Erfolgreicher Kampf um Standorte

IG Metall veröffentlich Broschüre über die Kämpfe der Beschäftigten bei Schmitz Cargobull und tkMS Emden um den Erhalt ihrer Standorte und Arbeitsplätze

Die Unternehmen wollten die Standorte schließen, aber die Belegschaften wehrten sich dagegen. Die Broschüre zeigt, wie sich die Beschäftigten mit Erfolg in Bewegung setzten.

Schmitz Cargobull, Hersteller von Lkw-Anhängern, plante sein Werk in Toddin mit 150 Beschäftigten zu schließen. thyssenkrupp Marine Systems wollte sich vom Konstruktionsstandort in Emden verabschieden und die 222 Arbeitsplätze nach Hamburg, Bremen und Kiel verlagern. Hiobsbotschaften für die Beschäftigten. Aber die Kolleginnen und Kollegen nahmen die Pläne der Unternehmen nicht hin.

Sie organisierten den Widerstand gegen die Schließung der Standorte. Im Falle von Schmitz Cargobull mit einem starken Arbeitskampf, im Falle von thyssenkrupp Marine Systems in Emden mit einem politischen Prozess. Die Broschüre zeigt den Kampf der Beschäftigten an den beiden Standorten und stellt Strategien für eine erfolgreiche Umsetzung dar, die auch bei anderen Projekten und Aktionen eingesetzt werden können.

Die IG Metall hat die Prozesse angeschoben und dabei Beteiligung organisiert. Der Motor aber waren die Beschäftigten. Sie haben die Standortschließung zusammen mit der Gewerkschaft erfolgreich abgewehrt. Statt über Schließung geht es jetzt darum, wie die Standorte und Arbeitsplätze erhalten werden.

:: Unser Kampf um die Standorte – mit Erfolg: Download der Broschüre (PDF | 3895 KiB)

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