221;</p>
<p>Nach dem Urteil des EuGH verst&#246;&#223;t die Bundesrepublik Deutschland gegen die EU-Richtlinie 95/46/EG, welche die &#8220;v&#246;llige Unabh&#228;ngigkeit&#8221; der f&#252;r die Kontrolle zust&#228;ndigen Stellen vorschreibt.</p>
<p>In den deutschen Bundesl&#228;ndern wird die Kontrolle der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten durch nicht-&#246;ffentliche Stellen nicht durch die jeweiligen Datenschutzbeauftragten wahrgenommen, sondern durch Kontrollstellen, die einer Beh&#246;rde oder einem Ministerium angegliedert sind. In Hamburg ist auch f&#252;r diesen Bereich der Datenschutzbeauftragte zust&#228;ndig.</p>
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