EVG fordert Aufklärung

Nach den bekanntgewordenen, vermutlichen Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe von Beraterverträgen bei der Deutschen Bahn fordert die EVG eine schnelle und lückenlose Offenlegung aller Vorfälle. Sie unterstützt deshalb den vom Aufsichtsrat der DB AG am vergangenen Donnerstag erklärten Willen zur Aufklärung.

Sollten sich die zurzeit auch öffentlich diskutieren Vermutungen bestätigen, müssen alle Beteiligten zur Verantwortung gezogen werden. Der schon jetzt, durch den Verlust des Vertrauens in die Unternehmensführung, eingetretene Schaden, kann nur durch vollständige Transparenz minimiert werden.

Aufsichtsräte können ihrer Kontrollpflicht nur nachkommen, wenn sie entsprechend den geltenden gesetzlichen Bestimmungen vor Entscheidungen beteiligt werden. Eine solche Beteiligung vor dem Abschluss der entsprechenden Verträge ist nicht erfolgt.

„Wir erwarten deshalb nicht nur schnelle Aufklärung aller Vorfälle, sondern werden als Arbeitnehmervertreter in allen Aufsichtsräten des Bahnkonzerns Maßnahmen fordern, die derartiges Fehlverhalten in der Zukunft ausschließen“, sagte der EVG-Vorsitzende Alexander Kirchner.

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